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	<title>Duckipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Fluch_der_Karibik&amp;diff=12908</id>
		<title>Fluch der Karibik</title>
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		<updated>2006-07-12T11:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Weitere Filminformationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:403px-Pirates of the Caribbean movie.jpeg|thumb|right|Eines der US-Kinoposter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039;) ist eine gemeinsame Spielfilmproduktion von [[Walt Disney Pictures]] und [[Jerry Bruckheimer | Jerry Bruckheimer Films]]. Seine Weltpremiere erlebte der Film am 28. Juni 2003, regulär in die US Kinos kam er ab dem 9. Juli 2003. In Deutschland wurde &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ab dem 2. September 2003 aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zudem der erste Film unter dem Disney Namen, der in den USA eine &#039;&#039;PG-13&#039;&#039; Freigabe erhielt, die bisherigen Filme erhielten allesamt niedrigere Jugendfreigaben. Zugleich wurde er zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm, sowohl von [[Walt Disney Pictures]], als auch von [[Jerry Bruckheimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Action-Abenteuer-Comedy-Film basiert auf der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] und spielt in der Piraten besetzten Karibik des frühen 18. Jahrhunderts. Regie führte [[Gore Verbinski]], die Hauptdarsteller sind [[Johnny Depp]], [[Geoffrey Rush]], [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein britisches Schiff mit Kurs auf die Karibik, wo Weatherby Swann in Port Royal auf Jamaika neuer Gouverneur werden soll, fährt durch eine Nebelbank. Die noch junge Tochter des Gouverneurs, Elizabeth, steht am Bug und singt ein Lied über Piraten. Im Nebel entdeckt Elizabeth ein Schiffswrack und einen Jungen, der hilflos im Wasser treibt und der einzige Überlebende des Schiffes zu sein scheint. Die Besatzung des britischen Schiffes rettet den Jungen, der sich als [[Will Turner]] vorstellt. Elizabeth entdeckt an seinem Hals ein Medaillon  mit einem Totenkopf, woraufhin sie es erschrocken an sich nimmt. Elizabeth entdeckt daraufhin im Wasser ein Schiff mit schwarzen, zerrissen Segeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:MissSwann.jpeg|thumb|left|[[Keira Knightley]] als Elizabeth Swann (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Acht Jahre später: Elizabeth wacht aus einem Traum auf, in dem sie sich an dieses Ereignis zurückerinnert. Sie hängt sich das Medaillon um, welches sie in einem Geheimfach ihrer Schublade versteckt, als ihr Vater sich ankündigt. Sie versteckt ihren Halsschmuck in ihrem Dekolletee und erlaubt ihrem Vater den Eintritt. Dieser schenkt seiner Tochter ein Korsett und spricht darüber, das Norrington an diesem Tag zum Commodore ernannt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle des Anwesens wartet während dessen Will Turner auf den Gouverneur. Will wurde mittlerweile zu einem talentierten Schmied und übergibt dem Gouverneur das Schwert, dass er für Norringtons Feier schmieden sollte. Swann ist begeistert und lobt die Klinge, die er erhielt. Elizabeth kommt die Treppen herunter und freut sich sehr, dass sie Will wiedersieht. Sie erzählt ihm, dass sie diese Nacht von ihrer ersten Begegnung träumte und bittet Will darum, dass er sie duzt, was er jedoch aus Respekt vor ihrem Titel ablehnt.&lt;br /&gt;
Ungefähr zur selben Zeit nähert sich [[Captain Jack Sparrow]] in einem untergehenden Schiff dem Hafen von Port Royal. Dieser begibt sich sofort auf die Suche nach einem neuen Schiff, mit dem er wieder in See stechen kann.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch d karibik.jpg|thumb|right|Deutsches Kinoposter zu &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Elizabeth nach der Feier für Norrington aufgrund ihres engen Korsetts in Ohnmacht fällt die Klippen herunterstürzt, während Norrington versucht ihr einen Heiratsantrag zu machen, befindet sich Jack Sparrow in Mitten einer Diskussion mit zwei Aufsehern. Diese sprachen mit Sparrow unter anderem um das sagenumwobene Schiff &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; und darüber, ob Sparrow nun ein meuternder und kapernder Pirat sei oder nicht. Sparrow erblickt, wie Elizabeth ins Meer stürzt und rettet diese vor dem ertrinken. Er bemerkt das Medaillon an Elizabeths Hals, welches kurz zuvor eine mysteriöse Welle und einen Wetterumschwung auslöste. Sparrow fragt Swann nach der Herkunft ihres Medaillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wird er jedoch von der Garde umstellt und als Pirat enttarnt. Um sich aus der misslichen Lage zu befreien droht er an Elizabeth Leid zuzufügen, wenn man ihm nicht sofort sein Hab und Gut wiedergibt. Kaum ist dies Geschehen flieht Sparrow in die Werkstatt eines Schmieds. Dort versucht er zunächst sich von seinen Handschellen, die ihm die Garde anlegte, zu befreien. Allerdings wird sein Vorhaben von Will Turner gestört, der ihn sogleich zu einem Kampf herausfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf wird von Wills trunkenen Chef unterbrochen, der während des Gefechts aufwachte und Sparrow mit einer Flasche hinterrücks niederschlug.&lt;br /&gt;
Norrington und sein Gefolge betritt die Werkstatt und nimmt Sparrow gefangen.&lt;br /&gt;
Als die Nacht über Port Royal einbricht erreicht die Black Pearl den Hafen und beginnt mit einem Angriff. Neben mehreren Kanonenschlägen auf die Türme und das Gefängnis der Hafenstadt besteht der Angriff hauptsächlich aus den plündernden Piraten. Einige von ihnen begeben sich in das Haus des Gouverneurs und versuchen Elizabeth das Medaillon zu stehlen. Da sie auf ihr Recht zu verhandeln besteht (mit dem Aufruf &amp;quot;Parle!&amp;quot;) müssen die zwei Piraten Pintell und Ragetti Elizabeth ohne Anwendung von Gewalt auf das Schiff mitnehmen, wo Elizabeth mit dem Captain verhandeln kann. Währenddessen wird Will bei seinem Kampf gegen die Piraten niedergeschlagen. Des weiteren treffen zwei Piraten auf Jack, der im Gefängnis sitzt. In dem Gespräch zwischen ihnen wird klar, dass sie Sparrow von früher kennen. Als er erwähnt, dass Meuterer in den tiefsten Kreis der Hölle kommen packt eines der Black Pearl Besatzungsmitglieder Sparrow am Hals und beschimpft ihn. Der Arm des Piraten befindet sich im Mondlicht und erscheint nur als Knochengerippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluch aus den Geschichten über die &amp;quot;untote&amp;quot; Crew der Black Pearl ist also wahr.&lt;br /&gt;
Elizabeth versucht sich zur gleichen Zeit auf Deck der Black Pearl als Verhandlungsgegnerin von Barbossa, wird von ihm jedoch übervorteilt. Elitabeth, die sich als Elizabeth Turner ausgibt, übergibt ihm ihr Medaillon und wird dennoch von der Crew entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stürmt Will zu Norrington. In der vergangenen Nacht sah Will noch, wie Elizabeth entführt wurde und möchte sich nun an ihrer Rettung beteiligen. Will wird jedoch nicht Ernst genommen, er sei nur ein Schmied und nicht beim Militär, weshalb er nicht an der Rettungsaktion beteiligt sein soll.&lt;br /&gt;
[[Bild:JackandWill.jpeg|thumb|left|Jack und Will kapern die Interceptor (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sucht Will heimlich Jack Sparrow auf. Dieser verspricht ihm Hilfe, nachdem er Wills Namen erfuhr. Will befreit Jack, und gemeinsam kapern sie mit einem Trick die Dauntless, das schnellste Schiff der Flotte. Sie steuern Tortuga an, wo sie eine Crew anheuern wollen, mit der sie die Black Pearl einholen und Elizabeth befreien möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese befindet sich in der Kabine von Barbossa bei einem fürstlichen Abendmahl. Nun wird der Plan der Piratencrew klar: Barbossa braucht das Medaillon und das Blut von einem Nachkommen des Crewmitglieds Turner um den Fluch aufzulösen. Barbossa erklärt Elizabeth beim Abendessen ausführlich, wie es dazu kam, dass die Crew verflucht wurde: Sie stahlen einen verfluchten Atztekenschatz, der jeden, der ihn nimmt zu Untoten verdammt die nicht sterben können, aber auch nichts fühlen und schmecken können. Im Mondlicht soll sich ihre wahre Gestalt zeigen. Elizabeth glaubt Barbossa nicht und greift ihn an. Dieser bleibt unbeschadet und jagt Elizabeth aufs Deck, wo sich die Crew in Zombiegestalt um die Instandhaltung des Schiffes kümmert.&lt;br /&gt;
Elizabeth erschrickt sich fast zu Tode und flieht in eine Kabine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will dagegen erfährt am nächsten Tag von Jack, dass er seinen Vater kannte. Wills Vater hieß angeblich &amp;quot;Stiefelriemen Bill&amp;quot; und war ein mit Sparrow befreundeter Pirat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam löst sich die verworrene Story auf: Die Piraten der Black Pearl segelten ursprünglich unter Jack Sparrow, meuterten jedoch und ernannten Barbossa zum neuen Kapitän. Wills Vater hielt als einziger zu Sparrow und wurde deshalb in die Untiefen des Meeres geworfen. seine verfluchte Münze schickte er vor seinem Tod zu seinem letzten Nachkommen. Die Piraten denken, Elizabeth wäre Bills Tochter und möchten darum auf der Isla de Muerta den Fluch auflösen. In Wahrheit brauchen sie aber das Blut von Will Turner, was wiederum nur Sparrow weiß und ausnutzen möchte.&lt;br /&gt;
[[Bild:BarboosaZombie.jpeg|thumb|right|Der Untote Barbossa (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
In Tortuga heuert Sparrow eine Crew an und sticht am nächsten Morgen mitsamt seines &amp;quot;Druckmittels&amp;quot; in See. Die &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; erreicht die Isla de Muerta, wo Elizabeths Blut in einer großen Zeremonie vergossen wird. Doch der Fluch wurde nicht aufgehoben, weshalb die Situation eskaliert. Jack und Will erreichen die Insel in letzter Sekunde, wobei Jack von Will  niedergeschlagen wird, da Will Intigen von seitens Jack befürchtet. Will und Elizabeth können fliehen, Jack wiederum verbündet sich mit der Crew der Black Pearl. Diese verfolgt die Interceptor, mitsamt Elizabeth und Will, was in eine gigentische Seeschlacht mündet.&lt;br /&gt;
Die Interceptor wird zerstört und die in Tortuga angehuerte Crew sowie Elizabeth werden gefangen genommen. Als Jack versucht die Situation auszunutzen um alles wieder in die Bahnen zu lenken, die seinem eigentlichen Plan nützlich sind, taucht der kurzzeitig totgeglaubte Will Turner auf und offenbart Barbossa, dass er der letzte Nachfahre von Stiefelriemen Bill ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa nutzt die Situation aus und setzt Jack und Elizabeth auf der Insel aus, auf der er Jack schon vor einigen Jahren nach der Meuterei aussetzte, während er mit Will zur verfluchten Insel zurücksteuert um den Fluch aufzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack und Elizabeth trinken auf der Insel einige Flaschen Rum. Im alkoholisierten Zustand bringt Elizabeth Jack das Piratenlied bei, dass sie bei dem ersten treffen mit Will sang. Am nächsten morgen entfacht sie ein großes Feuer, was ein Schiff der Royal Navy, der Dauntless, aufmerksam macht. Jack und Elizabeth werden von der Insel gerettet, jedoch sieht Norrington nicht ein Will zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem Elizabeth ein Heiratsversprechen abgibt, erfüllt dieser Elizabeths Wunsch. So kommt es auf der Isla de Muerta zum Showdown: Die Soldaten der Dauntless begeben sich in einen von Sparrow geplanten Hinterhalt, während die Crew der Black Pearl im letzten Moment von Jack davon abgehalten wird, Will Turner zu töten. Stattdessen sollen sie die Dauntless kapern und danach erst Will töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es auf der Dauntless zu einem blutigen Kampf kommt, fechten der unsterbliche Barbossa, einige Mitglieder der Black Pearl, Will und Elizabeth auf spektakuläre Art und Weise gegeneinander. Als Babrossa Jack mit seinem Schwert durchstößt scheint alles vorbei. Doch Jack Sparrow stahl zuvor eine der Münzen und ist nun ebenfalls unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Barbossa Elizabeth bedroht schieß Sparrow in Barbossas Herz. Die Kugel bleibt stecken, und Will beendet den Fluch indem er eine Münze mit seinem und einem Münze mit Sparrows Blut in die Truhe von Cortez fallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa stirbt und die Crew der BlackPearl wird gefangen genommen, allerdings auch Jack Sparrow.&lt;br /&gt;
Dieser soll gehängt werden, doch im letzten Moment wird er von Will Turner gerettet. Nach einer Diskussion mit Norrington und dem Gouverneur wird Sparrow laufen gelassen, und Will sowie Elizabeth werden von jeglicher Schuld bezüglich Sparrows Flucht freigesprochen. Will und Elizabeth gestehen sich ihre Liebe und Norrington sieht ein, dass es falsch wäre Elizabeth zur Hochzeit zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack Sparrow wird von der von ihm auf Tortuga angeheuerten Crew, welche die Black Pearl an sich genommen hat, aufgelesen und zum Captain ernannt.&lt;br /&gt;
Jack ist sichtlich davon gerührt, sein Schiff wiederzuhaben und stimmt Elizabeths Piratenlied an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abspann sieht man, wie Barbossas Affe, Jack, eine Münze aus der verfluchten Truhe entwendet und sich wieder in einen Zombie verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktionsgeschichte==&lt;br /&gt;
===Die Idee für eine Attraktionenverfilmung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Tower of Terror DVD.jpeg|thumb|left|Der Beginn eines neuen Genres: Filme, die auf einer Attraktion basieren (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Filmindustrie, und somit auch Disney, sucht schon seit längerem nach Stoffen, aus denen Filme gemacht werden können. Nachdem Theaterstücke, Bücher, Comics und seit kürzerem auch Videospiele als Vorlage für Filme herhielten, testete Disney im Jahre 1997 wie das Publikum auf Filme reagiert, die auf einer Themenparkattraktion basieren. Da diese Idee recht gewagt war, begann man das Projekt mit einem TV Film, der auf einer verhältnismäßig jungen Attraktion basierte: [[Im Jenseits sind noch Zimmer frei]], der im Original [[Tower of Terror]] heißt holte die Inspiration für die Story bei der beliebten [[E-Ticket]] Ride Attraktion [[The Twilight Zone Tower of Terror]] von 1994 aus den [[Disney-MGM-Studios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Film positive Reaktionen hervorrief, und lange Zeit zum Standardrepertoire des Halloween TV Programms gehörte (auch in Deutschland), entschied man sich nun, das Projekt auf Kinofilme auszuweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 folgte [[Mission to Mars]], ebenfalls basierend auf einer neuen Attraktion. Dieser spielte in den Staaten seine Kosten von 90 Millionen Dollar nicht ein, erhielt jedoch neben manchen zerstörerischen Kritiken auch viele sehr löbliche. &lt;br /&gt;
Während der Produktion von [[Mission to Mars]] sponn man hinter den Kulissen das durchaus ehrgeizige Projekt der Attraktionenfilme weiter. Unter anderem tauchten erste Ideen und Konzepte für einen Film zu &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf. Die Idee zum Piratenfilm fand viel Gegenliebe, weshalb man ihm früh das grüne Licht gab. Berits im Ende 1999 erschienen Buch [[Disney - Die ersten 100 Jahre]] wurde er im Zusammenhang mit anderen geplanten Filmen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Misserfolg von [[Mission to Mars]] schickte man jedoch erst eine andere Attraktion ins Kino. Ob man mit der bisherigen Pre-Production von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch nicht weit genug war oder ob Disney einen Flop befürchtete und deshalb lieber einen weiteren &amp;quot;Testfilm&amp;quot; ins Kino schicken wollte ist leider unbekannt, sicher ist jedoch der Fakt, das erst Anfang 2002 die Produktion von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; anfing. Während dessen sollten im Juli 2002 [[Die Country Bears]] das Kino erobern. Der Film wurde ein mittlerer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerry Bruckheimer übernimmt das Steuerrad===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates1.jpeg|thumb|right|Erstes Teaser Poster zum Film. Es erinnert noch stark an die grundlegende Attraktion (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] erwies sich in seiner Karriere als Erfolgsgarant, vor allem für die [[Walt Disney Studios]], denen er, unter den Labeln [[Touchstone Pictures]] und [[Hollywood Pictures]], einige der erfolgreichsten Filme der Firmengeschichte bescherte. Um das ehrgeizige Projekt &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf Erfolgskurs zu bringen, sandte man Bruckheimer eine Kopie des damaligen Scripts.&lt;br /&gt;
Disney erhoffte sich, dass Bruckheimer (bekennender Piratenfilm-Fan und Anhänger großer Epen) erneut die richtigen Entscheidungen haben wird und aus der &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; Idee einen großen Erfolg machen wird.&lt;br /&gt;
Doch [[Jerry Bruckheimer]] war von dem damaligen Skript von [[Jay Wolpert]] nicht sehr begeistert. &amp;quot;Ich weiß nicht, was ich damit machen soll.&amp;quot;, wird Bruckheimer oft über den ersten Entwurf zitiert. Diese reine, klassische Piratengeschichte war harmlos und  &amp;quot;soft&amp;quot;, dazu war das Skript eindeutig auf eine PG-Freigabe getrimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer rief, nachdem er das Skript las, aus Eigeninitiative die Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] an und gab ihnen den Auftrag, die Story zu überarbeiten, da diese berühmt für ihre beim Publikum beliebten Drehbücher sowohl für Kinder- als auch für Erwachsenenfilme sind. Eine ihrer ersten Ideen war, dass die Piraten verflucht sein müssten.&lt;br /&gt;
Von Rossios und Elliots Ideen überzeugt gewann [[Jerry Bruckheimer]] an Interesse für das Projekt. So versprach er der Disney Chefetage zwei Dinge: &amp;quot;Ich werde den bestmöglichen Film machen und er wird keine &amp;quot;R&amp;quot; Freigabe erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimers erste Schritte als neuer Produzent von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erzeugten immer mehr Euphorie hinter den Kulissen: Mit dem neuen Entwurf für die Handlung meldete sich der Produzent bei Regisseur [[Gore Verbinski]]. Bruckheimer und Verbinski wollten schon seit längerem miteinander arbeiten, fanden aber keinen geeigneten Stoff. Da sie aber beide Piratenfans sind, bot sich &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; geradezu an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer den Komponisten [[Alan Silvestri]] vom Film abzog und stattdessen den [[Hans Zimmer]] Zögling [[Klaus Badelt]] engagierte begann Bruckheimer mit dem Casting der Darsteller. Als erstes warb er [[Johnny Depp]] für den Film an. Dieser erwies sich zwar ebenfalls als Fan von Piraten und der Disneyland Attraktion, jedoch zweifelte er an der Idee eines &amp;quot;Bruckheimer-Disney-Piraten-Attraktionen-Films&amp;quot;. Doch genau dies war für Bruckheimer der Anlass gerade [[Johnny Depp]] anzufragen. Man würde ihn nicht in einem solchen Film erwarten, das wiederum würde den Film für das Publikum interessanter machen. Mit diese Gedankenschluss und einer festen Zusage von [[Gore Verbinski]] in der Hand konnte auch [[Johnny Depp | Depp]] für die Produktion gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren schlug Bruckheimer dem damaligen Newcomer [[Orlando Bloom]] am Set von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; vor, an seinem nächsten Projekt mitzumachen. Auch Bloom sagte zu, obwohl das Drehbuch von Elliot und Rossio noch in der Rohfassung war. Nach und nach wurde die gesamte Besetzungsliste gefüllt.&lt;br /&gt;
Auch für eine glanzvolle Riege hinter der Kamera wurde gesorgt: [[Gore Verbinski]] engagierte den leitenden Kameramann [[Dariusz Wolski]], mit dem bereits zusammenarbeitete und für die Koordination der Stunt- und Fechtszenen stellte man [[Robert Anderson]] ein, der bereits an Filmen mit Hollywoodlegende (und Piratendarsteller) Errol Flynn mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde klar, das Bruckheimer einen epochalen Actionkracher plant, der mit seinen rauen Seiten auch eine höhere Freigabe mit sich bringen konnte. Doch die Faustregel Hollywoods, &amp;quot;Wer mit Bruckheimer arbeitet, braucht sich keine Sorgen um das Studio machen&amp;quot;, erfüllte sich erneut: Die Geschäftsleitung der [[Walt Disney Company]] vertraute Bruckheimer und bot keinen Widerstand gegen seine Entscheidungen, da er mit seinen Erfolgen mehrfach bewies, dass er sich in seiner Sache sicher ist. Dies zeigte sich nicht nur in dem Stil des Filmes, sondern sogar in der Tatsache, dass er überhaupt in Produktion ging: Sechs Wochen vor Produktionsbeginn wollte die Disney Geschäftsleitung aufgrund des voraussichtlichen Budgets den Film wieder aus der Produktion nehmen, obwohl eine Crew bereits die Vorbereitungen traf und das Casting vollendet war. Bruckheimer, der sich mittlerweile in das Projekt verliebt hatte, traf sich mit den Disney Bossen, und handelte in einer zweistündigen Diskussion nicht nur eine erneute Produktionserlaubnis, sondern auch eine Budgeterhöhung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsequenterweise bewarb man &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch nicht als Disney Film, sondern als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Skript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Skript von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war ein pures Abenteuerfilmdrehbuch ohne große Actionsequenzen und Humor. In dieser Fassung sollte Norrington auf die Seite der Piraten um Captain Barbossa, damals noch Blackheart, wechseln um seine scheinheiligen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik3.jpeg|thumb|left|Jack Sparrow in heroischer Pose (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Da Bruckheimer diese Story zu schwach war und der Film, im wahrsten Sinne des Wortes, zu blutleer würde heuerte er [[Terry Rossio]] und [[Ted Elliot]] an. Diese waren von Bruckheimers Angebot begeistert: Das Autorenduo wollte schon nach der Fertigstellung von [[Aladdin]] ein echtes Piratenabenteuer in die Kinos bringen. Zwar arbeiteten sie während der Produktion von [[Aladdin]] schon am Buch zu [[Der Schatzplanet]], doch das war ihnen nicht genug. Also schrieben Rossio und Elliot gemeinsam an einem großen Epos, das sie mehreren Studios, sarunter auch Disney, anboten. Allerdings hatte kein Studio Interesse.&lt;br /&gt;
Nun aber erfüllte sich ihr lang gehegter Wunsch. Und als Bruckheimer erklärte, dass der Film auf der Disneyland-Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] basieren sollte, gab es für die beiden kein halten mehr. Denn [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] sind mit der Attraktion aufgewachsen und sind stets Fans geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duo machte sich sofort an die Arbeit und machten sehr früh die Figur [[Captain Jack Sparrow]] um einiges extrovertierter. Außerdem verliehen sie dem Drehbuch zwei der Zutaten, die später nicht unerheblich für den Erfolg des Films werden sollten: Elliot und Rossio übernahmen den Übernatürlichen Aspekt der originalen Themenparkattraktion [[Pirates of the Caribbean]] und erfanden die Geschichte des aztekischen Fluchs und gaben dem Film eine Portion Humor. Außerdem fügten sie, ganz im Sinne Bruckheimers, mehr Action zu der Story hinzu. Und da die Autoren große Fans der Attraktion sind bauten sie zahlreiche Anspielungen auf eben diese ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] einzustellen war ihr beachtliche Reihe an Drehbüchern: Sie machten für Disney die Drehbücher von [[Aladdin]] und [[Der Schatzplanet]] und schrieben auch für [[Godzilla]], [[Shrek]] und [[Die Maske des Zorro]]. Mit diesen Werken bewiesen sie einen eigenwilligen (und dem Publikum angenehm erscheinenden) Humor sowie einen guten Spagat zwischen Kindern und Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer guten Referenzen bedeutete es nicht, dass die beiden Autoren besonders schnell arbeiteten. Und da sie zudem nicht von Grund auf am Projekt beteiligt waren wurde das Drehbuch erst während den Dreharbeiten fertig gestellt. Diese Tatsache hatte Vor- und Nachteile: Zwar konnte sich der Regisseur [[Gore Verbinski]] nicht ständig an einem Buch orientieren und war deshalb teils unsicher, andererseits entschieden sich die Produzenten aufgrund des unfertigen Buchs dazu, die Autoren mit auf das Set zu nehmen.&lt;br /&gt;
Von dieser Entscheidung war [[Ted Elliot]] sehr beeindruckt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Erfahrung, die Terry und ich bei diesem Film machten, ist eine, von der jeder Autor träumt. Es ist absolut ungewöhnlich für einen Autor, an jedem Drehtag anwesend zu sein. Vom Anfang bis zum Ende war es großartig. Es war eine wunderbare Lerngelegenheit, mit dem Regisseur, dem Produzenten, den Schauspielern und sogar jemandem wie dem Make-up-Künstler zu sprechen, Fragen zu stellen und herauszufinden, weshalb die Dinge in einer bestimmten Weise ausgeführt werden. Es macht Spaß, den Einfallsreichtum und die Kreativität, die ein jedes Crewmitglied in den Film einbringt, hautnah mitzuerleben. Die Produktion - vom Setdesign bis zu den Kostümen und dem Make-up - von Anfang an am Set zu erleben, war besser als alles, was wir uns erdacht und zu Papier gebracht hatten.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Set schrieben Elliot und Rossio einige der größten Lacher des Films. Aber sie gaben auch der Handlung einige neue Impulse oder verbesserten sie noch in letzter Minute.&lt;br /&gt;
Einige der letzten Änderungen am Skript betrafen den Fluch, der ursprünglich komplizierter war. Um Logikfehler und Verwirrungen beim Publikum zu vermeiden schnitt man, in Absprache mit den Autoren, einige Szenen heraus und vereinfachte den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Leistungen des Duos, nicht nur aber vor allem am Set, beeindruckt entschloss sich [[Jerry Bruckheimer]] es auf seine Favoritenliste zu setzen. Er gab ihnen das Skript zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], um es zu verbessern und ernnante sie zu den Autoren sowie Coproduzenten von [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der Regiesseur [[Gore Verbinski]] war mit daran beteiligt, dem Film eine Richtung zu geben. Er war besonders an der aufständerischen Seite der Piraten interessiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Piraterie hat etwas Revolutionäres und Rebellisches an sich&#039;&#039;&amp;quot;, meint er. &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Piraten erschienen zu einer Zeit, als die Dinge sehr repressiv waren und die Leute für den Diebstahl eines Stückes Brot gehängt wurden. Man hatte nichts zu verlieren. Für mich geht es in diesem Film um das Brechen von Regeln, darum, wann es angebracht ist, Regeln zu brechen, um zu bekommen, was man will. Alle Figuren versuchen letztendlich, ihre Wünsche durch Piraterie zu verwirklichen - sowohl durch die guten als auch die schlechten Aspekte davon.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Drehen eines Epos===&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto14.jpg|thumb|right|Mit dem Produzenten am Set (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Dreharbeiten zu &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren ein ungeheurer Kraftakt. Allein die Suche nach Drehorten war aufwändig. Zog man zunächst noch, aufgrund des niedrigen Kostenfaktors, Thailand in Betracht, änderte man dies aufgrund des Looks. Die thailändischen Gewässer sahen nicht nach Karibik aus, doch man wollte unbedingt den authentischen Flair der Karibik, vor allem die charakteristischen Sandstrände, für den Film haben. Also drehte man dann doch in der Karibik, die allerdings gut bevölkert ist, weshalb man keine Insel fand, die allen Ansprüchen gerecht wurde. 20 Inseln wurden letztendlich für den Film gebraucht. Die Insel St.Vincent, bislang die am wenigsten bebaute Insel der Karibik, fungierte mit 2 anderen Inseln als Hauptdrehort. Die 400-köpfige Crew des Films belegte eine Zeit lang sämtliche Hotelzimmer in der Umgebung. Außerdem engagierte das Filmteam mehrere hundert weitere Arbeitskräfte, allesamt Einwohner der umliegenden Inseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein für den Bau des Schatzhöhlensets in den Disneystudios wurden 100 Handwerker benötigt. Diese erbauten das Set, eines der größten in der Geschichte Hollywoods, innerhalb von 3 Monaten. Auf dem Set waren1 Mio. Liter Wasser, 1 Millionen Münzen, 100 Kubikmeter Goldnuggets sowie mehrere hundert Meter Perlenketten. Die meisten Requisiten waren Replikate, nur einige der Schwerter nicht und Jack Sparrows Pistole. Diese stammt aus dem Jahr 1760 und wurde in London hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwierigste am Dreh selbst war die Tatsache, dass auf Wasser gedreht wurde. Wasserdrehs sind immer sehr aufwändig und teuer, zudem ist man sehr abhängig vom Wetter. Regisseur [[Gore Verbinski]] wurde zusätzlich unter Druck gesetzt, weil Disney den Film unbedingt für die Sommersaison 2003 fertig haben wollte. &lt;br /&gt;
Um den Dreh also zu beschleunigen drehte die Crew auch in Situationen, in denen normalerweise der Dreh angehalten wird: Wenn Öltanker, Touristen, Segelboote oder Telefonzellen im Bild waren wurden diese nicht entfernt oder der Drehort gewechselt, sondern gefilmt. In der Post-Produktion wurden dann 550 visuelle Effekte dazu genutzt solche Dinge zu retuschieren (sowie um fehlende Hintergründe einzufügen und die Teilsets der Black Pearl und der Dauntless zu vervollständigen). &lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Laut Verbinski wurden 150 Effekte gebraucht um die Skelette darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung dieser war ebenfalls ungewöhnlich: Nachdem man verschiedene Desgins testete (als Konzeptzeichnung) und sich auf einen &amp;quot;Verwesungsstatus&amp;quot; einigte, scannte man um die Oberflächenstruktur für die Haut der Piratenzombies darzustellen Truthahndörrfleisch ein. Außerdem entwickelte man für jeden Darsteller ein eigenes, personalisiertes Skelett, dass dem Aussehen, der Mimik und Gestik des jeweiligen Schauspielers angepasst wurde. Somit wollte man mehr Charakter in die Zombies bringen.[[Bild:Barbossa Crew Bild2.jpeg|thumb|left|Barbossa und seine Crew (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Auch mit Make Up brachte man Charakter in den Film: Verbinski wollte keine romantisierten Piraten mit Hakenhand, bunten, geringelten Hemden und Augenklappen, sondern den realistischen Look von dahinsiechenden, stinkenden Piraten, die der Sonne, den Unwettern und Krankheiten ausgeliefert waren. So brauchte man zu Spitzenzeiten bis zu 30 Haarstylisten und 50 Makeup Künstlern. Die Kostümdesignerin [[Penny Rose]] brachte sogar einen Spezialisten mit, der die Kleidung der Piraten dreckig und verbraucht aussehen lies. Beim Dreh in den Höhlenszenen dagegen verpasste man den Darstellern spezielles Make up, damit sie nicht verwaschen aussahen. Depps Charakter sah damit nochmals besser und cooler aus, weshalb man es für den Rest des Filmes weiter verwendete. Des weiteren trugen einige der bösen Piraten gelbe Kontaktlinsen, um sie zugleich bedrohlicher als auch kränklicher erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Darsteller und ihre Charaktere===&lt;br /&gt;
====Johnny Depp als Captain Jack Sparrow====&lt;br /&gt;
[[Bild:CaptainJackSparrow.jpg|thumb|right|[[Captain Jack Sparrow]]. &amp;quot;&#039;&#039;Klar soweit?!&#039;&#039;&amp;quot; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Johnny Depp]] nahm aus den verschiedensten Gründen die Rolle als Jack Sparrow an. Zum einen, weil es ihm reizte mit Gore Verbinski, Jerry Bruckheimer und Disney gleichzeitig zusammen zu arbeiten. Außerdem nahm er die Rolle an, weil er mit ihr endlich einen Kindheitstraum in Erfüllung gehen lassen konnte. Depp wollte schon seit seiner Kindheit einen Piraten verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Depp wollte nicht ins Blaue hinein die Rolle annehmen. Ihm war es wichtig, dass auch eine gute Geschichte vorhanden ist. Als er erfuhr, wer das Drehbuch schreibt, wusste er, dass dies der Fall sein wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Sobald ich hörte, dass Ted und Terry das Drehbuch schrieben, wusste ich: Uns kann nichts mehr passieren. Mit Jerrys Background und Gores intensivem Fokus war mir klar, dass der Film auf einem soliden Fundament stand. Ich war angenehm überrascht, als ich Teds und Terrys Drehbuch las, sie übertrafen meine Erwartungen. Sie brachten großartigen Humor in die Story ein und legten Grundsteine, auf die die Schauspieler aufbauen und die Figuren wirklich ausarbeiten konnten.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von Rossios und Elliots Skript entwickelte [[Johnny Depp]] seinen Charakter [[Captain Jack Sparrow]] während er laut eigenen Angaben “zu lange in der Sauna” saß. Er entschied sich dazu, weil er das ständige Gefühl der Hitze, dem die Piraten ausgesetzt waren nachempfinden wollte. &lt;br /&gt;
In der Sauna kamen Depp schließlich einige Ideen, die er für Sparrow umsetzen wollte. So kam ihm der Gedanke, dass Sparrow das Laufen auf fahrenden Schiffen gewohnt ist, das Gehen auf Land dagegen ihm fremd sein müsste. So entwickelte er den schwankenden Gang Sparrows. Außerdem entwickelte Depp nach und nach die Sparrow eigene Sprechweise.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirati.jpg|thumb|left|Sparrow und seine geistigen Vorfahren]]&lt;br /&gt;
Besonders entscheidend für die Gestaltung des Charakters war aber Depps Gedankengang, dass Piraten so etwas wie die Rockstars des 18 Jahrhunderts waren. So beschloss Depp, dass er sich durch seinen Freund [[Keith Richards]] inspirieren lassen sollte. Nach genauer Beobachtung Richards lehnte er Sparrow an ihn an (nach der Produktion verriet Depp Richards, dass dieser in seinen Charakter mit einfloss).&lt;br /&gt;
Ein weiterer, wenn auch geringerer, Einfluss auf Sparrow war die Warner Brothers Cartoon Figur Pepe LePew. Besonders wichtig waren Depp die zahlreichen Schmuckstücke in Sparrows Haar (etwas, dass er ebenfalls von Richards übernahm). Alles in Sparrows Haar soll für ihn eine Bedeutung haben, da es ihn für ihn eine wichtige Erinnerung darstellt. Eine Idee, die Depp allerdings nicht weiter ausführte war die, dass er eine angenähte Nase haben sollte. Depp wollte ursprünglich, dass Sparrow früher (in der Zeit &#039;&#039;vorm&#039;&#039; Film) bei einem Kampf die Nase abgeschnitten bekam, und er diese nur provisorisch annähen lies. Im Film selbst sollte dann Sparrows größte Angst nicht der Tod oder ein Kampf, sondern Pfeffer sein, von dem er niesen würde, was den Verlust seiner Nase bedeutete. [[Gore Verbinski]] riet von dieser Idee ab.&lt;br /&gt;
Davon abgesehen, ließ man [[Johnny Depp]] seine künstlerische Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Johnny ist dafür bekannt, seine eigenen Charaktere zu erschaffen&#039;&#039;&amp;quot;, berichtet Bruckheimer. &amp;quot;&#039;&#039;Er hatte eine definitive Vision für Jack Sparrow, die völlig einzigartig ist. Wir ließen ihm freie Hand dabei, und er erdachte diesen ungewöhnlichen, schrägen, zugleich aber sehr gewitzten Piraten. Er kann nicht so recht seine Balance halten, seine Sprechweise ist leicht unartikuliert, woraufhin man annimmt, dass er entweder betrunken, seekrank oder zu lange auf einem Schiff gewesen ist. Doch das ist alles nur eine Show, die er voll auskostet. Und so seltsam es auch scheint, das macht zum Teil den Charme von Captain Jack aus.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für Sparrow ist, so führt Bruckheimer weiter aus, zu guter letzt sein Wissen darüber, was gut und was böse ist, auch wenn er sich nicht immer daran hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell waren es die schmalen Gratwanderungen zwischen Antiheld und Idol (viele schwärmten nach dem Film von einem Leben wie Jack) und die zwischen unrealistischer Cartoonfigur und realistisch gezeichneter Seele, die Depps Darstellung so beliebt machte. Der einzigartige Humor vervollständigte die Figur. Für Verbinski war es gerade der Spaß, den er hatte, wenn er dem Gauner bei seinen Gaunereien zusehen konnte, was ihm am meisten gefiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Jack Sparrow ist die Art von Figur, bei der es Spaß macht, zuzusehen, wie er einer alten Dame Geld stiehlt. Im Wesentlichen ist er ein Schwindler - er ist faul, er ist ein großartiger Pirat, aber er kämpft nicht, wenn es nicht sein muss. Er wählt immer den einfachsten Weg. Ich glaube, das Wichtigste für Captain Sparrow ist sein Mythos. Er ist sein eigener und bester Agent - er vermarktet sich selbst ausgezeichnet.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Rolle sagte Depp selber folgendes:&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik8.jpeg|thumb|right|Der verwegene Pirat und geschickte Verhändler ist eine von Depps Traumfiguren (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Es war eine ganz andere Art von Rolle für mich. Es war eine tolle Möglichkeit, diesen Piraten von Grund auf zu erfinden und eine Art von Pirat zu erschaffen, wie man ihn nie zuvor gesehen hat&#039;&#039;.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er schätzte auch die verschmitzte Natur und todesmutige Art seiner Figur: &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;In Jack sah ich einen Typ, der zwischen den Regentropfen rennen kann. Er kann über die entmilitarisierte Zone laufen, die Truppen unterhalten und dann zur anderen Seite zurückhüpfen, um dem Feind die genau gegenteilige Geschichte zu erzählen. Er versucht, mit allen gut auszukommen, da er klug genug ist zu wissen, dass er seine Kontakte möglicherweise in der Zukunft benötigen könnte. Egal wie schlecht die Dinge stehen, er hält immer diesen bizarren Optimismus aufrecht. Ich fand auch die Idee für seine Motivation sehr schön und ergreifend. Er will einfach nur sein Schiff zurückbekommen, das für ihn nichts mehr repräsentiert als pure Freiheit. Natürlich klaut er bei Gelegenheit und hat auch sonst keine weiße Weste, doch letztlich ist es sein Hauptziel, die Black Pearl um jeden Preis zurückzubekommen.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnny Depp vertiefte sich, wie man an seinen ausführlichen Aussagen sehen kann, sehr stark in seinen Charakter, weshalb sein jüngster Sohn in der Schule einmal sogar angab, sein Vater wäre von Beruf Pirat. Außerdem brachte er ein persönliches Schmuckstück, einen Ring, mit aufs Set. Die Ausstatter fanden, dass der Ring zur Figur passt, weshalb er ihn beim Drehen anbehielt.&lt;br /&gt;
Depp wurde für seine originelle und komplexe Darstellung der ungewöhnlichen Figur des [[Captain Jack Sparrow]] zum ersten Mal mit einer Oscar-Nomminierung belohnt. Und auch wenn er nicht gewonnen habe, so sei es eine große Ehre für ihn gewesen, meinte Depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht von Anfang an erhielt [[Johnny Depp]] Lob für seine eigenwillige Performance. Die Produzenten und Verantwortlichen von [[Walt Disney Pictures]], darunter auch [[Michael Eisner]], nahmen Depp eines Tages während der Dreharbeiten bei Seite und fragten ihn, was das alles sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Was soll das bedeuten? Ist er [Jack Sparrow] schwul, oder betrunken? Wir verstehen nichts von dem, was du sagst! Es klingt, als würdest du die Worte nur so dahin nuscheln. Das macht alles keinen Sinn!&#039;&#039;&amp;quot;, zitierte Depp Disneys Vertreter in einem Interview. Daraufhin drohten sie damit, ihn zu feuern, wenn er seine Darstellung nicht ändern würde. Depp hatte zwar Verständnis für die Produzenten, doch er änderte seine Darstellung nicht, worin ihn die restlichen Beteiligten am Film auch bestärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geoffrey Rush als Barbossa====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates pair-thumb.jpg|thumb|left|Diese Szene war entscheidend für Barbossas Darstellung. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Gore Verbinski]], der immer wieder betonte, dass er stolz darauf sei nur die erste Wahl für &#039;&#039;Fluch Der Karibik&#039;&#039; verpflichten zu können, scherzte in einem Interview, dass er die verstorbenen [[Alec Guiness]] und [[Peter Sellers]] nicht nehmen konnte und deshalb auf [[Geoffrey Rush]] zurückgreifen musste. Man wählte gerade ihn, da man den Bösewicht des Films auf ähnlich hohem Niveau und ungefähr gleich stark haben wollte, wie die Hauptfigur. Dazu benötigte es eines Schauspielers von Rushs Kaliber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wir benötigten einen ebenbürtig fähigen Schauspieler als Johnnys Widersacher&#039;&#039;&amp;quot;, so erklärte Bruckheimer die Wahl. &amp;quot;&#039;&#039;Geoffrey Rush ist enorm talentiert und bekannt dafür, eine große Bandbreite von Figuren spielen zu können. Glücklicherweise hatte er eine Lücke in seinem Terminkalender und wollte Teil dieser Produktion sein. Geoffreys Barbossa ist der quintessenzielle Schurke; es ist ein Vergnügen, ihn in die Rolle schlüpfen zu sehen.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Rush]], der ähnlich wie Depp für anspruchsvollere Charaktere bekannt ist, wollte seine Figur nicht zu märchenhaft oder romantisiert darstellen, sondern auch einen gewissen Grad an Realismus und Tiefe in den Charakter [[Barbossa]]s einbringen. So entschied sich Rush dazu, Barbossa zwar an einigen Stellen als den typischen, zweidimensionalen Bösewicht aus einem Abenteuerfilm oder Fantasycomic zu spielen, aber dafür an anderen Stellen wieder Bedeutung in Barbossas Darstellung zu legen und ihm eine gewisse shakespearesche Würde zu verleihen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-geoffrey-rush.jpg|thumb|right|Barbossas Kinoposter (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt und Handlungsmoment, der Barbossas tiefsinnigere Seite betonte, war zum Beispiel seine Rede an Elizabeth, in der er den Fluch und seine Absichten erklärt. Dieser Monolog beginnt in seiner Kabine beim Abendessen und führt Elizabeth aufs Deck zu den verfluchten Piraten, wo sie dann wieder auf Barbossa trifft, der ihr erklärt, dass er nichts fühlt und dass er weder tot noch lebendig ist.&lt;br /&gt;
An dieser ausführlichen und für die Handlung unerlässlichen Textstelle hat [[Geoffrey Rush]] sehr lange gearbeitet, und war dabei so enthusiastisch, dass er seine Vorschläge zu jeder Uhrzeit entweder den Autoren, [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]], oder dem Regisseur [[Gore Verbinski]] mitteilte. Rush lag viel daran das &#039;&#039;was&#039;&#039; und vor allem auch das &#039;&#039;wie&#039;&#039; dieser Textstelle auszureifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem überlegte sich Rush für sich selbst eine Hintergrundgeschichte für Barbossa, die ihm klären sollte, warum Barbossa zum Pirat wurde und weshalb er trotz seines Alters weiterhin als Captain geduldet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich spekuliere darauf, dass Barbossa den sehr aufrichtigen Wunsch gehabt haben könnte, ein Mann der See sein zu wollen. Doch er stellte recht bald fest, dass man sehr viel mehr erreichen kann, wenn man die Regeln bricht, die Leute belügt, ein paar Leute umbringt und die Macht an sich reißt. Dies ist vielleicht die eigentliche Vorstellung, die die Leute davon haben, ein Pirat zu sein. Er erlangte die Position des Kapitäns als meuternder erster Maat, der die Black Pearl in seine Gewalt bringt und seinen Besitzanspruch erklärt. Ich dachte mir, dieser Kerl müsste ein ausgezeichneter Schwertfechter und ein ausgesprochen hinterlistiger und unfairer Kämpfer sein. Er ging nicht mit einem Epée (einem doppelschneidigen Degen mit stumpfer Spitze) auf eine feine Schule, sondern hat wahrscheinlich ein Schwert an seinem Gürtel hängen, seit er 13 Jahre alt ist, und weiß genau, wie man Köpfe abhackt.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Barbossa ist tatsächlich ziemlich smart&#039;&#039;&amp;quot;, fährt Rush fort. &amp;quot;&#039;&#039;Er hat wahrscheinlich deshalb überlebt, weil er instinktiv und intuitiv handelt, um seine Pläne zu schmieden und Leute zu betrügen.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch wenn er das Gemeine an Barbossa betonte, so sollte er stets als ein Gentlemen der Meere auftreten, wenn es nötig sei. Dieses Auftreten rührt von Rushs Darstellung. Er spielte Barbossa nach außen hin als Bösewicht, doch innerlich stellte er sich darauf ein, dass er in Wahrheit der (gefallene) Held sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Orlando Bloom als Will Turner====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poster5.jpeg|thumb|right|Orlando Bloom war für Bruckheimer die Idealbesetzung. Aber nicht für Disney (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; traf sich Produzent [[Jerry Bruckheimer]] mit [[Orlando Bloom]], um mit ihm über sein nächstes Projekt zu sprechen. Es sollte ein großes und verrücktes Piratenspektakel werden, das auf der berühmten Disney Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] basiert. Bloom war, obwohl das Drehbuch noch längst nicht fertig war, begeistert. Der große Piratenfan wollte an diesem Film mitwirken und erhielt von Bruckheimer die Rolle des [[Will Turner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Bloom für Bruckheimer die Wunsch- und Idealbesetzung für diese Rolle war, zeigte sich Disneys Studioleitung eher skeptisch. Bloom, der bisher nur als einer von vielen aus der &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;-Crew bekannt war, hätte nicht genug Zugkraft und Ruhm, um Leute ins Kino zu ziehen, meinte sie.&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten ebnete diese Kritik nicht ab. Zugleich freundete sich Orlando Bloom mit [[Johnny Depp]] an. Sie scherzten am Set und an einem freien Tag reisten sie mit einem Freund Depps durch die Karibik. Dabei floss viel Alkohohl und sorgte somit für einige Schlagzeilen in der Klatschpresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blooms Rolle sollte ursprünglich &#039;&#039;Will Bear&#039;&#039; heißen, in Analogie zu den Tiernamen Sparrow ( = Spatz) und Swann ( = Schwan).&lt;br /&gt;
Während Jack Sparrow frei wie ein Vogel sein möchte und sollte, war Elizabeth schön wie ein Schwan. Der Name &amp;quot;Will Bear&amp;quot; sollte Wills (bären-)starken Willen unterstreichen. Dies wurde aber nicht durchgesetzt, weil es den Autoren zu offensichtlich und albern wurde gleich drei Tiernamen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dem Piratenangriff auf Port Royal fällt Will dadurch auf, dass er hinterrücks eine Axt in den Rücken eines Piraten schleudert. Zwar stirbt der Pirat nicht, da er verflucht ist, aber da Will das nicht wusste, begeht er einen brutalen Angriff und ist aus seiner eigenen Sicht der erste im Film, der jemanden tötet.&lt;br /&gt;
Abseits von seinem anfänglichen Hass auf Piraten und damit verbundener Kampfeslust ist Will jedoch ein konservativer junger Mann, der die Standesgrenzen als Pflicht ansieht. Er besteht darauf Elizabteh zu siezen und zugleich wünscht er den &amp;quot;niedrigen&amp;quot; Piraten den Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite von Will hat Blomm weniger gefallen. Ähnlich wie [[Johnny Depp]] wollte [[Orlando Bloom]] nämlich unbedingt einen Piraten spielen. Dem entsprechend sieht er Wills Wandlung als zentralen Aspekt des Films an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Zunächst ist Will noch recht sießig, doch dann entwickelt er sich beträchtlich. Er ist ausgesprochen ernsthaft, voller Standhaftigkeit - plötzlich findet er sich ohne Vorwarnung inmitten eines aufregenden sowie gefährlichen Abenteuers wieder. Dies ist die Coming-of-Age-Geschichte von Will. (Denn) Will ist ohne eine Vaterfigur aufgewachsen, daher sieht er sich nach Vorbildern in seiner Umgebung um. In Port Royal sind dies Marineoffiziere. Als Will und Jack zusammentreffen, öffnet Jack Will die Augen, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Er bringt ihm bei, dass er nicht blind unsinnigen Regeln folgen kann; ein Mann muss seine eigenen Entscheidungen treffen, richtig oder falsch, und sich nehmen, was er sich im Leben wünscht.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Jerry Bruckheimer betont, dass Will im Film lernt, mit einem Piraten zu leben und das manche Regel gebrochen werden müssen. Johnny Depp sieht die Beziehung zwischen Jack und Will schlicht als die von &amp;quot;&#039;&#039;zwei Figuren, die zusammen eine vollständige ergeben&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Keira Knightley als Elizabeth Swann====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirateskeira.jpg|thumb|left|Knightley als starke Gouverneurstochter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Keira Knightley]] ist eine der wenigen Darsteller/innen des Hauptcasts, die &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zu den ersten Besetzungswünschen gehört, sondern durch das Rollencasting zum Film stieß. Das umfangreiche Casting wurde abgehalten, da weder [[Gore Verbinski]] noch [[Jerry Bruckheimer]] persönliche Wunschkandidatinnen für diese Rolle hatten, und man deshalb vorsprechen lassen musste. Es sprachen Newcomerinnen und Stars vor.&lt;br /&gt;
Knightleys Vorstellungsgespräch lief allerdings besonders hervorragend, weshalb sie die Rolle auch ohne jedes zögern des Regisseurs bekam. [[Gore Verbinski]] kannte Knightley zu diesem Zeitpunkt übrigens gar nicht, er hatte keinen ihrer vorherigen Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass man ein so großes Casting veranstaltete war, dass man hohe Ansprüche an die Figur der Elizabeth und somit auch an ihre Darstellerin hatte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Natürlich waren wir auf der Suche nach einer schönen jungen Frau&#039;&#039;&amp;quot;, bekennt Bruckheimer. &amp;quot;&#039;&#039;Aber Schönheit allein war nicht genug. Wie viele der anderen Figuren im Film ist Elizabeth komplex, und was man an der Oberfläche sieht, ist nicht alles. Es war unerlässlich für die Schauspielerin, die zahlreichen Facetten ihrer Figur zu verstehen und nicht nur die Liebesgeschichte zwischen ihr und Will:  Elizabeth hat zu jeder der männlichen Hauptfiguren eine Verbindung, und sie findet sich in ziemlich gefährlichen Situationen mit ein paar von Barbossas Schurken wieder. Sie ist es gewohnt, ihren Willen durchzusetzen. Doch sie erkennt schnell, dass ihre übliche direkte und freimütige Art in diesem Fall nicht funktioniert. Daher ist sie nicht abgeneigt, ihre weiblichen Listen einzusetzen, wenn es sein muss. Wenn nötig kann Elizabeth eine raffinierte kleine Schauspielerin sein. Es war großartig, Keira zuzusehen, bei ihr wirkt alles so einfach. Sie ist wahrlich begabt.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Produktion zeigte sich, dass [[Keira Knightley]] neben der angesprochenen Komplexität ihrer Figur auch gerne ihr Frauenbild in den Film mit einbrachte. Sie wollte keine schwache Frau, sondern eine Figur, die in der Handlung aktiv und tough ist:&lt;br /&gt;
[[Bild:MissSwan.jpg|thumb|right|Sie ist jung, aus einem hohen Stand und ein moderner Piratenfan: Elizabeth Swann (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Elizabeth ist ein Mädchen des 21. Jahrhunderts, das in der Welt des 18. Jahrhunderts feststeckt. Sie ist bemerkesnwert! Elizabeth hat moderne Ansichten. Sie ist stark und sehr unabhängig. Als sie mit einigen Grauen erregenden Schwierigkeiten und entmutigenden Entscheidungen konfrontiert wird, geht sie in die Offensive!&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend dafür (und zugleich ein unerlässlicher Teil der Figur), war die Piratenmanie Elizabeths. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Elizabeth hat ein morbides Interesse an Piraten&#039;&#039;&amp;quot;, sagt Verbinski über die Figur. &amp;quot;&#039;&#039;Sie hat zu viele Bücher über das Thema gelesen und ist jetzt eine Art Piraten-Groupie. Doch statt den Jon Bon Jovi der Piraten zu treffen, muss sie Sid Vicious entgegentreten. Und obwohl sie glaubt, eine Menge über Piraten zu wissen, muss sie bald feststellen, dass alle Regeln, an die sie glaubt, gebrochen werden müssen.&#039;&#039;&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knightley stimmt ihrem Regisseur zu. &amp;quot;&#039;&#039;Sie romantisiert das ganze Piraten-Ding, es ist ehrlich gesagt eine Obsession. Daher ist der Wandel von Elizabeths romantischer Vorstellung zur Erkenntnis der mörderisch-dreckigen Realität der Piraterie sehr interessant. Doch auch in ihren Adern steckt ein kleiner Pirat. Geht es nicht allen so?&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem entsprechend zeigte Knightley sich beim Kampftraining sehr engagiert und bestand stets darauf, ihre Stunts selber machen zu dürfen.&lt;br /&gt;
Allerdings wünschte sie sich noch mehr Actionszenen, da sie in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nur mit Messern, Stangen und Bettpfannen kämpfen durfte. Knightley aber bestand auf Schweter, die sie von [[Jerry Bruckheimer]] in ihrem nächsten gemeinsamen Film, [[King Arthur]], auch angeboten bekam. &lt;br /&gt;
Des weiteren erfüllten [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] viele von  Knightleys Wünschen für [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]]. Dies basierte darauf, dass Keira Bruckheimer und Verbinski das Versprechen abnahm, bei einem eventuellen zweiten Teil endlich als Piratenbraut mit Schwertern kämpfen zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Royal Navy und eine Horde Piraten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vier Hauptdarstellern und ihren vier Charakteren gibt es in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch zahlreiche andere Darsteller, die mit großem Engagement ihre Rollen verkörperten.&lt;br /&gt;
Unter ihnen ist [[Jonathan Pryce]], der zu den Wunschdarstellern Verbinskis und Bruckheimers gehört. Sie wollten ihn für die Rolle des Gouverneur Swann, Elizabeths Vater. Pryce schien geeignet für seine Rolle, die „&#039;&#039;nicht nur der arrogante britische Gouverneur (ist), sondern darüber hinaus auch der besorgte Vater, der nur das Beste für seine Tochter will. &#039;&#039;“, so Verbinski.&lt;br /&gt;
Ein Aspekt der Figur musste man jedoch opfern. Zwar erscheint er aufgrund seiner teils abwertenden Einstellung gegenüber Will, der aus einem niederen Stand kommt, weiterhin eingebildet, doch ursprünglich sollte er noch ignoranter gegenüber seinen Mitbürgern sein. Nachdem sich der Gouverneur und Elizabeth von Will verabschieden, um mit der Kutsche zur Feier für Norrington zu fahren, erzählte Swann seiner Tochter, wie gut es seinem Volk doch ginge und dass es dies nicht zu schätzen wisse. Kurz darauf sieht man einen hungernden Bettler. Die Szene musste geopfert werden, das sie das Tempo aus dem Film nahm und der direkt darauf folgende Auftritt Jack Sparrows nicht so kraftvoll wirkte wie es ohne die Szene der Fall ist.&lt;br /&gt;
Pryce nahm die ihm angebotene Rolle dankend an, da er das Drehbuch großartig fand. Es verband in seinen Augen Witz und Intelligenz, weshalb er unbedingt mitmachen wollte. Aber auch die Drehorte waren mit ausschlaggebend. Als nämlich klar wurde, dass man den Film auch in der Karibik drehen wird, war Pryce nicht mehr zu halten, da er dort regelmäßig seinen Urlaub verbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Jack Davenport]] gehörte zur Wunschbesetzung des Filmes. Er sollte Norrington verkörpern, den Kommandanten der Royal Navy, Schrecken der Piraten und Wills Nebenbuhler um die Gunst von Elizabeth.  Neben diesen drei Funktionen in der Handlung erfüllte Norrington zudem eine komische Funktion, da er die Zielscheibe einiges Spotts wird. Davenport war davon begeistert, dass Rossio und Elliot Norrington komplexer beschrieben hatten, als es zu erwarten war. Laut ihm hätte die Figur auch eindimensionaler ausfallen können.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Norrington ist im Wesentlichen die Geißel der Piraterie in der Ostkaribik. Wenn mich ein Pirat kommen sieht, dann darf er Angst haben&#039;&#039;&amp;quot;, erklärt Davenport. &amp;quot;&#039;&#039;Mir gefiel an meiner Rolle, dass er nicht nur ein schnarrender englischer Bösewicht ist. Hinter ihm steckt mehr als bloß ein grimmiges Aussehen. Es ist auch gar nicht so einfach, Brokat grimmig aussehen zu lassen. Ich sah ein Foto von Johnny mit seinem Stirnband und Dreadlocks. Die Piraten sahen einfach so cool aus&#039;&#039;&amp;quot;, lacht er. &amp;quot;&#039;&#039;Ich habe diese lächerliche Kluft an und sehe wie Eiskrem aus. &#039;&#039;&amp;quot; Ähnlich wie [[Keira Knightley]] wünschte er sich eine wildere Rolle, falls man eine Fortsetzung drehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die Hauptdarsteller zusammen hatte, bemühte man sich vielfältige und auffällige Darsteller zu finden, die Mitglieder von [[Barbossa]]s Mannschaft verkörpern können.&lt;br /&gt;
Zuständig dafür war die Besetzungsleiterin [[Ronna Kress]], die von Produzent [[Jerry Bruckheimer]] für ihr Engagement ausgiebig gelobt wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ronna hat nicht nur ein Geschick, interessante Gesichter aufzuspüren, sondern auch, ungeschliffenes Talent zu entdecken. Sie ist beim Casting jeder einzelnen Figur peinlich genau und investiert äußerste Sorgfalt und größten Aufwand selbst in die kleinsten Rollen. Ronna war bei vielen unserer Projekte ein unschätzbarer Gewinn. Und sie macht uns auch weiterhin auf vielversprechende neue Schauspieler aufmerksam. &#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Während Kress an verschiedensten Orten der Welt Castings machte, um Darsteller für die Piratencrew zu finden, liefen im Studio bei Los Angeles die Telefone heiß.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Agenten und Manager versuchten ihren Klienten eine Rolle zu beschaffen. Dies ist in Hollywood zwar Gang und Gebe, doch das Interesse an den Piratenrollen in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war außergewöhnlich groß.&lt;br /&gt;
Aus dieser riesigen Auswahl wählte man ausschließlich unverbrauchte und neue Darsteller, die schon beim Vorsprechen in ihrer Rolle aufgingen.&lt;br /&gt;
Davon begeistert schuf man auch eine Hintergrundgeschichte für die Crew, deren Mitglieder (ähnlich wie die Darsteller) aus den verschiedensten Teilen der Welt stammen. Laut dieser findet Barbossa seine Männer in den gefährlichen Häfen, die er besucht, und auf den mysteriösen Inseln, die er überfällt. Sie kommen von überall her: Eine Figur ist aus dem Orient, eine andere aus der Karibik, einer ist aus Dover und eine weitere stammt aus Afrika - und damit ist die Liste noch lange nicht vollständig.&lt;br /&gt;
Barbossas Mannschaft umfasst unter anderem [[Isaac C. Singleton Jr]]. als Bo&#039;sun, [[Lee Arenberg]] als Pintel und [[Mackenzie Crook]] als Pintels holzäugigen Kumpan Ragetti. [[Treva Etienne]] ist Koehler an der Seite seines mörderischen Partners Twigg, der von [[Michael Berry Jr.]] gespielt wird. [[Trevor Goddard]] mimt Grapple und sein Sidekick Mallot wird von [[Brye Cooper]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „Stammgruppe“ von Barbossas Crew lebte während der Dreharbeiten zusammen in einem Wohnblock in der Karibik und scherzte viel herum. Sie spielten der Filmcrew einige Streiche und filmte auch ein humoristisches Drehtagebuch.  Außerdem bildeten sich Freundschaften und ein Mitglied des Drehteams verriet, dass sich einige der Darsteller so sehr in ihre Rolle einfühlten, so dass sie, wie echte Piraten, aufhörten sich zu waschen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Eine Gruppe wie diese zu besetzen, ist mit dem Kochen einer Suppe vergleichbar&#039;&#039;&amp;quot;, erklärt Verbinski abschließend. &amp;quot;&#039;&#039;Jeder Charakter ist unverkennbar und trägt zur Gesamtgeschmacksrichtung bei. Der Fluch, mit dem sie geschlagen sind, bringt ihre Frustration in einer Fußball-Hooligan-klebstoffschnüffelnden Art von Wahnsinn zu Tage.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verrücktesten in dieser wahnsinnigen Truppe sind Pintel und Ragetti, die später auch beim Publikum zu beliebtesten Piraten in Barbossas Crew wurden.&lt;br /&gt;
Das Duo ist für zahlreiche Gags zuständig und ist in Barbossas Mannschaft eindeutig am wenigsten kampffähig. Für Verbinski stellen sie Dick und Doof auf LSD dar.&lt;br /&gt;
Den „normalen“ Gegenpol bilden [[Angus Barnett]] und [[Giles New]] als Mullroy und Murtogg, die tollpatschigen Untergebenen von Norrington. Sie lernten sich erst während des Drehs kennen,  freundeten sich aber sofort an und arbeiteten ihre Rollen weiter aus. So brachten sie einen von alten 30er Jahre Komödien inspirierten Humor mit in den Film hinein. Barnett ist übrigens dank [[Johnny Depp]] im Film. Beide hatten Rollen in [[Wenn Träume fliegen lernen]]. Depp, der damals schon für &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zugesagt hatte, freundete sich mit Barnett an und wollte deshalb einen weiteren Film mit ihm drehen. Er empfahl ihn für eine noch unbesetzte Rolle in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;. Gemäß seiner Komikernatur bekam er die Rolle des unfähigen Mullroys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich unfähig ist auch Jacks in Tortuga angeheurte Mannschaft. Diese umfasst [[Kevin R. McNally]] als Joshamee Gibbs, [[David Bailie]] als Cotton (zusammen mit seiner besseren Hälfte, einem Papageien) und [[Zoe Saldana]] als Anamaria. &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Sie sind die letzten Heuler&#039;&#039;&amp;quot;, sagt Verbinski. &amp;quot;&#039;&#039;Es ist wie in Einer flog übers Kuckucksnest (1975). Sie werden sich kaum in eine richtige Schlägerei verwickeln lassen oder sich mit Barbossa messen. Sie sind schlicht ein großartiger Kontrast zu Barbossas kunterbunter Truppe. &#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Soundtrack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Alan Silvestri]] aufgrund terminlicher Schwierigkeiten das Projekt &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verlassen musste wurde mit [[Klaus Badelt]] ein Schüler des Disney- und Bruckheimer-Lieblings [[Hans Zimmer]] engagiert.&lt;br /&gt;
Dieser hat sich vornehmlich an zwei verschiedenen Seiten von Vorbildern orientiert: Den klassischen, geigenlastigen Piratenhymnen der 30er bis 50er Jahre auf der einen Seite, an den modernen Komponisten Harry Gregson-William und vornehmlich [[Hans Zimmer]] auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
Doch diese Mischung erfüllte ihre Aufgabe vollends und zeigte Wirkung: Die hauptsächlich in ruhigeren Szenen spürbare Annäherung an klassische Motive fügte sich auch zu den inhaltlich „romantisierten“ und somit an Klassiker angelehnte Szenen ein, während die opulenten Actionszenen mit Synthesizern und treibenden Posaunen unterlegt perfekt den Ansprüchen an einen [[Jerry Bruckheimer]]-Film genügten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Klaus badelt.jpg|thumb|left|Der Deutsche [[Klaus Badelt]] kombinierte Piratenromantik mit Actionfilmscore.]]&lt;br /&gt;
Das Publikum nahm den Score sofort wohlwollend an. Das Album kaufte sich für ein komplett gesangloses Album überraschend gut und viele Szenen des Films wurden direkt mit der Musik assoziiert. Vor allem die Mischung aus [[The Rock]]-ähnlichen Melodien mit klassischer Abentuerfilmfärbung fand gefallen. Das Jack Sparrow Theme, &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039;, &#039;&#039;He&#039;s a Pirate&#039;&#039; und die Melodie zur &#039;&#039;Mondlicht Serenade&#039;&#039; wurden schließlich auch außerhalb des Films immer wieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiker nahmen den Score erst zögerlich auf. Während vor Veröffentlichung des Films viele bemängelten, dass ein solcher Actionscore kaum zur Piraten- und Karibikromantik passen könne und den Film unnötig lauter machen würde, fanden sich mit zunehmenden Alter von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; immer mehr Kritiker, die den Soundtrack aufgrund der vom Publikum erwähnten Gründen lobten. Schließlich fand der Score sogar dahingehend Lob, dass der Film ohne ihn gar nicht funktionieren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Soundtrack gibt es in drei Versionen zu kaufen. Nachdem die erste, internationale CD aufgrund mittelmäßiger Tonqualität kritisiert wurde, gab es in Japan eine remasterte Version, die von vielen Soundtrackfans der ersten Veröffentlichung vorzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit gab [[Walt Disney Records]] als Reaktion auf diese Tatsache eine „Special Edition“ mit dickerem Booklet und verbessertem Soundmix heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titel des Soundtracks sind folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Fog Bound&lt;br /&gt;
#The Medallion Calls&lt;br /&gt;
#The Black Pearl&lt;br /&gt;
#Will and Elizabeth&lt;br /&gt;
#Sword&#039;s Crossed&lt;br /&gt;
#Walk The Plank&lt;br /&gt;
#Barbossa Is Hungry&lt;br /&gt;
#Blood Ritual&lt;br /&gt;
#Moonlight Serenade&lt;br /&gt;
#To The Pirate&#039;s Cave!&lt;br /&gt;
#Skull and Crossbones&lt;br /&gt;
#Bootstrap&#039;s Bootstraps&lt;br /&gt;
#Underwater March&lt;br /&gt;
#One Last Shot&lt;br /&gt;
#He&#039;s A Pirate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zwischen Film und Attraktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren versteckten als Hommage an die Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] mehrere Anspielungen an diese im Film. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied &amp;quot;(Yo Ho, Yo Ho) A Pirate&#039;s Life for Me&amp;quot; von [[X. Atencio]] und [[George Bruns]] aus der Attraktion wird im Film dreimal verwendet: Zu Beginn singt es Elizabeth, im Mittelteil des Films singen es die betrunkenen Jack und Elizabeth, und ganz zum Schluss singt es [[Jack Sparrow]] auf der Black Pearl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sämtliche Gefängnisszenen, in denen die Gefangenen versuchen den Hund mit den Schlüsseln anzulocken. Jack Sparrrow versucht später den Hund mit einem Knochen anzulocken, genauso wie eine Figur aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
[[Bild:Tour cursedtreas.jpeg|thumb|right|Auch manche Einstellungen in den Schatzhölenszenen sind von der Bahn inspiriert. (© Disney)]]&lt;br /&gt;
*Jacks Zeile &amp;quot;Der Hund wird sich nie von der Stelle wegbewegen&amp;quot; ist eine klare Anspielung darauf, dass die [[Audio Animatronics]] aus der Attraktion stets an der selben Stelle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die erste Sequenz auf Tortuga ist voll von Anspielungen, darunter die Rothaarige und der betrunkene Mann auf den Fässern, die ihren Vorbildern aus der Attraktion sehr ähnlich sehen. Außerdem sieht man einen Mann, der in einen Brunnen getaucht wird. Dies ist ebenfalls von der Wasserbahn übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zeile &amp;quot;Dead men tell no tales&amp;quot; stammt aus der Attraktion. Er wird zu Beginn der Fahrt von einem Totenkopf gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auf der Isla de Muerta sieht man ein von hinten erstochenes Skelett neben einer Krabbe. Dies ist 1:1 aus der Fahrt übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Barbossa trinkt nach seinem &amp;quot;Ich fühle nichts...&amp;quot;-Monolog zu Elizabeth als Zombie eine Flasche Wein, und der Wein tröpfelt aus seinen Eingeweiden wieder heraus. Auch dies stammt aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während der Seeschlacht zwischen der Black Pearl und der Interceptor spricht Barbossa von seiner Crew als &amp;quot;bloomin cockroaches&amp;quot;. Der Captain aus der Atrraktion macht dies während dem Angriff auf das Fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gibbs schläft bei den Schweinen und sieht so aus, wie ein Audio-Animatronic aus dem Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Name Port Royal stammt von einem Disney Hotel in Florida (das Caribbean Beach Resort  hat einen Flügel, der so heißt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zu Monkey Island==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adventure/Comedy Computerspielreihe &#039;&#039;Monkey Island&#039;&#039; hat eine große Fangemeinde, darunter auch [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. So verwundert es kaum, dass in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zahlreiche Anspielungen an diese Reihe eingebaut wurden.&lt;br /&gt;
Dass diese aber nicht negativ auffallen hat man einem interessanten Umstand zu verdanken: &#039;&#039;Monkey Island&#039;&#039; wurde von Fans der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] entwickelt, die wiederum zahlreiche Anspielungen an Stimmung, Handlung und Details der Attraktion eingebaut haben.&lt;br /&gt;
Somit sind die &#039;&#039;Monkeys Island&#039;&#039;-Anspielungen in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; am richtigen Platz und ein schöner Insidergag. Auch wenn manche die Parallelen als Zufall sehen (als Ergebnis der Tatsache, dass sie beide im selben Genre angesiedelt sind), so sind zumindest einige von ihnen Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind einige der Parallelen und Anspielungen zur Videospielreihe aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl Film als auch Spielereihe unterscheiden klar zwischen guten und bösen Piraten. Weder Jack Sparrow noch Threepwood aus Monkey Island töten andere grundlos, während ihre Gegner sehr wohl dem klassischen Piratenbild entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In Monkey Island und in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind die Bösewichte verflucht und, technisch gesehen, bereits tot/untot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Plots muss der Held (der “gute” Pirat) eine Crew und ein Schiff finden, um auf einer Insel, an deren Existenz niemand glaubt, den Bösewichtern gegenübertreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl [[Will Turner]] als auch Threepwood aus Monkey Island wollen eine Frau (die Governeurein bzw. die Tochter des Gouverneurs) aus den Fängen eines untoten Piraten retten. Dabei wird ausführlich geschildert, wie sie ein Schiff stehlen und langsam zu Piraten werden. Zugleich wird klar, dass der einzig wahre Schatz Liebe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beide Verbinden Abenteuer mit sehr eigenwilligem Humor und Fantasyelementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Erfolg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Infos zum Erfolg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Laufe der Produktion das Disney Studio immer euphorischer wurde und bereits vor dem Kinostart das Interesse bekundigte, Fortsetzungen und weitere Attraktionenverfilmungen zu drehen, äußerte sich die Öffentlichkeit im Vorfeld eher skeptisch. Zum einen lag es an den zahlreichen Flopps im Piratengenre. &#039;&#039;Die Piratenbraut&#039;&#039; zum Beispiel hat das produzierende Studio beinahe in den Ruin getrieben. &lt;br /&gt;
Zum anderen war man skeptisch, da &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf einer Freizeitparkattraktion basierte, ein Projekt, das bislang eher erfolglos verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich zweifelte man die Mischung der Verantwortlichen an: Charakterdarsteller [[Johnny Depp]] in einem Disneyabenteuerstreifen von &amp;quot;Krach-Bumm-Produzent&amp;quot; [[Jerry Bruckheimer]], das schien vielen im Vorfeld zu kurios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; dann aber am Startwochenende auf Platz 1 der US-Kinocharts vorstieß und somit &#039;&#039;Terminator 3&#039;&#039; entthronte zeigten sich alle überrascht. Nur Disney nicht. Ein Sprecher lies verlautbaren, dass man damit schon gerechnet hat.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gekrönt.jpg|thumb|left|Mehrfach preisgekrönt: &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
So entwickelte sich &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu einem riesigen Erfolg, der sich 21 Wochen lang in den Top 3 der Kinocharts hielt. Doch neben einem kaum abebbendem Besucherstrom, zeugten auch die Reaktionen der Kritiker von einem Erfolg: &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt hauptsächlich Lobeshymnen. &lt;br /&gt;
Nach recht kurzer Zeit wurde er auch zum erfolgreichsten Disney Spielfilm aller Zeiten in den USA, und später auch weltweit. Außerdem äußerten viele Fans den Wunsch nach einer Fortsetzung, ein Schritt, den Disney nicht gewohnt ist (viel mehr protestieren Disneyfans gegen Fortsetzungen, so geschehen u.a. bei [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg und die Popularität von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; äußerten sich auch in anderen Formen: Nach dem großen Erfolg in den USA entschied sich [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] dazu, den Film nicht wie ursprünglich geplant am 4. September in Deutschland zu veröffentlichen (ein Donnerstag, der in Deutschland reguläre Kinostarttag), sondern bereits am 2. September, ein Dienstag. Solche Sondertermine waren bislang nur bei teuren Epen (&#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;) oder bei Filmen, die weltweit am gleichen Tag starten (&#039;&#039;Matrix Reloaded&#039;&#039;) üblich. Begleitet wurde der deutsche Kinostart von einer groß angelegten Werbeaktion und einem unglaublich großen Medienecho. &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war in zahlreichen Sendungen aufzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Zeichen für die Popularität ist der Erfolg des Soundtracks: Dieser befand sich mehrere Wochen lang in den Top 100 der Albumcharts, obwohl das Soundtrackalbum bloß aus &amp;quot;Score&amp;quot; (also der instrumentalen Hintergrundmusik) besteht. Solche Alben sind in der Regel eher unpopulär. Einige Titel vom Soundtrack werden mittlerweile oft in TV-Sendungen verwendet. &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039; zum Beispiel wurde bei den Biathlon-Wettkämpfen der Olympischen Winterspiele 2006 regelmäßig gespielt, sobald die führende Person am Schießstand einlief. Auch bei zahlreichen Skisprung-Veranstaltungen und auch bei Champions-League-Spielen konnte man den Titel bereits hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Videospiel zum Film verkaufte sich gut, auch wenn es wenig mit dem Film zu tun hatte: Ubi Soft entwickelte ein Piratenspiel, und kaufte erst später die &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;-Lizenz, mit der man das Spiel populärer machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des großen Erolgs beschloss man zudem die amerikanischen Versionen von [[Pirates of the Caribbean]] (also die in [[Disneyland Kalifornien]] und [[Walt Disney World]]) umzubauen. Zur Weltpremiere von [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] wird in Kalifornien die neue Version der Attraktion eröffnte. Diese soll neue Audio Animatronics beinhalten, die Captain Barbossa, Davey Jones und Jack Sparrow darstellen. Zudem soll die Attraktion nun eine echte Storyline erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht größte Urkunde des Erfolgs von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren möglicherweise die Oscars: Das der Film in den Technikkategorien nominiert wurde war nicht sonderlich überraschend, aber der Film erhielt auch eine Nominierung in der Kategorie &#039;&#039;&#039;Bester Hauptdarsteller&#039;&#039;&#039;. Das [[Johnny Depp]] mit seiner Action-Comedy Rolle diese Ehre erhielt ist sehr ungewöhnlich, denn die Academy of Motion Pictures Arts &amp;amp; Sciences, die ja den Oscar verleiht, zieht eher dramatische Rollen und Filme vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kinostart der Fortsetzung [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] im Juli 2006 verriet Studiochef [[Richard Cook]], dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit Kinoauswertung, DVD-Verkäufen und Lizenzartikeln dem Disney Studio 1,2 Milliarden Dollar Gewinn einbrachte, die Tendenz sei weiterhin steigend. Brancheninsider [[Jim Hill]] machte außerdem die Ergebnisse einer von Nielsen ausgeführten Umfrage öffentlich, laut der 90% des generellen Kinopublikums &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; gesehen haben (dank Kino-, TV- und DVD-Auswertung). Von diesen Leuten bezeichnen sich 80% als Fans des Films, was &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; endgültig als einen klaren Erfolg kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf die PG-13 Freigabe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch der karibik concept art.JPG|thumb|right|Gruselige Skelette sind nicht gerade förderlich für eine niedrige Jugendfreigabe. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Mit der Einbindung von [[Jerry Bruckheimer]] in das Projekt war früh klar, dass der Film reich an Action sein wird, und somit möglicherweise &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; PG-Rating erhalten wird. Bestätigt wurde dies durch Bruckheimers Versprechen: &amp;quot;&#039;&#039;I&#039;ll make the best movie possible and it won&#039;t be an R&#039;&#039;&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;Ich werde den bestmöglichen Film machen und es wird keiner ab 17.&#039;&#039;&amp;quot;).  So kam es dann auch: Als der Film der MPAA (das amerikanische Äquivalent zur FSK) vorgelegt wurde, erhielt er eine PG-13 Freigabe aufgrund &amp;quot;Action/Abenteuer Gewalt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen darauf waren studiointern nicht durchgehend erfreulich, doch generell fand diese Tatsache durchaus Akzeptanz. [[Dick Cook]], Vorsitzender der Disney Studios, zum Beispiel verglich diese höhere Freigabe mit den Alters- und Größenbeschränkungen zu den Fahrattraktionen in den Themenparks. Ein &amp;quot;Thrill Ride&amp;quot; ist nicht jedem zugänglich, warum sollte es bei &amp;quot;Thrill Movies&amp;quot; anders sein? Als die Wahl auf Bruckheimer fiel, &amp;quot;wussten wir, wir würden einen Thrill Ride machen.&amp;quot;, sagte Cook.&lt;br /&gt;
Des weiteren sagte Cook, Disney würde niemals einen Film, der aufgrund Sex, Drogen oder vulgärer Sprache ein PG-13 Rating erhielt unter dem [[Walt Disney Pictures]] Label veröffentlich: &amp;quot;Es gibt keine Ausnahmen zu diesen Regeln.&amp;quot; Deshalb wurden die Filmmacher, vor allem Bruckheimer und Verbinski, gebeten auf Sexszenen, harte Sprache und zu viel Blut zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt die Freigabe allerdings aufgrund der Gewalt, der Action und den Abenteuerinhalten, sowie ein paar &amp;quot;grusligen&amp;quot; Momenten, etwas das unter dem Disney Label duldbar ist. So erklärte der Konzern, das Abenteuerfilme wie [[20.000 Meilen unter dem Meer]] heute auch ein PG-13 erhielten, würde man sie mit den heutigen Mitteln der Technik produzieren. Deshalb entschied man sich, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch wirklich als Disney Film zu veröffentlichen, und &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; als eine [[Touchstone]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine blutige Erdolchungsszene wurde allerdings doch gedreht. Als die Geschäftsleitung diese sah, war diese zwar erschrocken, verzichtete allerdings darauf sie zu entfernen. Man verglich sie mit den Gefällen, Schrauben und Loopings auf den Achterbahnen in den Parks, die man ja auch nicht entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich in den PG-13 Sektor wagte und auch indirekt die Regeln festsetzte machte Disney offiziell die Ankündigung, dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht der letzte Film mit einer solchen Freigabe sein würde. [[Die Geistervilla]] zum Beispiel war ebenfalls lange Zeit ein Kandidat für ein PG-13 (diesesmal aufgrund der Gruselszenen), wurde aber doch noch mit einem PG freigegeben. [[Stick it!]] erhielt ebenfalls ein PG-13, jedoch aufgrund leichter sexueller Anspielungen. Da dies gegen die oben erwähnte Regel verstößt, wird der Film als [[Touchstone]] Film veröffentlicht. Weiteren PG-13 Filmen ist man trotz allem nicht abgeneigt, auch wenn sie weiterhin die Ausnahme, und nicht die Regel werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf privater Ebene verhielt man sich den Freigaben gegenüber unterschiedlich. Während Johnny Depp den Film mit seiner vierjährigen Tochter sah, drehte Verbinski so, dass ihn seiner Meinung nach achtjährige sehen könnten. Deshalb durfte seine damals siebenjährige Tochter ihn erst ein Jahr später sehen. Auch Produktionschefin [[Nina Jacobson]] verbat ihrer 5-jährigen den Film zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Potc17.jpeg|thumb|left|In Richtung PG-13 gedrängt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Filmwirtschaftsexperten begrüßten Disneys Entscheidung. Jugendliche seien heute, aufgrund der Massenmedien und vor allem Actionvideospielen, mehr gewohnt. Zudem sei PG-13 mittlerweile ein &amp;quot;cooles&amp;quot; Rating für Jugendliche. Actionfilme müssen es tragen, um von vielen nicht als &amp;quot;zu harmlos&amp;quot; abgestempelt zu werden, was schlechte Einspielergebnisse als Folge haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produzent [[Jerry Bruckheimer]] erklärte die Akzeptanz des PG-13 Ratings von Seiten des Vorstandes von Disney damit, dass sie all die großen und erfolgreichen Filme sehen, die für Eltern akzeptabel sind und ein PG-13 haben. Deshalb bewege sich nun Disney mit dem Markt mit und lässt diese Jugendfreigabe zu. So könnten sie stärker im Filmgeschäft mitbestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die Freigabe von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; weniger öffentlich diskutiert. Zum einen lag es wohl daran, dass erst spät bekannt wurde, das es ein Disney Film ist. In Amerika, wo die Attraktion zur Popkultur gehört, war es dagegen jedem sofort klar.&lt;br /&gt;
Zugleich kann es daran liegen, dass in Deutschland einige [[Walt Disney Pictures]] Spielfilme eine FSK Freigabe ab 12 Jahren erhielten, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war kein Präzedenzfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch versuchte [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] eine Freigabe ab 6 durchzusetzen, weshalb man eine Prüfung auf diese Freigabe beantragte. Doch für FSK ab 6 war der Film zu &amp;quot;hart&amp;quot;. Kurios: Während einige Zeitschriften die Freigabe &amp;quot;ab 6 (beantragt)&amp;quot; für &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; angaben, druckte manche, darunter &amp;quot;Auf einen Blick&amp;quot;, sogar als Freigabe &amp;quot;FSK ab 16&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf das fehlende Disney Logo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der &#039;&#039;PG-13 Diskussion&#039;&#039; startete unter (vornehmlich amerikanischen) Branchenkennern und Disneyfans eine Diskussion darüber, das &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht mit dem Disney-Logo beworben wurde.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pressefluchcols1.jpeg|thumb|right|Ob mit oder ohne Fernrohr: Am Anfang von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wird man keine Studiologos erkennen können. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Frühe Vermutungen waren, dass man den Film nicht mit Disney assoziieren wollte, da er zu hart wäre. Diese Vermutung schien vielen plausibel,  jedoch werden dabei zwei Aspekte außer acht gelassen: Zumindest in Amerika wird man den Film aufgrund der Popularität der Themenparkattraktion automatisch mit Disney verbinden und zweitens hätte man den Film, wenn er wirklich &amp;quot;Disney-untauglich&amp;quot; wäre als [[Touchstone Pictures]] Film beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere These war, dass man den Film durchaus als Disney-Film stehen lassen wollte, ihn aber nicht als solchen bewerben konnte, da man sonst ein jüngeres Publikum gehabt hätte, was möglicherweise ältere Zuschauer abgeschreckt hätte und Eltern die Auffassung hätte geben können, es wäre ein Kinderfilm. Dies hätte aufgrund des Inhaltes aber Proteste erregen können. Ähnliches erlebte man einst mit [[Der Drachentöter]].&lt;br /&gt;
[[Bild:JackSparrowPotC1 24.jpg|thumb|left|Sparrow kehrt den Thesen den Rücken. Hauptsache der Film gefällt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Doch wenn [[Fluch der Karibik]] zwar offiziell zu Disney gehört, aber man es nicht zwingend bekannt macht, wäre dieses Problem umgangen.&lt;br /&gt;
Ob Disney wirklich so dachte ist jedoch unbekannt, denn dies ist, wie bereits erwähnt, nur eine These von Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass man den Film aber klar als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion bewarb ist bekannt: Zum einen, weil es wirklich mehr ein Ergebnis von Bruckheimers Arbeit als von Disney war, zum anderen weil Jerry Bruckheimer das Erwähnen seines Namens vertraglich abgesegnet hat.&lt;br /&gt;
Des weiteren setzte man auf die Zugkraft von Bruckheimers Namen. &lt;br /&gt;
Auf gewisse Weise erklärt dieser Fakt das Fehlen des Disney Logos zu Beginn der Trailer und über dem Filmlogo auf den Plakaten: Der starke Kontrast der Massenwirkung beider Namen (Disney = Familie, Bruckheimer = Action) hätte marketingtechnisch nicht gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb aber vor dem Film kein einziger Studioname gezeigt wird, ist bisher nie offiziell erklärt worden. Am wahrscheinlichsten sind die Vermutungen, dass man die Stimmung des Anfangs nicht zerstören wollte und/oder im Himblick auf die Attraktion, die ja schließlich ganz ohne irgendwelche Studionamen beginnt, auch den Film so beginnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszeichnungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates3.jpeg|thumb|right|Frühes Teaser Poster (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt zahlreiche Preise und wurde mehrfach für anerkannte Preise nominiert. Hier findet ihr eine Auflistung der Auszeichnungen für diesen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(kursiv geschrieben = Gewonnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;ASCAP Film and Television Music Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Top Box Office Films&#039;&#039; (für: [[Klaus Badelt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Academy Awards(Oscars)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Hauptdarsteller (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bestes Makeup (für [[Ve Neill]] und [[Martin Samuel]])&lt;br /&gt;
*Bester Ton (für: [[Christopher Boyes]], [[David Parker]], [[David E. Campbell]] und [[Lee Orloff]])&lt;br /&gt;
*Bester Tonschnitt (für [[Christopher Boyes]] und [[George Watters II]])&lt;br /&gt;
*Beste visuelle Effekte (für John Knoll, Hal T. Hickel, Charles Gibson und Terry D. Frazee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Choreography Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Kampfchoreographie&#039;&#039; (für: George Marshall Ruge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Cinema Editors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Schnitt in einem Hauptfilm Comedy oder Musical&#039;&#039; (für Craig Wood, Stephen E. Rivkin  und Arthur Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Empire Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Darsteller&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste britische Darstellerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bester Newcomer (für: [[Mackenzie Crook]])&lt;br /&gt;
*Szene des Jahres (für: &#039;&#039;Die Rum-Szene&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
[[Bild:Jacks Poster.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] erhielt zahlreiche Preise für seine Rolle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Globes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Darsteller (Musical oder Comedy) (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Trailer Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Action Trailer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hollywood Film Festival&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Film des Jahres&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hugo Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Beste dramatische Präsentation (Long Form) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;IFTA Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester internationaler Darsteller&#039;&#039; (für [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste internationale Darstellerin&#039;&#039; (für [[Keira Knightley]] in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; und &#039;&#039;[[King Arthur]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste männliche Performance&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste komödiantische Performance (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bestes On-Screen Team (für [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Bester Bösewicht (für: [[Geoffrey Rush]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (Breakthrough Female Performance) (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards, Mexico&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Look&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sexiest Held&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;People&#039;s Choice Awards, USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beliebtester Film&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-9.jpg|thumb|right|Barbossas Crew in der &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; Schatzhöhle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Screen Actors Guild Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Performance eines Darstellers in einer Hauptrolle&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Teen Choice Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Movie Chemistry&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkampf/Action Sequenz&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Lügner in einem Film&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkuss&#039;&#039; (für: [[Keira Knightley]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Sommerfilm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;World Stunt Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Kampf&#039;&#039; (für: Tony Angelotti und Mark Aaron Wagner- Der Kampf beim Schmied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einspielergebnisse und Besucherzahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Starttag: 23.995.281 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwochenende: 46.630.690 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwoche: 98.972.817 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 305.413.918 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis unter Berücksichtigung der Inflation und den gestiegenen Eintrittspreisen: 324.660.564 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Deutschland&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Startwoche: 2.637.931 Besucher&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 5.955.427 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Frankreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 3.755.228 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Italien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 2.798.735 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vereinigtes Königreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis Startwochenende: 3.765.450 Pfund&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis insgesamt: 28.067.590 Pfund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Außerhalb der USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 348.500.000 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weltweit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 653.913.918 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stab und weitere Filmangaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regie&#039;&#039;&#039;: [[Gore Verbinski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Story&#039;&#039;&#039;: [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]], [[Stuart Beattie]] und [[Jay Wolpert]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drehbuch&#039;&#039;&#039;:  [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller&#039;&#039;&#039;: [[Johnny Depp]] (als [[Captain Jack Sparrow]]), [[Geoffrey Rush]] (als [[Barbossa]]), [[Orlando Bloom]] (als Will Turner), [[Keira Knightley]] (als Elizabeth Swann), [[Jack Davebport]] (als Norrington), [[Jonathan Pryce]] (als Governor Weatherby Swann), [[Lee Arenberg]] (als Pintel), [[Mackenzie Crook]] (als Ragetti) [[Damian O&#039;Hare]] (als Lt. Gillette), [[Giles New]] (als Murtogg) und [[Angus Barnett]] (als Mullroy)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;: [[Klaus Badelt]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik Supervisor&#039;&#039;&#039;: [[Bob Badami]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produzent&#039;&#039;&#039;: [[Jerry Bruckheimer]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ausführende Produzenten&#039;&#039;&#039;: [[Paul Deason]], [[Bruce Hendricks]], [[Chad Oman]] und [[Mike Stenson]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Associate Producer&#039;&#039;&#039;: [[Pat Sandston]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Leitender Kameramann&#039;&#039;&#039;: [[Dariusz Wolski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnitt&#039;&#039;: [[Stephen Rivkin]], [[Arthur Schmidt]] und [[Craig Wood]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Casting&#039;&#039;&#039;: [[Jennifer Alessi]] und [[Ronna Kress]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktionsdesign&#039;&#039;&#039;: [[Brian Morris]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Künstlerische Leitung&#039;&#039;&#039;: [[Derek R. Hill]], [[James E. Tocci]] und [[Donald B. Woodruff]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Set Dekoration&#039;&#039;&#039;: [[Larry Dias]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kostüme&#039;&#039;&#039;: [[Liz Dann]] und [[Penny Rose]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Visuelle Effekte und Animation&#039;&#039;&#039;: [[Industrial Light &amp;amp; Magic]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Koordination der Stunt- und Fechtszenen&#039;&#039;&#039;: [[Robert Anderson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Budget&#039;&#039;&#039;: 125 Millionen Dollar&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Laufzeit&#039;&#039;&#039;:  circa 137 Minuten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;FSK&#039;&#039;&#039;: ab 12 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Filminformationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; fand am 28. Juni 2003 in Disneyland Anaheim statt. Dafür wurde der Park erstmals in seiner Geschichte frühzeitig geschlossen. Ab 16 Uhr wurde die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit 1500 Gästen gefeiert. Der, laut Disneys Angaben, längste rote Teppisch aller Zeiten führte von der [[Main Street, U.S.A]] zu einer Wasserfläche nahe der Originalattraktion, wo der Film auf eine überdimensionale Leinwand projiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gegen Ende der Dreharbeiten an dem Film war man bei Disney so euphorisch gegenüber &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;, dass man den Originaltitel &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; in &#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039; umbenannte. Man plante bereits bei Erfolg ein Franchise zu gründen und hoffte der Filmtitel wäre durch den Untertitel &amp;quot;Sequel tauglicher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am 10. August 2002 entfachte ein Feuer auf dem Set des Films. Niemand wurde verletzt und es entstand ein Schaden in Höhe von 350.000 Dollar.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchderKaribik-dvd.jpeg|thumb|right|Die 3 Disc DVD von &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut einem der Audiokommentare verwendete man für die Schatzhöhle auch Requisiten aus den &#039;&#039;Indiana Jones&#039;&#039; Filmen. So stammt die Truhe, in der sich die verfluchten Münzen befinden aus &#039;&#039;Jäger des verlorenen Schatzes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die letzte &#039;&#039;gesprochene&#039;&#039; Zeile im Film, &amp;quot;Bring mich zum Horizont&amp;quot;, wurde von [[Johnny Depp]] am Morgen vor dem Dreh vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied [[Yo ho, yo ho, a Pirate&#039;s Life for me]] aus der Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] wird im Laufe des Films dreimal gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene, in der Will Turner Jack Sparrow imitiert wurde von Bloom improvisiert, nachdem dieser den Produzenten [[Jerry Bruckheimer]] fragte, ob er so etwas in den Film einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Obwohl [[Johnny Depp]] die erste Wahl von Bruckheimer war, wurden auch Michael Keaton, [[Jim Carrey]] und Christopher Walken für die Rolle des Jack Sparrows in Betracht gezogen. Des weiteren hat auch der professionelle Wrestler [[Kurt Angle]] für diese Rolle vorgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jude Law, Ewan McGregor, Tobey Maguire, und Christian Bale wurden allesamt als mögliche Darsteller von Will Turner vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johnny Depp lies sich echte Goldzähne in den Mund machen. [[Michael Eisner]] fand, es seien zu viele, weshalb er Depp bat einige rauszunehmen. Dies tat er zwar, doch nach einiger Zeit fügte er einen Großteil der Goldzähne wider hinzu, ohne dass es bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der bislang einzige Disney Film, der als 3 Disc DVD Set veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während Norringtons Beförderungszeremonie spielt die Kapelle &amp;quot;Rule Britannica&amp;quot;, eine klare Anspielung auf Britanniens Regentschaft in der Karibik zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Lady Washington&amp;quot; wurde zur &#039;&#039;Interceptor&#039;&#039; umgebaut und ist somit das einzige echte Schiff im Film. Deshalb gibt es auch keine Deko im eigentlichen Sinne auf ihr: Alles auf der Interceptor ist funktionsfähig. Die anderen Schiffe in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind Modelle und/oder auf Bühnen und Gerüsten gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szenen, in denen [[Jack Sparrow]] versucht die Interceptor zu steuern sind echt. Depp wurde überrascht, als plötzlich die ganze Crew weg war und er, unter Anleitung des Kapitäns des echten Schiffes, steuern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jack Sparrow sagt, kurz bevor Elizabeth nach ihrem Sturz aufs Wasser aufschlägt, &amp;quot;&#039;&#039;...and then they made me their chief!&#039;&#039;&amp;quot;. Dies ist eine Anspielung auf &amp;quot;The Fast Show&amp;quot; aus dem Vereinigten Königreich. Die Sendung heißt in den Staaten &amp;quot;Brilliant&amp;quot; und gehört zu Depps Lieblingsserien (er hatte auch eine Gastrolle). Dieser Satz wird regelmäßig von Mark Williams&#039; Charakter gesagt, worauf er mit einem &amp;quot;&#039;&#039;Which was nice.&#039;&#039;&amp;quot; abschließt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto15.jpg|thumb|right|Depp, Bruckheimer und Verbinski im Port Royal Set (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Eine andere &amp;quot;Fast Show&amp;quot; Anspielung befindet sich in der &amp;quot;Parle&amp;quot;-Szene mit Sparrow und Pintell und Ragetti. Sie wurde rausgeschnitten, ist aber auf der DVD im &amp;quot;Deleted Scenes&amp;quot; Menü zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Schiff &amp;quot;Lady Washington&amp;quot;, das als Interceptor in den Film Eingang fand, war auch in &#039;&#039;Star Trek: Generations&#039;&#039; zu sehen und diente als Vorlage für die RLS Legacy in [[Der Schatzplanet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bruckheimer und Verbinski wollten die Wasserszenen in einem großen Wassertank bei Baja, Mexiko drehen. In ihm wurden auch Szenen für &#039;&#039;Titanic&#039;&#039; und [[Pearl Harbor]] gedreht. Allerdings hat schon [[Peter Weir]] den Tank gebucht, um dort [[Master and Commander]] zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene &amp;quot;unter dem Ruderboot gehen&amp;quot; ist eine direkte Hommage an &#039;&#039;Der rote Korsar&#039;&#039; von 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man überdeckte Depps zahlreiche Tattoos u.a. mit Holzkohle. Nach dem Dreh lies sich Depp das (falsche) Jack Sparrow Tattoo aus dem Film neu stechen, dieses Mal als echtes Tattoo. Er machte dies für seinen Sohn Jack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Port Royal Fort wurde für den Dreh in einem geschlossenen Vergnügungspark in Rancho Palos Verdes, Kalifornien aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut [[Gore Verbinski]] und [[Johnny Depp]] ist Governor Swann&#039;s Vorname Weatherby, Norringtons James, and Barbossa&#039;s Vorname Hector.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wie im Film erwähnt, brandmarkte die East India Company Piraten mit einem &amp;quot;P&amp;quot;, allerdings auf der Stirn. Da man befürchtete, dass dies zu auffällig wäre, platzierte man dies im Film am Arm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die zahlreichen &amp;quot;Eunuch&amp;quot; Sprüche stammen allesamt von [[Johnny Depp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jimmy Buffet wurde eine Piratenrolle angeboten, die er wegen Terminkonflikten absagen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Worte &amp;quot;Pirat&amp;quot; und &amp;quot;Piraterie&amp;quot; werden im Film 56 Mal gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige der Darsteller trugen Kontaktlinsen mit Sonnenbrillen-Funktion, damit diese nicht     dauernd blinzeln mussten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Kampf Will Jack.jpg|thumb|right|Jacks und Wills Kampf in der Schmiede (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut den Drehbuchautoren ist Will Turner der beste Schwertkämpfer, gefolgt von den sich ebenbürtigen Barbossa und Norrington. Sparrow ist eigentlich der schlechteste Schwertkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wurde vom britischen Channel 4 zum 4. besten Familienfilm gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Keira Knightley]] trug eine künstliche Haarverlängerung, da sie noch kurze Haare vom &#039;&#039;Kick it like Beckham&#039;&#039; Dreh hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Viele der Crewmitglieder wurden während den Dreharbeiten seekrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um nicht seektank zu werden, nahm [[Keira Knightley]] Pillen gegen Reisekrankheit und schlief während den Drehpausen ständig ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Affe &amp;quot;Jack&amp;quot; wurde von zwei Capuchin Affen gespielt. Einem Weibchen namens Tara (10 Jahre alt) und einem Männchen namens Levi (8 Jahre alt). Die beiden Affen mussten sich an [[Geoffrey Rush]] gewöhnen und lernen, dass er es ist, der in Barbossas Kostüm steckt. Deshalb waren die Affen stets dabei, wenn sich Rush kostümierte. Dennoch durften die Affen keine Bindung zu ihm aufbauen, damit sie leichter zu kontrollieren sind. Für Rush ist die Figur des Affen übrigens die intelligenteste im Film: &amp;quot;&#039;&#039;Der Affe ist die schlaueste Person im Film, da er nie das Ziel aus den Augen verliert. Alle anderen haben eine menschliche Schwäche und stecken voller Verrat und Eifersucht und Eitelkeit, nur der Affe weiß, dass wir sämtliche Münzen zurück in die Truhe bekommen müssen.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man hatte drei Papageien, die &amp;quot;Cottons Papagei&amp;quot; darstellen sollten. Einer konnte sprechen, der andere fliegen und der letzte konnte sitzen. Da aber zur Drehzeit eine tödliche Vogelkrankheit in der Karibik grasierte, durften keine Vögel eingeflogen werden. Tiertrainer Mark Harden und Ursula Brauner suchten in der Karibik einen Vogel, der gleich aussieht, damit man das bereits gedrehte Material weiter verwenden konnte. Man fand einen Vogel und trainierte ihn in der Karibik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Trinkspruch von Gibbs und Sparrow, &amp;quot;&#039;&#039;Nimm was du kriegen kannst! – Und gib nichts wieder zurück.&#039;&#039;&amp;quot;, wurde von der Crew der Lady Washington inspiriert. Als diese das Schiff, das zur Interceptor umgbaut wurde, zum Drehort brachten verwendeten diese ihren typischen Spruch beim anbinden des Schiffes. Die Autoren schnappten dies auf und dachten, dass es ein perfekter Trinkspruch wäre. Also bauten sie diesen Spruch in den Film ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut den Autoren sind Barbossa und Jack Sparrow in diesem Film &amp;quot;larger than life&amp;quot; Figuren. Sie stehen über den anderen und das Handeln dieser beiden bestimmt den gesamten Verlauf. Sie seien, ähnlich wie die Kontrahenten in Spaghettiwestern, fast schon Götterfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In einer Anspielung auf Disneys bisherigen Attraktionenverfilmungen sagte [[Jerry Bruckheimer]] in einem Interview über [[Johnny Depp]], dass er ihn für die Rolle des [[Captain Jack Sparrow]] haben wollte, weil er ein Schauspieler ist, der &amp;quot;in einer Art und Weise der soften Qualität von Disneys [[Country Bears]] entgegentritt und Erwachsenen und Jugendlichen erzählen kann, dass sie damit Spaß haben werden.&amp;quot; (Englisches Original: &amp;quot;&#039;&#039;(Depp is) an edgy actor who will kind of counter the Disney Country Bears soft quality and tell an audience that an adult and teenager can go see this and have a good time with it.&#039;&#039;&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Markante Passagen des Soundtracks von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; liefen während der Halloween Party 2003 im [[Disneyland Resort Paris]] als musikalische Untermalung im Hintergrund zu den einzelnen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Cappirates5.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] klingt als Sparrow irgendiwe anders... dank aufgesetztem Alk-Akzent und neuem Sprecher. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Wie bei vielen Sommer- und Actionfilmen, so wurde auch &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; einiger Logikfehler, vor allem bezüglich des Fluchs, beschuldigt. In ihrem Audiokommentar erklären die Autoren stellenweise die Handlung nochmal detailliert und decken somit manche vermuteten Fehler als sehr wohl logisch auf. Bei einigen Stellen verwiesen sie jedoch auf die kommende Fortsetzungen. Dort sollen Unstimmigkeiten geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] verwendet, absichtlich, in vielen seiner Filme das Wort &amp;quot;Interesting...&amp;quot; (in einer besonderen Betonung), sozusagen als persönliches Erkennungszeichen. In &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verwendet er es mehrmals in der Szene, in der [[Jack Sparrow]] im Gefängnis von Port Royale sitzt und ehemalige Kameraden von der Black Pearl vorbeikommen, wobei Jack erfährt, dass die Gerüchte über den Fluch wahr sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zombie-Versionen sämtlicher Piraten bestehen nur aus Computeranimation und den echten Augäpfeln der Darsteller, die aus Gründen der Authenzität nicht durch Animation ersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Regisseur [[Gore Verbinski]] kam aufgrund der Dreharbeiten von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu spät zur Premierenfeier seines Films &#039;&#039;The Ring&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006 feierten in [[Disneyland]] und [[Walt Disney World]] neue Versionen der Urattraktion [[Pirates of the Caribbean]] ihre Premiere. Sie involvieren die Filmhandlungen des ersten und zweiten Films mit in die alte Attraktion. Parallel dazu startete auch eine neue Improvisationscomedy-Show für die Parks Premiere. Ein [[Cast Member]] spielt [[Captain Jack Sparrow]] und versucht den Zuschauern beizubringen, wie man zum Piraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist neben [[Tron]] der einzige Spielfilm, der in der [[Kingdom Hearts]] Videospielreihe vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] wird in der deutschen Fassung von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht von seinem Stammsprecher [[David Nathan]] gesprochen, sondern von [[Marcus Off]]. Der ungeübte Zuschauer bzw. Zuhörer hat dies nicht oder nur kaum bemerkt, Synchronfans dagegen schon, weshalb einige Diskussionen in Fanforen starteten. Ein Mitarbeiter von [[Buena Vista International (Germany) GmbH | Buena Vista Deutschland]] lüftete schließlich das Geheimnis um den Sprecherwechsel. Man hatte Nathan bereits im Studio gehabt, wo er drei Tage lang am Film gearbeitet hatte. Dann aber bat man ihn, sämtliche Takes die er in den drei Tagen gemacht hat &#039;&#039;nochmal&#039;&#039; zu machen. Nun aber &amp;quot;irgendwie anders&amp;quot;. Nathan war über diese ungenaue Regieanweisung so erbost, dass er hinschmiss. Daraufhin engagierte Buena Vista den ähnlich klingenden Off, der den Film komplett sprach. Offs Arbeit wird von einigen als passender empfunden, da er den lustigen Charakter der Figur [[Jack Sparrow]] gut unterstreiche. Jedoch gibt es ähnlich viele Stimmen, die lieber Nathan gehabt hätten, da er halt Depps Stammsprecher ist. Im [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 | zweiten Teil]] sollte ganz zu anfangs  [[David Nathan]] [[Johnny Depp]] wieder sprechen, weshalb man ihn für den Teaser und den Trailer ans Mikro holte. Dies führte zu neuen Diskussionen. Da Off für seine &amp;quot;lustigere&amp;quot; Darstellung gelobt wurde, fragten sich einige, ob Teil Zwei eventuell weniger lustig sein könnte und einen anderen Ton anschlägt. Eine andere Vermutung war, dass man Nathan nun genauere Anweisungen gab. Ungeübte Zuschauer bemerkten den erneuten Wechsel nicht, auch wenn manche sagten, dass Sparrow im neuen Trailer &amp;quot;besoffener&amp;quot; klingt. Kurz vor der Synchronisation des Filmes entschied sich der Verleih doch wieder für Off, da man eingesehn hatte, dass dieser für die Rolle des Jack Sparrow am besten geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der erste Film mit einer Altersempfehlung &#039;&#039;TV-14&#039;&#039; der im amerikanischen [[Disney Channel]] laufen wird. In Deutschland wurde dies anders geregelt: Aufgrund der Jugendfreigabe, dem Zielpublikum und der Popularität lief &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf den Premiere Filmsendern und nicht auf dem [[Disney Channel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde in der Juli Ausgabe des deutschen Kinomagazins &#039;&#039;Cinema&#039;&#039; auf Platz Drei der besten Filme aller Zeiten gewählt. Nur [[Pulp Fiction]] und &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; schnitten besser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das 3 Disc DVD-Set von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde 2006 von der &#039;&#039;Widescreen&#039;&#039;-Redaktion zur achtbesten DVD aller Zeiten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das englischsprachige &amp;quot;Premiere Magazine&amp;quot; listete [[Johnny Depp]]s Darstellung von [[Captain Jack Sparrow]] auf Platz 79 der besten Darstellungen in der Kinogeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hervorragender Artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Jerry_Bruckheimer&amp;diff=12905</id>
		<title>Jerry Bruckheimer</title>
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		<updated>2006-07-12T08:52:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Wiederkehrende Künstler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Jerry.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer]]&#039;&#039;&#039;Jerry Bruckheimer&#039;&#039;&#039; (*21. September 1945) ist ein amerikanischer Film- und Fernsehproduzent, der für zahlreiche Serien und Filme verantwortlich ist. Er wird oftmals als der erfolgreichste Produzent aller Zeiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde als Sohn jüdischer Emigranten aus Deutschland als &#039;&#039;Jerome Bruckheimer&#039;&#039; in Detroit geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Während der High School entdeckte er seine Liebe zu Filmen und Fotos. Bruckheimer läuft noch heute bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, mit einer Fotokamera herum und fotografiert zum Beispiel die Dreharbeiten seiner Filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann nach der High School für eine Werbeagentur in seiner Heimatstadt Detroit zu arbeiten, bevor er sein Psychologiestudium auf der Universität von Arizona begann. Währenddessen drehte er zu seinem eigenen Vergnügen 60-sekündige Filme. Des weiteren setzte er seine Tätigkeit in der Werbebranche fort. &lt;br /&gt;
Für Pontiac fertigte er eine 60-sekündige &amp;quot;Bonnie und Clyde&amp;quot;-Satire an, die sogar im TIME Magazin Erwähnung fand.&lt;br /&gt;
Dieser Erfolg erregte Aufsehen bei BBD&amp;amp;O, einer der weltführenden Werbeagenturen. Sie bot Bruckheimer eine Stelle in New York an. Zu diesem Zeitpunkt war Bruckheimer 23 Jahre alt und er hat die Universität erst seit einem Jahr verlassen. Somit war er einer der jüngsten in der Branche.&lt;br /&gt;
Obwohl Bruckheimer nervös war nahm er die Stelle an. In den folgenden dreieinhalb Jahren entwickelte er zahlreiche erfolgreiche Spots und Kampagnen, unter anderem für Coca-Cola.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bfjerrydon.jpg|thumb|left|[[Don Simpson]] und [[Jerry Bruckheimer]] (von: filmforce.ign.com)]]&lt;br /&gt;
1972 wurde [[20th Century Foy]] auf Bruckheimer aufmerksam und bot ihm die Chance, an dem Film &#039;&#039;The Culpepper Cattle Co&#039;&#039; mitzuarbeiten. Jerry Bruckheimer zeigte sich sehr enthusiastisch, nahm das Angebot an und verlies die Werbebranche um in Hollywood Karriere zu machen, auch wenn ihm viele davon abrieten. Ihm wurde für die Arbeit an diesem Film nur ein kleiner Lohn angeboten, zudem ist die Arbeit in Hollywood weniger sicher und geregelt als die bei BBD&amp;amp;O. Auch Jerry Bruckheimers Mutter war sehr besorgt, als er seine Entscheidung trief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zog er nach Hollywood und begann damit, mehrere Filme zu produzieren.&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren lernte er den Produzenten und Autoren [[Don Simpson]] kennen, mit dem er sich schnell anfreundete. Eine Zeit lang wohnten sie auch zusammen. Simpson und Bruckheimer waren zwei sehr unterschiedliche Personen: Simpson war ein aktiver, lauter und launischer Partymensch, während Bruckheimer zurückhaltend und leise ist und sich für jede Beleidigung höflich entschuldigt. 1983 wurden die beiden durch [[Michael Eisner]] auch zu Geschäftspartnern.&lt;br /&gt;
Ähnlich unterschiedlich wie ihre Lebensweisen waren auch ihre Arbeitsweisen: Bruckheimer war für den Inhalt der Filme zuständig, während [[Don Simpson]] als Showmensch auftrat und seine Ideen den Geschäftsleuten verkaufte.&lt;br /&gt;
Simpson verfiel mit zunehmendem Erfolg den Drogen, worauf Bruckheimer mehrere Male versuchte, ihn von dieser Sucht abzubringen. Zuerst interessierte sich dieser nicht dafür, doch nach einiger Zeit schien er die Sorgen seines besten Freundes zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erwies sich als falsch: Simpson starb Januar 1996 an einer Überdosis Drogen, was Bruckheimer in tiefe Trauer stürzte.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit fing er sich wieder. Harte Kritiker sagten das Ende seiner Karriere woraus, was er jedoch widerlegte. Er produzierte einen Erfolgsfilm nach dem anderen.&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen leistete er sich zwei Wohnsitze: Ein Wohnhaus in Brentwood, Kalifornien und eine Farm in Kenntucky mit eigener Indoor-Eisfläche, auf der Bruckheimer seinem Lieblingssport, dem Eishockey, nachgeht. Nach außen hin lies er seine Wohnsitze jedoch absichtlich besonders schlicht gestalten: Er möchte in seiner wenigen Freizeit nicht von Reportern oder Fans gestört werden. Wäre sein Haus so opulent, wie man vermute, dann sei dies nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimers.JPG|thumb|right|Jerry Bruckheimer und seine Frau Linda]]&lt;br /&gt;
Laut eigenen Aussagen beginnt Bruckheimers Arbeitstag in seinem Büro in Santa Monica um 5.30 Uhr morgens und endet nicht vor Mitternacht.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit liest er sämtliche Drehbücher (auch für jede Folge seiner TV-Serien), sieht sich die so genannten &amp;quot;Dailies&amp;quot; (Auszüge der Ergebnisse von Dreharbeiten) an, verfolgt die neusten Ergebnisse von Markt- und Publikumsforschungen und erledigt Geschäftstermine.&lt;br /&gt;
Außerdem arbeitet er oft außerhalb seines Büros: Er ist am Set seiner Produktionen und sieht sich zwischen 30 und 40 Vorführungen seiner Filme an (sowohl Test-Screenings als auch &amp;quot;richtige&amp;quot; Vorführungen), um das Publikum und dessen Reaktionen zu beobachten.&lt;br /&gt;
Er begründet seine Arbeitseinstellung damit, dass er Angst davor hat den Ansprüchen des Publikums nicht zu genügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist momentan zum zweiten Mal verheiratet und hat eine Tochter. Seine jetzige Frau Linda Bruckheimer ist Schrifftstellerin. In seiner Freizeit ist er zudem passionierter Kinogänger und betreibt regelmäßig Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
[[Bild:Beverly hills cop .jpg|thumb|left|&#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; mit [[Eddie Murphy]] (© Paramount)]]&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer 1972 seine Karriere in der Werbebranche aufgab, um in Hollywood durchzustarten produzierte er innerhalb von 9 Jahren 8 Spielfilme. [[Michael Eisner]] entschied 1983 ihn mit [[Don Simpson]] zusammenarbeiten zu lassen. Ihre erste gemeinsame Produktion war &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039;, der sich als Überraschungshit erwies und Hollywood nachhaltig beeinflusste. &lt;br /&gt;
Die Arbeit an diesem Film war interessant, da niemand an das Projekt glaubte. Simpson und Bruckheimer fanden, das Buch bräuchte mehr Charakter, weshalb sie einen neuen Autor engagierten. Zudem setzten sie sich sehr für den endgültigen Soundtrack ein.&lt;br /&gt;
Die Arbeitspartner und Freunde Simpson/Bruckheimer erfanden nach &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039; die &amp;quot;Test Screenings&amp;quot;, welche mittlerweile Standard in Hollywood sind, und entschieden sich zudem ihre Namen zu Marken aufzubauen, so wie es sonst nur wenigen Schauspielern und Regisseuren gelang. Für Paramount produzierten sie noch Erfolge wie &amp;quot;Top Gun&amp;quot; und &amp;quot;Beverly Hills Cop&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Schon bei diesen Produktionen zeigte sich das, was Bruckheimer heute besonders auszeichnet: Durchsetzungsvermögen gegenüber die Studiobosse. &lt;br /&gt;
So wollte die Leitung von Paramount, dass der Film &#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; als Vehikel für Sylvester Stallone genutzt wird, doch Simpson und Bruckheimer wollten [[Eddie Murphy]] in der Hauptrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erwies sich Paramount als das falsche Studio für Simpsons und Bruckheimers Pläne. Sie wollten ihre eigene Marke prägen und als Headliner auf den Werbeplakaten und in den Trailern genannt werden, was Paramount ihnen aber untersagte. Deshalb verließen sie das Studio und suchten nach neuen Koproduktionspartnern.&lt;br /&gt;
1994 wechselte das Duo schließlich zu der [[Walt Disney Company]], da man ihnen dort mehr Freiheiten versprach und auch die Erlaubnis gab, ihre Namen in Trailern und auf Plakaten zu verwenden. &lt;br /&gt;
Als Einstandsfilm für Disney produzierte das Duo die schwarze Weichnachtskomödie [[No Panic]], darauf folgten das Drama [[Dangerous Minds]] und die Actionfilme [[Crimson Tide]] und [[The Rock]].&lt;br /&gt;
Außerdem produzierten sie vor ´Vertragsabschluss für Columbia TriStar die Actionkomödie &amp;quot;Bad Boys&amp;quot;, die schließlich 1995 in die Kinos kam.&lt;br /&gt;
Diese Trennung von Paramount gab dem Duo einen weiteren Erfolgs- und  Popularitätsschub. Simpson jedoch begab sich immer weiter in den Drogensumpf. September 1995 beendeten die beiden, von der Öffentlichkeit und Branche unbemerkt, ihre aktive Zusammenarbeit, während Bruckheimer auf freundschaftlicher Ebene weiterhin versuchte Simpson zu helfen.&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen September 1995 und Januar 1996 leitete Bruckheimer allein das gemeinsame Produktionsstudio. Nach Simpsons Tod Januar 1996  sahen viele auch Bruckheimers Karriere für beendet. Stattdessen gründete er sein eigenes Filmstudio, &#039;&#039;Jerry Bruckheimer Films&#039;&#039; und produzierte weiter für die &amp;quot;Erwachsenen Label&amp;quot; der [[Walt Disney Company]]. Sein erster Film ohne Simpson war der Actioner [[Con Air]], indem er zum zweiten Mal [[Nicolas Cage]] als Actionhelden castete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Con Air]] zeigte, wie Bruckheimers ganz eigenen Filme aussehen sollten. Zum einen offenbarte sich erstmals seine Neigung dazu, begabte Schauspieler wie Cage und [[John Malkovic]], die aus dramaturgisch seriösen Filmen bekannt sind, in Actionrollen brillieren zu lassen. Zum anderen setzte er die Reihe der schnellen Actionfilme mit ausgearbeitetem Soundtrack weiter, was ebenfalls zu einem Markenzeichen für Jerry Bruckheimers Filme wurde.&lt;br /&gt;
1998 folgte schließlich [[Armageddon]], seine bislang größte Produktion. Sie wurde zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm der [[Walt Disney Company]]. Es folgten weitere Filme, die den Stil eines typischen Bruckheimer Films festigten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-bruckheimer-depp.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer und [[Johnny Depp]] (r.) auf dem Set von [[Fluch der Karibik]]]]&lt;br /&gt;
2000 produzierte Bruckheimer schließlich mit [[Gegen jede Regel]] seinen ersten Film für das [[Walt Disney Pictures]]-Label und drei Jahre später lieferte er mit [[Fluch der Karibik]] den ersten Film unter dem Disney Namen mit einer &amp;quot;PG-13&amp;quot; Freigabe ab. [[Fluch der Karibik]] erwies sich als riesiger Erfolg, erhielt zahlreiche Preise und wurde zugleich die erfolgreichste Bruckheimer Produktion und der erfolgreichste Walt Disney Spielfilm aller Zeiten. &lt;br /&gt;
Bereits im Folgejahr erschien Bruckheimers dritter Film für Disney: [[Das Vermächtnis der Tempelritter]] lag lange Zeit auf den Schreibtischen der Disney-Leitung, bevor sich Bruckheimer dem Projekt annahm. Der Film wurde dadurch, dass man Bruckheimer engagierte, zuerst als [[Touchstone Pictures]]-Film geplant und beworben, doch aufgrund der niedrigen Jugendfreigabe, die er erhielt, änderte man in letzter Minute noch das Logo auf den Plakaten und am Anfang des Filmes in [[Walt Disney Pictures]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher begann Bruckheimer auch damit, kleinere Produktionen zu machen. Neben dem bereits erwähnten Drama [[Gegen jede Regel]] stammen auch [[Coyote Ugly]] und [[Die Journalistin]] aus seinem Hause. Trotz niedriger Budgets und anderen Inhalten sieht man allerdings auch ihnen an, dass sie von Bruckheimer stammen: Die Handlung wird schnell vorangetrieben und die Schnitte und Kameraaufnahmen sind durchchoreogarphiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2005 unterzeichnete Bruckheimer den größten Vertrag in der Geschichte der Disney Company. Dieser Vertrag verlängert Disneys und Bruckheimers Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre und eröffnete mehrere Möglichkeiten einen Film in Produktion gehen zu lassen: Disney kann Projekte an Bruckheimer übertragen und Bruckheimer kann Disney Filme vorschlagen, in beiden Fällen ist das Einverständnis beider Seiten vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
Sollte Bruckheimer Filme planen, die der Disney Company nicht zusagen, so darf Bruckheimer diese in Koproduktion mit anderen Studios realisieren (wie er es zuvor auch schon mit &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; gemacht hat).&lt;br /&gt;
Der Vertrag beinhaltete auch Details über die Zukunft des [[Fluch der Karibik]]-Franchises.&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde unter anderem auch das Recht gegeben, sich an der Neugestaltung des [[Pirates  of the Caribbean]]-Rides in den amerikanischen Disneyparks zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 expandiert Bruckheimer auch ins TV Business (und schuf unter anderem die erfolgreichen [[C.S.I.]]-Reihen), wo er es mittlerweile zu einer Führungsposition gebracht hat. Der Ende 2005 unterzeichnete Vertrag mit Disney brachte Bruckheimer zudem ins Geschäft der Action-Videospiele, die er für Disney entwickeln und überwachen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolg und Preise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen Erfolge hat Jerry Bruckheimer mittlerweile eine Sonderstellung unter den Produzenten eingenommen. So ist er momentan der bestbezahlte Produzent Hollywoods. Außerdem konnte sich mittlerweile ein Kredo in Hollywood aufbauen: &amp;quot;Wer für Bruckheimer arbeitet, muss sich um das Studio keine Sorgen mehr machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Bedeutung dieses Leitsatzes ist einfach zu erklären: Mittlerweile vertrauen die Hollywoodstudios Bruckheimer mehr als den eigenen Fachleuten, weshalb Bruckheimers Entscheidungen nicht mehr in Frage gestellt werden. Wenn Bruckheimer also die Vision der Künstler, die am Film mitarbeiten durchsetzen möchte, dann wird dies auch gemacht. Gute Beispiele sind die Filme &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; und [[King Arthur]]. In beiden Fällen fanden die Studios die Ideen des jeweiligen Regisseurs zu brutal, Bruckheimer jedoch machte sich erfolgreich für die Szenen, die die Studios in Frage stellten stark.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimer und sein Logo.PNG|thumb|left|[[Jerry Bruckheimer]] und das Logo seiner Produktionsfirma (© Jerry Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Zudem geben die Studioleitungen bei Bruckheimer schnell nach, da sie ihn nicht verärgern &lt;br /&gt;
möchten. Vor allem Disney lässt Bruckheimer mittlerweile nahezu komplett freie Hand, in der Hoffnung, dass er deshalb die Kooperation mit der [[Walt Disney Company]] fortführt. So ist es Bruckheimers Status zu verdanken, dass [[Fluch der Karibik]] in Produktion ging. Sechs Wochen vor Produktionsstart wollten die Disney Studios den Film canceln, da er zu hohe Produktionskosten haben würde. Bruckheimer traf sich mit den Disney Bossen, und nach einer zweistündigen Besprechung wurde der Film nicht nur wieder zur Produktion freigegeben, sondern bekam auch eine Budgeterhöhung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren  erhält Bruckheimer einen erhöhten Anteil an den DVD-Einnahmen seiner Filme. Es wird auch vermutet, dass Buena Vista gerade deshalb Bruckheimers Filme in mehreren Fassungen neu auf DVD veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für seine Stellung im Fernsehen, auch wenn er dort keinen Exklusivvertrag mit Disney hat. Aber da er der im Moment einzige Hollywood Produzent ist, der zugleich mehrere Erfolge im Kino und TV hat, zollen die Sender ihm viel Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme haben bislang 13,5 Milliarden Dollar im Kino, Home Entertainment und bei Plattenverkäufen eingespielt. Bruckheimer wurde 1988 zum Showmann des Jahres (gemeinsam mit seinem Partner [[Don Simpson]]) ernannt, eine Ehre, die er 2003 erneut erhielt. Bruckheimer bekam außerdem bereits im Jahr 2000 den anerkannten David O. Selznick Award für sein Lebenswerk, ein Preis, den die Producers Guild of America vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Produktionsfirma &#039;Jerry Bruckheimer Films and Television&#039; ist bisher mit 35 Academy-Award®-Nominierungen, fünf Oscars®, acht Grammy-Award-Nominierungen, fünf Grammys, 23 Golden-Globe-Nominierungen, vier Golden Globes, 20 Emmy-Award-Nominierungen, sechs Emmys, acht People&#039;s-Choice-Nominierungen, vier People&#039;s Choice Awards und zahlreichen MTV Awards, darunter einer für den besten Film des Jahrzehnts, bedacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stil==&lt;br /&gt;
[[Bild:Pearlharborexplosionen.jpg|thumb|right|Explosionen, Flugzeuge und totale Zerstörung in ästetischem Bild. Typisch für Bruckheimer Filme (© [[Touchstone Pictures]]/Jerry Bruckheimer Films)]]&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme sind stark von seinem eigenen, visuellen Stil geprägt, den er seiner Karriere in der Werbebranche zu verdanken hat. Dort lernt man, dass eindrucksvolle Bilder zum wichtigsten gehören. Die Bildabfolge ist schnell, die Kamerapositionen teils ungewöhnlich und die Action bzw. die Handlung steht im Vordergrund.&lt;br /&gt;
Neben diesem Stil ist es allerdings schwer bestimmte &amp;quot;Markenzeichen&amp;quot; für Bruckheimer ausfindig zu machen, da viele wiederkehrende Elemente (wie etwa sich überschlagende Autos oder Explosionen) in seinen Filmen auch durch das Genre bedingt sind. Dennoch sind seine Filme meist sehr gut als Bruckheimer Produktionen erkennbar, worauf er auch Wert legt. Auffällig ist vor allem die Dynamik, sowohl in der Handlung als auch im Schnitt und der Kameraführung seiner Filme. Häufig wird in Bruckheimers Filmen mit den Möglichkeiten von Zeitraffern und Zeitlupen gespielt, ebenso erhalten die Aufnahmen meistens dank Farbfiltern neue Farbästhetiken. Nahezu jeder Film aus seinem Studio weißt zudem Weitwinkelaufnahmen und große Brennweiten auf. Als heimliches Markenzeichen etablierten sich martialische Aufnahmen von (manchmal auch bloß aus) Hubschraubern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich ist Bruckheimer für seine Action-Blockbuster bekannt, die allesamt, laut eigener Aussage, von den Charakteren vorangetrieben werden. Ihm seien sympathische und interessante Charaktere die eine Wandlung durch machen besonders wichtig.&lt;br /&gt;
So verzichtet Bruckheimer in seinen Actionfilmen auch weitgehend auf eklige und schockierende Blutbäder, und setzt mehr auf explosive und spektakuläre Action mit rasanten Kamerafahrten während denen Dinge imlodieren und explodieren sowie auf lange Verfolgungsjagden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist außerdem einer der letzten Produzenten, die wie zum Beispiel auch [[Walt Disney]], die Produktion auch im künstlerischen Sinn überwachen und die Filme an der kreativen Ader beeinflussen und nicht nur bloß über die Finanzen wachen.&lt;br /&gt;
Neben vielen Fans, die eben dies und den hohen Unterhaltungsfaktor seiner Filme bejubeln, hat Bruckheimer aufgrund der meist schnell erzählten und simplen Handlungen seiner Filme auch einige Kritiker.&lt;br /&gt;
Dies jedoch stört Bruckheimer gar nicht. Er betont nämlich des öfteren, dass er Filme macht, um das Publikum zu unterhalten, und nicht um Kritiker milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kritikern zum Trotz erhielt Jerry Bruckheimer im Mai 2006 von der &#039;&#039;University of Arizona&#039;s College of Fine Arts&#039;&#039; den Doktortitel der hohen Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wiederkehrende Künstler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sammelten sich einige Künstler an, die durch ihre häufigen Zusammenarbeiten mit Bruckheimer schon fast zu Regulären für einen Film von ihm wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass Bruckheimer findet, dass sich die Arbeit ungemein erleichtere, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeite. Sollte sich ein Künstler als angenehm herausstellen, setzt er alles ihm mögliche in Bewegung, um erneut mit ihm zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert sei in diesem Zusammenhang [[Michael Bay]], der mit &#039;&#039;Bad Boys I &amp;amp; II&#039;&#039;, [[The Rock]], [[Armageddon]] und [[Pearl Harbor]] bereits fünf Mal für seinen Freund Regie führte. Bays visueller Stil entspricht ziemlich genau dem von Bruckheimer. In Bays Filmen geht es stets rasant zu und die Explosionen werden von ihm minutiös geplant. Da er sich auch privat mit Jerry Bruckheimer gut versteht verwundert die häufige Zusammenarbeit nicht weiter.&lt;br /&gt;
Nur zweimal kam es zwischen den beiden zu Meinungsverschiedenheiten. Erstens als Bruckheimer [[King Arthur]] drehte, plante er zuerst Bay als Regisseur ein, der allerdings die mystische Seite der Geschichte in den Vordergrund stellen wollte, was sich mit der eigentlichen Prämisse widersprach. Zweitens als Bay zu dem Projekt &#039;&#039;The Island- Die Insel&#039;&#039; geholt wurde. Bruckheimer soll darüber beleidigt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch häufiger als mit Bay arbeitete Bruckheimer mit [[Trevor Rabin]] zusammen, der bereits für 10 Bruckheimer Kinoproduktionen und eine TV Serie  als Komponist tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bruckheimer-Lieblinge sind [[Hans Zimmer]] (war 7 mal als Komponist tätig), [[Tony Scott]] (führte 5 mal Regie), [[Nicholas Cage]] (spielte in 4 Filmen mit), [[Will Smith]] (spielte in 3 Filmen mit), [[Denzel Washington]] (dreht momentan seinen 3. Film für Bruckheimer) und die gesamte [[Fluch der Karibik]] Crew, die beinahe unverändert für die Fortsetzungen verpflichtet wurde.&lt;br /&gt;
Besonders begeistert war Jerry Bruckheimer auch von den Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. Nach [[Fluch der Karibik]] sagte er, dass er hofft die beiden in sein Studio integrieren zu können. So gab er ihnen das Buch zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], damit sie es überarbeiten können. Zudem sind sie auch als Coproduzenten und Autoren zu [[Deja Vu]] tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem planten Jerry Bruckheimer und sein Team ursprünglich, [[Ben Affleck]] zu einem großen Actionhelden aufzubauen, jedoch wirkten seine Shampoowerbespots und die Schlagzeilen über sein Privatleben kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company |Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company in der Duckipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://german.imdb.com/name/nm0000988/ Bruckheimer in der Internet Movie Database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.jbfilms.com/ Offizielle Webseite von &amp;quot;Jerry Bruckheimer Films&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.boxofficemojo.com/people/chart/?view=Producer&amp;amp;id=jerrybruckheimer.htm US Einspielergebnisse der Jerry Bruckheimer Filme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produzent]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<title>Jerry Bruckheimer</title>
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		<updated>2006-07-12T08:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Stil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Jerry.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer]]&#039;&#039;&#039;Jerry Bruckheimer&#039;&#039;&#039; (*21. September 1945) ist ein amerikanischer Film- und Fernsehproduzent, der für zahlreiche Serien und Filme verantwortlich ist. Er wird oftmals als der erfolgreichste Produzent aller Zeiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde als Sohn jüdischer Emigranten aus Deutschland als &#039;&#039;Jerome Bruckheimer&#039;&#039; in Detroit geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Während der High School entdeckte er seine Liebe zu Filmen und Fotos. Bruckheimer läuft noch heute bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, mit einer Fotokamera herum und fotografiert zum Beispiel die Dreharbeiten seiner Filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann nach der High School für eine Werbeagentur in seiner Heimatstadt Detroit zu arbeiten, bevor er sein Psychologiestudium auf der Universität von Arizona begann. Währenddessen drehte er zu seinem eigenen Vergnügen 60-sekündige Filme. Des weiteren setzte er seine Tätigkeit in der Werbebranche fort. &lt;br /&gt;
Für Pontiac fertigte er eine 60-sekündige &amp;quot;Bonnie und Clyde&amp;quot;-Satire an, die sogar im TIME Magazin Erwähnung fand.&lt;br /&gt;
Dieser Erfolg erregte Aufsehen bei BBD&amp;amp;O, einer der weltführenden Werbeagenturen. Sie bot Bruckheimer eine Stelle in New York an. Zu diesem Zeitpunkt war Bruckheimer 23 Jahre alt und er hat die Universität erst seit einem Jahr verlassen. Somit war er einer der jüngsten in der Branche.&lt;br /&gt;
Obwohl Bruckheimer nervös war nahm er die Stelle an. In den folgenden dreieinhalb Jahren entwickelte er zahlreiche erfolgreiche Spots und Kampagnen, unter anderem für Coca-Cola.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bfjerrydon.jpg|thumb|left|[[Don Simpson]] und [[Jerry Bruckheimer]] (von: filmforce.ign.com)]]&lt;br /&gt;
1972 wurde [[20th Century Foy]] auf Bruckheimer aufmerksam und bot ihm die Chance, an dem Film &#039;&#039;The Culpepper Cattle Co&#039;&#039; mitzuarbeiten. Jerry Bruckheimer zeigte sich sehr enthusiastisch, nahm das Angebot an und verlies die Werbebranche um in Hollywood Karriere zu machen, auch wenn ihm viele davon abrieten. Ihm wurde für die Arbeit an diesem Film nur ein kleiner Lohn angeboten, zudem ist die Arbeit in Hollywood weniger sicher und geregelt als die bei BBD&amp;amp;O. Auch Jerry Bruckheimers Mutter war sehr besorgt, als er seine Entscheidung trief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zog er nach Hollywood und begann damit, mehrere Filme zu produzieren.&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren lernte er den Produzenten und Autoren [[Don Simpson]] kennen, mit dem er sich schnell anfreundete. Eine Zeit lang wohnten sie auch zusammen. Simpson und Bruckheimer waren zwei sehr unterschiedliche Personen: Simpson war ein aktiver, lauter und launischer Partymensch, während Bruckheimer zurückhaltend und leise ist und sich für jede Beleidigung höflich entschuldigt. 1983 wurden die beiden durch [[Michael Eisner]] auch zu Geschäftspartnern.&lt;br /&gt;
Ähnlich unterschiedlich wie ihre Lebensweisen waren auch ihre Arbeitsweisen: Bruckheimer war für den Inhalt der Filme zuständig, während [[Don Simpson]] als Showmensch auftrat und seine Ideen den Geschäftsleuten verkaufte.&lt;br /&gt;
Simpson verfiel mit zunehmendem Erfolg den Drogen, worauf Bruckheimer mehrere Male versuchte, ihn von dieser Sucht abzubringen. Zuerst interessierte sich dieser nicht dafür, doch nach einiger Zeit schien er die Sorgen seines besten Freundes zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erwies sich als falsch: Simpson starb Januar 1996 an einer Überdosis Drogen, was Bruckheimer in tiefe Trauer stürzte.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit fing er sich wieder. Harte Kritiker sagten das Ende seiner Karriere woraus, was er jedoch widerlegte. Er produzierte einen Erfolgsfilm nach dem anderen.&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen leistete er sich zwei Wohnsitze: Ein Wohnhaus in Brentwood, Kalifornien und eine Farm in Kenntucky mit eigener Indoor-Eisfläche, auf der Bruckheimer seinem Lieblingssport, dem Eishockey, nachgeht. Nach außen hin lies er seine Wohnsitze jedoch absichtlich besonders schlicht gestalten: Er möchte in seiner wenigen Freizeit nicht von Reportern oder Fans gestört werden. Wäre sein Haus so opulent, wie man vermute, dann sei dies nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimers.JPG|thumb|right|Jerry Bruckheimer und seine Frau Linda]]&lt;br /&gt;
Laut eigenen Aussagen beginnt Bruckheimers Arbeitstag in seinem Büro in Santa Monica um 5.30 Uhr morgens und endet nicht vor Mitternacht.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit liest er sämtliche Drehbücher (auch für jede Folge seiner TV-Serien), sieht sich die so genannten &amp;quot;Dailies&amp;quot; (Auszüge der Ergebnisse von Dreharbeiten) an, verfolgt die neusten Ergebnisse von Markt- und Publikumsforschungen und erledigt Geschäftstermine.&lt;br /&gt;
Außerdem arbeitet er oft außerhalb seines Büros: Er ist am Set seiner Produktionen und sieht sich zwischen 30 und 40 Vorführungen seiner Filme an (sowohl Test-Screenings als auch &amp;quot;richtige&amp;quot; Vorführungen), um das Publikum und dessen Reaktionen zu beobachten.&lt;br /&gt;
Er begründet seine Arbeitseinstellung damit, dass er Angst davor hat den Ansprüchen des Publikums nicht zu genügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist momentan zum zweiten Mal verheiratet und hat eine Tochter. Seine jetzige Frau Linda Bruckheimer ist Schrifftstellerin. In seiner Freizeit ist er zudem passionierter Kinogänger und betreibt regelmäßig Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
[[Bild:Beverly hills cop .jpg|thumb|left|&#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; mit [[Eddie Murphy]] (© Paramount)]]&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer 1972 seine Karriere in der Werbebranche aufgab, um in Hollywood durchzustarten produzierte er innerhalb von 9 Jahren 8 Spielfilme. [[Michael Eisner]] entschied 1983 ihn mit [[Don Simpson]] zusammenarbeiten zu lassen. Ihre erste gemeinsame Produktion war &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039;, der sich als Überraschungshit erwies und Hollywood nachhaltig beeinflusste. &lt;br /&gt;
Die Arbeit an diesem Film war interessant, da niemand an das Projekt glaubte. Simpson und Bruckheimer fanden, das Buch bräuchte mehr Charakter, weshalb sie einen neuen Autor engagierten. Zudem setzten sie sich sehr für den endgültigen Soundtrack ein.&lt;br /&gt;
Die Arbeitspartner und Freunde Simpson/Bruckheimer erfanden nach &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039; die &amp;quot;Test Screenings&amp;quot;, welche mittlerweile Standard in Hollywood sind, und entschieden sich zudem ihre Namen zu Marken aufzubauen, so wie es sonst nur wenigen Schauspielern und Regisseuren gelang. Für Paramount produzierten sie noch Erfolge wie &amp;quot;Top Gun&amp;quot; und &amp;quot;Beverly Hills Cop&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Schon bei diesen Produktionen zeigte sich das, was Bruckheimer heute besonders auszeichnet: Durchsetzungsvermögen gegenüber die Studiobosse. &lt;br /&gt;
So wollte die Leitung von Paramount, dass der Film &#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; als Vehikel für Sylvester Stallone genutzt wird, doch Simpson und Bruckheimer wollten [[Eddie Murphy]] in der Hauptrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erwies sich Paramount als das falsche Studio für Simpsons und Bruckheimers Pläne. Sie wollten ihre eigene Marke prägen und als Headliner auf den Werbeplakaten und in den Trailern genannt werden, was Paramount ihnen aber untersagte. Deshalb verließen sie das Studio und suchten nach neuen Koproduktionspartnern.&lt;br /&gt;
1994 wechselte das Duo schließlich zu der [[Walt Disney Company]], da man ihnen dort mehr Freiheiten versprach und auch die Erlaubnis gab, ihre Namen in Trailern und auf Plakaten zu verwenden. &lt;br /&gt;
Als Einstandsfilm für Disney produzierte das Duo die schwarze Weichnachtskomödie [[No Panic]], darauf folgten das Drama [[Dangerous Minds]] und die Actionfilme [[Crimson Tide]] und [[The Rock]].&lt;br /&gt;
Außerdem produzierten sie vor ´Vertragsabschluss für Columbia TriStar die Actionkomödie &amp;quot;Bad Boys&amp;quot;, die schließlich 1995 in die Kinos kam.&lt;br /&gt;
Diese Trennung von Paramount gab dem Duo einen weiteren Erfolgs- und  Popularitätsschub. Simpson jedoch begab sich immer weiter in den Drogensumpf. September 1995 beendeten die beiden, von der Öffentlichkeit und Branche unbemerkt, ihre aktive Zusammenarbeit, während Bruckheimer auf freundschaftlicher Ebene weiterhin versuchte Simpson zu helfen.&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen September 1995 und Januar 1996 leitete Bruckheimer allein das gemeinsame Produktionsstudio. Nach Simpsons Tod Januar 1996  sahen viele auch Bruckheimers Karriere für beendet. Stattdessen gründete er sein eigenes Filmstudio, &#039;&#039;Jerry Bruckheimer Films&#039;&#039; und produzierte weiter für die &amp;quot;Erwachsenen Label&amp;quot; der [[Walt Disney Company]]. Sein erster Film ohne Simpson war der Actioner [[Con Air]], indem er zum zweiten Mal [[Nicolas Cage]] als Actionhelden castete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Con Air]] zeigte, wie Bruckheimers ganz eigenen Filme aussehen sollten. Zum einen offenbarte sich erstmals seine Neigung dazu, begabte Schauspieler wie Cage und [[John Malkovic]], die aus dramaturgisch seriösen Filmen bekannt sind, in Actionrollen brillieren zu lassen. Zum anderen setzte er die Reihe der schnellen Actionfilme mit ausgearbeitetem Soundtrack weiter, was ebenfalls zu einem Markenzeichen für Jerry Bruckheimers Filme wurde.&lt;br /&gt;
1998 folgte schließlich [[Armageddon]], seine bislang größte Produktion. Sie wurde zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm der [[Walt Disney Company]]. Es folgten weitere Filme, die den Stil eines typischen Bruckheimer Films festigten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-bruckheimer-depp.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer und [[Johnny Depp]] (r.) auf dem Set von [[Fluch der Karibik]]]]&lt;br /&gt;
2000 produzierte Bruckheimer schließlich mit [[Gegen jede Regel]] seinen ersten Film für das [[Walt Disney Pictures]]-Label und drei Jahre später lieferte er mit [[Fluch der Karibik]] den ersten Film unter dem Disney Namen mit einer &amp;quot;PG-13&amp;quot; Freigabe ab. [[Fluch der Karibik]] erwies sich als riesiger Erfolg, erhielt zahlreiche Preise und wurde zugleich die erfolgreichste Bruckheimer Produktion und der erfolgreichste Walt Disney Spielfilm aller Zeiten. &lt;br /&gt;
Bereits im Folgejahr erschien Bruckheimers dritter Film für Disney: [[Das Vermächtnis der Tempelritter]] lag lange Zeit auf den Schreibtischen der Disney-Leitung, bevor sich Bruckheimer dem Projekt annahm. Der Film wurde dadurch, dass man Bruckheimer engagierte, zuerst als [[Touchstone Pictures]]-Film geplant und beworben, doch aufgrund der niedrigen Jugendfreigabe, die er erhielt, änderte man in letzter Minute noch das Logo auf den Plakaten und am Anfang des Filmes in [[Walt Disney Pictures]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher begann Bruckheimer auch damit, kleinere Produktionen zu machen. Neben dem bereits erwähnten Drama [[Gegen jede Regel]] stammen auch [[Coyote Ugly]] und [[Die Journalistin]] aus seinem Hause. Trotz niedriger Budgets und anderen Inhalten sieht man allerdings auch ihnen an, dass sie von Bruckheimer stammen: Die Handlung wird schnell vorangetrieben und die Schnitte und Kameraaufnahmen sind durchchoreogarphiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2005 unterzeichnete Bruckheimer den größten Vertrag in der Geschichte der Disney Company. Dieser Vertrag verlängert Disneys und Bruckheimers Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre und eröffnete mehrere Möglichkeiten einen Film in Produktion gehen zu lassen: Disney kann Projekte an Bruckheimer übertragen und Bruckheimer kann Disney Filme vorschlagen, in beiden Fällen ist das Einverständnis beider Seiten vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
Sollte Bruckheimer Filme planen, die der Disney Company nicht zusagen, so darf Bruckheimer diese in Koproduktion mit anderen Studios realisieren (wie er es zuvor auch schon mit &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; gemacht hat).&lt;br /&gt;
Der Vertrag beinhaltete auch Details über die Zukunft des [[Fluch der Karibik]]-Franchises.&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde unter anderem auch das Recht gegeben, sich an der Neugestaltung des [[Pirates  of the Caribbean]]-Rides in den amerikanischen Disneyparks zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 expandiert Bruckheimer auch ins TV Business (und schuf unter anderem die erfolgreichen [[C.S.I.]]-Reihen), wo er es mittlerweile zu einer Führungsposition gebracht hat. Der Ende 2005 unterzeichnete Vertrag mit Disney brachte Bruckheimer zudem ins Geschäft der Action-Videospiele, die er für Disney entwickeln und überwachen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolg und Preise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen Erfolge hat Jerry Bruckheimer mittlerweile eine Sonderstellung unter den Produzenten eingenommen. So ist er momentan der bestbezahlte Produzent Hollywoods. Außerdem konnte sich mittlerweile ein Kredo in Hollywood aufbauen: &amp;quot;Wer für Bruckheimer arbeitet, muss sich um das Studio keine Sorgen mehr machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Bedeutung dieses Leitsatzes ist einfach zu erklären: Mittlerweile vertrauen die Hollywoodstudios Bruckheimer mehr als den eigenen Fachleuten, weshalb Bruckheimers Entscheidungen nicht mehr in Frage gestellt werden. Wenn Bruckheimer also die Vision der Künstler, die am Film mitarbeiten durchsetzen möchte, dann wird dies auch gemacht. Gute Beispiele sind die Filme &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; und [[King Arthur]]. In beiden Fällen fanden die Studios die Ideen des jeweiligen Regisseurs zu brutal, Bruckheimer jedoch machte sich erfolgreich für die Szenen, die die Studios in Frage stellten stark.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimer und sein Logo.PNG|thumb|left|[[Jerry Bruckheimer]] und das Logo seiner Produktionsfirma (© Jerry Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Zudem geben die Studioleitungen bei Bruckheimer schnell nach, da sie ihn nicht verärgern &lt;br /&gt;
möchten. Vor allem Disney lässt Bruckheimer mittlerweile nahezu komplett freie Hand, in der Hoffnung, dass er deshalb die Kooperation mit der [[Walt Disney Company]] fortführt. So ist es Bruckheimers Status zu verdanken, dass [[Fluch der Karibik]] in Produktion ging. Sechs Wochen vor Produktionsstart wollten die Disney Studios den Film canceln, da er zu hohe Produktionskosten haben würde. Bruckheimer traf sich mit den Disney Bossen, und nach einer zweistündigen Besprechung wurde der Film nicht nur wieder zur Produktion freigegeben, sondern bekam auch eine Budgeterhöhung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren  erhält Bruckheimer einen erhöhten Anteil an den DVD-Einnahmen seiner Filme. Es wird auch vermutet, dass Buena Vista gerade deshalb Bruckheimers Filme in mehreren Fassungen neu auf DVD veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für seine Stellung im Fernsehen, auch wenn er dort keinen Exklusivvertrag mit Disney hat. Aber da er der im Moment einzige Hollywood Produzent ist, der zugleich mehrere Erfolge im Kino und TV hat, zollen die Sender ihm viel Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme haben bislang 13,5 Milliarden Dollar im Kino, Home Entertainment und bei Plattenverkäufen eingespielt. Bruckheimer wurde 1988 zum Showmann des Jahres (gemeinsam mit seinem Partner [[Don Simpson]]) ernannt, eine Ehre, die er 2003 erneut erhielt. Bruckheimer bekam außerdem bereits im Jahr 2000 den anerkannten David O. Selznick Award für sein Lebenswerk, ein Preis, den die Producers Guild of America vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Produktionsfirma &#039;Jerry Bruckheimer Films and Television&#039; ist bisher mit 35 Academy-Award®-Nominierungen, fünf Oscars®, acht Grammy-Award-Nominierungen, fünf Grammys, 23 Golden-Globe-Nominierungen, vier Golden Globes, 20 Emmy-Award-Nominierungen, sechs Emmys, acht People&#039;s-Choice-Nominierungen, vier People&#039;s Choice Awards und zahlreichen MTV Awards, darunter einer für den besten Film des Jahrzehnts, bedacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stil==&lt;br /&gt;
[[Bild:Pearlharborexplosionen.jpg|thumb|right|Explosionen, Flugzeuge und totale Zerstörung in ästetischem Bild. Typisch für Bruckheimer Filme (© [[Touchstone Pictures]]/Jerry Bruckheimer Films)]]&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme sind stark von seinem eigenen, visuellen Stil geprägt, den er seiner Karriere in der Werbebranche zu verdanken hat. Dort lernt man, dass eindrucksvolle Bilder zum wichtigsten gehören. Die Bildabfolge ist schnell, die Kamerapositionen teils ungewöhnlich und die Action bzw. die Handlung steht im Vordergrund.&lt;br /&gt;
Neben diesem Stil ist es allerdings schwer bestimmte &amp;quot;Markenzeichen&amp;quot; für Bruckheimer ausfindig zu machen, da viele wiederkehrende Elemente (wie etwa sich überschlagende Autos oder Explosionen) in seinen Filmen auch durch das Genre bedingt sind. Dennoch sind seine Filme meist sehr gut als Bruckheimer Produktionen erkennbar, worauf er auch Wert legt. Auffällig ist vor allem die Dynamik, sowohl in der Handlung als auch im Schnitt und der Kameraführung seiner Filme. Häufig wird in Bruckheimers Filmen mit den Möglichkeiten von Zeitraffern und Zeitlupen gespielt, ebenso erhalten die Aufnahmen meistens dank Farbfiltern neue Farbästhetiken. Nahezu jeder Film aus seinem Studio weißt zudem Weitwinkelaufnahmen und große Brennweiten auf. Als heimliches Markenzeichen etablierten sich martialische Aufnahmen von (manchmal auch bloß aus) Hubschraubern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich ist Bruckheimer für seine Action-Blockbuster bekannt, die allesamt, laut eigener Aussage, von den Charakteren vorangetrieben werden. Ihm seien sympathische und interessante Charaktere die eine Wandlung durch machen besonders wichtig.&lt;br /&gt;
So verzichtet Bruckheimer in seinen Actionfilmen auch weitgehend auf eklige und schockierende Blutbäder, und setzt mehr auf explosive und spektakuläre Action mit rasanten Kamerafahrten während denen Dinge imlodieren und explodieren sowie auf lange Verfolgungsjagden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist außerdem einer der letzten Produzenten, die wie zum Beispiel auch [[Walt Disney]], die Produktion auch im künstlerischen Sinn überwachen und die Filme an der kreativen Ader beeinflussen und nicht nur bloß über die Finanzen wachen.&lt;br /&gt;
Neben vielen Fans, die eben dies und den hohen Unterhaltungsfaktor seiner Filme bejubeln, hat Bruckheimer aufgrund der meist schnell erzählten und simplen Handlungen seiner Filme auch einige Kritiker.&lt;br /&gt;
Dies jedoch stört Bruckheimer gar nicht. Er betont nämlich des öfteren, dass er Filme macht, um das Publikum zu unterhalten, und nicht um Kritiker milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kritikern zum Trotz erhielt Jerry Bruckheimer im Mai 2006 von der &#039;&#039;University of Arizona&#039;s College of Fine Arts&#039;&#039; den Doktortitel der hohen Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wiederkehrende Künstler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sammelten sich einige Künstler an, die durch ihre häufigen Zusammenarbeiten mit Bruckheimer schon fast zu Regulären für einen Film von ihm wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass Bruckheimer findet, dass sich die Arbeit ungemein erleichtere, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeite. Sollte sich ein Künstler als angenehm herausstellen, setzt er alles ihm mögliche in Bewegung, um erneut mit ihm zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert sei in diesem Zusammenhang [[Michael Bay]], der mit &#039;&#039;Bad Boys I &amp;amp; II&#039;&#039;, [[The Rock]], [[Armageddon]] und [[Pearl Harbor]] bereits fünf Mal für seinen Freund Regie führte. Bays visueller Stil entspricht ziemlich genau dem von Bruckheimer. In Bays Filmen geht es stets rasant zu und die Explosionen werden von ihm minutiös geplant. Da er sich auch privat mit Jerry Bruckheimer gut versteht verwundert die häufige Zusammenarbeit nicht weiter.&lt;br /&gt;
Nur zweimal kam es zwischen den beiden zu Meinungsverschiedenheiten. Erstens als Bruckheimer [[King Arthur]] drehte, plante er zuerst Bay als Regisseur ein, der allerdings die mystische Seite der Geschichte in den Vordergrund stellen wollte, was sich mit der eigentlichen Prämisse widersprach. Zweitens als Bay zu dem Projekt &#039;&#039;The Island- Die Insel&#039;&#039; geholt wurde. Bruckheimer soll darüber beleidigt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch häufiger als mit Bay arbeitete Bruckheimer mit [[Trevor Rabin]] zusammen, der bereits für 10 Bruckheimer Kinoproduktionen und eine TV Serie  als Komponist tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bruckheimer-Lieblinge sind [[Hans Zimmer]] (war 7 mal als Komponist tätig), [[Tony Scott]] (führte 5 mal Regie), [[Nicholas Cage]] (spielte in 4 Filmen mit), [[Will Smith]] (spielte in 3 Filmen mit), [[Denzel Washington]] (dreht momentan seinen 3. Film für Bruckheimer) und die gesamte [[Fluch der Karibik]] Crew, die beinahe unverändert für die Fortsetzungen verpflichtet wurde.&lt;br /&gt;
Besonders begeistert war [[Jerry Bruckheimer]] auch von den Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. Nach [[Fluch der Karibik]] sagte er, dass er hofft die beiden in sein Studio integrieren zu können. So gab er ihnen das Buch zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], damit sie es überarbeiten können. Zudem sind sie auch als Coproduzenten und Autoren zu [[Deja Vu]] tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem planten Jerry Bruckheimer und sein Team ursprünglich, [[Ben Affleck]] zu einem großen Actionhelden aufzubauen, jedoch wirkten seine Shampoowerbespots und die Schlagzeilen über sein Privatleben kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company |Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company in der Duckipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://german.imdb.com/name/nm0000988/ Bruckheimer in der Internet Movie Database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.jbfilms.com/ Offizielle Webseite von &amp;quot;Jerry Bruckheimer Films&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.boxofficemojo.com/people/chart/?view=Producer&amp;amp;id=jerrybruckheimer.htm US Einspielergebnisse der Jerry Bruckheimer Filme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produzent]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Jerry_Bruckheimer&amp;diff=12903</id>
		<title>Jerry Bruckheimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Jerry_Bruckheimer&amp;diff=12903"/>
		<updated>2006-07-12T08:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Jerry.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer]]&#039;&#039;&#039;Jerry Bruckheimer&#039;&#039;&#039; (*21. September 1945) ist ein amerikanischer Film- und Fernsehproduzent, der für zahlreiche Serien und Filme verantwortlich ist. Er wird oftmals als der erfolgreichste Produzent aller Zeiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde als Sohn jüdischer Emigranten aus Deutschland als &#039;&#039;Jerome Bruckheimer&#039;&#039; in Detroit geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Während der High School entdeckte er seine Liebe zu Filmen und Fotos. Bruckheimer läuft noch heute bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, mit einer Fotokamera herum und fotografiert zum Beispiel die Dreharbeiten seiner Filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann nach der High School für eine Werbeagentur in seiner Heimatstadt Detroit zu arbeiten, bevor er sein Psychologiestudium auf der Universität von Arizona begann. Währenddessen drehte er zu seinem eigenen Vergnügen 60-sekündige Filme. Des weiteren setzte er seine Tätigkeit in der Werbebranche fort. &lt;br /&gt;
Für Pontiac fertigte er eine 60-sekündige &amp;quot;Bonnie und Clyde&amp;quot;-Satire an, die sogar im TIME Magazin Erwähnung fand.&lt;br /&gt;
Dieser Erfolg erregte Aufsehen bei BBD&amp;amp;O, einer der weltführenden Werbeagenturen. Sie bot Bruckheimer eine Stelle in New York an. Zu diesem Zeitpunkt war Bruckheimer 23 Jahre alt und er hat die Universität erst seit einem Jahr verlassen. Somit war er einer der jüngsten in der Branche.&lt;br /&gt;
Obwohl Bruckheimer nervös war nahm er die Stelle an. In den folgenden dreieinhalb Jahren entwickelte er zahlreiche erfolgreiche Spots und Kampagnen, unter anderem für Coca-Cola.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bfjerrydon.jpg|thumb|left|[[Don Simpson]] und [[Jerry Bruckheimer]] (von: filmforce.ign.com)]]&lt;br /&gt;
1972 wurde [[20th Century Foy]] auf Bruckheimer aufmerksam und bot ihm die Chance, an dem Film &#039;&#039;The Culpepper Cattle Co&#039;&#039; mitzuarbeiten. Jerry Bruckheimer zeigte sich sehr enthusiastisch, nahm das Angebot an und verlies die Werbebranche um in Hollywood Karriere zu machen, auch wenn ihm viele davon abrieten. Ihm wurde für die Arbeit an diesem Film nur ein kleiner Lohn angeboten, zudem ist die Arbeit in Hollywood weniger sicher und geregelt als die bei BBD&amp;amp;O. Auch Jerry Bruckheimers Mutter war sehr besorgt, als er seine Entscheidung trief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zog er nach Hollywood und begann damit, mehrere Filme zu produzieren.&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren lernte er den Produzenten und Autoren [[Don Simpson]] kennen, mit dem er sich schnell anfreundete. Eine Zeit lang wohnten sie auch zusammen. Simpson und Bruckheimer waren zwei sehr unterschiedliche Personen: Simpson war ein aktiver, lauter und launischer Partymensch, während Bruckheimer zurückhaltend und leise ist und sich für jede Beleidigung höflich entschuldigt. 1983 wurden die beiden durch [[Michael Eisner]] auch zu Geschäftspartnern.&lt;br /&gt;
Ähnlich unterschiedlich wie ihre Lebensweisen waren auch ihre Arbeitsweisen: Bruckheimer war für den Inhalt der Filme zuständig, während [[Don Simpson]] als Showmensch auftrat und seine Ideen den Geschäftsleuten verkaufte.&lt;br /&gt;
Simpson verfiel mit zunehmendem Erfolg den Drogen, worauf Bruckheimer mehrere Male versuchte, ihn von dieser Sucht abzubringen. Zuerst interessierte sich dieser nicht dafür, doch nach einiger Zeit schien er die Sorgen seines besten Freundes zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erwies sich als falsch: Simpson starb Januar 1996 an einer Überdosis Drogen, was Bruckheimer in tiefe Trauer stürzte.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit fing er sich wieder. Harte Kritiker sagten das Ende seiner Karriere woraus, was er jedoch widerlegte. Er produzierte einen Erfolgsfilm nach dem anderen.&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen leistete er sich zwei Wohnsitze: Ein Wohnhaus in Brentwood, Kalifornien und eine Farm in Kenntucky mit eigener Indoor-Eisfläche, auf der Bruckheimer seinem Lieblingssport, dem Eishockey, nachgeht. Nach außen hin lies er seine Wohnsitze jedoch absichtlich besonders schlicht gestalten: Er möchte in seiner wenigen Freizeit nicht von Reportern oder Fans gestört werden. Wäre sein Haus so opulent, wie man vermute, dann sei dies nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimers.JPG|thumb|right|Jerry Bruckheimer und seine Frau Linda]]&lt;br /&gt;
Laut eigenen Aussagen beginnt Bruckheimers Arbeitstag in seinem Büro in Santa Monica um 5.30 Uhr morgens und endet nicht vor Mitternacht.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit liest er sämtliche Drehbücher (auch für jede Folge seiner TV-Serien), sieht sich die so genannten &amp;quot;Dailies&amp;quot; (Auszüge der Ergebnisse von Dreharbeiten) an, verfolgt die neusten Ergebnisse von Markt- und Publikumsforschungen und erledigt Geschäftstermine.&lt;br /&gt;
Außerdem arbeitet er oft außerhalb seines Büros: Er ist am Set seiner Produktionen und sieht sich zwischen 30 und 40 Vorführungen seiner Filme an (sowohl Test-Screenings als auch &amp;quot;richtige&amp;quot; Vorführungen), um das Publikum und dessen Reaktionen zu beobachten.&lt;br /&gt;
Er begründet seine Arbeitseinstellung damit, dass er Angst davor hat den Ansprüchen des Publikums nicht zu genügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist momentan zum zweiten Mal verheiratet und hat eine Tochter. Seine jetzige Frau Linda Bruckheimer ist Schrifftstellerin. In seiner Freizeit ist er zudem passionierter Kinogänger und betreibt regelmäßig Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
[[Bild:Beverly hills cop .jpg|thumb|left|&#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; mit [[Eddie Murphy]] (© Paramount)]]&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer 1972 seine Karriere in der Werbebranche aufgab, um in Hollywood durchzustarten produzierte er innerhalb von 9 Jahren 8 Spielfilme. [[Michael Eisner]] entschied 1983 ihn mit [[Don Simpson]] zusammenarbeiten zu lassen. Ihre erste gemeinsame Produktion war &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039;, der sich als Überraschungshit erwies und Hollywood nachhaltig beeinflusste. &lt;br /&gt;
Die Arbeit an diesem Film war interessant, da niemand an das Projekt glaubte. Simpson und Bruckheimer fanden, das Buch bräuchte mehr Charakter, weshalb sie einen neuen Autor engagierten. Zudem setzten sie sich sehr für den endgültigen Soundtrack ein.&lt;br /&gt;
Die Arbeitspartner und Freunde Simpson/Bruckheimer erfanden nach &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039; die &amp;quot;Test Screenings&amp;quot;, welche mittlerweile Standard in Hollywood sind, und entschieden sich zudem ihre Namen zu Marken aufzubauen, so wie es sonst nur wenigen Schauspielern und Regisseuren gelang. Für Paramount produzierten sie noch Erfolge wie &amp;quot;Top Gun&amp;quot; und &amp;quot;Beverly Hills Cop&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Schon bei diesen Produktionen zeigte sich das, was Bruckheimer heute besonders auszeichnet: Durchsetzungsvermögen gegenüber die Studiobosse. &lt;br /&gt;
So wollte die Leitung von Paramount, dass der Film &#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; als Vehikel für Sylvester Stallone genutzt wird, doch Simpson und Bruckheimer wollten [[Eddie Murphy]] in der Hauptrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erwies sich Paramount als das falsche Studio für Simpsons und Bruckheimers Pläne. Sie wollten ihre eigene Marke prägen und als Headliner auf den Werbeplakaten und in den Trailern genannt werden, was Paramount ihnen aber untersagte. Deshalb verließen sie das Studio und suchten nach neuen Koproduktionspartnern.&lt;br /&gt;
1994 wechselte das Duo schließlich zu der [[Walt Disney Company]], da man ihnen dort mehr Freiheiten versprach und auch die Erlaubnis gab, ihre Namen in Trailern und auf Plakaten zu verwenden. &lt;br /&gt;
Als Einstandsfilm für Disney produzierte das Duo die schwarze Weichnachtskomödie [[No Panic]], darauf folgten das Drama [[Dangerous Minds]] und die Actionfilme [[Crimson Tide]] und [[The Rock]].&lt;br /&gt;
Außerdem produzierten sie vor ´Vertragsabschluss für Columbia TriStar die Actionkomödie &amp;quot;Bad Boys&amp;quot;, die schließlich 1995 in die Kinos kam.&lt;br /&gt;
Diese Trennung von Paramount gab dem Duo einen weiteren Erfolgs- und  Popularitätsschub. Simpson jedoch begab sich immer weiter in den Drogensumpf. September 1995 beendeten die beiden, von der Öffentlichkeit und Branche unbemerkt, ihre aktive Zusammenarbeit, während Bruckheimer auf freundschaftlicher Ebene weiterhin versuchte Simpson zu helfen.&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen September 1995 und Januar 1996 leitete Bruckheimer allein das gemeinsame Produktionsstudio. Nach Simpsons Tod Januar 1996  sahen viele auch Bruckheimers Karriere für beendet. Stattdessen gründete er sein eigenes Filmstudio, &#039;&#039;Jerry Bruckheimer Films&#039;&#039; und produzierte weiter für die &amp;quot;Erwachsenen Label&amp;quot; der [[Walt Disney Company]]. Sein erster Film ohne Simpson war der Actioner [[Con Air]], indem er zum zweiten Mal [[Nicolas Cage]] als Actionhelden castete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Con Air]] zeigte, wie Bruckheimers ganz eigenen Filme aussehen sollten. Zum einen offenbarte sich erstmals seine Neigung dazu, begabte Schauspieler wie Cage und [[John Malkovic]], die aus dramaturgisch seriösen Filmen bekannt sind, in Actionrollen brillieren zu lassen. Zum anderen setzte er die Reihe der schnellen Actionfilme mit ausgearbeitetem Soundtrack weiter, was ebenfalls zu einem Markenzeichen für Jerry Bruckheimers Filme wurde.&lt;br /&gt;
1998 folgte schließlich [[Armageddon]], seine bislang größte Produktion. Sie wurde zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm der [[Walt Disney Company]]. Es folgten weitere Filme, die den Stil eines typischen Bruckheimer Films festigten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-bruckheimer-depp.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer und [[Johnny Depp]] (r.) auf dem Set von [[Fluch der Karibik]]]]&lt;br /&gt;
2000 produzierte Bruckheimer schließlich mit [[Gegen jede Regel]] seinen ersten Film für das [[Walt Disney Pictures]]-Label und drei Jahre später lieferte er mit [[Fluch der Karibik]] den ersten Film unter dem Disney Namen mit einer &amp;quot;PG-13&amp;quot; Freigabe ab. [[Fluch der Karibik]] erwies sich als riesiger Erfolg, erhielt zahlreiche Preise und wurde zugleich die erfolgreichste Bruckheimer Produktion und der erfolgreichste Walt Disney Spielfilm aller Zeiten. &lt;br /&gt;
Bereits im Folgejahr erschien Bruckheimers dritter Film für Disney: [[Das Vermächtnis der Tempelritter]] lag lange Zeit auf den Schreibtischen der Disney-Leitung, bevor sich Bruckheimer dem Projekt annahm. Der Film wurde dadurch, dass man Bruckheimer engagierte, zuerst als [[Touchstone Pictures]]-Film geplant und beworben, doch aufgrund der niedrigen Jugendfreigabe, die er erhielt, änderte man in letzter Minute noch das Logo auf den Plakaten und am Anfang des Filmes in [[Walt Disney Pictures]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher begann Bruckheimer auch damit, kleinere Produktionen zu machen. Neben dem bereits erwähnten Drama [[Gegen jede Regel]] stammen auch [[Coyote Ugly]] und [[Die Journalistin]] aus seinem Hause. Trotz niedriger Budgets und anderen Inhalten sieht man allerdings auch ihnen an, dass sie von Bruckheimer stammen: Die Handlung wird schnell vorangetrieben und die Schnitte und Kameraaufnahmen sind durchchoreogarphiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2005 unterzeichnete Bruckheimer den größten Vertrag in der Geschichte der Disney Company. Dieser Vertrag verlängert Disneys und Bruckheimers Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre und eröffnete mehrere Möglichkeiten einen Film in Produktion gehen zu lassen: Disney kann Projekte an Bruckheimer übertragen und Bruckheimer kann Disney Filme vorschlagen, in beiden Fällen ist das Einverständnis beider Seiten vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
Sollte Bruckheimer Filme planen, die der Disney Company nicht zusagen, so darf Bruckheimer diese in Koproduktion mit anderen Studios realisieren (wie er es zuvor auch schon mit &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; gemacht hat).&lt;br /&gt;
Der Vertrag beinhaltete auch Details über die Zukunft des [[Fluch der Karibik]]-Franchises.&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde unter anderem auch das Recht gegeben, sich an der Neugestaltung des [[Pirates  of the Caribbean]]-Rides in den amerikanischen Disneyparks zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 expandiert Bruckheimer auch ins TV Business (und schuf unter anderem die erfolgreichen [[C.S.I.]]-Reihen), wo er es mittlerweile zu einer Führungsposition gebracht hat. Der Ende 2005 unterzeichnete Vertrag mit Disney brachte Bruckheimer zudem ins Geschäft der Action-Videospiele, die er für Disney entwickeln und überwachen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolg und Preise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen Erfolge hat Jerry Bruckheimer mittlerweile eine Sonderstellung unter den Produzenten eingenommen. So ist er momentan der bestbezahlte Produzent Hollywoods. Außerdem konnte sich mittlerweile ein Kredo in Hollywood aufbauen: &amp;quot;Wer für Bruckheimer arbeitet, muss sich um das Studio keine Sorgen mehr machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Bedeutung dieses Leitsatzes ist einfach zu erklären: Mittlerweile vertrauen die Hollywoodstudios Bruckheimer mehr als den eigenen Fachleuten, weshalb Bruckheimers Entscheidungen nicht mehr in Frage gestellt werden. Wenn Bruckheimer also die Vision der Künstler, die am Film mitarbeiten durchsetzen möchte, dann wird dies auch gemacht. Gute Beispiele sind die Filme &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; und [[King Arthur]]. In beiden Fällen fanden die Studios die Ideen des jeweiligen Regisseurs zu brutal, Bruckheimer jedoch machte sich erfolgreich für die Szenen, die die Studios in Frage stellten stark.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimer und sein Logo.PNG|thumb|left|[[Jerry Bruckheimer]] und das Logo seiner Produktionsfirma (© Jerry Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Zudem geben die Studioleitungen bei Bruckheimer schnell nach, da sie ihn nicht verärgern &lt;br /&gt;
möchten. Vor allem Disney lässt Bruckheimer mittlerweile nahezu komplett freie Hand, in der Hoffnung, dass er deshalb die Kooperation mit der [[Walt Disney Company]] fortführt. So ist es Bruckheimers Status zu verdanken, dass [[Fluch der Karibik]] in Produktion ging. Sechs Wochen vor Produktionsstart wollten die Disney Studios den Film canceln, da er zu hohe Produktionskosten haben würde. Bruckheimer traf sich mit den Disney Bossen, und nach einer zweistündigen Besprechung wurde der Film nicht nur wieder zur Produktion freigegeben, sondern bekam auch eine Budgeterhöhung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren  erhält Bruckheimer einen erhöhten Anteil an den DVD-Einnahmen seiner Filme. Es wird auch vermutet, dass Buena Vista gerade deshalb Bruckheimers Filme in mehreren Fassungen neu auf DVD veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für seine Stellung im Fernsehen, auch wenn er dort keinen Exklusivvertrag mit Disney hat. Aber da er der im Moment einzige Hollywood Produzent ist, der zugleich mehrere Erfolge im Kino und TV hat, zollen die Sender ihm viel Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme haben bislang 13,5 Milliarden Dollar im Kino, Home Entertainment und bei Plattenverkäufen eingespielt. Bruckheimer wurde 1988 zum Showmann des Jahres (gemeinsam mit seinem Partner [[Don Simpson]]) ernannt, eine Ehre, die er 2003 erneut erhielt. Bruckheimer bekam außerdem bereits im Jahr 2000 den anerkannten David O. Selznick Award für sein Lebenswerk, ein Preis, den die Producers Guild of America vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Produktionsfirma &#039;Jerry Bruckheimer Films and Television&#039; ist bisher mit 35 Academy-Award®-Nominierungen, fünf Oscars®, acht Grammy-Award-Nominierungen, fünf Grammys, 23 Golden-Globe-Nominierungen, vier Golden Globes, 20 Emmy-Award-Nominierungen, sechs Emmys, acht People&#039;s-Choice-Nominierungen, vier People&#039;s Choice Awards und zahlreichen MTV Awards, darunter einer für den besten Film des Jahrzehnts, bedacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stil==&lt;br /&gt;
[[Bild:Pearlharborexplosionen.jpg|thumb|right|Explosionen, Flugzeuge und totale Zerstörung in ästetischem Bild. Typisch für Bruckheimer Filme (© [[Touchstone]]/Jerry Bruckheimer Films)]]&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme sind stark von seinem eigenen, visuellen Stil geprägt, den er seiner Karriere in der Werbebranche zu verdanken hat. Neben diesem Stil ist es allerdings schwer bestimmte &amp;quot;Markenzeichen&amp;quot; für Bruckheimer ausfindig zu machen, da viele wiederkehrende Elemente in seinen Filmen auch durch das Genre bedingt sind. Dennoch sind seine Filme meist sehr gut als Bruckheimer Produktionen erkennbar, worauf er auch Wert legt. Auffällig ist vor allem die Dynamik, sowohl in der Handlung als auch im Schnitt und der Kameraführung seiner Filme. Häufig wird in Bruckheimers Filmen mit den Möglichkeiten von Zeitraffern und Zeitlupen gespielt, ebenso erhalten die Aufnahmen meistens dank Farbfiltern neue Farbästhetiken. Nahezu jeder Film aus seinem Studio weißt zudem Weitwinkelaufnahmen und große Brennweiten auf. Als heimliches Markenzeichen etablierten sich martialische Aufnahmen von (manchmal auch bloß aus) Hubschraubern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich ist Bruckheimer für seine Action-Blockbuster bekannt, die allesamt, laut eigener Aussage, von den Charakteren vorangetrieben werden. Ihm seien sympathische und interessante Charaktere die eine Wandlung durch machen besonders wichtig.&lt;br /&gt;
So verzichtet Bruckheimer in seinen Actionfilmen auch weitgehend auf eklige und schockierende Blutbäder, und setzt mehr auf explosive und spektakuläre Action mit rasanten Kamerafahrten während denen Dinge imlodieren und explodieren sowie auf lange Verfolgungsjagden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist zudem einer der letzten Produzenten, die wie zum Beispiel auch [[Walt Disney]], die Produktion auch im künstlerischen Sinn überwachen und die Filme an der kreativen Ader beeinflussen und nicht nur bloß über die Finanzen wachen.&lt;br /&gt;
Neben vielen Fans, die eben dies und den hohen Unterhaltungsfaktor seiner Filme bejubeln, hat Bruckheimer aufgrund der meist schnell erzählten und simplen Handlungen seiner Filme auch einige Kritiker.&lt;br /&gt;
Dies jedoch stört Bruckheimer gar nicht. Er betont nämlich des öfteren, dass er Filme macht, um das Publikum zu unterhalten, und nicht um Kritiker milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kritikern zum Trotz erhielt Jerry Bruckheimer im Mai 2006 von der &#039;&#039;University of Arizona&#039;s College of Fine Arts&#039;&#039; den Doktortitel der hohen Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wiederkehrende Künstler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sammelten sich einige Künstler an, die durch ihre häufigen Zusammenarbeiten mit Bruckheimer schon fast zu Regulären für einen Film von ihm wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass Bruckheimer findet, dass sich die Arbeit ungemein erleichtere, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeite. Sollte sich ein Künstler als angenehm herausstellen, setzt er alles ihm mögliche in Bewegung, um erneut mit ihm zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert sei in diesem Zusammenhang [[Michael Bay]], der mit &#039;&#039;Bad Boys I &amp;amp; II&#039;&#039;, [[The Rock]], [[Armageddon]] und [[Pearl Harbor]] bereits fünf Mal für seinen Freund Regie führte. Bays visueller Stil entspricht ziemlich genau dem von Bruckheimer. In Bays Filmen geht es stets rasant zu und die Explosionen werden von ihm minutiös geplant. Da er sich auch privat mit Jerry Bruckheimer gut versteht verwundert die häufige Zusammenarbeit nicht weiter.&lt;br /&gt;
Nur zweimal kam es zwischen den beiden zu Meinungsverschiedenheiten. Erstens als Bruckheimer [[King Arthur]] drehte, plante er zuerst Bay als Regisseur ein, der allerdings die mystische Seite der Geschichte in den Vordergrund stellen wollte, was sich mit der eigentlichen Prämisse widersprach. Zweitens als Bay zu dem Projekt &#039;&#039;The Island- Die Insel&#039;&#039; geholt wurde. Bruckheimer soll darüber beleidigt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch häufiger als mit Bay arbeitete Bruckheimer mit [[Trevor Rabin]] zusammen, der bereits für 10 Bruckheimer Kinoproduktionen und eine TV Serie  als Komponist tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bruckheimer-Lieblinge sind [[Hans Zimmer]] (war 7 mal als Komponist tätig), [[Tony Scott]] (führte 5 mal Regie), [[Nicholas Cage]] (spielte in 4 Filmen mit), [[Will Smith]] (spielte in 3 Filmen mit), [[Denzel Washington]] (dreht momentan seinen 3. Film für Bruckheimer) und die gesamte [[Fluch der Karibik]] Crew, die beinahe unverändert für die Fortsetzungen verpflichtet wurde.&lt;br /&gt;
Besonders begeistert war [[Jerry Bruckheimer]] auch von den Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. Nach [[Fluch der Karibik]] sagte er, dass er hofft die beiden in sein Studio integrieren zu können. So gab er ihnen das Buch zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], damit sie es überarbeiten können. Zudem sind sie auch als Coproduzenten und Autoren zu [[Deja Vu]] tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem planten Jerry Bruckheimer und sein Team ursprünglich, [[Ben Affleck]] zu einem großen Actionhelden aufzubauen, jedoch wirkten seine Shampoowerbespots und die Schlagzeilen über sein Privatleben kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company |Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company in der Duckipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://german.imdb.com/name/nm0000988/ Bruckheimer in der Internet Movie Database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.jbfilms.com/ Offizielle Webseite von &amp;quot;Jerry Bruckheimer Films&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.boxofficemojo.com/people/chart/?view=Producer&amp;amp;id=jerrybruckheimer.htm US Einspielergebnisse der Jerry Bruckheimer Filme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produzent]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Jerry_Bruckheimer&amp;diff=12902</id>
		<title>Jerry Bruckheimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Jerry_Bruckheimer&amp;diff=12902"/>
		<updated>2006-07-12T08:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Jerry.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer]]&#039;&#039;&#039;Jerry Bruckheimer&#039;&#039;&#039; (*21. September 1945) ist ein amerikanischer Film- und Fernsehproduzent, der für zahlreiche Serien und Filme verantwortlich ist. Er wird oftmals als der erfolgreichste Produzent aller Zeiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde als Sohn jüdischer Emigranten aus Deutschland als &#039;&#039;Jerome Bruckheimer&#039;&#039; in Detroit geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Während der High School entdeckte er seine Liebe zu Filmen und Fotos. Bruckheimer läuft noch heute bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, mit einer Fotokamera herum und fotografiert zum Beispiel die Dreharbeiten seiner Filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann nach der High School für eine Werbeagentur in seiner Heimatstadt Detroit zu arbeiten, bevor er sein Psychologiestudium auf der Universität von Arizona begann. Währenddessen drehte er zu seinem eigenen Vergnügen 60-sekündige Filme. Des weiteren setzte er seine Tätigkeit in der Werbebranche fort. &lt;br /&gt;
Für Pontiac fertigte er eine 60-sekündige &amp;quot;Bonnie und Clyde&amp;quot;-Satire an, die sogar im TIME Magazin Erwähnung fand.&lt;br /&gt;
Dieser Erfolg erregte Aufsehen bei BBD&amp;amp;O, einer der weltführenden Werbeagenturen. Sie bot Bruckheimer eine Stelle in New York an. Zu diesem Zeitpunkt war Bruckheimer 23 Jahre alt und er hat die Universität erst seit einem Jahr verlassen. Somit war er einer der jüngsten in der Branche.&lt;br /&gt;
Obwohl Bruckheimer nervös war nahm er die Stelle an. In den folgenden dreieinhalb Jahren entwickelte er zahlreiche erfolgreiche Spots und Kampagnen, unter anderem für Coca-Cola.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bfjerrydon.jpg|thumb|left|[[Don Simpson]] und [[Jerry Bruckheimer]] (von: filmforce.ign.com)]]&lt;br /&gt;
1972 wurde [[20th Century Foy]] auf Bruckheimer aufmerksam und bot ihm die Chance, an dem Film &#039;&#039;The Culpepper Cattle Co&#039;&#039; mitzuarbeiten. Jerry Bruckheimer zeigte sich sehr enthusiastisch, nahm das Angebot an und verlies die Werbebranche um in Hollywood Karriere zu machen, auch wenn ihm viele davon abrieten. Ihm wurde für die Arbeit an diesem Film nur ein kleiner Lohn angeboten, zudem ist die Arbeit in Hollywood weniger sicher und geregelt als die bei BBD&amp;amp;O. Auch Jerry Bruckheimers Mutter war sehr besorgt, als er seine Entscheidung trief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zog er nach Hollywood und begann damit, mehrere Filme zu produzieren.&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren lernte er den Produzenten und Autoren [[Don Simpson]] kennen, mit dem er sich schnell anfreundete. Eine Zeit lang wohnten sie auch zusammen. Simpson und Bruckheimer waren zwei sehr unterschiedliche Personen: Simpson war ein aktiver, lauter und launischer Partymensch, während Bruckheimer zurückhaltend und leise ist und sich für jede Beleidigung höflich entschuldigt. 1983 wurden die beiden durch [[Michael Eisner]] auch zu Geschäftspartnern.&lt;br /&gt;
Ähnlich unterschiedlich wie ihre Lebensweisen waren auch ihre Arbeitsweisen: Bruckheimer war für den Inhalt der Filme zuständig, während [[Don Simpson]] als Showmensch auftrat und seine Ideen den Geschäftsleuten verkaufte.&lt;br /&gt;
Simpson verfiel mit zunehmendem Erfolg den Drogen, worauf Bruckheimer mehrere Male versuchte, ihn von dieser Sucht abzubringen. Zuerst interessierte sich dieser nicht dafür, doch nach einiger Zeit schien er die Sorgen seines besten Freundes zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erwies sich als falsch: Simpson starb Januar 1996 an einer Überdosis Drogen, was Bruckheimer in tiefe Trauer stürzte.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit fing er sich wieder. Harte Kritiker sagten das Ende seiner Karriere woraus, was er jedoch widerlegte. Er produzierte einen Erfolgsfilm nach dem anderen.&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen leistete er sich zwei Wohnsitze: Ein Wohnhaus in Brentwood, Kalifornien und eine Farm in Kenntucky mit eigener Indoor-Eisfläche, auf der Bruckheimer seinem Lieblingssport, dem Eishockey, nachgeht. Nach außen hin lies er seine Wohnsitze jedoch absichtlich besonders schlicht gestalten: Er möchte in seiner wenigen Freizeit nicht von Reportern oder Fans gestört werden. Wäre sein Haus so opulent, wie man vermute, dann sei dies nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimers.JPG|thumb|right|Jerry Bruckheimer und seine Frau Linda]]&lt;br /&gt;
Laut eigenen Aussagen beginnt Bruckheimers Arbeitstag in seinem Büro in Santa Monica um 5.30 Uhr morgens und endet nicht vor Mitternacht.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit liest er sämtliche Drehbücher (auch für jede Folge seiner TV-Serien), sieht sich die so genannten &amp;quot;Dailies&amp;quot; (Auszüge der Ergebnisse von Dreharbeiten) an, verfolgt die neusten Ergebnisse von Markt- und Publikumsforschungen und erledigt Geschäftstermine.&lt;br /&gt;
Außerdem arbeitet er oft außerhalb seines Büros: Er ist am Set seiner Produktionen und sieht sich zwischen 30 und 40 Vorführungen seiner Filme an (sowohl Test-Screenings als auch &amp;quot;richtige&amp;quot; Vorführungen), um das Publikum und dessen Reaktionen zu beobachten.&lt;br /&gt;
Er begründet seine Arbeitseinstellung damit, dass er Angst davor hat den Ansprüchen des Publikums nicht zu genügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist momentan zum zweiten Mal verheiratet und hat eine Tochter. Seine jetzige Frau Linda Bruckheimer ist Schrifftstellerin. In seiner Freizeit ist er zudem passionierter Kinogänger und betreibt regelmäßig Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
[[Bild:Beverly hills cop .jpg|thumb|left|&#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; mit [[Eddie Murphy]] (© Paramount)]]&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer 1972 seine Karriere in der Werbebranche aufgab, um in Hollywood durchzustarten produzierte er innerhalb von 9 Jahren 8 Spielfilme. [[Michael Eisner]] entschied 1983 ihn mit [[Don Simpson]] zusammenarbeiten zu lassen. Ihre erste gemeinsame Produktion war &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039;, der sich als Überraschungshit erwies und Hollywood nachhaltig beeinflusste. &lt;br /&gt;
Die Arbeit an diesem Film war interessant, da niemand an das Projekt glaubte. Simpson und Bruckheimer fanden, das Buch bräuchte mehr Charakter, weshalb sie einen neuen Autor engagierten. Zudem setzten sie sich sehr für den endgültigen Soundtrack ein.&lt;br /&gt;
Die Arbeitspartner und Freunde Simpson/Bruckheimer erfanden nach &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039; die &amp;quot;Test Screenings&amp;quot;, welche mittlerweile Standard in Hollywood sind, und entschieden sich zudem ihre Namen zu Marken aufzubauen, so wie es sonst nur wenigen Schauspielern und Regisseuren gelang. Für Paramount produzierten sie noch Erfolge wie &amp;quot;Top Gun&amp;quot; und &amp;quot;Beverly Hills Cop&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Schon bei diesen Produktionen zeigte sich das, was Bruckheimer heute besonders auszeichnet: Durchsetzungsvermögen gegenüber die Studiobosse. &lt;br /&gt;
So wollte die Leitung von Paramount, dass der Film &#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; als Vehikel für Sylvester Stallone genutzt wird, doch Simpson und Bruckheimer wollten [[Eddie Murphy]] in der Hauptrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erwies sich Paramount als das falsche Studio für Simpsons und Bruckheimers Pläne. Sie wollten ihre eigene Marke prägen und als Headliner auf den Werbeplakaten und in den Trailern genannt werden, was Paramount ihnen aber untersagte. Deshalb verließen sie das Studio und suchten nach neuen Koproduktionspartnern.&lt;br /&gt;
1994 wechselte das Duo schließlich zu der [[Walt Disney Company]], da man ihnen dort mehr Freiheiten versprach und auch die Erlaubnis gab, ihre Namen in Trailern und auf Plakaten zu verwenden. &lt;br /&gt;
Als Einstandsfilm für Disney produzierte das Duo die schwarze Weichnachtskomödie [[No Panic]], darauf folgten das Drama [[Dangerous Minds]] und die Actionfilme [[Crimson Tide]] und [[The Rock]].&lt;br /&gt;
Außerdem produzierten sie vor ´Vertragsabschluss für Columbia TriStar die Actionkomödie &amp;quot;Bad Boys&amp;quot;, die schließlich 1995 in die Kinos kam.&lt;br /&gt;
Diese Trennung von Paramount gab dem Duo einen weiteren Erfolgs- und  Popularitätsschub. Simpson jedoch begab sich immer weiter in den Drogensumpf. September 1995 beendeten die beiden, von der Öffentlichkeit und Branche unbemerkt, ihre aktive Zusammenarbeit, während Bruckheimer auf freundschaftlicher Ebene weiterhin versuchte Simpson zu helfen.&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen September 1995 und Januar 1996 leitete Bruckheimer allein das gemeinsame Produktionsstudio. Nach Simpsons Tod Januar 1996  sahen viele auch Bruckheimers Karriere für beendet. Stattdessen gründete er sein eigenes Filmstudio, &#039;&#039;Jerry Bruckheimer Films&#039;&#039; und produzierte weiter für die &amp;quot;Erwachsenen Label&amp;quot; der [[Walt Disney Company]]. Sein erster Film ohne Simpson war der Actioner [[Con Air]], indem er zum zweiten Mal [[Nicolas Cage]] als Actionhelden castete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Con Air]] zeigte, wie Bruckheimers ganz eigenen Filme aussehen sollten. Zum einen offenbarte sich erstmals seine Neigung dazu, begabte Schauspieler wie Cage und [[John Malkovic]], die aus dramaturgisch seriösen Filmen bekannt sind, in Actionrollen brillieren zu lassen. Zum anderen setzte er die Reihe der schnellen Actionfilme mit ausgearbeitetem Soundtrack weiter, was ebenfalls zu einem Markenzeichen für Jerry Bruckheimers Filme wurde.&lt;br /&gt;
1998 folgte schließlich [[Armageddon]], seine bislang größte Produktion. Sie wurde zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm der [[Walt Disney Company]]. Es folgten weitere Filme, die den Stil eines typischen Bruckheimer Films festigten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-bruckheimer-depp.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer und [[Johnny Depp]] (r.) auf dem Set von [[Fluch der Karibik]]]]&lt;br /&gt;
2000 produzierte Bruckheimer schließlich mit [[Gegen jede Regel]] seinen ersten Film für das [[Walt Disney Pictures]]-Label und drei Jahre später lieferte er mit [[Fluch der Karibik]] den ersten Film unter dem Disney Namen mit einer &amp;quot;PG-13&amp;quot; Freigabe ab. [[Fluch der Karibik]] erwies sich als riesiger Erfolg, erhielt zahlreiche Preise und wurde zugleich die erfolgreichste Bruckheimer Produktion und der erfolgreichste Walt Disney Spielfilm aller Zeiten. &lt;br /&gt;
Bereits im Folgejahr erschien Bruckheimers dritter Film für Disney: [[Das Vermächtnis der Tempelritter]] lag lange Zeit auf den Schreibtischen der Disney-Leitung, bevor sich Bruckheimer dem Projekt annahm. Der Film wurde dadurch, dass man Bruckheimer engagierte, zuerst als [[Touchstone Pictures]]-Film geplant und beworben, doch aufgrund der niedrigen Jugendfreigabe, die er erhielt, änderte man in letzter Minute noch das Logo auf den Plakaten und am Anfang des Filmes in [[Walt Disney Pictures]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher begann Bruckheimer auch damit, kleinere Produktionen zu machen. Neben dem bereits erwähnten Drama [[Gegen jede Regel]] stammen auch [[Coyote Ugly]] und [[Die Journalistin]] aus seinem Hause. Trotz niedriger Budgets und anderen Inhalten sieht man allerdings auch ihnen an, dass sie von Bruckheimer stammen: Die Handlung wird schnell vorangetrieben und die Schnitte und Kameraaufnahmen sind durchchoreogarphiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2005 unterzeichnete Bruckheimer den größten Vertrag in der Geschichte der Disney Company. Dieser Vertrag verlängert Disneys und Bruckheimers Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre und eröffnete mehrere Möglichkeiten einen Film in Produktion gehen zu lassen: Disney kann Projekte an Bruckheimer übertragen und Bruckheimer kann Disney Filme vorschlagen, in beiden Fällen ist das Einverständnis beider Seiten vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
Sollte Bruckheimer Filme planen, die der Disney Company nicht zusagen, so darf Bruckheimer diese in Koproduktion mit anderen Studios realisieren (wie er es zuvor auch schon mit &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; gemacht hat).&lt;br /&gt;
Der Vertrag beinhaltete auch Details über die Zukunft des [[Fluch der Karibik]]-Franchises.&lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] wurde unter anderem auch das Recht gegeben, sich an der Neugestaltung des [[Pirates  of the Caribbean]]-Rides in den amerikanischen Disneyparks zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 expandiert Bruckheimer auch ins TV Business (und schuf unter anderem die erfolgreichen [[C.S.I.]]-Reihen), wo er es mittlerweile zu einer Führungsposition gebracht hat. Der Ende 2005 unterzeichnete Vertrag mit Disney brachte Bruckheimer zudem ins Geschäft der Action-Videospiele, die er für Disney entwickeln und überwachen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolg und Preise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen Erfolge hat Jerry Bruckheimer mittlerweile eine Sonderstellung unter den Produzenten eingenommen. So ist er momentan der bestbezahlte Produzent Hollywoods. Außerdem konnte sich mittlerweile ein Kredo in Hollywood aufbauen: &amp;quot;Wer für Bruckheimer arbeitet, muss sich um das Studio keine Sorgen mehr machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Bedeutung dieses Leitsatzes ist einfach zu erklären: Mittlerweile vertrauen die Hollywoodstudios Bruckheimer mehr als den eigenen Fachleuten, weshalb Bruckheimers Entscheidungen nicht mehr in Frage gestellt werden. Wenn Bruckheimer also die Vision der Künstler, die am Film mitarbeiten durchsetzen möchte, dann wird dies auch gemacht. Gute Beispiele sind die Filme &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; und [[King Arthur]]. In beiden Fällen fanden die Studios die Ideen des jeweiligen Regisseurs zu brutal, Bruckheimer jedoch machte sich erfolgreich für die Szenen, die die Studios in Frage stellten stark.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimer und sein Logo.PNG|thumb|left|[[Jerry Bruckheimer]] und das Logo seiner Produktionsfirma (© Jerry Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Zudem geben die Studioleitungen bei Bruckheimer schnell nach, da sie ihn nicht verärgern &lt;br /&gt;
möchten. Vor allem Disney lässt Bruckheimer mittlerweile nahezu komplett freie Hand, in der Hoffnung, dass er deshalb die Kooperation mit der [[Walt Disney Company]] fortführt. So ist es Bruckheimers Status zu verdanken, dass [[Fluch der Karibik]] in Produktion ging. Sechs Wochen vor Produktionsstart wollten die Disney Studios den Film canceln, da er zu hohe Produktionskosten haben würde. Bruckheimer traf sich mit den Disney Bossen, und nach einer zweistündigen Besprechung wurde der Film nicht nur wieder zur Produktion freigegeben, sondern bekam auch eine Budgeterhöhung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren  erhält Bruckheimer einen erhöhten Anteil an den DVD-Einnahmen seiner Filme. Es wird auch vermutet, dass Buena Vista gerade deshalb Bruckheimers Filme in mehreren Fassungen neu auf DVD veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für seine Stellung im Fernsehen, auch wenn er dort keinen Exklusivvertrag mit Disney hat. Aber da er der im Moment einzige Hollywood Produzent ist, der zugleich mehrere Erfolge im Kino und TV hat, zollen die Sender ihm viel Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme haben bislang 13,5 Milliarden Dollar im Kino, Home Entertainment und bei Plattenverkäufen eingespielt. Bruckheimer wurde 1988 zum Showmann des Jahres (gemeinsam mit seinem Partner [[Don Simpson]]) ernannt, eine Ehre, die er 2003 erneut erhielt. Bruckheimer bekam außerdem bereits im Jahr 2000 den anerkannten David O. Selznick Award für sein Lebenswerk, ein Preis, den die Producers Guild of America vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Produktionsfirma &#039;Jerry Bruckheimer Films and Television&#039; ist bisher mit 35 Academy-Award®-Nominierungen, fünf Oscars®, acht Grammy-Award-Nominierungen, fünf Grammys, 23 Golden-Globe-Nominierungen, vier Golden Globes, 20 Emmy-Award-Nominierungen, sechs Emmys, acht People&#039;s-Choice-Nominierungen, vier People&#039;s Choice Awards und zahlreichen MTV Awards, darunter einer für den besten Film des Jahrzehnts, bedacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stil==&lt;br /&gt;
[[Bild:Pearlharborexplosionen.jpg|thumb|right|Explosionen, Flugzeuge und totale Zerstörung in ästetischem Bild. Typisch für Bruckheimer Filme (© [[Touchstone]]/Jerry Bruckheimer Films)]]&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme sind stark von seinem eigenen, visuellen Stil geprägt, den er seiner Karriere in der Werbebranche zu verdanken hat. Neben diesem Stil ist es allerdings schwer bestimmte &amp;quot;Markenzeichen&amp;quot; für Bruckheimer ausfindig zu machen, da viele wiederkehrende Elemente in seinen Filmen auch durch das Genre bedingt sind. Dennoch sind seine Filme meist sehr gut als Bruckheimer Produktionen erkennbar, worauf er auch Wert legt. Auffällig ist vor allem die Dynamik, sowohl in der Handlung als auch im Schnitt und der Kameraführung seiner Filme. Häufig wird in Bruckheimers Filmen mit den Möglichkeiten von Zeitraffern und Zeitlupen gespielt, ebenso erhalten die Aufnahmen meistens dank Farbfiltern neue Farbästhetiken. Nahezu jeder Film aus seinem Studio weißt zudem Weitwinkelaufnahmen und große Brennweiten auf. Als heimliches Markenzeichen etablierten sich martialische Aufnahmen von (manchmal auch bloß aus) Hubschraubern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich ist Bruckheimer für seine Action-Blockbuster bekannt, die allesamt, laut eigener Aussage, von den Charakteren vorangetrieben werden. Ihm seien sympathische und interessante Charaktere die eine Wandlung durch machen besonders wichtig.&lt;br /&gt;
So verzichtet Bruckheimer in seinen Actionfilmen auch weitgehend auf eklige und schockierende Blutbäder, und setzt mehr auf explosive und spektakuläre Action mit rasanten Kamerafahrten während denen Dinge imlodieren und explodieren sowie auf lange Verfolgungsjagden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist zudem einer der letzten Produzenten, die wie zum Beispiel auch [[Walt Disney]], die Produktion auch im künstlerischen Sinn überwachen und die Filme an der kreativen Ader beeinflussen und nicht nur bloß über die Finanzen wachen.&lt;br /&gt;
Neben vielen Fans, die eben dies und den hohen Unterhaltungsfaktor seiner Filme bejubeln, hat Bruckheimer aufgrund der meist schnell erzählten und simplen Handlungen seiner Filme auch einige Kritiker.&lt;br /&gt;
Dies jedoch stört Bruckheimer gar nicht. Er betont nämlich des öfteren, dass er Filme macht, um das Publikum zu unterhalten, und nicht um Kritiker milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kritikern zum Trotz erhielt Jerry Bruckheimer im Mai 2006 von der &#039;&#039;University of Arizona&#039;s College of Fine Arts&#039;&#039; den Doktortitel der hohen Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wiederkehrende Künstler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sammelten sich einige Künstler an, die durch ihre häufigen Zusammenarbeiten mit Bruckheimer schon fast zu Regulären für einen Film von ihm wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass Bruckheimer findet, dass sich die Arbeit ungemein erleichtere, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeite. Sollte sich ein Künstler als angenehm herausstellen, setzt er alles ihm mögliche in Bewegung, um erneut mit ihm zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert sei in diesem Zusammenhang [[Michael Bay]], der mit &#039;&#039;Bad Boys I &amp;amp; II&#039;&#039;, [[The Rock]], [[Armageddon]] und [[Pearl Harbor]] bereits fünf Mal für seinen Freund Regie führte. Bays visueller Stil entspricht ziemlich genau dem von Bruckheimer. In Bays Filmen geht es stets rasant zu und die Explosionen werden von ihm minutiös geplant. Da er sich auch privat mit Jerry Bruckheimer gut versteht verwundert die häufige Zusammenarbeit nicht weiter.&lt;br /&gt;
Nur zweimal kam es zwischen den beiden zu Meinungsverschiedenheiten. Erstens als Bruckheimer [[King Arthur]] drehte, plante er zuerst Bay als Regisseur ein, der allerdings die mystische Seite der Geschichte in den Vordergrund stellen wollte, was sich mit der eigentlichen Prämisse widersprach. Zweitens als Bay zu dem Projekt &#039;&#039;The Island- Die Insel&#039;&#039; geholt wurde. Bruckheimer soll darüber beleidigt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch häufiger als mit Bay arbeitete Bruckheimer mit [[Trevor Rabin]] zusammen, der bereits für 10 Bruckheimer Kinoproduktionen und eine TV Serie  als Komponist tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bruckheimer-Lieblinge sind [[Hans Zimmer]] (war 7 mal als Komponist tätig), [[Tony Scott]] (führte 5 mal Regie), [[Nicholas Cage]] (spielte in 4 Filmen mit), [[Will Smith]] (spielte in 3 Filmen mit), [[Denzel Washington]] (dreht momentan seinen 3. Film für Bruckheimer) und die gesamte [[Fluch der Karibik]] Crew, die beinahe unverändert für die Fortsetzungen verpflichtet wurde.&lt;br /&gt;
Besonders begeistert war [[Jerry Bruckheimer]] auch von den Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. Nach [[Fluch der Karibik]] sagte er, dass er hofft die beiden in sein Studio integrieren zu können. So gab er ihnen das Buch zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], damit sie es überarbeiten können. Zudem sind sie auch als Coproduzenten und Autoren zu [[Deja Vu]] tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem planten Jerry Bruckheimer und sein Team ursprünglich, [[Ben Affleck]] zu einem großen Actionhelden aufzubauen, jedoch wirkten seine Shampoowerbespots und die Schlagzeilen über sein Privatleben kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company |Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company in der Duckipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://german.imdb.com/name/nm0000988/ Bruckheimer in der Internet Movie Database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.jbfilms.com/ Offizielle Webseite von &amp;quot;Jerry Bruckheimer Films&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.boxofficemojo.com/people/chart/?view=Producer&amp;amp;id=jerrybruckheimer.htm US Einspielergebnisse der Jerry Bruckheimer Filme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produzent]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<title>Jerry Bruckheimer</title>
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		<updated>2006-07-12T08:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Jerry.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer]]&#039;&#039;&#039;Jerry Bruckheimer&#039;&#039;&#039; (*21. September 1945) ist ein amerikanischer Film- und Fernsehproduzent, der für zahlreiche Serien und Filme verantwortlich ist. Er wird oftmals als der erfolgreichste Produzent aller Zeiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimer wurde als Sohn jüdischer Emigranten aus Deutschland als &#039;&#039;Jerome Bruckheimer&#039;&#039; in Detroit geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Während der High School entdeckte er seine Liebe zu Filmen und Fotos. Bruckheimer läuft noch heute bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, mit einer Fotokamera herum und fotografiert zum Beispiel die Dreharbeiten seiner Filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann nach der High School für eine Werbeagentur in seiner Heimatstadt Detroit zu arbeiten, bevor er sein Psychologiestudium auf der Universität von Arizona begann. Währenddessen drehte er zu seinem eigenen Vergnügen 60-sekündige Filme. Des weiteren setzte er seine Tätigkeit in der Werbebranche fort. &lt;br /&gt;
Für Pontiac fertigte er eine 60-sekündige &amp;quot;Bonnie und Clyde&amp;quot;-Satire an, die sogar im TIME Magazin Erwähnung fand.&lt;br /&gt;
Dieser Erfolg erregte Aufsehen bei BBD&amp;amp;O, einer der weltführenden Werbeagenturen. Sie bot Bruckheimer eine Stelle in New York an. Zu diesem Zeitpunkt war Bruckheimer 23 Jahre alt und er hat die Universität erst seit einem Jahr verlassen. Somit war er einer der jüngsten in der Branche.&lt;br /&gt;
Obwohl Bruckheimer nervös war nahm er die Stelle an. In den folgenden dreieinhalb Jahren entwickelte er zahlreiche erfolgreiche Spots und Kampagnen, unter anderem für Coca-Cola.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bfjerrydon.jpg|thumb|left|[[Don Simpson]] und [[Jerry Bruckheimer]] (von: filmforce.ign.com)]]&lt;br /&gt;
1972 wurde [[20th Century Foy]] auf Bruckheimer aufmerksam und bot ihm die Chance, an dem Film &#039;&#039;The Culpepper Cattle Co&#039;&#039; mitzuarbeiten. Jerry Bruckheimer zeigte sich sehr enthusiastisch, nahm das Angebot an und verlies die Werbebranche um in Hollywood Karriere zu machen, auch wenn ihm viele davon abrieten. Ihm wurde für die Arbeit an diesem Film nur ein kleiner Lohn angeboten, zudem ist die Arbeit in Hollywood weniger sicher und geregelt als die bei BBD&amp;amp;O. Auch Jerry Bruckheimers Mutter war sehr besorgt, als er seine Entscheidung trief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zog er nach Hollywood und begann damit, mehrere Filme zu produzieren.&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren lernte er den Produzenten und Autoren [[Don Simpson]] kennen, mit dem er sich schnell anfreundete. Eine Zeit lang wohnten sie auch zusammen. Simpson und Bruckheimer waren zwei sehr unterschiedliche Personen: Simpson war ein aktiver, lauter und launischer Partymensch, während Bruckheimer zurückhaltend und leise ist und sich für jede Beleidigung höflich entschuldigt. 1983 wurden die beiden durch [[Michael Eisner]] auch zu Geschäftspartnern.&lt;br /&gt;
Ähnlich unterschiedlich wie ihre Lebensweisen waren auch ihre Arbeitsweisen: Bruckheimer war für den Inhalt der Filme zuständig, während [[Don Simpson]] als Showmensch auftrat und seine Ideen den Geschäftsleuten verkaufte.&lt;br /&gt;
Simpson verfiel mit zunehmendem Erfolg den Drogen, worauf Bruckheimer mehrere Male versuchte, ihn von dieser Sucht abzubringen. Zuerst interessierte sich dieser nicht dafür, doch nach einiger Zeit schien er die Sorgen seines besten Freundes zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erwies sich als falsch: Simpson starb Januar 1996 an einer Überdosis Drogen, was Bruckheimer in tiefe Trauer stürzte.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit fing er sich wieder. Harte Kritiker sagten das Ende seiner Karriere woraus, was er jedoch widerlegte. Er produzierte einen Erfolgsfilm nach dem anderen.&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen leistete er sich zwei Wohnsitze: Ein Wohnhaus in Brentwood, Kalifornien und eine Farm in Kenntucky mit eigener Indoor-Eisfläche, auf der Bruckheimer seinem Lieblingssport, dem Eishockey, nachgeht. Nach außen hin lies er seine Wohnsitze jedoch absichtlich besonders schlicht gestalten: Er möchte in seiner wenigen Freizeit nicht von Reportern oder Fans gestört werden. Wäre sein Haus so opulent, wie man vermute, dann sei dies nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimers.JPG|thumb|right|Jerry Bruckheimer und seine Frau Linda]]&lt;br /&gt;
Laut eigenen Aussagen beginnt Bruckheimers Arbeitstag in seinem Büro in Santa Monica um 5.30 Uhr morgens und endet nicht vor Mitternacht.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit liest er sämtliche Drehbücher (auch für jede Folge seiner TV-Serien), sieht sich die so genannten &amp;quot;Dailies&amp;quot; (Auszüge der Ergebnisse von Dreharbeiten) an, verfolgt die neusten Ergebnisse von Markt- und Publikumsforschungen und erledigt Geschäftstermine.&lt;br /&gt;
Außerdem arbeitet er oft außerhalb seines Büros: Er ist am Set seiner Produktionen und sieht sich zwischen 30 und 40 Vorführungen seiner Filme an (sowohl Test-Screenings als auch &amp;quot;richtige&amp;quot; Vorführungen), um das Publikum und dessen Reaktionen zu beobachten.&lt;br /&gt;
Er begründet seine Arbeitseinstellung damit, dass er Angst davor hat den Ansprüchen des Publikums nicht zu genügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist momentan zum zweiten Mal verheiratet und hat eine Tochter. Seine jetzige Frau Linda Bruckheimer ist Schrifftstellerin. In seiner Freizeit ist er zudem passionierter Kinogänger und betreibt regelmäßig Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
[[Bild:Beverly hills cop .jpg|thumb|left|&#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; mit [[Eddie Murphy]] (© Paramount)]]&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer 1972 seine Karriere in der Werbebranche aufgab, um in Hollywood durchzustarten produzierte er innerhalb von 9 Jahren 8 Spielfilme. [[Michael Eisner]] entschied 1983 ihn mit [[Don Simpson]] zusammenarbeiten zu lassen. Ihre erste gemeinsame Produktion war &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039;, der sich als Überraschungshit erwies und Hollywood nachhaltig beeinflusste. &lt;br /&gt;
Die Arbeit an diesem Film war interessant, da niemand an das Projekt glaubte. Simpson und Bruckheimer fanden, das Buch bräuchte mehr Charakter, weshalb sie einen neuen Autor engagierten. Zudem setzten sie sich sehr für den endgültigen Soundtrack ein.&lt;br /&gt;
Die Arbeitspartner und Freunde Simpson/Bruckheimer erfanden nach &#039;&#039;Flashdance&#039;&#039; die &amp;quot;Test Screenings&amp;quot;, welche mittlerweile Standard in Hollywood sind, und entschieden sich zudem ihre Namen zu Marken aufzubauen, so wie es sonst nur wenigen Schauspielern und Regisseuren gelang. Für Paramount produzierten sie noch Erfolge wie &amp;quot;Top Gun&amp;quot; und &amp;quot;Beverly Hills Cop&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Schon bei diesen Produktionen zeigte sich das, was Bruckheimer heute besonders auszeichnet: Durchsetzungsvermögen gegenüber die Studiobosse. &lt;br /&gt;
So wollte die Leitung von Paramount, dass der Film &#039;&#039;Beverly Hills Cop&#039;&#039; als Vehikel für Sylvester Stallone genutzt wird, doch Simpson und Bruckheimer wollten [[Eddie Murphy]] in der Hauptrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erwies sich Paramount als das falsche Studio für Simpsons und Bruckheimers Pläne. Sie wollten ihre eigene Marke prägen und als Headliner auf den Werbeplakaten und in den Trailern genannt werden, was Paramount ihnen aber untersagte. Deshalb verließen sie das Studio und suchten nach neuen Koproduktionspartnern.&lt;br /&gt;
1994 wechselte das Duo schließlich zu der [[Walt Disney Company]], da man ihnen dort mehr Freiheiten versprach und auch die Erlaubnis gab, ihre Namen in Trailern und auf Plakaten zu verwenden. &lt;br /&gt;
Als Einstandsfilm für Disney produzierte das Duo die schwarze Weichnachtskomödie [[No Panic]], darauf folgten das Drama [[Dangerous Minds]] und die Actionfilme [[Crimson Tide]] und [[The Rock]].&lt;br /&gt;
Außerdem produzierten sie vor ´Vertragsabschluss für Columbia TriStar die Actionkomödie &amp;quot;Bad Boys&amp;quot;, die schließlich 1995 in die Kinos kam.&lt;br /&gt;
Diese Trennung von Paramount gab dem Duo einen weiteren Erfolgs- und  Popularitätsschub. Simpson jedoch begab sich immer weiter in den Drogensumpf. September 1995 beendeten die beiden, von der Öffentlichkeit und Branche unbemerkt, ihre aktive Zusammenarbeit, während Bruckheimer auf freundschaftlicher Ebene weiterhin versuchte Simpson zu helfen.&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen September 1995 und Januar 1996 leitete Bruckheimer allein das gemeinsame Produktionsstudio. Nach Simpsons Tod Januar 1996  sahen viele auch Bruckheimers Karriere für beendet. Stattdessen gründete er sein eigenes Filmstudio, &#039;&#039;Jerry Bruckheimer Films&#039;&#039; und produzierte weiter für die &amp;quot;Erwachsenen Label&amp;quot; der [[Walt Disney Company]]. Sein erster Film ohne Simpson war der Actioner [[Con Air]], indem er zum zweiten Mal [[Nicolas Cage]] als Actionhelden castete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Con Air]] zeigte, wie Bruckheimers ganz eigenen Filme aussehen sollten. Zum einen offenbarte sich erstmals seine Neigung dazu, begabte Schauspieler wie Cage und [[John Malkovic]], die aus dramaturgisch seriösen Filmen bekannt sind, in Actionrollen brillieren zu lassen. Zum anderen setzte er die Reihe der schnellen Actionfilme mit ausgearbeitetem Soundtrack weiter, was ebenfalls zu einem Markenzeichen für [[Jerry Bruckheimer]]s Filme wurde.&lt;br /&gt;
1998 folgte schließlich [[Armageddon]], seine bislang größte Produktion. Sie wurde zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm der [[Walt Disney Company]]. Es folgten weitere Filme, die den Stil eines typischen Bruckheimer Films festigten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-bruckheimer-depp.jpg|thumb|right|Jerry Bruckheimer und [[Johnny Depp]] (r.) auf dem Set von [[Fluch der Karibik]]]]&lt;br /&gt;
2000 produzierte Bruckheimer schließlich mit [[Gegen jede Regel]] seinen ersten Film für das [[Walt Disney Pictures]]-Label und drei Jahre später lieferte er mit [[Fluch der Karibik]] den ersten Film unter dem Disney Namen mit einer &amp;quot;PG-13&amp;quot; Freigabe ab. [[Fluch der Karibik]] erwies sich als riesiger Erfolg, erhielt zahlreiche Preise und wurde zugleich die erfolgreichste Bruckheimer Produktion und der erfolgreichste Walt Disney Spielfilm aller Zeiten. &lt;br /&gt;
Bereits im Folgejahr erschien sein dritter Film für Disney: [[Das Vermächtnis der Tempelritter]] lag lange Zeit auf den Schreibtischen der Disney-Leitung, bevor sich Bruckheimer dem Projekt annahm. Der Film wurde deshalb als [[Touchstone Pictures]]-Film geplant und beworben, doch aufgrund der niedrigen Jugendfreigabe, die er erhielt, änderte man in letzter Minute noch das Logo auf den Plakaten und am Anfang des Filmes in [[Walt Disney Pictures]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher begann Bruckheimer auch damit, kleinere Produktionen zu machen. Neben dem bereits erwähnten Drama [[Gegen jede Regel]] stammen auch [[Coyote Ugly]] und [[Die Journalistin]] aus seinem Hause. Trotz niedriger Budgets und anderen Inhalten sieht man allerdings auch ihnen an, dass sie von Bruckheimer stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2005 unterzeichnete Bruckheimer den größten Vertrag in der Geschichte der Disney Company. Dieser Vertrag verlängert Disneys und Bruckheimers Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre und ermöglicht mehrere Möglichkeiten einen Film in Produktion gehen zu lassen: Disney kann Projekte an Bruckheimer übertragen und Bruckheimer kann Disney Filme vorschlagen, in beiden Fällen ist das Einverständnis beider Seiten vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
Sollte Bruckheimer Filme planen, die der Disney Company nicht zusagen, so darf Bruckheimer diese in Koproduktion mit anderen Studios realisieren (wie er es zuvor auch schon mit &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; gemacht hat).&lt;br /&gt;
Der Vertrag beinhaltete auch Details über die Zukunft des [[Fluch der Karibik]]-Franchises.&lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] wurde unter anderem auch das Recht gegeben, sich an der Neugestaltung des [[Pirates  of the Caribbean]]-Rides in den amerikanischen Disneyparks zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 expandiert Bruckheimer auch ins TV Business (und schuf unter anderem die erfolgreichen [[C.S.I.]]-Reihen), wo er es mittlerweile zu einer Führungsposition gebracht hat. Der Ende 2005 unterzeichnete Vertrag mit Disney brachte Bruckheimer zudem ins Geschäft der Action-Videospiele, die er für Disney entwickeln und überwachen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolg und Preise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen Erfolge hat Jerry Bruckheimer mittlerweile eine Sonderstellung unter den Produzenten eingenommen. So ist er momentan der bestbezahlte Produzent Hollywoods. Außerdem konnte sich mittlerweile ein Kredo in Hollywood aufbauen: &amp;quot;Wer für Bruckheimer arbeitet, muss sich um das Studio keine Sorgen mehr machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Bedeutung dieses Leitsatzes ist einfach zu erklären: Mittlerweile vertrauen die Hollywoodstudios Bruckheimer mehr als den eigenen Fachleuten, weshalb Bruckheimers Entscheidungen nicht mehr in Frage gestellt werden. Wenn Bruckheimer also die Vision der Künstler, die am Film mitarbeiten durchsetzen möchte, dann wird dies auch gemacht. Gute Beispiele sind die Filme &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; und [[King Arthur]]. In beiden Fällen fanden die Studios die Ideen des jeweiligen Regisseurs zu brutal, Bruckheimer jedoch machte sich erfolgreich für die Szenen, die die Studios in Frage stellten stark.&lt;br /&gt;
[[Bild:Bruckheimer und sein Logo.PNG|thumb|left|[[Jerry Bruckheimer]] und das Logo seiner Produktionsfirma (© Jerry Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Zudem geben die Studioleitungen bei Bruckheimer schnell nach, da sie ihn nicht verärgern &lt;br /&gt;
möchten. Vor allem Disney lässt Bruckheimer mittlerweile nahezu komplett freie Hand, in der Hoffnung, dass er deshalb die Kooperation mit der [[Walt Disney Company]] fortführt. So ist es Bruckheimers Status zu verdanken, dass [[Fluch der Karibik]] in Produktion ging. Sechs Wochen vor Produktionsstart wollten die Disney Studios den Film canceln, da er zu hohe Produktionskosten haben würde. Bruckheimer traf sich mit den Disney Bossen, und nach einer zweistündigen Besprechung wurde der Film nicht nur wieder zur Produktion freigegeben, sondern bekam auch eine Budgeterhöhung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren  erhält Bruckheimer einen erhöhten Anteil an den DVD-Einnahmen seiner Filme. Es wird auch vermutet, dass Buena Vista gerade deshalb Bruckheimers Filme in mehreren Fassungen neu auf DVD veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für seine Stellung im Fernsehen, auch wenn er dort keinen Exklusivvertrag mit Disney hat. Aber da er der im Moment einzige Hollywood Produzent ist, der zugleich mehrere Erfolge im Kino und TV hat, zollen die Sender ihm viel Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme haben bislang 13,5 Milliarden Dollar im Kino, Home Entertainment und bei Plattenverkäufen eingespielt. Bruckheimer wurde 1988 zum Showmann des Jahres (gemeinsam mit seinem Partner [[Don Simpson]]) ernannt, eine Ehre, die er 2003 erneut erhielt. Bruckheimer bekam außerdem bereits im Jahr 2000 den anerkannten David O. Selznick Award für sein Lebenswerk, ein Preis, den die Producers Guild of America vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Produktionsfirma &#039;Jerry Bruckheimer Films and Television&#039; ist bisher mit 35 Academy-Award®-Nominierungen, fünf Oscars®, acht Grammy-Award-Nominierungen, fünf Grammys, 23 Golden-Globe-Nominierungen, vier Golden Globes, 20 Emmy-Award-Nominierungen, sechs Emmys, acht People&#039;s-Choice-Nominierungen, vier People&#039;s Choice Awards und zahlreichen MTV Awards, darunter einer für den besten Film des Jahrzehnts, bedacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stil==&lt;br /&gt;
[[Bild:Pearlharborexplosionen.jpg|thumb|right|Explosionen, Flugzeuge und totale Zerstörung in ästetischem Bild. Typisch für Bruckheimer Filme (© [[Touchstone]]/Jerry Bruckheimer Films)]]&lt;br /&gt;
Jerry Bruckheimers Filme sind stark von seinem eigenen, visuellen Stil geprägt, den er seiner Karriere in der Werbebranche zu verdanken hat. Neben diesem Stil ist es allerdings schwer bestimmte &amp;quot;Markenzeichen&amp;quot; für Bruckheimer ausfindig zu machen, da viele wiederkehrende Elemente in seinen Filmen auch durch das Genre bedingt sind. Dennoch sind seine Filme meist sehr gut als Bruckheimer Produktionen erkennbar, worauf er auch Wert legt. Auffällig ist vor allem die Dynamik, sowohl in der Handlung als auch im Schnitt und der Kameraführung seiner Filme. Häufig wird in Bruckheimers Filmen mit den Möglichkeiten von Zeitraffern und Zeitlupen gespielt, ebenso erhalten die Aufnahmen meistens dank Farbfiltern neue Farbästhetiken. Nahezu jeder Film aus seinem Studio weißt zudem Weitwinkelaufnahmen und große Brennweiten auf. Als heimliches Markenzeichen etablierten sich martialische Aufnahmen von (manchmal auch bloß aus) Hubschraubern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich ist Bruckheimer für seine Action-Blockbuster bekannt, die allesamt, laut eigener Aussage, von den Charakteren vorangetrieben werden. Ihm seien sympathische und interessante Charaktere die eine Wandlung durch machen besonders wichtig.&lt;br /&gt;
So verzichtet Bruckheimer in seinen Actionfilmen auch weitgehend auf eklige und schockierende Blutbäder, und setzt mehr auf explosive und spektakuläre Action mit rasanten Kamerafahrten während denen Dinge imlodieren und explodieren sowie auf lange Verfolgungsjagden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer ist zudem einer der letzten Produzenten, die wie zum Beispiel auch [[Walt Disney]], die Produktion auch im künstlerischen Sinn überwachen und die Filme an der kreativen Ader beeinflussen und nicht nur bloß über die Finanzen wachen.&lt;br /&gt;
Neben vielen Fans, die eben dies und den hohen Unterhaltungsfaktor seiner Filme bejubeln, hat Bruckheimer aufgrund der meist schnell erzählten und simplen Handlungen seiner Filme auch einige Kritiker.&lt;br /&gt;
Dies jedoch stört Bruckheimer gar nicht. Er betont nämlich des öfteren, dass er Filme macht, um das Publikum zu unterhalten, und nicht um Kritiker milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kritikern zum Trotz erhielt Jerry Bruckheimer im Mai 2006 von der &#039;&#039;University of Arizona&#039;s College of Fine Arts&#039;&#039; den Doktortitel der hohen Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wiederkehrende Künstler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sammelten sich einige Künstler an, die durch ihre häufigen Zusammenarbeiten mit Bruckheimer schon fast zu Regulären für einen Film von ihm wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass Bruckheimer findet, dass sich die Arbeit ungemein erleichtere, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeite. Sollte sich ein Künstler als angenehm herausstellen, setzt er alles ihm mögliche in Bewegung, um erneut mit ihm zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert sei in diesem Zusammenhang [[Michael Bay]], der mit &#039;&#039;Bad Boys I &amp;amp; II&#039;&#039;, [[The Rock]], [[Armageddon]] und [[Pearl Harbor]] bereits fünf Mal für seinen Freund Regie führte. Bays visueller Stil entspricht ziemlich genau dem von Bruckheimer. In Bays Filmen geht es stets rasant zu und die Explosionen werden von ihm minutiös geplant. Da er sich auch privat mit Jerry Bruckheimer gut versteht verwundert die häufige Zusammenarbeit nicht weiter.&lt;br /&gt;
Nur zweimal kam es zwischen den beiden zu Meinungsverschiedenheiten. Erstens als Bruckheimer [[King Arthur]] drehte, plante er zuerst Bay als Regisseur ein, der allerdings die mystische Seite der Geschichte in den Vordergrund stellen wollte, was sich mit der eigentlichen Prämisse widersprach. Zweitens als Bay zu dem Projekt &#039;&#039;The Island- Die Insel&#039;&#039; geholt wurde. Bruckheimer soll darüber beleidigt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch häufiger als mit Bay arbeitete Bruckheimer mit [[Trevor Rabin]] zusammen, der bereits für 10 Bruckheimer Kinoproduktionen und eine TV Serie  als Komponist tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bruckheimer-Lieblinge sind [[Hans Zimmer]] (war 7 mal als Komponist tätig), [[Tony Scott]] (führte 5 mal Regie), [[Nicholas Cage]] (spielte in 4 Filmen mit), [[Will Smith]] (spielte in 3 Filmen mit), [[Denzel Washington]] (dreht momentan seinen 3. Film für Bruckheimer) und die gesamte [[Fluch der Karibik]] Crew, die beinahe unverändert für die Fortsetzungen verpflichtet wurde.&lt;br /&gt;
Besonders begeistert war [[Jerry Bruckheimer]] auch von den Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. Nach [[Fluch der Karibik]] sagte er, dass er hofft die beiden in sein Studio integrieren zu können. So gab er ihnen das Buch zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], damit sie es überarbeiten können. Zudem sind sie auch als Coproduzenten und Autoren zu [[Deja Vu]] tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem planten Jerry Bruckheimer und sein Team ursprünglich, [[Ben Affleck]] zu einem großen Actionhelden aufzubauen, jedoch wirkten seine Shampoowerbespots und die Schlagzeilen über sein Privatleben kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company |Liste aller Jerry Bruckheimer Filme für die Disney Company in der Duckipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://german.imdb.com/name/nm0000988/ Bruckheimer in der Internet Movie Database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.jbfilms.com/ Offizielle Webseite von &amp;quot;Jerry Bruckheimer Films&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.boxofficemojo.com/people/chart/?view=Producer&amp;amp;id=jerrybruckheimer.htm US Einspielergebnisse der Jerry Bruckheimer Filme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produzent]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<title>Fluch der Karibik</title>
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		<updated>2006-06-30T08:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Geoffrey Rush als Barbossa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:403px-Pirates of the Caribbean movie.jpeg|thumb|right|Eines der US-Kinoposter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039;) ist eine gemeinsame Spielfilmproduktion von [[Walt Disney Pictures]] und [[Jerry Bruckheimer | Jerry Bruckheimer Films]]. Seine Weltpremiere erlebte der Film am 28. Juni 2003, regulär in die US Kinos kam er ab dem 9. Juli 2003. In Deutschland wurde &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ab dem 2. September 2003 aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zudem der erste Film unter dem Disney Namen, der in den USA eine &#039;&#039;PG-13&#039;&#039; Freigabe erhielt, die bisherigen Filme erhielten allesamt niedrigere Jugendfreigaben. Zugleich wurde er zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm, sowohl von [[Walt Disney Pictures]], als auch von [[Jerry Bruckheimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Action-Abenteuer-Comedy-Film basiert auf der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] und spielt in der Piraten besetzten Karibik des frühen 18. Jahrhunderts. Regie führte [[Gore Verbinski]], die Hauptdarsteller sind [[Johnny Depp]], [[Geoffrey Rush]], [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein britisches Schiff mit Kurs auf die Karibik, wo Weatherby Swann in Port Royal auf Jamaika neuer Gouverneur werden soll, fährt durch eine Nebelbank. Die noch junge Tochter des Gouverneurs, Elizabeth, steht am Bug und singt ein Lied über Piraten. Im Nebel entdeckt Elizabeth ein Schiffswrack und einen Jungen, der hilflos im Wasser treibt und der einzige Überlebende des Schiffes zu sein scheint. Die Besatzung des britischen Schiffes rettet den Jungen, der sich als [[Will Turner]] vorstellt. Elizabeth entdeckt an seinem Hals ein Medaillon  mit einem Totenkopf, woraufhin sie es erschrocken an sich nimmt. Elizabeth entdeckt daraufhin im Wasser ein Schiff mit schwarzen, zerrissen Segeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:MissSwann.jpeg|thumb|left|[[Keira Knightley]] als Elizabeth Swann (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Acht Jahre später: Elizabeth wacht aus einem Traum auf, in dem sie sich an dieses Ereignis zurückerinnert. Sie hängt sich das Medaillon um, welches sie in einem Geheimfach ihrer Schublade versteckt, als ihr Vater sich ankündigt. Sie versteckt ihren Halsschmuck in ihrem Dekolletee und erlaubt ihrem Vater den Eintritt. Dieser schenkt seiner Tochter ein Korsett und spricht darüber, das Norrington an diesem Tag zum Commodore ernannt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle des Anwesens wartet während dessen Will Turner auf den Gouverneur. Will wurde mittlerweile zu einem talentierten Schmied und übergibt dem Gouverneur das Schwert, dass er für Norringtons Feier schmieden sollte. Swann ist begeistert und lobt die Klinge, die er erhielt. Elizabeth kommt die Treppen herunter und freut sich sehr, dass sie Will wiedersieht. Sie erzählt ihm, dass sie diese Nacht von ihrer ersten Begegnung träumte und bittet Will darum, dass er sie duzt, was er jedoch aus Respekt vor ihrem Titel ablehnt.&lt;br /&gt;
Ungefähr zur selben Zeit nähert sich [[Captain Jack Sparrow]] in einem untergehenden Schiff dem Hafen von Port Royal. Dieser begibt sich sofort auf die Suche nach einem neuen Schiff, mit dem er wieder in See stechen kann.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch d karibik.jpg|thumb|right|Deutsches Kinoposter zu &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Elizabeth nach der Feier für Norrington aufgrund ihres engen Korsetts in Ohnmacht fällt die Klippen herunterstürzt, während Norrington versucht ihr einen Heiratsantrag zu machen, befindet sich Jack Sparrow in Mitten einer Diskussion mit zwei Aufsehern. Diese sprachen mit Sparrow unter anderem um das sagenumwobene Schiff &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; und darüber, ob Sparrow nun ein meuternder und kapernder Pirat sei oder nicht. Sparrow erblickt, wie Elizabeth ins Meer stürzt und rettet diese vor dem ertrinken. Er bemerkt das Medaillon an Elizabeths Hals, welches kurz zuvor eine mysteriöse Welle und einen Wetterumschwung auslöste. Sparrow fragt Swann nach der Herkunft ihres Medaillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wird er jedoch von der Garde umstellt und als Pirat enttarnt. Um sich aus der misslichen Lage zu befreien droht er an Elizabeth Leid zuzufügen, wenn man ihm nicht sofort sein Hab und Gut wiedergibt. Kaum ist dies Geschehen flieht Sparrow in die Werkstatt eines Schmieds. Dort versucht er zunächst sich von seinen Handschellen, die ihm die Garde anlegte, zu befreien. Allerdings wird sein Vorhaben von Will Turner gestört, der ihn sogleich zu einem Kampf herausfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf wird von Wills trunkenen Chef unterbrochen, der während des Gefechts aufwachte und Sparrow mit einer Flasche hinterrücks niederschlug.&lt;br /&gt;
Norrington und sein Gefolge betritt die Werkstatt und nimmt Sparrow gefangen.&lt;br /&gt;
Als die Nacht über Port Royal einbricht erreicht die Black Pearl den Hafen und beginnt mit einem Angriff. Neben mehreren Kanonenschlägen auf die Türme und das Gefängnis der Hafenstadt besteht der Angriff hauptsächlich aus den plündernden Piraten. Einige von ihnen begeben sich in das Haus des Gouverneurs und versuchen Elizabeth das Medaillon zu stehlen. Da sie auf ihr Recht zu verhandeln besteht (mit dem Aufruf &amp;quot;Parle!&amp;quot;) müssen die zwei Piraten Pintell und Ragetti Elizabeth ohne Anwendung von Gewalt auf das Schiff mitnehmen, wo Elizabeth mit dem Captain verhandeln kann. Währenddessen wird Will bei seinem Kampf gegen die Piraten niedergeschlagen. Des weiteren treffen zwei Piraten auf Jack, der im Gefängnis sitzt. In dem Gespräch zwischen ihnen wird klar, dass sie Sparrow von früher kennen. Als er erwähnt, dass Meuterer in den tiefsten Kreis der Hölle kommen packt eines der Black Pearl Besatzungsmitglieder Sparrow am Hals und beschimpft ihn. Der Arm des Piraten befindet sich im Mondlicht und erscheint nur als Knochengerippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluch aus den Geschichten über die &amp;quot;untote&amp;quot; Crew der Black Pearl ist also wahr.&lt;br /&gt;
Elizabeth versucht sich zur gleichen Zeit auf Deck der Black Pearl als Verhandlungsgegnerin von Barbossa, wird von ihm jedoch übervorteilt. Elitabeth, die sich als Elizabeth Turner ausgibt, übergibt ihm ihr Medaillon und wird dennoch von der Crew entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stürmt Will zu Norrington. In der vergangenen Nacht sah Will noch, wie Elizabeth entführt wurde und möchte sich nun an ihrer Rettung beteiligen. Will wird jedoch nicht Ernst genommen, er sei nur ein Schmied und nicht beim Militär, weshalb er nicht an der Rettungsaktion beteiligt sein soll.&lt;br /&gt;
[[Bild:JackandWill.jpeg|thumb|left|Jack und Will kapern die Interceptor (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sucht Will heimlich Jack Sparrow auf. Dieser verspricht ihm Hilfe, nachdem er Wills Namen erfuhr. Will befreit Jack, und gemeinsam kapern sie mit einem Trick die Dauntless, das schnellste Schiff der Flotte. Sie steuern Tortuga an, wo sie eine Crew anheuern wollen, mit der sie die Black Pearl einholen und Elizabeth befreien möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese befindet sich in der Kabine von Barbossa bei einem fürstlichen Abendmahl. Nun wird der Plan der Piratencrew klar: Barbossa braucht das Medaillon und das Blut von einem Nachkommen des Crewmitglieds Turner um den Fluch aufzulösen. Barbossa erklärt Elizabeth beim Abendessen ausführlich, wie es dazu kam, dass die Crew verflucht wurde: Sie stahlen einen verfluchten Atztekenschatz, der jeden, der ihn nimmt zu Untoten verdammt die nicht sterben können, aber auch nichts fühlen und schmecken können. Im Mondlicht soll sich ihre wahre Gestalt zeigen. Elizabeth glaubt Barbossa nicht und greift ihn an. Dieser bleibt unbeschadet und jagt Elizabeth aufs Deck, wo sich die Crew in Zombiegestalt um die Instandhaltung des Schiffes kümmert.&lt;br /&gt;
Elizabeth erschrickt sich fast zu Tode und flieht in eine Kabine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will dagegen erfährt am nächsten Tag von Jack, dass er seinen Vater kannte. Wills Vater hieß angeblich &amp;quot;Stiefelriemen Bill&amp;quot; und war ein mit Sparrow befreundeter Pirat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam löst sich die verworrene Story auf: Die Piraten der Black Pearl segelten ursprünglich unter Jack Sparrow, meuterten jedoch und ernannten Barbossa zum neuen Kapitän. Wills Vater hielt als einziger zu Sparrow und wurde deshalb in die Untiefen des Meeres geworfen. seine verfluchte Münze schickte er vor seinem Tod zu seinem letzten Nachkommen. Die Piraten denken, Elizabeth wäre Bills Tochter und möchten darum auf der Isla de Muerta den Fluch auflösen. In Wahrheit brauchen sie aber das Blut von Will Turner, was wiederum nur Sparrow weiß und ausnutzen möchte.&lt;br /&gt;
[[Bild:BarboosaZombie.jpeg|thumb|right|Der Untote Barbossa (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
In Tortuga heuert Sparrow eine Crew an und sticht am nächsten Morgen mitsamt seines &amp;quot;Druckmittels&amp;quot; in See. Die &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; erreicht die Isla de Muerta, wo Elizabeths Blut in einer großen Zeremonie vergossen wird. Doch der Fluch wurde nicht aufgehoben, weshalb die Situation eskaliert. Jack und Will erreichen die Insel in letzter Sekunde, wobei Jack von Will  niedergeschlagen wird, da Will Intigen von seitens Jack befürchtet. Will und Elizabeth können fliehen, Jack wiederum verbündet sich mit der Crew der Black Pearl. Diese verfolgt die Interceptor, mitsamt Elizabeth und Will, was in eine gigentische Seeschlacht mündet.&lt;br /&gt;
Die Interceptor wird zerstört und die in Tortuga angehuerte Crew sowie Elizabeth werden gefangen genommen. Als Jack versucht die Situation auszunutzen um alles wieder in die Bahnen zu lenken, die seinem eigentlichen Plan nützlich sind, taucht der kurzzeitig totgeglaubte Will Turner auf und offenbart Barbossa, dass er der letzte Nachfahre von Stiefelriemen Bill ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa nutzt die Situation aus und setzt Jack und Elizabeth auf der Insel aus, auf der er Jack schon vor einigen Jahren nach der Meuterei aussetzte, während er mit Will zur verfluchten Insel zurücksteuert um den Fluch aufzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack und Elizabeth trinken auf der Insel einige Flaschen Rum. Im alkoholisierten Zustand bringt Elizabeth Jack das Piratenlied bei, dass sie bei dem ersten treffen mit Will sang. Am nächsten morgen entfacht sie ein großes Feuer, was ein Schiff der Royal Navy, der Dauntless, aufmerksam macht. Jack und Elizabeth werden von der Insel gerettet, jedoch sieht Norrington nicht ein Will zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem Elizabeth ein Heiratsversprechen abgibt, erfüllt dieser Elizabeths Wunsch. So kommt es auf der Isla de Muerta zum Showdown: Die Soldaten der Dauntless begeben sich in einen von Sparrow geplanten Hinterhalt, während die Crew der Black Pearl im letzten Moment von Jack davon abgehalten wird, Will Turner zu töten. Stattdessen sollen sie die Dauntless kapern und danach erst Will töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es auf der Dauntless zu einem blutigen Kampf kommt, fechten der unsterbliche Barbossa, einige Mitglieder der Black Pearl, Will und Elizabeth auf spektakuläre Art und Weise gegeneinander. Als Babrossa Jack mit seinem Schwert durchstößt scheint alles vorbei. Doch Jack Sparrow stahl zuvor eine der Münzen und ist nun ebenfalls unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Barbossa Elizabeth bedroht schieß Sparrow in Barbossas Herz. Die Kugel bleibt stecken, und Will beendet den Fluch indem er eine Münze mit seinem und einem Münze mit Sparrows Blut in die Truhe von Cortez fallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa stirbt und die Crew der BlackPearl wird gefangen genommen, allerdings auch Jack Sparrow.&lt;br /&gt;
Dieser soll gehängt werden, doch im letzten Moment wird er von Will Turner gerettet. Nach einer Diskussion mit Norrington und dem Gouverneur wird Sparrow laufen gelassen, und Will sowie Elizabeth werden von jeglicher Schuld bezüglich Sparrows Flucht freigesprochen. Will und Elizabeth gestehen sich ihre Liebe und Norrington sieht ein, dass es falsch wäre Elizabeth zur Hochzeit zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack Sparrow wird von der von ihm auf Tortuga angeheuerten Crew, welche die Black Pearl an sich genommen hat, aufgelesen und zum Captain ernannt.&lt;br /&gt;
Jack ist sichtlich davon gerührt, sein Schiff wiederzuhaben und stimmt Elizabeths Piratenlied an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abspann sieht man, wie Barbossas Affe, Jack, eine Münze aus der verfluchten Truhe entwendet und sich wieder in einen Zombie verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktionsgeschichte==&lt;br /&gt;
===Die Idee für eine Attraktionenverfilmung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Tower of Terror DVD.jpeg|thumb|left|Der Beginn eines neuen Genres: Filme, die auf einer Attraktion basieren (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Filmindustrie, und somit auch Disney, sucht schon seit längerem nach Stoffen, aus denen Filme gemacht werden können. Nachdem Theaterstücke, Bücher, Comics und seit kürzerem auch Videospiele als Vorlage für Filme herhielten, testete Disney im Jahre 1997 wie das Publikum auf Filme reagiert, die auf einer Themenparkattraktion basieren. Da diese Idee recht gewagt war, begann man das Projekt mit einem TV Film, der auf einer verhältnismäßig jungen Attraktion basierte: [[Im Jenseits sind noch Zimmer frei]], der im Original [[Tower of Terror]] heißt holte die Inspiration für die Story bei der beliebten [[E-Ticket]] Ride Attraktion [[The Twilight Zone Tower of Terror]] von 1994 aus den [[Disney-MGM-Studios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Film positive Reaktionen hervorrief, und lange Zeit zum Standardrepertoire des Halloween TV Programms gehörte (auch in Deutschland), entschied man sich nun, das Projekt auf Kinofilme auszuweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 folgte [[Mission to Mars]], ebenfalls basierend auf einer neuen Attraktion. Dieser spielte in den Staaten seine Kosten von 90 Millionen Dollar nicht ein, erhielt jedoch neben manchen zerstörerischen Kritiken auch viele sehr löbliche. &lt;br /&gt;
Während der Produktion von [[Mission to Mars]] sponn man hinter den Kulissen das durchaus ehrgeizige Projekt der Attraktionenfilme weiter. Unter anderem tauchten erste Ideen und Konzepte für einen Film zu &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf. Die Idee zum Piratenfilm fand viel Gegenliebe, weshalb man ihm früh das grüne Licht gab. Berits im Ende 1999 erschienen Buch [[Disney - Die ersten 100 Jahre]] wurde er im Zusammenhang mit anderen geplanten Filmen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Misserfolg von [[Mission to Mars]] schickte man jedoch erst eine andere Attraktion ins Kino. Ob man mit der bisherigen Pre-Production von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch nicht weit genug war oder ob Disney einen Flop befürchtete und deshalb lieber einen weiteren &amp;quot;Testfilm&amp;quot; ins Kino schicken wollte ist leider unbekannt, sicher ist jedoch der Fakt, das erst Anfang 2002 die Produktion von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; anfing. Während dessen sollten im Juli 2002 [[Die Country Bears]] das Kino erobern. Der Film wurde ein mittlerer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerry Bruckheimer übernimmt das Steuerrad===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates1.jpeg|thumb|right|Erstes Teaser Poster zum Film. Es erinnert noch stark an die grundlegende Attraktion (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] erwies sich in seiner Karriere als Erfolgsgarant, vor allem für die [[Walt Disney Studios]], denen er, unter den Labeln [[Touchstone Pictures]] und [[Hollywood Pictures]], einige der erfolgreichsten Filme der Firmengeschichte bescherte. Um das ehrgeizige Projekt &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf Erfolgskurs zu bringen, sandte man Bruckheimer eine Kopie des damaligen Scripts. Dieser war von dem damaligen Skript von [[Jay Wolpert]] nicht sehr begeistert. &amp;quot;Ich weiß nicht, was ich damit machen soll.&amp;quot;, wird Bruckheimer oft über den ersten Entwurf zitiert. Diese reine, klassische Piratengeschichte war harmlos und  &amp;quot;soft&amp;quot;, dazu war das Skript eindeutig auf eine PG-Freigabe getrimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer rief, nachdem er das Skript las, aus Eigeninitiative die Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] an und gab ihnen den Auftrag, die Story zu überarbeiten, da diese berühmt für ihre beim Publikum beliebten Drehbücher sowohl für Kinder- als auch für Erwachsenenfilme sind. Eine ihrer ersten Ideen war, dass die Piraten verflucht sein müssten.&lt;br /&gt;
Von Rossios und Elliots Ideen überzeugt gewann [[Jerry Bruckheimer]] an Interesse für das Projekt. So versprach er der Disney Chefetage zwei Dinge: &amp;quot;Ich werde den bestmöglichen Film machen und er wird keine &amp;quot;R&amp;quot; Freigabe erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimers erste Schritte als neuer Produzent von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erzeugten immer mehr Euphorie hinter den Kulissen: Mit dem neuen Entwurf für die Handlung meldete sich der Produzent bei Regisseur [[Gore Verbinski]]. Bruckheimer und Verbinski wollten schon seit längerem miteinander arbeiten, fanden aber keinen geeigneten Stoff. Da sie aber beide Piratenfans sind, bot sich &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; geradezu an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer den Komponisten [[Alan Silvestri]] vom Film abzog und stattdessen den [[Hans Zimmer]] Zögling [[Klaus Badelt]] engagierte begann Bruckheimer mit dem Casting der Darsteller. Als erstes warb er [[Johnny Depp]] für den Film an. Dieser erwies sich zwar ebenfalls als Fan von Piraten und der Disneyland Attraktion, jedoch zweifelte er an der Idee eines &amp;quot;Bruckheimer-Disney-Piraten-Attraktionen-Films&amp;quot;. Doch genau dies war für Bruckheimer der Anlass gerade [[Johnny Depp]] anzufragen. Man würde ihn nicht in einem solchen Film erwarten, das wiederum würde den Film für das Publikum interessanter machen. Mit diese Gedankenschluss und einer festen Zusage von [[Gore Verbinski]] in der Hand konnte auch [[Johnny Depp | Depp]] für die Produktion gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren schlug Bruckheimer dem damaligen Newcomer [[Orlando Bloom]] am Set von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; vor, an seinem nächsten Projekt mitzumachen. Auch Bloom sagte zu, obwohl das Drehbuch von Elliot und Rossio noch in der Rohfassung war. Nach und nach wurde die gesamte Besetzungsliste gefüllt.&lt;br /&gt;
Auch für eine glanzvolle Riege hinter der Kamera wurde gesorgt: [[Gore Verbinski]] engagierte den leitenden Kameramann [[Dariusz Wolski]], mit dem bereits zusammenarbeitete und für die Koordination der Stunt- und Fechtszenen stellte man [[Robert Anderson]] ein, der bereits an Filmen mit Hollywoodlegende (und Piratendarsteller) Errol Flynn mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde klar, das Bruckheimer einen epochalen Actionkracher plant, der mit seinen rauen Seiten auch eine höhere Freigabe mit sich bringen konnte. Doch die Faustregel Hollywoods, &amp;quot;Wer mit Bruckheimer arbeitet, braucht sich keine Sorgen um das Studio machen&amp;quot;, erfüllte sich erneut: Die Geschäftsleitung der [[Walt Disney Company]] vertraute Bruckheimer und bot keinen Widerstand gegen seine Entscheidungen, da er mit seinen Erfolgen mehrfach bewies, dass er sich in seiner Sache sicher ist. Dies zeigte sich nicht nur in dem Stil des Filmes, sondern sogar in der Tatsache, dass er überhaupt in Produktion ging: Sechs Wochen vor Produktionsbeginn wollte die Disney Geschäftsleitung aufgrund des voraussichtlichen Budgets den Film wieder aus der Produktion nehmen, obwohl eine Crew bereits die Vorbereitungen traf und das Casting vollendet war. Bruckheimer, der sich mittlerweile in das Projekt verliebt hatte, traf sich mit den Disney Bossen, und handelte in einer zweistündigen Diskussion nicht nur eine erneute Produktionserlaubnis, sondern auch eine Budgeterhöhung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsequenterweise bewarb man &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch nicht als Disney Film, sondern als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Skript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Skript von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war ein pures Abenteuerfilmdrehbuch ohne große Actionsequenzen und Humor. In dieser Fassung sollte Norrington auf die Seite der Piraten um Captain Barbossa, damals noch Blackheart, wechseln um seine scheinheiligen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik3.jpeg|thumb|left|Jack Sparrow in heroischer Pose (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Da Bruckheimer diese Story zu schwach war und der Film, im wahrsten Sinne des Wortes, zu blutleer würde heuerte er [[Terry Rossio]] und [[Ted Elliot]] an, die den Charakter von [[Jack Sparrow]] wesentlich extrovertierter machten und dem Film zwei weitere seiner Erfolgszutaten verliehen: Sie übernahmen den Übernatürlichen Aspekt der originalen Themenparkattraktion [[Pirates of the Caribbean]] und erfanden die Geschichte des aztekischen Fluchs und gaben dem Film eine Portion Humor. Außerdem fügten sie, ganz im Sinne Bruckheimers, mehr Action zu der Story hinzu. Und da die Autoren große Fans der Attraktion sind bauten sie zahlreiche Anspielungen auf eben diese ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, Elliot und Rossio einzustellen war ihr beachtliche Reihe an Drehbüchern: Sie machten für Disney die Drehbücher von [[Aladdin]] und [[Der Schatzplanet]] und schrieben auch für [[Godzilla]], [[Shrek]] und [[Die Maske des Zorro]]. Mit diesen Werken bewiesen sie einen eigenwilligen (und dem Publikum angenehm erscheinenden) Humor sowie einen guten Spagat zwischen Kindern und Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer guten Referenzen bedeutete es nicht, dass die beiden Autoren besonders schnell arbeiteten. Und da sie zudem nicht von Grund auf am Projekt beteiligt waren wurde das Drehbuch erst während den Dreharbeiten fertig gestellt. Diese Tatsache hatte Vor- und Nachteile: Zwar konnte sich der Regisseur [[Gore Verbinski]] nicht ständig an einem Buch orientieren und war deshalb teils unsicher, andererseits entschieden sich die Produzenten aufgrund des unfertigen Buchs dazu, die Autoren mit auf das Set zu nehmen, wo sie einige der größten Lacher des Films schrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Änderungen am Skript betrafen den Fluch, der ursprünglich komplizierter war. Um Logikfehler und Verwirrungen beim Publikum zu vermeiden schnitt man, in Absprache mit den Autoren, einige Szenen heraus und vereinfachte den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Drehen eines Epos===&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto14.jpg|thumb|right|Mit dem Produzenten am Set (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Dreharbeiten zu &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren ein ungeheurer Kraftakt. Allein die Suche nach Drehorten war aufwändig. Zog man zunächst noch, aufgrund des niedrigen Kostenfaktors, Thailand in Betracht, änderte man dies aufgrund des Looks. Die thailändischen Gewässer sahen nicht nach Karibik aus, doch man wollte unbedingt den authentischen Flair der Karibik, vor allem die charakteristischen Sandstrände, für den Film haben. Also drehte man dann doch in der Karibik, die allerdings gut bevölkert ist, weshalb man keine Insel fand, die allen Ansprüchen gerecht wurde. 20 Inseln wurden letztendlich für den Film gebraucht. Die Insel St.Vincent, bislang die am wenigsten bebaute Insel der Karibik, fungierte mit 2 anderen Inseln als Hauptdrehort. Die 400-köpfige Crew des Films belegte eine Zeit lang sämtliche Hotelzimmer in der Umgebung. Außerdem engagierte das Filmteam mehrere hundert weitere Arbeitskräfte, allesamt Einwohner der umliegenden Inseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein für den Bau des Schatzhöhlensets in den Disneystudios wurden 100 Handwerker benötigt. Diese erbauten das Set, eines der größten in der Geschichte Hollywoods, innerhalb von 3 Monaten. Auf dem Set waren1 Mio. Liter Wasser, 1 Millionen Münzen, 100 Kubikmeter Goldnuggets sowie mehrere hundert Meter Perlenketten. Die meisten Requisiten waren Replikate, nur einige der Schwerter nicht und Jack Sparrows Pistole. Diese stammt aus dem Jahr 1760 und wurde in London hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwierigste am Dreh selbst war die Tatsache, dass auf Wasser gedreht wurde. Wasserdrehs sind immer sehr aufwändig und teuer, zudem ist man sehr abhängig vom Wetter. Regisseur [[Gore Verbinski]] wurde zusätzlich unter Druck gesetzt, weil Disney den Film unbedingt für die Sommersaison 2003 fertig haben wollte. &lt;br /&gt;
Um den Dreh also zu beschleunigen drehte die Crew auch in Situationen, in denen normalerweise der Dreh angehalten wird: Wenn Öltanker, Touristen, Segelboote oder Telefonzellen im Bild waren wurden diese nicht entfernt oder der Drehort gewechselt, sondern gefilmt. In der Post-Produktion wurden dann 550 visuelle Effekte dazu genutzt solche Dinge zu retuschieren (sowie um fehlende Hintergründe einzufügen und die Teilsets der Black Pearl und der Dauntless zu vervollständigen). &lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Laut Verbinski wurden 150 Effekte gebraucht um die Skelette darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung dieser war ebenfalls ungewöhnlich: Nachdem man verschiedene Desgins testete (als Konzeptzeichnung) und sich auf einen &amp;quot;Verwesungsstatus&amp;quot; einigte, scannte man um die Oberflächenstruktur für die Haut der Piratenzombies darzustellen Truthahndörrfleisch ein. Außerdem entwickelte man für jeden Darsteller ein eigenes, personalisiertes Skelett, dass dem Aussehen, der Mimik und Gestik des jeweiligen Schauspielers angepasst wurde. Somit wollte man mehr Charakter in die Zombies bringen.[[Bild:Barbossa Crew Bild2.jpeg|thumb|left|Barbossa und seine Crew (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Auch mit Make Up brachte man Charakter in den Film: Verbinski wollte keine romantisierten Piraten mit Hakenhand, bunten, geringelten Hemden und Augenklappen, sondern den realistischen Look von dahinsiechenden, stinkenden Piraten, die der Sonne, den Unwettern und Krankheiten ausgeliefert waren. So brauchte man zu Spitzenzeiten bis zu 30 Haarstylisten und 50 Makeup Künstlern. Die Kostümdesignerin [[Penny Rose]] brachte sogar einen Spezialisten mit, der die Kleidung der Piraten dreckig und verbraucht aussehen lies. Beim Dreh in den Höhlenszenen dagegen verpasste man den Darstellern spezielles Make up, damit sie nicht verwaschen aussahen. Depps Charakter sah damit nochmals besser und cooler aus, weshalb man es für den Rest des Filmes weiter verwendete. Des weiteren trugen einige der bösen Piraten gelbe Kontaktlinsen, um sie zugleich bedrohlicher als auch kränklicher erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:CaptainJackSparrow.jpg|thumb|right|[[Captain Jack Sparrow]]. &amp;quot;&#039;&#039;Klar soweit?!&#039;&#039;&amp;quot; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Darsteller und ihre Charaktere===&lt;br /&gt;
====Johnny Depp als Captain Jack Sparrow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johnny Depp]] entwickelte seinen Charakter [[Captain Jack Sparrow]] während er laut eigenen Angaben “zu lange in der Sauna” saß. Er entschied sich dazu, weil er das ständige Gefühl der Hitze, dem die Piraten ausgesetzt waren nachempfinden wollte. &lt;br /&gt;
In der Sauna kamen Depp schließlich einige Ideen, die er für Sparrow umsetzen wollte. So kam ihm der Gedanke, dass Sparrow das Laufen auf fahrenden Schiffen gewohnt ist, das Gehen auf Land dagegen ihm fremd sein müsste. So entwickelte er den schwankenden Gang Sparrows. Außerdem entwickelte Depp nach und nach die Sparrow eigene Sprechweise.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirati.jpg|thumb|left|Sparrow und seine geistigen Vorfahren]]&lt;br /&gt;
Besonders entscheidend für die Gestaltung des Charakters war aber Depps Gedankengang, dass Piraten so etwas wie die Rockstars des 18 Jahrhunderts waren. So beschloss Depp, dass er sich durch seinen Freund [[Keith Richards]] inspirieren lassen sollte. Nach genauer Beobachtung Richards lehnte er Sparrow an ihn an (nach der Produktion verriet Depp Richards, dass dieser in seinen Charakter mit einfloss).&lt;br /&gt;
Ein weiterer, wenn auch geringerer, Einfluss auf Sparrow war die Warner Brothers Cartoon Figur Pepe LePew. Besonders wichtig waren Depp die zahlreichen Schmuckstücke in Sparrows Haar (etwas, dass er ebenfalls von Richards übernahm). Alles in Sparrows Haar soll für ihn eine Bedeutung haben, da es ihn für ihn eine wichtige Erinnerung darstellt. Eine Idee, die Depp allerdings nicht weiter ausführte war die, dass er eine angenähte Nase haben sollte. Depp wollte ursprünglich, dass Sparrow früher (in der Zeit &#039;&#039;vorm&#039;&#039; Film) bei einem Kampf die Nase abgeschnitten bekam, und er diese nur provisorisch annähen lies. Im Film selbst sollte dann Sparrows größte Angst nicht der Tod oder ein Kampf, sondern Pfeffer sein, von dem er niesen würde, was den Verlust seiner Nase bedeutete. [[Gore Verbinski]] riet von dieser Idee ab.&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für Sparrow ist, laut Bruckheimer, zu guter letzt sein Wissen darüber, was gut und was böse ist, auch wenn er sich nicht immer daran hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnny Depp vertiefte sich sehr stark in seinen Charakter, weshalb sein jüngster Sohn in der Schule einmal sogar angab, sein Vater wäre von Beruf Pirat. Außerdem brachte er ein persönliches Schmuckstück, einen Ring, mit aufs Set. Die Ausstatter fanden, dass der Ring zur Figur passt, weshalb er ihn beim Drehen anbehielt.&lt;br /&gt;
Depp wurde für seine originelle und komplexe Darstellung der ungewöhnlichen Figur des [[Captain Jack Sparrow]] zum ersten Mal mit einer Oscar-Nomminierung belohnt. Und auch wenn er nicht gewonnen habe, so sei es eine große Ehre für ihn gewesen, meinte Depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht von Anfang an erhielt [[Johnny Depp]] Lob für seine eigenwillige Performance. Die Produzenten und Verantwortlichen von [[Walt Disney Pictures]], darunter auch [[Michael Eisner]], nahmen Depp eines Tages während der Dreharbeiten bei Seite und fragten ihn, was das alles sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Was soll das bedeuten? Ist er [Jack Sparrow] schwul, oder betrunken? Wir verstehen nichts von dem, was du sagst! Es klingt, als würdest du die Worte nur so dahin nuscheln. Das macht alles keinen Sinn!&#039;&#039;&amp;quot;, zitierte Depp Disneys Vertreter in einem Interview. Daraufhin drohten sie damit, ihn zu feuern, wenn er seine Darstellung nicht ändern würde. Depp hatte zwar Verständnis für die Produzenten, doch er änderte seine Darstellung nicht, worin ihn die restlichen Beteiligten am Film auch bestärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geoffrey Rush als Barbossa====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates pair-thumb.jpg|thumb|left|Diese Szene war entscheidend für Barbossas Darstellung. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Gore Verbinski]], der immer wieder betonte, dass er stolz darauf sei nur die erste Wahl für &#039;&#039;Fluch Der Karibik&#039;&#039; verpflichten zu können, scherzte in einem Interview, dass er die verstorbenen [[Alec Guiness]] und [[Peter Sellers]] nicht nehmen konnte und deshalb auf [[Geoffrey Rush]] zurückgreifen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Rush]] wollte seine Figur nicht zu märchenhaft oder romantisiert darstellen, sondern auch einen gewissen Grad an Realismus und Tiefe in den Charakter [[Barbossa]]s einbringen. So entschied sich Rush dazu, Barbossa zwar an einigen Stellen als den typischen, zweidimensionalen Bösewicht aus einem Abenteuerfilm zu spielen, aber dafür an anderen Stellen wieder Bedeutung in Barbossas Darstellung legen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-geoffrey-rush.jpg|thumb|right|Barbossas Kinoposter (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt dafür war zum Beispiel seine Rede an Elizabeth, in der er den Fluch und seine Absichten erklärt. Dieser Monolog beginnt in seiner Kabine beim Abendessen und führt Elizabeth aufs Deck zu den verfluchten Piraten, wo sie dann wieder auf Barbossa trifft, der ihr erklärt, dass er nichts fühlt und dass er weder tot noch lebendig ist.&lt;br /&gt;
An dieser langen Textstelle hat [[Geoffrey Rush]] sehr lange gearbeitet, und war dabei so enthusiastisch, dass er seine Vorschläge zu jeder Uhrzeit entweder den Autoren, [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]], oder dem Regisseur [[Gore Verbinski]] mitteilte. Rush lag viel daran das &#039;&#039;was&#039;&#039; und vor allem auch das &#039;&#039;wie&#039;&#039; dieser Textstelle auszureifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem überlegte sich Rush für sich selbst eine Hintergrundgeschichte für Barbossa, die ihm klären sollte, warum Barbossa zum Pirat wurde und weshalb er trotz seines Alters weiterhin als Captain geduldet wird. &lt;br /&gt;
Und auch wenn er das Gemeine an Barbossa betonte, so sollte er stets als ein Gentlemen der Meere auftreten, wenn es nötig sei. Dies lag daran, dass Rush nach außen hin den Bösewicht spielte, der sich aber innerlich als den Helden versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Keira Knightley als Elizabeth Swann====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirateskeira.jpg|thumb|left|Knightley als starke Gouverneurstochter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Keira Knightley]] ist eine der wenigen Darsteller/innen des Hauptcasts, die &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zu den ersten Besetzungswünschen gehört, sondern durch das Rollencasting zum Film stieß. Das Casting wurde abgehalten, da weder [[Gore Verbinski]] noch [[Jerry Bruckheimer]] persönliche Wunschkandidatinnen für diese Rolle hatten, und man deshalb vorsprechen lassen musste.&lt;br /&gt;
Ihr Vorstellungsgespräch lief allerdings besonders hervorragend, weshalb sie die Rolle auch ohne jedes zögern des Regisseurs bekam. [[Gore Verbinski]] kannte Knightley zu diesem Zeitpunkt übrigens gar nicht, er hatte keinen ihrer vorherigen Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Produktion zeigte sich, dass [[Keira Knightley]] gerne ihr Frauenbild in den Film mit einbrachte. Sie wollte keine schwache Frau, sondern eine Figur, die in der Handlung aktiv und tough ist. So zeigte sie sich beim Kampftraining sehr engagiert und hatte auch außerhalb des Drehs selber keine unnötige Scheu vor ihren berühmteren Kollegen.&lt;br /&gt;
Allerdings wünschte sie sich noch mehr Actionszenen, die sie von [[Jerry Bruckheimer]] in ihrem nächsten gemeinsamen Film, [[King Arthur]], auch angeboten bekam.&lt;br /&gt;
Des weiteren erfüllten die [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] viele von  Knightleys Wünschen für [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Orlando Bloom als Will Turner====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poster5.jpeg|thumb|right|Orlando Bloom war für Bruckheimer die Idealbesetzung. Aber nicht für Disney (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; traf sich Produzent [[Jerry Bruckheimer]] mit [[Orlando Bloom]], um mit ihm über sein nächstes Projekt zu sprechen. Es sollte ein großes und verrücktes Piratenspektakel werden, das auf der berühmten Disney Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] basiert. Bloom war, obwohl das Drehbuch noch längst nicht fertig war, begeistert. Der große Piratenfan wollte an diesem Film mitwirken und erhielt von Bruckheimer die Rolle des [[Will Turner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Bloom für Bruckheimer die Wunsch- und Idealbesetzung für diese Rolle war, zeigte sich Disneys Studioleitung eher skeptisch. Bloom, der bisher nur als einer von vielen aus der &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;-Crew bekannt war, hätte nicht genug Zugkraft und Ruhm, um Leute ins Kino zu ziehen, meinte sie.&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten ebnete diese Kritik nicht ab. Zugleich freundete sich Orlando Bloom mit [[Johnny Depp]] an. Sie scherzten am Set und an einem freien Tag reisten sie mit einem Freund Depps durch die Karibik. Dabei floss viel Alkohohl und sorgte somit für einige Schlagzeilen in der Klatschpresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blooms Rolle sollte ursprünglich &#039;&#039;Will Bear&#039;&#039; heißen, in Analogie zu den Tiernamen Sparrow ( = Spatz) und Swann ( = Schwan).&lt;br /&gt;
Während Jack Sparrow frei wie ein Vogel sein möchte und sollte, war Elizabeth schön wie ein Schwan. Der Name &amp;quot;Will Bear&amp;quot; sollte Wills (bären-)starken Willen unterstreichen. Dies wurde aber nicht durchgesetzt, weil es den Autoren zu offensichtlich und albern wurde gleich drei Tiernamen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Soundtrack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Alan Silvestri]] aufgrund terminlicher Schwierigkeiten das Projekt &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verlassen musste wurde mit [[Klaus Badelt]] ein Schüler des Disney- und Bruckheimer-Lieblings [[Hans Zimmer]] engagiert.&lt;br /&gt;
Dieser hat sich vornehmlich an zwei verschiedenen Seiten von Vorbildern orientiert: Den klassischen, geigenlastigen Piratenhymnen der 30er bis 50er Jahre auf der einen Seite, an den modernen Komponisten Harry Gregson-William und vornehmlich [[Hans Zimmer]] auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
Doch diese Mischung erfüllte ihre Aufgabe vollends und zeigte Wirkung: Die hauptsächlich in ruhigeren Szenen spürbare Annäherung an klassische Motive fügte sich auch zu den inhaltlich „romantisierten“ und somit an Klassiker angelehnte Szenen ein, während die opulenten Actionszenen mit Synthesizern und treibenden Posaunen unterlegt perfekt den Ansprüchen an einen [[Jerry Bruckheimer]]-Film genügten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Klaus badelt.jpg|thumb|left|Der Deutsche [[Klaus Badelt]] kombinierte Piratenromantik mit Actionfilmscore.]]&lt;br /&gt;
Das Publikum nahm den Score sofort wohlwollend an. Das Album kaufte sich für ein komplett gesangloses Album überraschend gut und viele Szenen des Films wurden direkt mit der Musik assoziiert. Vor allem die Mischung aus [[The Rock]]-ähnlichen Melodien mit klassischer Abentuerfilmfärbung fand gefallen. Das Jack Sparrow Theme, &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039;, &#039;&#039;He&#039;s a Pirate&#039;&#039; und die Melodie zur &#039;&#039;Mondlicht Serenade&#039;&#039; wurden schließlich auch außerhalb des Films immer wieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiker nahmen den Score erst zögerlich auf. Während vor Veröffentlichung des Films viele bemängelten, dass ein solcher Actionscore kaum zur Piraten- und Karibikromantik passen könne und den Film unnötig lauter machen würde, fanden sich mit zunehmenden Alter von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; immer mehr Kritiker, die den Soundtrack aufgrund der vom Publikum erwähnten Gründen lobten. Schließlich fand der Score sogar dahingehend Lob, dass der Film ohne ihn gar nicht funktionieren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Soundtrack gibt es in drei Versionen zu kaufen. Nachdem die erste, internationale CD aufgrund mittelmäßiger Tonqualität kritisiert wurde, gab es in Japan eine remasterte Version, die von vielen Soundtrackfans der ersten Veröffentlichung vorzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit gab [[Walt Disney Records]] als Reaktion auf diese Tatsache eine „Special Edition“ mit dickerem Booklet und verbessertem Soundmix heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titel des Soundtracks sind folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Fog Bound&lt;br /&gt;
#The Medallion Calls&lt;br /&gt;
#The Black Pearl&lt;br /&gt;
#Will and Elizabeth&lt;br /&gt;
#Sword&#039;s Crossed&lt;br /&gt;
#Walk The Plank&lt;br /&gt;
#Barbossa Is Hungry&lt;br /&gt;
#Blood Ritual&lt;br /&gt;
#Moonlight Serenade&lt;br /&gt;
#To The Pirate&#039;s Cave!&lt;br /&gt;
#Skull and Crossbones&lt;br /&gt;
#Bootstrap&#039;s Bootstraps&lt;br /&gt;
#Underwater March&lt;br /&gt;
#One Last Shot&lt;br /&gt;
#He&#039;s A Pirate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zwischen Film und Attraktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren versteckten als Hommage an die Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] mehrere Anspielungen an diese im Film. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied &amp;quot;(Yo Ho, Yo Ho) A Pirate&#039;s Life for Me&amp;quot; von [[X. Atencio]] und [[George Bruns]] aus der Attraktion wird im Film dreimal verwendet: Zu Beginn singt es Elizabeth, im Mittelteil des Films singen es die betrunkenen Jack und Elizabeth, und ganz zum Schluss singt es [[Jack Sparrow]] auf der Black Pearl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sämtliche Gefängnisszenen, in denen die Gefangenen versuchen den Hund mit den Schlüsseln anzulocken. Jack Sparrrow versucht später den Hund mit einem Knochen anzulocken, genauso wie eine Figur aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
[[Bild:Tour cursedtreas.jpeg|thumb|right|Auch manche Einstellungen in den Schatzhölenszenen sind von der Bahn inspiriert. (© Disney)]]&lt;br /&gt;
*Jacks Zeile &amp;quot;Der Hund wird sich nie von der Stelle wegbewegen&amp;quot; ist eine klare Anspielung darauf, dass die [[Audio Animatronics]] aus der Attraktion stets an der selben Stelle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die erste Sequenz auf Tortuga ist voll von Anspielungen, darunter die Rothaarige und der betrunkene Mann auf den Fässern, die ihren Vorbildern aus der Attraktion sehr ähnlich sehen. Außerdem sieht man einen Mann, der in einen Brunnen getaucht wird. Dies ist ebenfalls von der Wasserbahn übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zeile &amp;quot;Dead men tell no tales&amp;quot; stammt aus der Attraktion. Er wird zu Beginn der Fahrt von einem Totenkopf gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auf der Isla de Muerta sieht man ein von hinten erstochenes Skelett neben einer Krabbe. Dies ist 1:1 aus der Fahrt übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Barbossa trinkt nach seinem &amp;quot;Ich fühle nichts...&amp;quot;-Monolog zu Elizabeth als Zombie eine Flasche Wein, und der Wein tröpfelt aus seinen Eingeweiden wieder heraus. Auch dies stammt aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während der Seeschlacht zwischen der Black Pearl und der Interceptor spricht Barbossa von seiner Crew als &amp;quot;bloomin cockroaches&amp;quot;. Der Captain aus der Atrraktion macht dies während dem Angriff auf das Fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gibbs schläft bei den Schweinen und sieht so aus, wie ein Audio-Animatronic aus dem Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Name Port Royal stammt von einem Disney Hotel in Florida (das Caribbean Beach Resort  hat einen Flügel, der so heißt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zu Monkey Island==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adventure/Comedy Computerspielreihe &#039;&#039;Monkey Island&#039;&#039; hat eine große Fangemeinde, darunter auch [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. So verwundert es kaum, dass in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zahlreiche Anspielungen an diese Reihe eingebaut wurden.&lt;br /&gt;
Dass diese aber nicht negativ auffallen hat man einem interessanten Umstand zu verdanken: &#039;&#039;Monkey Island&#039;&#039; wurde von Fans der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] entwickelt, die wiederum zahlreiche Anspielungen an Stimmung, Handlung und Details der Attraktion eingebaut haben.&lt;br /&gt;
Somit sind die &#039;&#039;Monkeys Island&#039;&#039;-Anspielungen in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; am richtigen Platz und ein schöner Insidergag. Auch wenn manche die Parallelen als Zufall sehen (als Ergebnis der Tatsache, dass sie beide im selben Genre angesiedelt sind), so sind zumindest einige von ihnen Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind einige der Parallelen und Anspielungen zur Videospielreihe aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl Film als auch Spielereihe unterscheiden klar zwischen guten und bösen Piraten. Weder Jack Sparrow noch Threepwood aus Monkey Island töten andere grundlos, während ihre Gegner sehr wohl dem klassischen Piratenbild entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In Monkey Island und in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind die Bösewichte verflucht und, technisch gesehen, bereits tot/untot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Plots muss der Held (der “gute” Pirat) eine Crew und ein Schiff finden, um auf einer Insel, an deren Existenz niemand glaubt, den Bösewichtern gegenübertreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl [[Will Turner]] als auch Threepwood aus Monkey Island wollen eine Frau (die Governeurein bzw. die Tochter des Gouverneurs) aus den Fängen eines untoten Piraten retten. Dabei wird ausführlich geschildert, wie sie ein Schiff stehlen und langsam zu Piraten werden. Zugleich wird klar, dass der einzig wahre Schatz Liebe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beide Verbinden Abenteuer mit sehr eigenwilligem Humor und Fantasyelementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Erfolg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Infos zum Erfolg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Laufe der Produktion das Disney Studio immer euphorischer wurde und bereits vor dem Kinostart das Interesse bekundigte, Fortsetzungen und weitere Attraktionenverfilmungen zu drehen, äußerte sich die Öffentlichkeit im Vorfeld eher skeptisch. Zum einen lag es an den zahlreichen Flopps im Piratengenre. &#039;&#039;Die Piratenbraut&#039;&#039; zum Beispiel hat das produzierende Studio beinahe in den Ruin getrieben. &lt;br /&gt;
Zum anderen war man skeptisch, da &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf einer Freizeitparkattraktion basierte, ein Projekt, das bislang eher erfolglos verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich zweifelte man die Mischung der Verantwortlichen an: Charakterdarsteller [[Johnny Depp]] in einem Disneyabenteuerstreifen von &amp;quot;Krach-Bumm-Produzent&amp;quot; [[Jerry Bruckheimer]], das schien vielen im Vorfeld zu kurios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; dann aber am Startwochenende auf Platz 1 der US-Kinocharts vorstieß und somit &#039;&#039;Terminator 3&#039;&#039; entthronte zeigten sich alle überrascht. Nur Disney nicht. Ein Sprecher lies verlautbaren, dass man damit schon gerechnet hat.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gekrönt.jpg|thumb|left|Mehrfach preisgekrönt: &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
So entwickelte sich &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu einem riesigen Erfolg, der sich 21 Wochen lang in den Top 3 der Kinocharts hielt. Doch neben einem kaum abebbendem Besucherstrom, zeugten auch die Reaktionen der Kritiker von einem Erfolg: &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt hauptsächlich Lobeshymnen. &lt;br /&gt;
Nach recht kurzer Zeit wurde er auch zum erfolgreichsten Disney Spielfilm aller Zeiten in den USA, und später auch weltweit. Außerdem äußerten viele Fans den Wunsch nach einer Fortsetzung, ein Schritt, den Disney nicht gewohnt ist (viel mehr protestieren Disneyfans gegen Fortsetzungen, so geschehen u.a. bei [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg und die Popularität von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; äußerten sich auch in anderen Formen: Nach dem großen Erfolg in den USA entschied sich [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] dazu, den Film nicht wie ursprünglich geplant am 4. September in Deutschland zu veröffentlichen (ein Donnerstag, der in Deutschland reguläre Kinostarttag), sondern bereits am 2. September, ein Dienstag. Solche Sondertermine waren bislang nur bei teuren Epen (&#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;) oder bei Filmen, die weltweit am gleichen Tag starten (&#039;&#039;Matrix Reloaded&#039;&#039;) üblich. Begleitet wurde der deutsche Kinostart von einer groß angelegten Werbeaktion und einem unglaublich großen Medienecho. &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war in zahlreichen Sendungen aufzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Zeichen für die Popularität ist der Erfolg des Soundtracks: Dieser befand sich mehrere Wochen lang in den Top 100 der Albumcharts, obwohl das Soundtrackalbum bloß aus &amp;quot;Score&amp;quot; (also der instrumentalen Hintergrundmusik) besteht. Solche Alben sind in der Regel eher unpopulär. Einige Titel vom Soundtrack werden mittlerweile oft in TV-Sendungen verwendet. &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039; zum Beispiel wurde bei den Biathlon-Wettkämpfen der Olympischen Winterspiele 2006 regelmäßig gespielt, sobald die führende Person am Schießstand einlief. Auch bei zahlreichen Skisprung-Veranstaltungen und auch bei Champions-League-Spielen konnte man den Titel bereits hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Videospiel zum Film verkaufte sich gut, auch wenn es wenig mit dem Film zu tun hatte: Ubi Soft entwickelte ein Piratenspiel, und kaufte erst später die &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;-Lizenz, mit der man das Spiel populärer machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des großen Erolgs beschloss man zudem die amerikanischen Versionen von [[Pirates of the Caribbean]] (also die in [[Disneyland Kalifornien]] und [[Walt Disney World]]) umzubauen. Zur Weltpremiere von [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] wird in Kalifornien die neue Version der Attraktion eröffnte. Diese soll neue Audio Animatronics beinhalten, die Captain Barbossa, Davey Jones und Jack Sparrow darstellen. Zudem soll die Attraktion nun eine echte Storyline erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht größte Urkunde des Erfolgs von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren möglicherweise die Oscars: Das der Film in den Technikkategorien nominiert wurde war nicht sonderlich überraschend, aber der Film erhielt auch eine Nominierung in der Kategorie &#039;&#039;&#039;Bester Hauptdarsteller&#039;&#039;&#039;. Das [[Johnny Depp]] mit seiner Action-Comedy Rolle diese Ehre erhielt ist sehr ungewöhnlich, denn die Academy of Motion Pictures Arts &amp;amp; Sciences, die ja den Oscar verleiht, zieht eher dramatische Rollen und Filme vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kinostart der Fortsetzung [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] im Juli 2006 verriet Studiochef [[Richard Cook]], dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit Kinoauswertung, DVD-Verkäufen und Lizenzartikeln dem Disney Studio 1,2 Milliarden Dollar Gewinn einbrachte, die Tendenz sei weiterhin steigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf die PG-13 Freigabe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch der karibik concept art.JPG|thumb|right|Gruselige Skelette sind nicht gerade förderlich für eine niedrige Jugendfreigabe. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Mit der Einbindung von [[Jerry Bruckheimer]] in das Projekt war früh klar, dass der Film reich an Action sein wird, und somit möglicherweise &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; PG-Rating erhalten wird. Bestätigt wurde dies durch Bruckheimers Versprechen: &amp;quot;&#039;&#039;I&#039;ll make the best movie possible and it won&#039;t be an R&#039;&#039;&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;Ich werde den bestmöglichen Film machen und es wird keiner ab 17.&#039;&#039;&amp;quot;).  So kam es dann auch: Als der Film der MPAA (das amerikanische Äquivalent zur FSK) vorgelegt wurde, erhielt er eine PG-13 Freigabe aufgrund &amp;quot;Action/Abenteuer Gewalt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen darauf waren studiointern nicht durchgehend erfreulich, doch generell fand diese Tatsache durchaus Akzeptanz. [[Dick Cook]], Vorsitzender der Disney Studios, zum Beispiel verglich diese höhere Freigabe mit den Alters- und Größenbeschränkungen zu den Fahrattraktionen in den Themenparks. Ein &amp;quot;Thrill Ride&amp;quot; ist nicht jedem zugänglich, warum sollte es bei &amp;quot;Thrill Movies&amp;quot; anders sein? Als die Wahl auf Bruckheimer fiel, &amp;quot;wussten wir, wir würden einen Thrill Ride machen.&amp;quot;, sagte Cook.&lt;br /&gt;
Des weiteren sagte Cook, Disney würde niemals einen Film, der aufgrund Sex, Drogen oder vulgärer Sprache ein PG-13 Rating erhielt unter dem [[Walt Disney Pictures]] Label veröffentlich: &amp;quot;Es gibt keine Ausnahmen zu diesen Regeln.&amp;quot; Deshalb wurden die Filmmacher, vor allem Bruckheimer und Verbinski, gebeten auf Sexszenen, harte Sprache und zu viel Blut zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt die Freigabe allerdings aufgrund der Gewalt, der Action und den Abenteuerinhalten, sowie ein paar &amp;quot;grusligen&amp;quot; Momenten, etwas das unter dem Disney Label duldbar ist. So erklärte der Konzern, das Abenteuerfilme wie [[20.000 Meilen unter dem Meer]] heute auch ein PG-13 erhielten, würde man sie mit den heutigen Mitteln der Technik produzieren. Deshalb entschied man sich, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch wirklich als Disney Film zu veröffentlichen, und &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; als eine [[Touchstone]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine blutige Erdolchungsszene wurde allerdings doch gedreht. Als die Geschäftsleitung diese sah, war diese zwar erschrocken, verzichtete allerdings darauf sie zu entfernen. Man verglich sie mit den Gefällen, Schrauben und Loopings auf den Achterbahnen in den Parks, die man ja auch nicht entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich in den PG-13 Sektor wagte und auch indirekt die Regeln festsetzte machte Disney offiziell die Ankündigung, dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht der letzte Film mit einer solchen Freigabe sein würde. [[Die Geistervilla]] zum Beispiel war ebenfalls lange Zeit ein Kandidat für ein PG-13 (diesesmal aufgrund der Gruselszenen), wurde aber doch noch mit einem PG freigegeben. [[Stick it!]] erhielt ebenfalls ein PG-13, jedoch aufgrund leichter sexueller Anspielungen. Da dies gegen die oben erwähnte Regel verstößt, wird der Film als [[Touchstone]] Film veröffentlicht. Weiteren PG-13 Filmen ist man trotz allem nicht abgeneigt, auch wenn sie weiterhin die Ausnahme, und nicht die Regel werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf privater Ebene verhielt man sich den Freigaben gegenüber unterschiedlich. Während Johnny Depp den Film mit seiner vierjährigen Tochter sah, drehte Verbinski so, dass ihn seiner Meinung nach achtjährige sehen könnten. Deshalb durfte seine damals siebenjährige Tochter ihn erst ein Jahr später sehen. Auch Produktionschefin [[Nina Jacobson]] verbat ihrer 5-jährigen den Film zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Potc17.jpeg|thumb|left|In Richtung PG-13 gedrängt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Filmwirtschaftsexperten begrüßten Disneys Entscheidung. Jugendliche seien heute, aufgrund der Massenmedien und vor allem Actionvideospielen, mehr gewohnt. Zudem sei PG-13 mittlerweile ein &amp;quot;cooles&amp;quot; Rating für Jugendliche. Actionfilme müssen es tragen, um von vielen nicht als &amp;quot;zu harmlos&amp;quot; abgestempelt zu werden, was schlechte Einspielergebnisse als Folge haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produzent [[Jerry Bruckheimer]] erklärte die Akzeptanz des PG-13 Ratings von Seiten des Vorstandes von Disney damit, dass sie all die großen und erfolgreichen Filme sehen, die für Eltern akzeptabel sind und ein PG-13 haben. Deshalb bewege sich nun Disney mit dem Markt mit und lässt diese Jugendfreigabe zu. So könnten sie stärker im Filmgeschäft mitbestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die Freigabe von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; weniger öffentlich diskutiert. Zum einen lag es wohl daran, dass erst spät bekannt wurde, das es ein Disney Film ist. In Amerika, wo die Attraktion zur Popkultur gehört, war es dagegen jedem sofort klar.&lt;br /&gt;
Zugleich kann es daran liegen, dass in Deutschland einige [[Walt Disney Pictures]] Spielfilme eine FSK Freigabe ab 12 Jahren erhielten, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war kein Präzedenzfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch versuchte [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] eine Freigabe ab 6 durchzusetzen, weshalb man eine Prüfung auf diese Freigabe beantragte. Doch für FSK ab 6 war der Film zu &amp;quot;hart&amp;quot;. Kurios: Während einige Zeitschriften die Freigabe &amp;quot;ab 6 (beantragt)&amp;quot; für &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; angaben, druckte manche, darunter &amp;quot;Auf einen Blick&amp;quot;, sogar als Freigabe &amp;quot;FSK ab 16&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf das fehlende Disney Logo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der &#039;&#039;PG-13 Diskussion&#039;&#039; startete unter (vornehmlich amerikanischen) Branchenkennern und Disneyfans eine Diskussion darüber, das &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht mit dem Disney-Logo beworben wurde.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pressefluchcols1.jpeg|thumb|right|Ob mit oder ohne Fernrohr: Am Anfang von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wird man keine Studiologos erkennen können. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Frühe Vermutungen waren, dass man den Film nicht mit Disney assoziieren wollte, da er zu hart wäre. Diese Vermutung schien vielen plausibel,  jedoch werden dabei zwei Aspekte außer acht gelassen: Zumindest in Amerika wird man den Film aufgrund der Popularität der Themenparkattraktion automatisch mit Disney verbinden und zweitens hätte man den Film, wenn er wirklich &amp;quot;Disney-untauglich&amp;quot; wäre als [[Touchstone Pictures]] Film beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere These war, dass man den Film durchaus als Disney-Film stehen lassen wollte, ihn aber nicht als solchen bewerben konnte, da man sonst ein jüngeres Publikum gehabt hätte, was möglicherweise ältere Zuschauer abgeschreckt hätte und Eltern die Auffassung hätte geben können, es wäre ein Kinderfilm. Dies hätte aufgrund des Inhaltes aber Proteste erregen können. Ähnliches erlebte man einst mit [[Der Drachentöter]].&lt;br /&gt;
[[Bild:JackSparrowPotC1 24.jpg|thumb|left|Sparrow kehrt den Thesen den Rücken. Hauptsache der Film gefällt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Doch wenn [[Fluch der Karibik]] zwar offiziell zu Disney gehört, aber man es nicht zwingend bekannt macht, wäre dieses Problem umgangen.&lt;br /&gt;
Ob Disney wirklich so dachte ist jedoch unbekannt, denn dies ist, wie bereits erwähnt, nur eine These von Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass man den Film aber klar als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion bewarb ist bekannt: Zum einen, weil es wirklich mehr ein Ergebnis von Bruckheimers Arbeit als von Disney war, zum anderen weil Jerry Bruckheimer das Erwähnen seines Namens vertraglich abgesegnet hat.&lt;br /&gt;
Des weiteren setzte man auf die Zugkraft von Bruckheimers Namen. &lt;br /&gt;
Auf gewisse Weise erklärt dieser Fakt das Fehlen des Disney Logos zu Beginn der Trailer und über dem Filmlogo auf den Plakaten: Der starke Kontrast der Massenwirkung beider Namen (Disney = Familie, Bruckheimer = Action) hätte marketingtechnisch nicht gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb aber vor dem Film kein einziger Studioname gezeigt wird, ist bisher nie offiziell erklärt worden. Am wahrscheinlichsten sind die Vermutungen, dass man die Stimmung des Anfangs nicht zerstören wollte und/oder im Himblick auf die Attraktion, die ja schließlich ganz ohne irgendwelche Studionamen beginnt, auch den Film so beginnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszeichnungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates3.jpeg|thumb|right|Frühes Teaser Poster (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt zahlreiche Preise und wurde mehrfach für anerkannte Preise nominiert. Hier findet ihr eine Auflistung der Auszeichnungen für diesen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(kursiv geschrieben = Gewonnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;ASCAP Film and Television Music Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Top Box Office Films&#039;&#039; (für: [[Klaus Badelt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Academy Awards(Oscars)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Hauptdarsteller (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bestes Makeup (für [[Ve Neill]] und [[Martin Samuel]])&lt;br /&gt;
*Bester Ton (für: [[Christopher Boyes]], [[David Parker]], [[David E. Campbell]] und [[Lee Orloff]])&lt;br /&gt;
*Bester Tonschnitt (für [[Christopher Boyes]] und [[George Watters II]])&lt;br /&gt;
*Beste visuelle Effekte (für John Knoll, Hal T. Hickel, Charles Gibson und Terry D. Frazee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Choreography Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Kampfchoreographie&#039;&#039; (für: George Marshall Ruge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Cinema Editors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Schnitt in einem Hauptfilm Comedy oder Musical&#039;&#039; (für Craig Wood, Stephen E. Rivkin  und Arthur Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Empire Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Darsteller&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste britische Darstellerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bester Newcomer (für: [[Mackenzie Crook]])&lt;br /&gt;
*Szene des Jahres (für: &#039;&#039;Die Rum-Szene&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
[[Bild:Jacks Poster.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] erhielt zahlreiche Preise für seine Rolle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Globes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Darsteller (Musical oder Comedy) (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Trailer Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Action Trailer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hollywood Film Festival&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Film des Jahres&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hugo Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Beste dramatische Präsentation (Long Form) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;IFTA Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester internationaler Darsteller&#039;&#039; (für [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste internationale Darstellerin&#039;&#039; (für [[Keira Knightley]] in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; und &#039;&#039;[[King Arthur]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste männliche Performance&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste komödiantische Performance (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bestes On-Screen Team (für [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Bester Bösewicht (für: [[Geoffrey Rush]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (Breakthrough Female Performance) (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards, Mexico&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Look&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sexiest Held&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;People&#039;s Choice Awards, USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beliebtester Film&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-9.jpg|thumb|right|Barbossas Crew in der &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; Schatzhöhle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Screen Actors Guild Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Performance eines Darstellers in einer Hauptrolle&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Teen Choice Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Movie Chemistry&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkampf/Action Sequenz&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Lügner in einem Film&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkuss&#039;&#039; (für: [[Keira Knightley]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Sommerfilm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;World Stunt Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Kampf&#039;&#039; (für: Tony Angelotti und Mark Aaron Wagner- Der Kampf beim Schmied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einspielergebnisse und Besucherzahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Starttag: 23.995.281 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwochenende: 46.630.690 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwoche: 98.972.817 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 305.413.918 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis unter Berücksichtigung der Inflation und den gestiegenen Eintrittspreisen: 324.660.564 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Deutschland&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Startwoche: 2.637.931 Besucher&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 5.955.427 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Frankreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 3.755.228 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Italien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 2.798.735 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vereinigtes Königreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis Startwochenende: 3.765.450 Pfund&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis insgesamt: 28.067.590 Pfund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Außerhalb der USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 348.500.000 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weltweit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 653.913.918 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stab und weitere Filmangaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regie&#039;&#039;&#039;: [[Gore Verbinski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Story&#039;&#039;&#039;: [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]], [[Stuart Beattie]] und [[Jay Wolpert]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drehbuch&#039;&#039;&#039;:  [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller&#039;&#039;&#039;: [[Johnny Depp]] (als [[Captain Jack Sparrow]]), [[Geoffrey Rush]] (als [[Barbossa]]), [[Orlando Bloom]] (als Will Turner), [[Keira Knightley]] (als Elizabeth Swann), [[Jack Davebport]] (als Norrington), [[Jonathan Pryce]] (als Governor Weatherby Swann), [[Lee Arenberg]] (als Pintel), [[Mackenzie Crook]] (als Ragetti) [[Damian O&#039;Hare]] (als Lt. Gillette), [[Giles New]] (als Murtogg) und [[Angus Barnett]] (als Mullroy)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;: [[Klaus Badelt]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik Supervisor&#039;&#039;&#039;: [[Bob Badami]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produzent&#039;&#039;&#039;: [[Jerry Bruckheimer]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ausführende Produzenten&#039;&#039;&#039;: [[Paul Deason]], [[Bruce Hendricks]], [[Chad Oman]] und [[Mike Stenson]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Associate Producer&#039;&#039;&#039;: [[Pat Sandston]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Leitender Kameramann&#039;&#039;&#039;: [[Dariusz Wolski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnitt&#039;&#039;: [[Stephen Rivkin]], [[Arthur Schmidt]] und [[Craig Wood]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Casting&#039;&#039;&#039;: [[Jennifer Alessi]] und [[Ronna Kress]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktionsdesign&#039;&#039;&#039;: [[Brian Morris]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Künstlerische Leitung&#039;&#039;&#039;: [[Derek R. Hill]], [[James E. Tocci]] und [[Donald B. Woodruff]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Set Dekoration&#039;&#039;&#039;: [[Larry Dias]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kostüme&#039;&#039;&#039;: [[Liz Dann]] und [[Penny Rose]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Visuelle Effekte und Animation&#039;&#039;&#039;: [[Industrial Light &amp;amp; Magic]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Koordination der Stunt- und Fechtszenen&#039;&#039;&#039;: [[Robert Anderson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Budget&#039;&#039;&#039;: 125 Millionen Dollar&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Laufzeit&#039;&#039;&#039;:  circa 137 Minuten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;FSK&#039;&#039;&#039;: ab 12 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Filminformationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; fand am 28. Juni 2003 in Disneyland Anaheim statt. Dafür wurde der Park erstmals in seiner Geschichte frühzeitig geschlossen. Ab 16 Uhr wurde die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit 1500 Gästen gefeiert. Der, laut Disneys Angaben, längste rote Teppisch aller Zeiten führte von der [[Main Street, U.S.A]] zu einer Wasserfläche nahe der Originalattraktion, wo der Film auf eine überdimensionale Leinwand projiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gegen Ende der Dreharbeiten an dem Film war man bei Disney so euphorisch gegenüber &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;, dass man den Originaltitel &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; in &#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039; umbenannte. Man plante bereits bei Erfolg ein Franchise zu gründen und hoffte der Filmtitel wäre durch den Untertitel &amp;quot;Sequel tauglicher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am 10. August 2002 entfachte ein Feuer auf dem Set des Films. Niemand wurde verletzt und es entstand ein Schaden in Höhe von 350.000 Dollar.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchderKaribik-dvd.jpeg|thumb|right|Die 3 Disc DVD von &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut einem der Audiokommentare verwendete man für die Schatzhöhle auch Requisiten aus den &#039;&#039;Indiana Jones&#039;&#039; Filmen. So stammt die Truhe, in der sich die verfluchten Münzen befinden aus &#039;&#039;Jäger des verlorenen Schatzes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die letzte &#039;&#039;gesprochene&#039;&#039; Zeile im Film, &amp;quot;Bring mich zum Horizont&amp;quot;, wurde von [[Johnny Depp]] am Morgen vor dem Dreh vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied [[Yo ho, yo ho, a Pirate&#039;s Life for me]] aus der Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] wird im Laufe des Films dreimal gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene, in der Will Turner Jack Sparrow imitiert wurde von Bloom improvisiert, nachdem dieser den Produzenten [[Jerry Bruckheimer]] fragte, ob er so etwas in den Film einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Obwohl [[Johnny Depp]] die erste Wahl von Bruckheimer war, wurden auch Michael Keaton, [[Jim Carrey]] und Christopher Walken für die Rolle des Jack Sparrows in Betracht gezogen. Des weiteren hat auch der professionelle Wrestler [[Kurt Angle]] für diese Rolle vorgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jude Law, Ewan McGregor, Tobey Maguire, und Christian Bale wurden allesamt als mögliche Darsteller von Will Turner vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johnny Depp lies sich echte Goldzähne in den Mund machen. [[Michael Eisner]] fand, es seien zu viele, weshalb er Depp bat einige rauszunehmen. Dies tat er zwar, doch nach einiger Zeit fügte er einen Großteil der Goldzähne wider hinzu, ohne dass es bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der bislang einzige Disney Film, der als 3 Disc DVD Set veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während Norringtons Beförderungszeremonie spielt die Kapelle &amp;quot;Rule Britannica&amp;quot;, eine klare Anspielung auf Britanniens Regentschaft in der Karibik zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Lady Washington&amp;quot; wurde zur &#039;&#039;Interceptor&#039;&#039; umgebaut und ist somit das einzige echte Schiff im Film. Deshalb gibt es auch keine Deko im eigentlichen Sinne auf ihr: Alles auf der Interceptor ist funktionsfähig. Die anderen Schiffe in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind Modelle und/oder auf Bühnen und Gerüsten gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szenen, in denen [[Jack Sparrow]] versucht die Interceptor zu steuern sind echt. Depp wurde überrascht, als plötzlich die ganze Crew weg war und er, unter Anleitung des Kapitäns des echten Schiffes, steuern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jack Sparrow sagt, kurz bevor Elizabeth nach ihrem Sturz aufs Wasser aufschlägt, &amp;quot;&#039;&#039;...and then they made me their chief!&#039;&#039;&amp;quot;. Dies ist eine Anspielung auf &amp;quot;The Fast Show&amp;quot; aus dem Vereinigten Königreich. Die Sendung heißt in den Staaten &amp;quot;Brilliant&amp;quot; und gehört zu Depps Lieblingsserien (er hatte auch eine Gastrolle). Dieser Satz wird regelmäßig von Mark Williams&#039; Charakter gesagt, worauf er mit einem &amp;quot;&#039;&#039;Which was nice.&#039;&#039;&amp;quot; abschließt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto15.jpg|thumb|right|Depp, Bruckheimer und Verbinski im Port Royal Set (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Eine andere &amp;quot;Fast Show&amp;quot; Anspielung befindet sich in der &amp;quot;Parle&amp;quot;-Szene mit Sparrow und Pintell und Ragetti. Sie wurde rausgeschnitten, ist aber auf der DVD im &amp;quot;Deleted Scenes&amp;quot; Menü zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Schiff &amp;quot;Lady Washington&amp;quot;, das als Interceptor in den Film Eingang fand, war auch in &#039;&#039;Star Trek: Generations&#039;&#039; zu sehen und diente als Vorlage für die RLS Legacy in [[Der Schatzplanet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bruckheimer und Verbinski wollten die Wasserszenen in einem großen Wassertank bei Baja, Mexiko drehen. In ihm wurden auch Szenen für &#039;&#039;Titanic&#039;&#039; und [[Pearl Harbor]] gedreht. Allerdings hat schon [[Peter Weir]] den Tank gebucht, um dort [[Master and Commander]] zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene &amp;quot;unter dem Ruderboot gehen&amp;quot; ist eine direkte Hommage an &#039;&#039;Der rote Korsar&#039;&#039; von 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man überdeckte Depps zahlreiche Tattoos u.a. mit Holzkohle. Nach dem Dreh lies sich Depp das (falsche) Jack Sparrow Tattoo aus dem Film neu stechen, dieses Mal als echtes Tattoo. Er machte dies für seinen Sohn Jack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Port Royal Fort wurde für den Dreh in einem geschlossenen Vergnügungspark in Rancho Palos Verdes, Kalifornien aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut [[Gore Verbinski]] und [[Johnny Depp]] ist Governor Swann&#039;s Vorname Weatherby, Norringtons James, and Barbossa&#039;s Vorname Hector.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wie im Film erwähnt, brandmarkte die East India Company Piraten mit einem &amp;quot;P&amp;quot;, allerdings auf der Stirn. Da man befürchtete, dass dies zu auffällig wäre, platzierte man dies im Film am Arm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die zahlreichen &amp;quot;Eunuch&amp;quot; Sprüche stammen allesamt von [[Johnny Depp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jimmy Buffet wurde eine Piratenrolle angeboten, die er wegen Terminkonflikten absagen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Worte &amp;quot;Pirat&amp;quot; und &amp;quot;Piraterie&amp;quot; werden im Film 56 Mal gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige der Darsteller trugen Kontaktlinsen mit Sonnenbrillen-Funktion, damit diese nicht     dauernd blinzeln mussten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Kampf Will Jack.jpg|thumb|right|Jacks und Wills Kampf in der Schmiede (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut den Drehbuchautoren ist Will Turner der beste Schwertkämpfer, gefolgt von den sich ebenbürtigen Barbossa und Norrington. Sparrow ist eigentlich der schlechteste Schwertkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wurde vom britischen Channel 4 zum 4. besten Familienfilm gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Keira Knightley]] trug eine künstliche Haarverlängerung, da sie noch kurze Haare vom &#039;&#039;Kick it like Beckham&#039;&#039; Dreh hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Viele der Crewmitglieder wurden während den Dreharbeiten seekrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um nicht seektank zu werden, nahm [[Keira Knightley]] Pillen gegen Reisekrankheit und schlief während den Drehpausen ständig ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Affe &amp;quot;Jack&amp;quot; wurde von zwei Capuchin Affen gespielt. Einem Weibchen namens Tara (10 Jahre alt) und einem Männchen namens Levi (8 Jahre alt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Trinkspruch von Gibbs und Sparrow, &amp;quot;&#039;&#039;Nimm was du kriegen kannst! – Und gib nichts wieder zurück.&#039;&#039;&amp;quot;, wurde von der Crew der Lady Washington inspiriert. Als diese das Schiff, das zur Interceptor umgbaut wurde, zum Drehort brachten verwendeten diese ihren typischen Spruch beim anbinden des Schiffes. Die Autoren schnappten dies auf und dachten, dass es ein perfekter Trinkspruch wäre. Also bauten sie diesen Spruch in den Film ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut den Autoren sind Barbossa und Jack Sparrow in diesem Film &amp;quot;larger than life&amp;quot; Figuren. Sie stehen über den anderen und das Handeln dieser beiden bestimmt den gesamten Verlauf. Sie seien, ähnlich wie die Kontrahenten in Spaghettiwestern, fast schon Götterfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In einer Anspielung auf Disneys bisherigen Attraktionenverfilmungen sagte [[Jerry Bruckheimer]] in einem Interview über [[Johnny Depp]], dass er ihn für die Rolle des [[Captain Jack Sparrow]] haben wollte, weil er ein Schauspieler ist, der &amp;quot;in einer Art und Weise der soften Qualität von Disneys [[Country Bears]] entgegentritt und Erwachsenen und Jugendlichen erzählen kann, dass sie damit Spaß haben werden.&amp;quot; (Englisches Original: &amp;quot;&#039;&#039;(Depp is) an edgy actor who will kind of counter the Disney Country Bears soft quality and tell an audience that an adult and teenager can go see this and have a good time with it.&#039;&#039;&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Markante Passagen des Soundtracks von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; liefen während der Halloween Party 2003 im [[Disneyland Resort Paris]] als musikalische Untermalung im Hintergrund zu den einzelnen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Cappirates5.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] klingt als Sparrow irgendiwe anders... dank aufgesetztem Alk-Akzent und neuem Sprecher. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Wie bei vielen Sommer- und Actionfilmen, so wurde auch &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; einiger Logikfehler, vor allem bezüglich des Fluchs, beschuldigt. In ihrem Audiokommentar erklären die Autoren stellenweise die Handlung nochmal detailliert und decken somit manche vermuteten Fehler als sehr wohl logisch auf. Bei einigen Stellen verwiesen sie jedoch auf die kommende Fortsetzungen. Dort sollen Unstimmigkeiten geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] verwendet, absichtlich, in vielen seiner Filme das Wort &amp;quot;Interesting...&amp;quot; (in einer besonderen Betonung), sozusagen als persönliches Erkennungszeichen. In &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verwendet er es mehrmals in der Szene, in der [[Jack Sparrow]] im Gefängnis von Port Royale sitzt und ehemalige Kameraden von der Black Pearl vorbeikommen, wobei Jack erfährt, dass die Gerüchte über den Fluch wahr sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zombie-Versionen sämtlicher Piraten bestehen nur aus Computeranimation und den echten Augäpfeln der Darsteller, die aus Gründen der Authenzität nicht durch Animation ersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Regisseur [[Gore Verbinski]] kam aufgrund der Dreharbeiten von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu spät zur Premierenfeier seines Films &#039;&#039;The Ring&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006 feierten in [[Disneyland]] und [[Walt Disney World]] neue Versionen der Urattraktion [[Pirates of the Caribbean]] ihre Premiere. Sie involvieren die Filmhandlungen des ersten und zweiten Films mit in die alte Attraktion. Parallel dazu startete auch eine neue Improvisationscomedy-Show für die Parks Premiere. Ein [[Cast Member]] spielt [[Captain Jack Sparrow]] und versucht den Zuschauern beizubringen, wie man zum Piraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist neben [[Tron]] der einzige Spielfilm, der in der [[Kingdom Hearts]] Videospielreihe vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] wird in der deutschen Fassung von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht von seinem Stammsprecher [[David Nathan]] gesprochen, sondern von [[Marcus Off]]. Der ungeübte Zuschauer bzw. Zuhörer hat dies nicht oder nur kaum bemerkt, Synchronfans dagegen schon, weshalb einige Diskussionen in Fanforen starteten. Ein Mitarbeiter von [[Buena Vista International (Germany) GmbH | Buena Vista Deutschland]] lüftete schließlich das Geheimnis um den Sprecherwechsel. Man hatte Nathan bereits im Studio gehabt, wo er drei Tage lang am Film gearbeitet hatte. Dann aber bat man ihn, sämtliche Takes die er in den drei Tagen gemacht hat &#039;&#039;nochmal&#039;&#039; zu machen. Nun aber &amp;quot;irgendwie anders&amp;quot;. Nathan war über diese ungenaue Regieanweisung so erbost, dass er hinschmiss. Daraufhin engagierte Buena Vista den ähnlich klingenden Off, der den Film komplett sprach. Offs Arbeit wird von einigen als passender empfunden, da er den lustigen Charakter der Figur [[Jack Sparrow]] gut unterstreiche. Jedoch gibt es ähnlich viele Stimmen, die lieber Nathan gehabt hätten, da er halt Depps Stammsprecher ist. Im [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 | zweiten Teil]] spricht übrigens wieder [[David Nathan]] [[Johnny Depp]]. Dies führte zu neuen Diskussionen. Da Off für seine &amp;quot;lustigere&amp;quot; Darstellung gelobt wurde, fragten sich einige, ob Teil Zwei eventuell weniger lustig sein könnte und einen anderen Ton anschlägt. Eine andere Vermutung war, dass man Nathan nun genauere Anweisungen gab. Ungeübte Zuschauer bemerkten den erneuten Wechsel nicht, auch wenn manche sagten, dass Sparrow im neuen Trailer &amp;quot;besoffener&amp;quot; klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der erste Film mit einer Altersempfehlung &#039;&#039;TV-14&#039;&#039; im amerikanischen [[Disney Channel]] laufen wird. In Deutschland wurde dies anders geregelt: Aufgrund der Jugendfreigabe, dem Zielpublikum und der Popularität lief &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf den Premiere Filmsendern und nicht auf dem [[Disney Channel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde in der Juli Ausgabe des deutschen Kinomagazins &#039;&#039;Cinema&#039;&#039; auf Platz Drei der besten Filme aller Zeiten gewählt. Nur [[Pulp Fiction]] und &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; schnitten besser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das 3 Disc DVD-Set von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde 2006 von der &#039;&#039;Widescreen&#039;&#039;-Redaktion zur achtbesten DVD aller Zeiten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das englischsprachige &amp;quot;Premiere Magazine&amp;quot; listete [[Johnny Depp]]s Darstellung von [[Captain Jack Sparrow]] auf Platz 79 der besten Darstellungen in der Kinogeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hervorragender Artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Benutzer:Sir_Donnerbold&amp;diff=12479</id>
		<title>Benutzer:Sir Donnerbold</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Fakten aus der Schatztruhe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;65%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahoi, ihr kleinen Landratten! Ich frage mich, wie ihr es geschafft habt, vorbei an der stinkenden Mannschaft direkt in meine Kabine zu kommen! Wie dem auch sei, wenn ihr euch schon hierher verirrt habt, dann sollt ihr auch was davon haben! Schaut euch ruhig um! Vielleicht gibt&#039;s was interessantes zu entdecken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der große &amp;quot;Fluch der Karibik 2&amp;quot; Countdown==&lt;br /&gt;
=== 27. April 2006: Verloren in der Vergangenheit ? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 3 Monaten ist es soweit! Am 27. Juli 2006 startet der zweite Teil von &#039;&#039;&#039;[[Fluch der Karibik]]&#039;&#039;&#039;. An dieser Stelle möchte ich euch in unregelmäßigen Abständen auf dieses filmische Großereignis einstimmen. Heute frage ich mich: Ist [[Jerry Bruckheimer]] in der Vergangenheit gefangen? &lt;br /&gt;
[[Bild:Frühere Action.JPG|thumb|left|So bewegten sich Bruckheimers Helden früher: In atemberaubenden Autos, flotten Flugzeugen und schnellen Spaceshutteln.]]&lt;br /&gt;
Der Blockbusterproduzent, der den zeitgenössischen Actionfilm der 80er und 90er geprägt hat, ist in diesem Jahrzehnt aktiver denn je. Doch etwas hat sich verändert: In der Vergangenheit stilisierte er Zeitlupenaufnahmen von modernen Autos im Hochglanz vor dem Hintergrund gigantischer Explosionen zum Kinohochgenuss. &lt;br /&gt;
Manche Cineasten entdeckten mit zwinkerndem Auge, dass man seine Filme an den Hubschraubern erkennen kann. Kein Bruckheimer war perfekt ohne eine martialische Augnahme eines Helikopters, vorzugsweise eines glänzend-schwarzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in diesem Jahrzehnt lassen die Hubschrauber nach und Bruckheimers Filme spielen nicht weiter in heutigen Großstädten. Bruckheimer entdeckte die Vergangenheit für sich:&lt;br /&gt;
Das alles begann mit [[Gegen jede Regel]]. Dieses in den 70ern angesiedelte Sportdrama revolutionierte nicht nur den Disney Sportfilm ([http://de.duckipedia.org/index.php/Benutzer:Sir_Donnerbold#5._April_2006:_Faszination_Sport-_Anpfiff.21 siehe hier]), sondern brachte Bruckheimer auf den Geschmack des Vergangenen. Mit [[Pearl Harbor]] verschlug es den Actionspezialisten in den zweiten Weltkrieg, bevor er mit &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; einen etwas jüngeren Krieg in Szene setzte. Hier wurden die geliebten Hubschrauber sogar zum Titelhelden.&lt;br /&gt;
2003 ging es dann ins 18. Jahrhundert: Der [[Fluch der Karibik]] weitete sich aus und brachte den neuen Star [[Keira Knightley]] in die Szene. Diese durfte bereits ein Jahr später eine weitere eben &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zeitgenössische Rolle spielen: Als Guinevere verdrehte sie nicht nur Lancelot, sondern auch [[King Arthur]] den Kopf. &lt;br /&gt;
Bei all diesen mittelalterlichen Schlachten vergaß man glatt die Biografie [[Die Journalistin]], die natürlich ebenfalls ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Dennoch war der Film verdammt nahe am heute. &lt;br /&gt;
Noch näher kam nur [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], das aber zumindest die Vergangenheit und ihre Rätsel und Schätze als Thema hatte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Heutige Action.JPG|thumb|right|So bewegen sich Bruckheimers Helden heute: Auf prächtigen Pferden und schaurigen Schiffen]]&lt;br /&gt;
Und was kommt demnächst? Nun, mit [[Fluch der Karibik 2: Die Truhe des Todes]] und dem dritten Piratenstreich werden wir uns der Gegenwart nur wenig nähern. Da helfen die von mir in diesem Kommentar unterschlagenen Filme &#039;&#039;Kangaroo Jack&#039;&#039; und [[Bad Company]] auch nicht mehr: Jerry ist tatsächlich in der Vergangenheit gelandet. &lt;br /&gt;
Und demnächst wird er gemeinsam mit [[Denzel Washington]] ein [[Déjà vu]] erleben. Und auch wenn der Film im heute spielt, so dreht er sich, wie der Titel verspricht, ja darum, dass einem etwas &#039;&#039;vergangenes&#039;&#039; bekannt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür wird Bruckheimer demnächst &#039;&#039;Prince of Persia&#039;&#039; verfilmen. Zwar auch nicht ein modernes Setting, aber dafür eine Videospielverfilmung. Ein kleiner Spritzer moderne, bevor möglicherweise weitere Piratenfilme  die Segel setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Mai 2006: Land, äh, Film in Sicht!===&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates2poster.jpg|thumb|left|Vom Teaser Poster...]]&lt;br /&gt;
Heute ging endlich der neue Trailer zu [[Fluch der Karibik 2]] online. Nun, eigentlich ist es sogar erst der &#039;&#039;erste&#039;&#039; Trailer, denn das, was wir bisher im Internet, auf ProSieben, auf DVDs und im Kino gesehen haben war nur der Teaser Trailer. Ach, wie sehr wir doch die Hollywood Fachsprache lieben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal ob Teaser oder nicht, Trailer teilten die Kinozuschauer schon immer in zwei Lager. Die einen fühlen sich von ihnen genervt. Sie wollen nur den Film sehen, für den sie gezahlt haben und nutzen deshalb die kleinen Werbefilmchen für andere Kinoprojekte als Gelegenheit zum quatschen, Trinken holen und Popcorn durch die Gegend schmeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen erfreuen sich an Trailern, für sie sind diese Filmchen die perfekte Gelegenheit den nächsten Kinobesuch zu planen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch der Karibik 2.jpeg|thumb|right|...zum richtigen Poster]]&lt;br /&gt;
Dieses zweite Lager lässt sich weiter aufteilen. Einige von ihnen sehen Trailer nämlich als Kunstform an. Und manche von diesen wiederum freuen sich über bestimmte mehr, als manches Kind auf den Weihnachtsmann. Trailer zu Highlight-Blockbustern mit großer Fangemeide werden schließlich richtiggehend zelebriert. Da wären zum Beispiel die Trailer für die zweite (beziehungsweise erste) &#039;&#039;Star Wars&#039;&#039; Trilogie. Es gab Fans, die haben eine Kinokarte für einen Film bezahlt, und sind noch vor dem Film wieder raus gegangen! &amp;quot;Was ist passiert?&amp;quot;, wird sich der eine oder andere fragen.&lt;br /&gt;
Kam eine SMS von der Freundin, mit der sie mitteilte, dass sie soeben ein Kind geboren hat? Ist der betroffenen Person eingefallen, dass sie den Film bereits als Raubkopie auf dem PC gespeichert hat? Möchte der- oder diejenige schnell noch die Digitalkamera aus dem Auto holen, bevor das Vergnügen beginnt? Oder hat sich da wer bloß vor Angst in die Hosen gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Diese Fans wollten bloß den Trailer sehen. Alles danach war uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trailer-Mania ging allerdings noch weiter. Spielberg, Lucas und Co. erfanden schließlich die Previews auf Trailer. &lt;br /&gt;
[[Bild:Keiraalselisabeth.jpeg|thumb|left|Das Charakterposter für Elizabeth Swann...]]&lt;br /&gt;
Moment? Sind Trailer nicht schon Previews? Also Vorschauen auf kommende Filme?&lt;br /&gt;
Ja, das sind sie. Und nun gibt es halt auch Vorschauen auf Vorschauen auf kommende Filme. Warum nicht? Es lässt sich Geld damit machen. Und die Fans freuen sich. Gut, der Trailer wäre schneller draußen gewesen, wenn der Cutter nicht noch die Preview auf den Trailer hätte schneiden müssen, aber vergessen wir mal schnell diese Haarspaltereien...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disney hat sich aus der Trailer-Mania bislang rausgehalten. Klar, auch Disney macht Trailer, teilweise sehr gute, aber sie wurden bis jetzt noch nicht zelebriert. Neben den (lange Zeit unüberspringbaren) Trailern &#039;&#039;vor&#039;&#039; dem Film gibt es bei Disneys DVDs zum Beispiel fast nie die Trailer zum Film, der auf der DVD ist. Alle anderen Studios bieten diese aber an. Und da hauptsächlich nur die [[Walt Disney Meisterwerke]] eine euphorische Fangemeide aufweisen können, die mit Star Wars, Peter Jackson und Konsorten Schritt halten kann, gab es auch keine Vorschauen auf die Vorschauen, Internetexklusives oder weiteres. Wieso auch? Die Zeichentrickfilme laufen auch gut mit normalen Trailern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das hat sich geändert. Mit [[Fluch der Karibik]] hat Disney nun ein Franchise mit großer und treuer Fangemeinde. [[Walt Disney Showcase Collection | Requisiten und deren Nachbildungen verkaufen sich prächtig]], die DVD Verkäufe waren so atemberaubend, dass noch eine 3-Disc-Collectors-Version auf den Markt kam und der Soundtrack übertrumpfte auch zahlreiche &amp;quot;massenkompatible&amp;quot; Soundtracks mit Liedern.[[Bild:Deadmanschest 01.jpeg|thumb|right|...und das für Will. Sieht er nicht... böse aus?]]&lt;br /&gt;
Was liegt da also näher, als sich der Trailer Mania zu ergeben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angesprochene Teaser Trailer zum Beispiel kursierte knapp eine Woche lang im Internet herum, bevor Disney ihn offiziell veröffentlichte. Die Version, die da von Rechner zu Rechner ging war eine Raubkopie. Ja, ihr habt richtig gelesen! Eine Raubkopie von einem Trailer! Davon können sogar Star Wars Produzenten träumen. Nach diesem (unfreiwilligen) Trailer Mania Ritterschlag für Disney ging es richtig los:&lt;br /&gt;
Die (mit leicht anderem Score versehene) offizielle Version des Teaser Trailers wurde im Internet mächtig umworben und umjubelt, in den USA strahlte Disneys Haussender [[ABC]] diese Vorschau exklusiv (und natürlich mit großer Vorankündigung im Internet) zur besten Sendezeit aus, in Deutschland zog [[Pro Sieben]] kurz darauf mit der synchroniserten Fassung nach und laut Fanberichten wird in den US Kinos der Trailer, pardon, Teaser Trailer sogar mit Applaus begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam es dann, dass sich Disney als Vorreiter in der Trailer Mania bewies: Auf Myspace.com startete man einen Wettbewerb. Der Gewinner bekam exklusiv den Trailer zugeschickt, mit der Erlaubnis ihn überall zu posten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, und da stehen wir nun. Heute begann der Siegeszug des Trailers (auf den gestern noch eine Trailer Preview aufmerksam machte). Während einige am sehr langsamen Originallink verzweifelten (geschätzte 3 Stunden Ladezeit), sahen ihn sich andere auf Youtube an, durchforsteten Foren auf der Suche nach anderen Links oder luden ihn sich (mit max. 10 Minuten Ladezeit) bei Webhosting-Seiten runter.&lt;br /&gt;
Und so mancher von ihnen schreibt sogar darüber. Und die ganz kuriosen schreiben auf ihren Benutzerseiten einen langen Kommentar über diesen Trailer.&lt;br /&gt;
[[Bild:P2 Standee Davy Front1.jpeg|thumb|left|Ähm, gut, &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; hier ist eindeutig der Bösewicht. Sorry, Will. Ich wollte dich nicht verdächtigen böse zu sein.]]&lt;br /&gt;
Langer Rede, kurzer Sinn: Dieser Trailer reiht sich tatsächlich ein in die Riege der besten Trailer der vergangenen Jahre. &lt;br /&gt;
Wie etwa die ersten Trailer zu [[Der Schatzplanet]] oder [[Garden State]], die mit sehr wenigen Worten sehr eindrucksstark waren. Oder die &#039;&#039;interSTITCHes&#039;&#039;, in denen Stitch andere Disneyfilme besuchte. Und nicht zuletzt der erste Trailer zu [[Sin City]]. Falls ihr immer noch den Song daraus sucht: Es ist &amp;quot;The Cells&amp;quot; (in der instrumentalen Fassung) von The Servant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht zu vergessen die ganzen Trailer zu [[Fluch der Karibik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, ihr wollt den Trailer bestimmt sehen, oder? Nun, dann klickt doch mal [http://rapidshare.de/files/19414093/PotC2_trailer_e27307_b24.mov.html hier]. Keine Sorge, es ist weniger dubios als es aussieht. Klickt einfach bei &amp;quot;kostenlos&amp;quot; auf ok. Dann den Code eintippen, nochmal auf ok, fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Bilder aus dem Trailer und meine Eindrücke habe ich absichtlich verzichtet, da ich euch die Spannung nicht rauben möchte. Aber ein, zwei Dinge möchte ich nun doch verraten. Also erst lesen, nachdem ihr den Trailer gesehen habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...*wart*&lt;br /&gt;
[[Bild:P2 Standee Davy Back1.jpeg|thumb|right|Captain Jack Sparrow sieht einer interessanten Zukunft entgegen: Mehr Monster, mehr Flüche und mehr Galgenhumor.]]&lt;br /&gt;
Ah, da seid ihr ja wieder. Geil, oder! Also, der Film verspricht irrer, größer, actionreicher und gewitzer zu werden als Teil Eins! [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]] scheinen ja mit Referenzen um sich zu werfen. Wie bereits bei dem Teaser Trailer vermutet, wird es wohl einige Anspielungen auf [[20.000 Meilen unter dem Meer]] geben (z.B. die Krake und das Orgelspielen). Was das ganze noch interessanter macht: Wie ihr vielleicht wisst, begründete man die PG-13 Freigabe von [[Fluch der Karibik]] damit, dass [[20.000 Meilen unter dem Meer]] heute auch eine solche Freigabe absahnen würde. Und wieso? Genau, wegen der Szene mit der Krake!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheint so, als müsste man sich keine Sorgen darum machen, dass der neue Fluch der Karibik harmloser sein wird als Teil Eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser guten Nachricht setzte ich meine Segel. Bis bald, Matrosen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16. Mai 2006: Jack Sparrow und der Fluch der teuren Spezialeffekte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:News-pirate2.jpeg|thumb|left|&amp;quot;Du schuldest mir deine Seele... und 225 Millionen Dollar Produktionskosten!&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich lesen eher wenige von euch das Wall Street Journal. Schade eigentlich, denn gestern veröffentlichte das berühmte Wirtschaftsmagazin einige höchst interessante Zahlen, zumindest für Kinofans. So werden dieses Jahr mehrere Filme erscheinen, die mehr als 200 Millionen Dollar kosten.  Somit wird &#039;&#039;King Kong&#039;&#039; nicht nur vom Empire State Building, sondern auch vom Thron der teuersten Filme aller Zeiten gestoßen. Der neue teuerste Film aller Zeiten wird, vorerst, &#039;&#039;Superman Returns&#039;&#039; mit einem Budget von 261 Millionen Dollar, was selbst für einen Mann aus Stahl eine große Leistung ist.&lt;br /&gt;
Direkt dahinter platziert sich ein ganz anderer Held. Oder vielmehr ein Antiheld: Jack Sparrows neustes Abenteuer kostet [[Walt Disney Pictures]] und [[Jerry Bruckheimer]] stattliche 225 Millionen Dollar!&lt;br /&gt;
Aber auch die Mutanten aus &#039;&#039;X-Men 3&#039;&#039; verbrauchen ganze 210 Millionen Dollar. Doch nächstes Jahr wird es noch spannender: Der Mann, der von einer Spinne gebissen wurde, krabbelt zum dritten Mal ins Kino und wird auf dem Weg dahin, Prognosen zu Folge, 250 bis 300 Millionen Dollar verbrauchen. Sollte er die oberer Grenze erreichen, wäre &#039;&#039;Spiderman&#039;&#039; sogar unter Berücksichtigung der Inflation der teuerste Film aller Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ihr euch allerdings denken könnt, möchte ich mich hier auf den einzigen &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;-Superheldenfilm in dieser Liste eingehen: [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]].[[Bild:News-pirate4.jpeg|thumb|right|Die wohl effektlastigste [[20.000 Meilen unter dem Meer]] Hommage aller Zeiten: Davey Jones spielt mit seinem Bart Orgel... davon konnte Käpt&#039;n Nemo nur träumen]]&lt;br /&gt;
Genauso wie die anderen der kommenden Big Budget Filme wird vor allem eins die Kosten in die Höhe jagen. Nein, nicht die Gagen, sondern die Kosten für die Spezialeffekte.&lt;br /&gt;
Wie man im Trailer gesehen hat, wird das kommende Piratenspektakel mit Effekten nicht geizen. Neben &amp;quot;echten&amp;quot; Effekten, wie etwa Explosionen, wird es vor allem nur so von Computereffekten wimmeln. Die gesamten Bösewichter sind mehr CGI als Mensch (oder Fisch, wie man es halt sehen will).&lt;br /&gt;
[[Bild:News-pirate14.jpeg|thumb|left|Jack Sparrow ruft zum Angriff auf. Ob er in Sachen Einspielergebnis endlich diesen blöden Luxusliner besiegen wird? Ich würds ihm gönnen!]]&lt;br /&gt;
Allerdings scheint sich die Investition zu lohnen. Bereits im Trailer sieht das alles sehr beeindruckend aus. Die Art, wie Jones Orgel spielt übertrifft Kapitän Nemo bei weitem...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, wie dem auch sei: Der neue Fluch der Karibik kostet 100 Millionen Dollar mehr als der erste und wird Disneys teuerster Film aller Zeiten. Dies zeugt davon, dass Disney in &#039;&#039;diese&#039;&#039; Fortsetzung vertraut und sie wirklich betreut, nicht so wie die zahlreichen &amp;quot;Billig-produziert-schnell auf dem Markt-schnell-vergessen&amp;quot;-Fortsetzungen für die DVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit verabschiede ich mich, garantiert kostenlos! Euer Sir Donnerbold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===31.Mai 2006: Bring mich zum Horizont===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fdk29.jpg|thumb|right|Zum Erfolg verurteilt? Hoffen wir es, denn dieser Mann hat es verdient.]]&lt;br /&gt;
Am Ende von [[Fluch der Karibik]] sagt Jack Sparrow, dass er möchte, dass ihn die Black Pearl bis zum Horizont bringt. Am Horizont ist das Ende des Blickfeldes, was aber nicht heißt, das danach Schluss ist. Hinterm Horizont können sich stets fantastische, neue Abenteuer befinden, unerforschte Gründe oder verlorene Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Fluch der Karibik]]-Fans ist am Horizont der dritte Teil der Kinoreihe zu sehen, davor gibt es noch Videospiele, Merchandising und DVDs, aber das was den Fans momentan am nahesten ist, das ist [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]].&lt;br /&gt;
Aber war es das etwa schon? Ist die Welt der Piraten dann erkundet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist ganz klar: NEIN!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns auf einen hohen Berg begeben, und unser bestes Fernrohr rausholen, dann können wir, mit viel Anstrengung, eine neue Piratenflagge erkennen. Ganz fern von uns, fast schon hinterm Horizont.&lt;br /&gt;
Bis diese Piratenflagge zu uns kommt, kann es noch lange dauern, aber immerhin ist sie bereits gehisst.&lt;br /&gt;
Das haben übrigens gleich mehrere Mannen einer fest verbundenen Crew erledigt. Zum einen [[Johnny Depp]], der in mehreren Interviews erzählte, wie sehr er Jack Sparrow liebt. Seine Figur habe mehr verdient, man hätte nicht genug Jack Sparrow gehabt in dem ersten Teil. Und erst kürzlich meinte Depp, er würde auch einen Vertrag unterschreiben, der ihn bis zu &#039;&#039;[[Fluch der Karibik]] 7&#039;&#039; verpflichtet, wenn man ihm so einen Vertrag geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja schon viel versprechend. Noch besser wird es, wenn man sich an [[Jerry Bruckheimer]] wendet. Während die Sets und Requisiten von Teil Eins noch, wie in Hollywood typisch, zerstört wurden, so lagerte Bruckheimer die Kulissen, Kostüme und Requisiten von Teil Zwei und Drei, &amp;quot;in der Hoffnung die Reihe fortsetzen zu können. Wenn Disney uns weiter Checks ausstellt, dann werden wir es auch machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Produzent scherzte, er würde auch gerne eine Fernsehserie zum Film machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Disney die Checks ausstellt, ist mittlerweile ziemlich offensichtlich: Seit langem versucht Disney ein Franchise zu starten. Eine Reihe von Kinofilmen, wie man es von &amp;quot;Freitag, der 13.&amp;quot; und &amp;quot;James Bond&amp;quot; kennt. Doch sämtliche Versuche ([[Dick Tracy]], [[Rocketeer]], [[Judge Dredd]], [[V.I. Warshawski]]) scheiterten.&lt;br /&gt;
Nun aber hat Disney ein extrem heißes Eisen im Feuer. Nachdem zum Kinostart die große Merchandisingoffensive ausgelassen wurde, so finden langsam aber sicher immer mehr Piraten-Fanartikel den Weg in die [[Disneyland]]-Läden, Internetshops und Filmfangeschäften.&lt;br /&gt;
Das liegt daran, dass [[Disney Consumer Products]] ins Franchise eingebunden wurde. &amp;quot;DCP&amp;quot; sorgt momentan dafür, dass die &amp;quot;[[Fab Five]]&amp;quot; ([[Micky]], [[Donald]], [[Goofy]], [[Pluto]] und [[Minnie]]), die Disney Prinzessinnen und auch [[Winnie Puuh]] aktuelle Charaktere bleiben und fördern regelmäßig die Produktion neuer Ergebnisse.&lt;br /&gt;
Das [[Fluch der Karibik]] aber zu sehr ausgenutzt wird, möchte man vermeiden. So plant man, erst 2010 oder 2011 einen neuen Film rausbringen möchte, der bei Erfolg eine &amp;quot;James Bond&amp;quot;-artige Veröffentlichungsweise neuer Filme auslösen soll. Im Drei- bis Vier-Jahrestakt gäbe es dann neue Piratenabenteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch genug der Zukunftsmusik. Erst einmal müssen wir uns [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] ansehen, um dann über die Zukunft des Piraten mit dem Namen eines Vogels entscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin wünsch ich euch viel Wasser unterm Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer, Sir Donnerbold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Juni 2006: Wohin führt uns der Kompass, der nicht nach Norden zeigt?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:2barbeque.jpeg|thumb|left|Heiteres Piraten-braten...]]&lt;br /&gt;
In welche Gewässer segelt das stolze Schiff &amp;quot;[[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]]&amp;quot;? Führt uns der Kompass, der nicht nach Norden zeigt etwa in seichte, unterhaltsame Comedy-Gewässer? Oder werden wir uns ab dem 27. Juli in der stürmischen See der Action wiederfinden?&lt;br /&gt;
Vielleicht aber geht die Reise auch in die mysteriösen, nebligen Meere, die bereits von Teil Eins gestreift wurden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach der Genrezusammensetzung des zweiten Fluch der Karibik-Teils beschäftigt die Fans schon lange.&lt;br /&gt;
Der Teaser Trailer etwa beginnt mit dem Piratenlied, und nachdem der Bösewicht eingeführt wurde konzentriert sich der Trailer auf Jack Sparrow und einige Gags.&lt;br /&gt;
Die Musik ist treibend und man denkt irgendwie, Fluch der Karibik 2 lege mehr wert auf die Comedy als noch Teil Eins.&lt;br /&gt;
Doch der zweite Trailer lässt anderes vermuten. Zwar bekommen wir von Captain Jack Sparrow zwei sehr geniale, lustige und denkwürdige Sprüche zu hören, aber der Gesamteindruck wird von etwas anderem geprägt.&lt;br /&gt;
Die Bilder zu Beginn sind dunkel. Eines der Skelett-Musikthemen von [[Fluch der Karibik]] ertönt und wir sehen die Seemonster sowie Will, der im Gewitter auf einem gverlassenen Schiff etwas oder jemanden sucht.&lt;br /&gt;
Elizabeth wiederum sitzt alleine im Regen und sieht nicht sehr glücklich aus.&lt;br /&gt;
Nach kurzer Storyeinführung und weiteren düsteren Bildern von einer Insel und den Seemonstern um Davey Jones bekommen wir unter anderem Elizabeth in Männerklamotten zu sehen, die auch sogleich ohne hinzusehen zwei Monster durchsticht. Zahlreiche Explosionen treiben den Trailer voran und Will und Jack sind mitten in der Action.&lt;br /&gt;
Die Musik ist mystisch angehaucht und verspricht so manches unheilvolles. Zuletzt sehen wir einen kampfbereiten Jack und hören einen panisch klingenden Chor. &lt;br /&gt;
[[Bild:Potc2 scenic 1920x1600.jpeg|thumb|right|...oder düster-pompöses Piratenspektakel?]]&lt;br /&gt;
Auf mich wirkt der Trailer so, als wäre der neue Fluch der Karibik Film düsterer. Die Action ist größer und weniger spielerischer als im Vorgänger, die Figuren und Bilder schmutziger. Außerdem, so scheint es und so hoffe ich auch, knüpfen die Autoren stark an Teil Eins an. Was sind die Konsequenzen aus diesem Film?&lt;br /&gt;
Will erlebte einige Piratenabenteuer und wurde von Elizabeth auch als Pirat bezeichnet. Aus dem romantisierten Piraten ist aber ein wahrer Freibeuter geworden. Will zeigt harten Willen und ist sogar bereit Jack den Kannibalen zu überlassen (siehe Teaser Trailer). Elizabeth hatte schöne, zweisame Stunden mit ihrem Piratenidol im Scheine eines Lagerfeuers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konflikte sind garantiert, und die Musik lässt eine (für den Zuschauer angenehme) Weltuntergangsstimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob [[Fluch der Karibik 2]] nun wirklich düsterer wird oder doch fröhlicher, das erfahren wir vielleicht schon, wenn die US-Freigabe offiziell bekannt wird. Denn die MPAA (die FSK in Amerika) begründet ihre Freigaben. Das sollte man sich zum Vorbild nehmen, denn so kann man einen Film besser einschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer... wir sehen uns, ihr Landratten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Juni 2006: Von einer harten Freigabe und verfluchtem Timing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik2-04.jpg|thumb|right|Seemonster-Piraten sind also wirklich genauso gruselig wie Zombie-Piraten.. oder sogar noch gruseliger!]]&lt;br /&gt;
Wie ihr vielleicht schon in unseren [[Vorlage:Aktuelles (Filme) | News]] gesehen habt, ist die US-Freigabe von [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] endlich bekannt! Der kommende 225 Millionen Dollar schwere Film wird die zweite mit einem &#039;&#039;&#039;PG-13&#039;&#039;&#039; versehende Produktion von [[Walt Disney Pictures]] sein! &lt;br /&gt;
Das ist so eine großartige Nachricht, zumindest in meinen Augen, und... ich bekam sie nicht sofort mir! Das ist wieder so typisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste nämlich Donnerstag früh auf ein weiteres, viertägiges Seminarwochenende. Das Seminar ist vollkommen klasse, es macht riesigen Spaß und ich lerne auch was. So gesehen kein Grund zur Beschwerde, nur Gründe für Lob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABER... mein Bauchgefühl sagte mir Mittwoch Abend, dass garantiert an diesem Wochenende die Freigabe für [[Fluch der Karibik 2]] bekannt gegeben wird... und mein Bauchgefühl hatte wie immer Recht!&lt;br /&gt;
Samstag Mittag hatte kurz etwas Freizeit und saß in der Sonne an einem Laptop mit Internetverbindung.&lt;br /&gt;
Da ich allerdings auf Abruf bereit war, konnte ich auch nicht weg. So ging ich auf Google und suchte nach News für den von mir am meisten erwarteten Film des Jahres (ihr habts erraten... Fluch der Karibik 2).&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-dead-mans-chest-20051207005036491.jpg|thumb|left|Das ist kein gemütliches Freibad...]]&lt;br /&gt;
Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dachte ich mir, &amp;quot;Gehste auf die offizielle Seite und guckst nochmal den Trailer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und dann sehe ich es.. unterm Logo auf der offiziellen US-Seite steht nicht mehr &amp;quot;Not Yet Rated&amp;quot; sondern irgendso ein Kasten.&lt;br /&gt;
Mit aller Macht versuchte ich was zu erkennen, aber das Dunkelgrün auf Schwarz im blendenen Sonnenlicht war nicht so gut zu erkennen...&lt;br /&gt;
Irgendwann sehe ich doch was... PG-13... Yeah! Strike!!! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Freudentaumel über die genaue Beschreibung der Freigabe und anschließendem mehrmaligen Trailer gucken bin ich leicht gekränt. Ich habe mehrere Leute gebeten mir ne E-Mail zu schreiben, wenn die Freigabe bekannt ist. Mein E-Mail Kasten war aber leer... Dafür hab ich im Internet erfahren, warum die Freigabe so spät rauskam: Der Film ist noch lange nicht fertig (es fehlen noch viele Computereffekte) und deshalb wollte Disney ihn nicht vorzeigen, konnte es zum Teil auch gar nicht. Ja,ja, das Timing der Freigabe ist verdammtermaßen verflucht. Für Disney und für mich!&lt;br /&gt;
[[Bild:It5umg03.jpeg|thumb|right|&amp;quot;Ich sehe da hinten am Horizont jede Menge Gewalt!&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Naja, auch wenn ich von der Freigabe zu nem dummen Zeitpunkt erfahren habe, so ist sie ein Grund zur Freude. Ihr habt es ja vielleicht schon mitbekommen: Ich mag etwas kantige, härtere Disney-Filme und bei der Freigabe kann nicht viel schief gehen!&lt;br /&gt;
Und nun zu dem auf das &#039;&#039;ihr&#039;&#039; möglicherweise die ganze Zeit gewartet habt und ich schon die ganze Zeit richtig scharf bin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;lt;small&amp;gt;wahrscheinliche&amp;lt;/small&amp;gt; Antwort auf die Frage &amp;quot;&#039;&#039;[[Benutzer:Sir_Donnerbold#7._Juni_2006:_Wohin_f.C3.BChrt_uns_der_Kompass.2C_der_nicht_nach_Norden_zeigt.3F | Wohin führt uns der Kompass, der nicht nach Norden zeigt?]]&amp;quot;&#039;&#039; beziehungsweise: &amp;quot;&#039;&#039;Wird [[Fluch der Karibik 2]] härter, düsterer oder harmloser als [[Fluch der Karibik|Teil Eins]]?&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Imgfdtu01.jpeg|thumb|left|&amp;quot;Ist doch super, Will! Freu dich doch! Endlich mal was los hier!&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nun, wie ich im vergangenen Teil meiner Kommentarreihe zu [[Fluch der Karibik 2]] erklärt habe, kommentieren die Amis die Jugendfreigaben. Da steht zum Beispiel &amp;quot;PG for Some Mild Language&amp;quot; oder &amp;quot;PG-13 for some Sex Scenes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, dann wollen wir mal gucken:&lt;br /&gt;
Der erste Teil hatte offiziell eine PG-13 Freigabe mit dem Zusatz &amp;quot;For Action Adventure Violence&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der zweite dagegen &amp;quot;For Intense Sequences Of Adventure Violence, Including Frightening Images&amp;quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederhole: „&#039;&#039;&#039;Intense&#039;&#039;&#039;“ und „&#039;&#039;&#039;Frightening Images&#039;&#039;&#039;!!!&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates bug pg13.jpeg|180px|right]]&lt;br /&gt;
Demnach scheint sicher zu sein, dass Disney nicht nur seinen teuersten Film, sondern auch seinen härtesten in die Kinos bringt. Denn „intensive Darstellung von abenteuerlicher Gewalt, die erschreckende Sequenzen beinhaltet“ ist einfach mehr als „Abenteuerliche Action Gewalt“.&lt;br /&gt;
Ich freue mich darüber. Denn somit scheint der Trailer (vor allem seine zweite Häfte) mit dem bedrohlichen Score und diesem apokalyptisch anmutendem Chor und den zahlreichen dunklen und explosiven Bildern nicht zu viel zu versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Fan- und Insiderberichte stimmen, steckt so einiges mehr hinterm Film, als der Trailer verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das ist ein ganz anderes Knäul von hoffentlich wahrem Seemansgarn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verspreche euch an dieser Stelle mehr Updates und nun dürft ihr über die Planke hopsen! Viel Spaß wünscht euch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
euer Sir Donnerbold!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Juni 2006: Gerade eben noch auf dem Schiffsdeck und schon auf unserer Tanzfläche!===&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchKampf1.jpeg|thumb|left|Will und Jack legen eine heiße Sohle hin]]&lt;br /&gt;
Wenn ein Film erfolgreich wird, zieht dieser Umstand einige Ereignisse nach sich: Er wird eine umfangreiche DVD-Veröffentlichung erhalten, bekommt oftmals eine Fortsetzung und gewinnt zahlreiche Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Film den &amp;quot;erfolgreich&amp;quot; Status verlässt und darüber hinauswächst, dann zeiht er noch mehr nach sich: Es gibt zahlreiches Merchandising für erwachsene Sammler, es erscheinen Bücher zum Film und eventuell wird eine Themenparkattraktion zu ihm erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fluch der Karibik]] aber erreicht neue Horizonte. Nachdem mit Waffen und Schätzen aus dem Film der Sammlermarkt befriedigt wurde, eine Romanreihe in den Startlöchern steht, das beste Disney-DVD-Set auf den Markt kam und die Themenattraktion, auf der der Film basiert zum Film passend umgebaut wurde wird es wahrlich schräg:&lt;br /&gt;
[[Bild:Willelizabeth2.jpg|thumb|right|“Elizabeth, schenkst du mir den nächsten Tanz?“]]&lt;br /&gt;
Der niederländische Trance-Star DJ Tiësto erhielt von Disney den offiziellen Auftrag eines der Themes von [[Fluch der Karibik]] zu einem Trancestück zu machen.&lt;br /&gt;
Das Ergebnis: &amp;quot;He&#039;s a Pirate&amp;quot; (die feierliche Erkennungsmelodie von Sparrow und das erste Stück, das im Abspann zu hören ist) gibt es nun als flotten Discogänger-zum-schwitzen-bringen-upbeat-Song.&lt;br /&gt;
Und da Herr Dj Tiësto so viel Spaß bei der Arbeit hatte, machte er noch direkt eine Radio Version aus seiner „He‘s a Pirate“ Variante und mixte eine schnelle, bombastische Orchesterversion.&lt;br /&gt;
Und um aus der normalen Single ein Trance-Juwel zu machen, lud er einige Kollegen dazu ein, es ihm gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Doppel-CD “Death Man&#039;s Chest: Remixes“ beinhaltet nun 4 Versionen von „He‘s a Pirate“ und zwei von „Swords Crossed“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr also das nächste Mal in die Disco geht, nehmt euer aztekisches Goldmünzenmedallion mit und entert stilecht die Tanzfläche. Euer Kompass, der nicht nach Norden zeigt führt euch bestimmt in die richtige Richtung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===26. Juni 2006: So sichert man sich einen vierten Teil===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich euch einen wirklich &amp;quot;kleinen&amp;quot; Kommentar bieten. Aber der Inhalt sollte alle kleinenund großen Piraten da draußen erfreuen: Nachdem Bruckeimer und Depp ja schon von einem neuen Teil schwärmten und Disney seine &amp;quot;Consumer Product&amp;quot; Abteilung auf das Franchise los ließ (was neue Filme fast schon garantiert), versucht Disney nun Depp zur Sicherheit auch noch zu ködern: Disney verspricht [[Johnny Depp]], laut hotblog.com, für jeden zukünftigen Film der [[Fluch der Karibik]] Reihe &#039;&#039;zwei&#039;&#039; weitere Filme seiner Wahl, die er wirklich frei nach seinem Geschmack wählen und machen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schlägt das Künstlerherz doch höher!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit sag ich: Auf wiederlesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===27. Juni 2006: Die Truhe des Todes wurde ausgebuddelt!===&lt;br /&gt;
[[Bild:Potc 20.jpg|thumb|left|Stimmt ein Liedelein an! Ein großartiger Film wird kommen und soll gefeiert werden!]]&lt;br /&gt;
Am Samstag fand in Disneyland, Anaheim, die Weltpremiere von [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] statt. Und so langsam aber sicher trudeln die ersten Reviews ein. Nicht nur über den Film, sondern auch über die neue Version der Attraktion, die als Inspiration diente.&lt;br /&gt;
Und damit ihr keinen Schnellschusskommentar von mir bekommt (und weil ich Praktikum, also wenig Zeit habe), gibt es leider erst heute den großen Kommentar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war Moriarty von &amp;quot;Ain&#039;t it cool News&amp;quot; auf der Premiere und in seinem Review des Films lobt er ihn in hohen Tönen. Er sei spannender, größer, witziger und vor allem BESSER als Teil Eins. Und trotz seiner epischen Breite gingen die Figuren nicht verloren. Schließlich zog er einen Vergleich zwischen der [[Fluch der Karibik]] und der &#039;&#039;Star Wars&#039;&#039; Reihe. Krieg der Sterne aka Eine neue Hoffnung war gut, doch &amp;quot;Das Imperium schlägt zurück&amp;quot; wesentlich besser... und weniger fröhlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch bei [[Fluch der Karibik]]. Moriarty fühlt sich an Zeiten zurück erinnert, als es keine &#039;&#039;PG-13&#039;&#039; Freigabe gab, und Filme wie Indiana Jones und Poltergeist eine PG Freigabe erhielten, was man sich heute nicht mehr vorstellen könnte. Nun sei es ähnlich. Das große und dunkle Abenteuer sei innerhalb der PG-13 Menge ein wirklich auffälliger Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der nette Kritiker von thehotblog.com lobt den Film in hohen Tönen. Einziges Problem des Films: Er sei zu lang. Nun, wenn es sonst nichts ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...können wir uns ja freuen. Auf bald!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;35%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 2px solid #dfdfdf; background-color: #eeffee; padding: 0 5px 5px 10px; margin: 0 5px 10px 0;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jerry Bruckheimers bombastisches Filmarchiv ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch der Karibik 2 Banner.JPG|250px|left]]&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht gerade ein Schiff kapere, eine Mannschaft in Tortuga suche, stehle, raube, plündere oder anders gesagt meine schwarze, heimtückische Seele ausreiße, dann sehe ich mir bei einer schönen Buddel voll Rum nen Streifen von meinem Lieblingsproduzenten an.&lt;br /&gt;
Und hier seht ihr die Filme, die [[Jerry Bruckheimer]] für die Disney Studios gemacht hat. Wenn sie euch Landratten nicht gefallen, dann solltet ihr euch besser vorsehen. Ich könnte euch ansonsten den Haien zum Fraß vorwerfen!&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Nopanic.jpg|75px|right]][[Jerry Bruckheimer]]s Erstling für die [[Walt Disney Company]] fällt etwas aus dem Rahmen. Anstatt eines flotten Actionfilms, wofür er ja bekannt ist, produzierte er mit [[No Panic - Gute Geiseln sind selten]] eine rabenschwarze Weihnactskomödie, die vor Streitereien, Worgefechten und Schimpfwörtern nur so wimmelt.&lt;br /&gt;
Ein Einbrecher nimmt in diesem Film ein Ehepaar als Geiseln, um sich bei ihnen einzunisten bis seine Fluchtmöglichkeiten vorbereitet sind. Doch was er nicht weiß: Er hat sich das denkbar schlechteste Paar ausgesucht. Denn diese zwei haben ein wahrlich zerüttetes Verhältnis zueinander. Zu allem Übel kommt auch noch die nervige Schwiegerfamilie zum Weihnachtsessen. Da bleibt dem sympatischen Ganoven nur eins: Sich als den Paartherapeuten ausgeben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Komödie ist zwar nicht gerade das, was man als einen typischen Bruckheimer-Film bezeichnen würde, aber dennoch ist sie herrlich anzusehen. Die Wortgefechte sind klasse und unter all den überzeichneten Situationen steckt doch ein Kern Wahrheit. Denn wer hat sich noch nie an Weihnachten gezofft?&lt;br /&gt;
Die Charaktere sind zudem sehr rund und leiden nicht an dem Komödien-Syndrom &amp;quot;Plattheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Insgesamt eine kultige Sache, die sich als Geheimtipp gut empfehlen lässt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Crimson tide.jpg|75px|left]]Mit dem U-Boot Thriller [[Crimson Tide]] lieferte Jerry Bruckheimer einen seiner intelligentesten Filme ab. Denn in diesem Film geht es hauptsächlich um zwei Männer mit unterschiedlichen Auffassungen vom Krieg. Und sie beide haben als einzige Männer die Macht über ein Atom U-Boot, dass das Schicksal der Welt verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spannenden Wortgefechte darüber, wer nun im Recht liegt und ob Angriff wirklich die beste Verteidigung ist sind allesamt spannend und sorgen für eine dichte Atmosphäre. Wer politisch interessiert ist, muss sich diesen Film allein schon wegen den Dialogen anhören. Alle anderen, die einfach spannende Kinokost haben wollen, sind ebenfalls richtig bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Dangerousminds.PNG|75px|right]]Eine toughe Frau, die sich mit einer Bande wilder, zukunftsloser Jugendlichen auseinandersetzen muss. Und zwar in der Schule: [[Dangerous Minds]] ist ein spannendes, schnelles Drama, das den Inszenierungsstil von Bruckheimer und Don Simpson vom Actionfilm zum Drama rüberrettet. Dadurch wirkt der Film sehr frisch und ist vor allem für Jugendliche wesentlich interessanter.&lt;br /&gt;
[[Michelle Pfeiffer]] spielt hier eine neue Lehrerin, der ausgerechnet die Rüpelklasse forgesetzt wird. Doch mit allerlei ungewöhnlichen Methoden kann sie die Ghetto-Kids für sich gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nur schwere Dramakost mit besten Oscar-Chancen gewöhnt ist, wird sich bei dieser flotten Genreabwandlung (immerhin stammt aus diesem Film der Hit &#039;&#039;Gangsta&#039;s Paradise&#039;&#039;)sicherlich nicht wohl fühlen, doch wer für solche Variationen offen ist oder nach vielen Popcornfilmen etwas mehr Tiefgang sucht, sollte es mit diesem Film wirklich mal versuchen.&lt;br /&gt;
Irgendwie skurril: Der Film wettert (zu Recht) gegen Drogen, dabei ist Co-Produzent [[Don Simpson]] berüchtigt für seine Eskapaden. Vielleicht hätte er seinen Film mal sehen sollen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Rockthe.jpg|75px|left]]Nach einer Komödie, einem Thriller und einem Drama produzierte Bruckheimer mit [[The Rock]] nun auch einen Film für Disney, der dem entspricht, wofür er bekannt ist: Ein lauter, gigantischer, schneller und unglaublich stylischer Actionkracher. &lt;br /&gt;
Und [[The Rock]] legte die Latte für Actionfilme sehr hoch: Die Story ist originell, die Schauspieler gut und die Inszenierung eine Augenweide.&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass die Story von den Charakteren geleitet wird, und nicht umgekehrt. &lt;br /&gt;
Rückblickend kann man außerdem feststellen, dass dieser Film den optischen Stil, mit dem man Jerry Bruckheimer verbindet gefestigt hat. DIes liegt wohl daran, dass er hier erneut mit [[Michael Bay]] zusammen gearbeitet hat. Und Bay hat einen sehr ähnlichen visuellen Geschmack wie Bruckheimer. Kein Wunder, dass The Rock für viele zum Eichmaß Bruckheimers wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Conairk.JPG|75px|right]]Jerry Bruckheimers erster Film nach Don Simpsons Tod führt die Entwicklung von [[The Rock]] noch weiter: In [[Con Air]] gibt es mehr Charakterdarsteller, mehr Ironie, mehr stilisierte Actionsequenzen und noch mehr Figuren, die die Handlung vorantreiben.&lt;br /&gt;
Ob Con Air jetzt besser ist als The Rock ist eine alte, nie ehrlich geklärte Frage. &amp;quot;The Rock&amp;quot; ist sicherlich die größer erscheinende Produktion, aber &amp;quot;Con Air&amp;quot; hat das rauere, männlichere Feeling. Man könnte fast sagen, dass die beiden Filme (trotz gleicher Jugendfreigaben) völlig verschiedene Zielgruppen haben. Ist &amp;quot;The Rock&amp;quot; für den actionhungrigen Jugendlichen, spricht das sich niemals ernst nehmende Werk &amp;quot;Con Air&amp;quot; eher das Männerpublikum an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst kann mich nie zwischen den beiden Filmen entscheiden, aber das ist an sich ja nur ein gutes Zeichen. Die Story über einen Gefangenentransport in der Luft, der außer Kontrolle gerät und schließlich von den gemeingefährlichsten Schwerverbrechern der USA befehligt wird ist sicherlich eher ein Aufhänger für interessante uns skurrile Charaktere, die von einer knallharten Actionszene zur nächsten gelangen, aber das sorgt nur für einen noch höheren Unterhaltungsfaktor. Nach diesem Film strotzt man vor Testosteron!&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Armageddon-poster02.jpg|75px|left]]Wenn man übertreibt kann alles schnell ins Auge gehen. Aber es muss nicht schief gehen. Ein Beispiel dafür, dass Superlative gut funktionieren kann ist [[Armageddon]], ein gigantischer Film mit großen Spezialeffekten, pompöser Musik, riesigem Staraufgebot und einem wahrlich großem Problem: Die Erde droht aufgrund eines Meteoriteneinschlags unterzugehen. &lt;br /&gt;
In alter Hollywood-Manier nimmt sich der Film viel Zeit erst die Bedrohung und dann die große Crew ausführlichst einzuführen. Wie sind sie denn so alle, und warum treffen sie aufeinander? Nachdem das in ausladenden und großen Kamerafahrten geklärt wurde, geht es ab ins All. Dort setzt der Film nochmal einen drauf. War er vorher schon riesig, so steigert sich alles ums vielfache. &lt;br /&gt;
Während Armageddon werden mehrere Städte zerstört, eine Raumstation, ein Raumschiff, einige Menschne sterben und der sonstige Materialschaden sollte die Kosten einiger Staaten decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja... [[Michael Bay]] hat sich wieder mit [[Jerry Bruckheimer]] zusammengetan! Und die zwei erweisen ihrem Ruf als Krawall-Duo wieder alle Ehre. Das Ergebnis ist ein optischer Leckerbissen mit Adrnalinkicks, Humor und Popcorn-Romantik. Der Soundtrack passt perfekt und die Story zieht einen in den Bann. Anspruch aus, Unterhaltungszentrum an heißt es bei dem größten E-Ticket Ride, den die Disney-Studios bis damals rausgebracht haben! Zu Recht wurde das ganze zum größten Spielfilmerfolg des Konzerns. Mittlerweile wurde die wilde und explosive Astronautenhatz zwar überholt, aber dennoch zieht der Film Menschen immer wieder in Massen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltuntergangwar nie so unterhaltsam wie hier...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Um es spannend zu machen, werde ich euch die restlichen Schätze erst Stück für Stück vorstellen! Seid gespannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 2px solid #dfdfdf; background-color: #f8e8ff; padding: 0 5px 5px 10px; margin: 0 5px 10px 0;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fakten aus der Schatztruhe==&lt;br /&gt;
Nun, irgendwie seid ihr mir sympathisch! Das liegt daran, dass ihr mir bekannt vorkommt. Hab ich euch vielleicht schon einmal bedroht?&lt;br /&gt;
Egal, ihr habt die einmalige Ehre meine wertvollen Schätze zu betrachten: Wichtige und interessante Fakten zur [[Fluch der Karibik]]-Kinoreihe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gegen Ende der Dreharbeiten an dem Film war man bei Disney so euphorisch gegenüber &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;, dass man den Originaltitel &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; in &#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039; umbenannte. Man plante bereits bei Erfolg ein Franchise zu gründen und hoffte der Filmtitel wäre durch den Untertitel &amp;quot;Sequel tauglicher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am 10. August 2002 entfachte ein Feuer auf dem Set des Films. Niemand wurde verletzt und es entstand ein Schaden in Höhe von 350.000 Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der bislang einzige Disney Film, der als 3 Disc DVD Set veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während Norringtons Beförderungszeremonie spielt die Kapelle &amp;quot;Rule Britannica&amp;quot;, eine klare Anspielung auf Britanniens Regentschaft in der Karibik zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Lady Washington&amp;quot; wurde zur &#039;&#039;Interceptor&#039;&#039; umgebaut und ist somit das einzige echte Schiff im Film. Deshalb gibt es auch keine Deko im eigentlichen Sinne auf ihr: Alles auf der Interceptor ist funktionsfähig. Die anderen Schiffe in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind Modelle und/oder auf Bühnen und Gerüsten gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szenen, in denen [[Jack Sparrow]] versucht die Interceptor zu steuern sind echt. Depp wurde überrascht, als plötzlich die ganze Crew weg war und er, unter Anleitung des Kapitäns des echten Schiffes, steuern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jack Sparrow sagt, kurz bevor Elizabeth nach ihrem Sturz aufs Wasser aufschlägt, &amp;quot;&#039;&#039;...and then they made me their chief!&#039;&#039;&amp;quot;. Dies ist eine Anspielung auf &amp;quot;The Fast Show&amp;quot; aus dem Vereinigten Königreich. Die Sendung heißt in den Staaten &amp;quot;Brilliant&amp;quot; und gehört zu Depps Lieblingsserien (er hatte auch eine Gastrolle). Dieser Satz wird regelmäßig von Mark Williams&#039; Charakter gesagt, worauf er mit einem &amp;quot;&#039;&#039;Which was nice.&#039;&#039;&amp;quot; abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] sollte eine Zeit lang in Deutschland &#039;&#039;Schatz der Karibik&#039;&#039; heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Affe &amp;quot;Jack&amp;quot; wurde von zwei Capuchin Affen gespielt. Einem Weibchen namens Tara (10 Jahre alt) und einem Männchen namens Levi (8 Jahre alt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Trinkspruch von Gibbs und Sparrow, &amp;quot;Nimm was du kriegen kannst! – Und gib nichts wieder zurück.&amp;quot;, wurde von der Crew der Lady Washington inspiriert. Als diese das Schiff, das zur Interceptor umgbaut wurde, zum Drehort brachten verwendeten diese ihren typischen Spruch beim anbinden des Schiffes. Die Autoren schnappten dies auf und dachten, dass es ein perfekter Trinkspruch wäre. Also bauten sie diesen Spruch in den Film ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut den Autoren sind Barbossa und Jack Sparrow in diesem Film &amp;quot;larger than life&amp;quot; Figuren. Sie stehen über den anderen und das Handeln dieser beiden bestimmt den gesamten Verlauf. Sie seien, ähnlich wie die Kontrahenten in Spaghettiwestern, fast schon Götterfiguren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.cbsnews.com/stories/2006/06/29/earlyshow/leisure/celebspot/main1763750.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Mehr Juwelen des Wissens folgen bald!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<title>Miramax</title>
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		<updated>2006-06-28T12:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Partnerschaft mit Disney */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Miramax.jpg|thumb|right|Das aktuelle Miramax Logo (© Miramax)]]&lt;br /&gt;
Miramax war lange Zeit ein unabhängiges Filmstudio, gegründet von den Brüdern [[Bob Weinstein | Bob]] und [[Harvey Weinstein]]. Seit Ende 2005 ist Miramax ein reiner Markenname der Disney Company, ähnlich wie [[Touchstone]] und [[Walt Disney Pictures]]. Die Weinsteins verließen das Studio und gründeten eine neue Produktionsstätte, die &amp;quot;Weinstein Company&amp;quot;. Die Filme aus dem Hause Miramax spielten bis 2005 4,5 Milliarden Dollar ein und wurden mit Preisen geradezu überhäuft. Allein die Statistik zum prestigeträchtigen [[Oscar]] kann sich sehen lassen: 258 Oscar-Nominierungen, 61 gewonnene Oscars, 18 Oscar-Nominierungen für den Besten Film und 3 gewonnene Oscars für den besten Film. (Stand: Dezember 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pre-Disney==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Miramax im Jahre 1979 in New York. Der Name des Studios entstand aus der Kombination der Vornamen von den Eltern der Weinstein Brüdern: Miriam und Max.&lt;br /&gt;
[[Bild:Miramax old.jpg|thumb|left| Das alte Logo von Miramax (© Miramax)]]Damals verstand sich Miramax als der (Klein-)Verleiher für nicht amerikanische Filme und amerikanische Independentproduktionen, die aus den verschiedensten Gründen nicht die Chance hatten kommerzielle Erfolge zu werden und deshalb von den Majorstudios abgelehnt wurden. &lt;br /&gt;
Unter diesen Filmen befanden sich viele Softcore-Streifen, Konzertfilme und Arthouse-Movies, vor allem aus Europa. Doch erst ab Mitte der 80er Jahre betätigte sich Miramax nicht mehr nur als Verleih, sondern auch als Produktionsfirma. Zugleich begannen auch die erste Erfolge, mit denen Miramax für Aufsehen sorgte: Die Dokumentation [[Der Fall Randall Adams]] ermöglichte einem unschuldig zum Tode verurteilten eine Neuverhandlung und kurz darauf die Freilassung. Im Jahr darauf entstand mit [[Sex, Lügen &amp;amp; Video]] ein Kultfilm, der nicht nur zum größten Erfolg des Studios wurde, sondern auch zu einem der erfolgreichsten Independentfilme  aller Zeiten wurde. Dies lag vor allem daran, dass die Weinsteins den Film nicht wie erwartet beim Sundance Film Festival als Nischenware verkauften sondern in wie einen Blockbuster vermarkteten. Weiteres Aufsehen erregten die Weinsteins mit [[Reservoir Dogs]], dem ersten [[Quentin Tarantino]] Film, und dem Kunstkino-Thriller [[Crying Game]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Partnerschaft mit Disney==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des großen Erfolges der Weinstein Brüder wurde die [[Walt Disney Company]] auf Miramax aufmerksam, vor allem [[Jeffrey Katzenberg]] und [[Michael Eisner]]. Auch wenn Miramax für viele aufgrund seinen unkonventionellen, anspruchsvollen und teils sehr kontroversen Erwachsenenfilmen nicht jedem als perfekter Partner für Disney erschien, strebte Eisner eine Partnerschaft an. In seinen Augen nämlich gab es einen gemeinsamen Nenner: Den Weinsteins war das wichtigste an einem Film die Idee, die ihm zu Grunde lag.&lt;br /&gt;
Also kaufte die Disney Company am 30. Juni 1993 die Miramax Studios für 80 Millionen Dollar. Dies war allerdings keine Übernahme im klassischen Sinne, sondern viel mehr ein großer, wenn auch günstiger, Geschäftsdeal: Disney erhielt sämtliche Rechte an den 200 bisherigen Miramax-[[Bild:Pulp-fiction-poster01.jpg|thumb|left|Kultfilm und Überraschungshit: [[Pulp Fiction]] (© Miramax)]]Filmen sowie alle zukünftigen Projekte dieses Studios. So kann Disney die Miramax-Produktionen gemeinsam mit Disney-, [[Touchstone]]- und [[Hollywood Pictures]] Filmen in so genannten Filmpaketen an Fernsehsender verkaufen und sich zudem in weitere, bislang unberührte Nischen der Filmwirtschaft vortasten. Nicht zuletzt erhoffte man sich, dass Independent Künstler zu großen Stars entwickelt werden können, ohne dass diese das Studio wechselten. Bislang war dies nicht möglich, da Independent Künstler entweder in dieser Nische blieben, oder aber nach ersten Genreerfolgen zu einem anderen Studio wechselten. &lt;br /&gt;
Diese Hoffnung erfüllte sich: [[M. Night Shyamalan]] begann seine Karriere bei Miramax und [[Quentin Tarantino]] wurde zum Kultregisseur und polierte zudem die Drehbücher zu den Actionfilmen [[Crimson Tide]] und [[The Rock]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug für diese Leistungen, von denen Disney profitierte, garantierte Disney Miramax ein jährliches Produktionsbudget von bis zu 700 Millionen Dollar (sollten die Weinsteins in einen Jahr mehr Budget benötigen müsste dies wieder Miramax selbst finanzieren). Zusätzlich behielten die Weinsteins die Kontrolle über ihr Studio (welches deshalb in New York blieb), dieses wiederum behielt somit auch seine Unabhängigkeit. Aufgrund dieses Deals (der auch beinhaltete, dass Disneys [[Buena Vista Home Entertainment]] Abteilung die Video- und später DVD Veröffentlichung der Miramax Streifen ermöglichte) konnten die Weinsteins ihren Filmoutput erhöhen: Innerhalb kurzer Zeit steigerte sich die Eigenproduktion im Hause Miramax von 10% auf 40%.&lt;br /&gt;
Kurz nach Zusammenschluss beider Studios konnten sie auch ihren ersten gemeinsamen Überraschungserfolg feiern: [[Pulp Fiction]] spielte in den Staaten über 100 Millionen Dollar ein und wurde somit der erfolgreichste Independentstreifen überhaupt. Die Einnahmen wurden allein in Europa nochmals verdoppelt und dank starker Videoverkäufe erhielt der Film Kultstatus. Bereits 1995 konnte Miramax seine Gewinnspanne verzehnfachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Zusammenschluss fand jedoch nicht nur Freunde: Während einige Kritiker es nur seltsam fanden, dass diese zwei so unterschiedlichen Firmen zusammenkamen gab es auch einige erboste Reaktionen. Eine katholische Vereinigung rief sogar zum Boykott sämtlicher Disney Produkte auf. Ihre Begründung: Unter anderem Namen sei die familienfreundliche Disney Company für unsittliche, gewalt verherrlichende und unmoralische Filme verantwortlich. Erst Ende 2005 beendete diese erz-konservative Vereinigung ihren Boykott, da Disney sich von den Weinsteins trennte und bald darauf der als christliche Parabel angesehen Film [[Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia]] in den Kinos startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich definierte sich Miramax noch viele weitere Jahre lang hauptsächlich durch anspruchsvolle Dramen und gewalttätige sowie blutreiche Filme, wobei oft auch hohe Altersfreigaben aufgrund Dogengebrauch, vulgärer Sprache und Sex erreicht wurden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Weinsteins.jpg|thumb|right|Harvey (r.) und Bob (l.) Weinstein]]&lt;br /&gt;
Doch neben diesen &amp;quot;Markenzeichen&amp;quot; der Miramax Studios entdeckten diese auch den Mainstream, oder viel mehr das, was zwar keine echter Mainstream ist, aber dennoch großes Publikum findet. Während [[Harvey Weinstein]] immer mehr Augenmerk auf das Entdecken und produzieren von möglichen Oscargewinnern legte, versuchte sich [[Bob Weinstein]] als Produzent von Genrefilmen (hauptsächlich Horror aber auch massentaugliche Franchises) versuchte, was den Miramax Studios eine weitere finanzielle Grundlage bot. Auch wenn die Brüder weiterhin gemeinsam arbeiteten und jeden Film zusammen betreuten, so behielt Harvey die Topstellung bei Miramax, während Bob das Unterlabel [[Dimension Films]] stärkte. Dieses entwickelte sich von dem Markennamen, dass die Brüder für den Vertrieb asiatischer Filme verwendeten zum etwas stärker Profit orientierten Label, aus dem Publikumsschlager wie [[Scary Movie]], [[Scream]] und [[Spy Kids]] stammen. Auch die künstlerisch weniger wertvollen Horrorfilme wurden von Miramax zu Dimension Films übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entstanden auch zunehmend teurere Produktionen wie [[Der englische Patient]], [[Chicago]], [[Aviator]] und [[Unterwegs nach Cold Mountain]], allesamt Oscar Hoffnungen. Außerdem bildeten die Miramax eine Riege von eigenen Stammkünstlern, darunter die Autoren und Regisseure [[Kevin Smith]] und [[Quentin Tarantino]], Allroundkünstler [[Robert Rodriguez]] und die Schauspieler [[Ben Affleck]] und [[Matt Damon]]. Letztere sorgten mit [[Good Will Hunting]] für einen typischen Miramax Vorzeigeerfolgsfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bruch zwischen den Weinsteins und Disney==&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrenheit hand in hand.jpg|thumb|right|Sorgte für Einspielrekorde, zahlreiche Kontroversen und aufgrund [[Michael Eisner]]s Boykottversuch zum Bruch zwischen Disney und den Weinsteins: [[Fahrenheit 9/11]]]]&lt;br /&gt;
Gegen Anfang des neuen Jahrtausends begann es zwischen den Weinsteins und Disney immer mehr zu kriseln: Einerseits gefiel es nicht jedem, dass [[Harvey Weinstein]] seit dem Überraschungserfolg von [[Der englische Patient]] immer mehr teure Epen produzierte um Publikum und Preise zu gewinnen, woraufhin er die Förderung des Independentkinos vernachlässigte, zum anderen erbosten sich manche in der Geschäftsleitung über [[Bob Weinsteins]] &amp;quot;B-Movies&amp;quot; wie [[Scream]] oder [[Dracula 2000]]. Verschlimmert wurde die Krise durch die Kontroverse um [[Dogma]]. Nach mehreren Demonstrationen und Vorverurteilungen verweigerte Disney den Film über den hauseigenen [[Buena Vista]] Verleih an die Kinos zu bringen, woraufhin die Weinsteins diesen Film über andere Verleiher in die Kinos brachten. Außerdem blockte Eisner das [[Herr der Ringe]] Projekt, das unter [[Miramax]] erscheinen sollte. Die Filmrechte gingen zu &amp;quot;New Line Cinema&amp;quot; über, wobei die Weinsteins jedoch als Produzenten dabei blieben und 5% der Einnahmen erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den endgültigen Todesstoß für die Kooperation versetzte jedoch [[Michael Eisner]] im Mai 2004. Bereits vorher gab es Streit zwischen Harvey Weinstein und Eisner (beide sind große Egomanen), doch als Eisner den Weinsteins verbat [[Fahrenheit 9/11]], ein Projekt für das sich die Brüder sehr engagierten, unter dem Miramax Label zu veröffentlichen folgten monatelange harte Verhandlungen, in denen niemand nachgeben wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 2005 verließen die Weinsteins Miramax, da sie den für einen Rückkauf geforderten Preis nicht zahlen konnten. Mit der Abfindung von 130 Millionen Dollar gründeten sie &amp;quot;The Weinstein Company&amp;quot;. Das Label [[Dimension Films]] nahmen sie mit zur neuen Firma, Miramax dagegen gehört allein der [[Walt Disney Company]], ebenso wie die komplette Miramax/Dimension Films Filmothek. &lt;br /&gt;
Die Franchises [[Sin City]] und [[Scary Movie]] dagegen werden partnerschaftlich von beiden Studios weitergeführt.&lt;br /&gt;
In einigen Ländern, darunter Deutschland, übernimmt [[Buena Vista]] weiterhin den Vertrieb der künftigen Weinstein-Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Post-Weinstein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von [[Daniel Battsek]] und [[Scott Rubin]], der bereits mit [[Die Royal Tennenbaums]] einen Film produzierte der von Miramax sein könnte, soll Miramax, mit Ausnahme der bereits existenten Franchises, verstärkt zum Independentkino zurückkehren. Um dies zu erreichen wurde Miramax, nun in Los Angeles stationiert, wo Disney das Studio besser kontrllieren kann, und das Jahresbudget gekürzt.&lt;br /&gt;
Welchen Stellenwert das &amp;quot;neue&amp;quot; Miramax neben [[Touchstone Pictures]], dem wiederbelebten Studio [[Hollywood Pictures]] und [[Walt Disney Pictures]] einnehmen wird ist noch unklar. &lt;br /&gt;
Jedoch kann sich wohl jeder denken, dass man die erfolgreichen [[CSI]] Serien weiterhin produzieren wird, auch wenn sie nicht gerade dem Independent-Gedanken in sich tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Disneys Hühner, die goldene Eier legen]] Weitere Informationen über die Weinsteins und Miramax in der Duckipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://miramax.com/ Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://german.imdb.com/company/co0022594/ Miramax in der german.imdb]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Filmstudio]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Fluch_der_Karibik&amp;diff=12455</id>
		<title>Fluch der Karibik</title>
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		<updated>2006-06-28T11:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Reaktionen auf das fehlende Disney Logo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:403px-Pirates of the Caribbean movie.jpeg|thumb|right|Eines der US-Kinoposter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039;) ist eine gemeinsame Spielfilmproduktion von [[Walt Disney Pictures]] und [[Jerry Bruckheimer | Jerry Bruckheimer Films]]. Seine Weltpremiere erlebte der Film am 28. Juni 2003, regulär in die US Kinos kam er ab dem 9. Juli 2003. In Deutschland wurde &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ab dem 2. September 2003 aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zudem der erste Film unter dem Disney Namen, der in den USA eine &#039;&#039;PG-13&#039;&#039; Freigabe erhielt, die bisherigen Filme erhielten allesamt niedrigere Jugendfreigaben. Zugleich wurde er zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm, sowohl von [[Walt Disney Pictures]], als auch von [[Jerry Bruckheimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Action-Abenteuer-Comedy-Film basiert auf der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] und spielt in der Piraten besetzten Karibik des frühen 18. Jahrhunderts. Regie führte [[Gore Verbinski]], die Hauptdarsteller sind [[Johnny Depp]], [[Geoffrey Rush]], [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein britisches Schiff mit Kurs auf die Karibik, wo Weatherby Swann in Port Royal auf Jamaika neuer Gouverneur werden soll, fährt durch eine Nebelbank. Die noch junge Tochter des Gouverneurs, Elizabeth, steht am Bug und singt ein Lied über Piraten. Im Nebel entdeckt Elizabeth ein Schiffswrack und einen Jungen, der hilflos im Wasser treibt und der einzige Überlebende des Schiffes zu sein scheint. Die Besatzung des britischen Schiffes rettet den Jungen, der sich als [[Will Turner]] vorstellt. Elizabeth entdeckt an seinem Hals ein Medaillon  mit einem Totenkopf, woraufhin sie es erschrocken an sich nimmt. Elizabeth entdeckt daraufhin im Wasser ein Schiff mit schwarzen, zerrissen Segeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:MissSwann.jpeg|thumb|left|[[Keira Knightley]] als Elizabeth Swann (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Acht Jahre später: Elizabeth wacht aus einem Traum auf, in dem sie sich an dieses Ereignis zurückerinnert. Sie hängt sich das Medaillon um, welches sie in einem Geheimfach ihrer Schublade versteckt, als ihr Vater sich ankündigt. Sie versteckt ihren Halsschmuck in ihrem Dekolletee und erlaubt ihrem Vater den Eintritt. Dieser schenkt seiner Tochter ein Korsett und spricht darüber, das Norrington an diesem Tag zum Commodore ernannt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle des Anwesens wartet während dessen Will Turner auf den Gouverneur. Will wurde mittlerweile zu einem talentierten Schmied und übergibt dem Gouverneur das Schwert, dass er für Norringtons Feier schmieden sollte. Swann ist begeistert und lobt die Klinge, die er erhielt. Elizabeth kommt die Treppen herunter und freut sich sehr, dass sie Will wiedersieht. Sie erzählt ihm, dass sie diese Nacht von ihrer ersten Begegnung träumte und bittet Will darum, dass er sie duzt, was er jedoch aus Respekt vor ihrem Titel ablehnt.&lt;br /&gt;
Ungefähr zur selben Zeit nähert sich [[Captain Jack Sparrow]] in einem untergehenden Schiff dem Hafen von Port Royal. Dieser begibt sich sofort auf die Suche nach einem neuen Schiff, mit dem er wieder in See stechen kann.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch d karibik.jpg|thumb|right|Deutsches Kinoposter zu &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Elizabeth nach der Feier für Norrington aufgrund ihres engen Korsetts in Ohnmacht fällt die Klippen herunterstürzt, während Norrington versucht ihr einen Heiratsantrag zu machen, befindet sich Jack Sparrow in Mitten einer Diskussion mit zwei Aufsehern. Diese sprachen mit Sparrow unter anderem um das sagenumwobene Schiff &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; und darüber, ob Sparrow nun ein meuternder und kapernder Pirat sei oder nicht. Sparrow erblickt, wie Elizabeth ins Meer stürzt und rettet diese vor dem ertrinken. Er bemerkt das Medaillon an Elizabeths Hals, welches kurz zuvor eine mysteriöse Welle und einen Wetterumschwung auslöste. Sparrow fragt Swann nach der Herkunft ihres Medaillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wird er jedoch von der Garde umstellt und als Pirat enttarnt. Um sich aus der misslichen Lage zu befreien droht er an Elizabeth Leid zuzufügen, wenn man ihm nicht sofort sein Hab und Gut wiedergibt. Kaum ist dies Geschehen flieht Sparrow in die Werkstatt eines Schmieds. Dort versucht er zunächst sich von seinen Handschellen, die ihm die Garde anlegte, zu befreien. Allerdings wird sein Vorhaben von Will Turner gestört, der ihn sogleich zu einem Kampf herausfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf wird von Wills trunkenen Chef unterbrochen, der während des Gefechts aufwachte und Sparrow mit einer Flasche hinterrücks niederschlug.&lt;br /&gt;
Norrington und sein Gefolge betritt die Werkstatt und nimmt Sparrow gefangen.&lt;br /&gt;
Als die Nacht über Port Royal einbricht erreicht die Black Pearl den Hafen und beginnt mit einem Angriff. Neben mehreren Kanonenschlägen auf die Türme und das Gefängnis der Hafenstadt besteht der Angriff hauptsächlich aus den plündernden Piraten. Einige von ihnen begeben sich in das Haus des Gouverneurs und versuchen Elizabeth das Medaillon zu stehlen. Da sie auf ihr Recht zu verhandeln besteht (mit dem Aufruf &amp;quot;Parle!&amp;quot;) müssen die zwei Piraten Pintell und Ragetti Elizabeth ohne Anwendung von Gewalt auf das Schiff mitnehmen, wo Elizabeth mit dem Captain verhandeln kann. Währenddessen wird Will bei seinem Kampf gegen die Piraten niedergeschlagen. Des weiteren treffen zwei Piraten auf Jack, der im Gefängnis sitzt. In dem Gespräch zwischen ihnen wird klar, dass sie Sparrow von früher kennen. Als er erwähnt, dass Meuterer in den tiefsten Kreis der Hölle kommen packt eines der Black Pearl Besatzungsmitglieder Sparrow am Hals und beschimpft ihn. Der Arm des Piraten befindet sich im Mondlicht und erscheint nur als Knochengerippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluch aus den Geschichten über die &amp;quot;untote&amp;quot; Crew der Black Pearl ist also wahr.&lt;br /&gt;
Elizabeth versucht sich zur gleichen Zeit auf Deck der Black Pearl als Verhandlungsgegnerin von Barbossa, wird von ihm jedoch übervorteilt. Elitabeth, die sich als Elizabeth Turner ausgibt, übergibt ihm ihr Medaillon und wird dennoch von der Crew entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stürmt Will zu Norrington. In der vergangenen Nacht sah Will noch, wie Elizabeth entführt wurde und möchte sich nun an ihrer Rettung beteiligen. Will wird jedoch nicht Ernst genommen, er sei nur ein Schmied und nicht beim Militär, weshalb er nicht an der Rettungsaktion beteiligt sein soll.&lt;br /&gt;
[[Bild:JackandWill.jpeg|thumb|left|Jack und Will kapern die Interceptor (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sucht Will heimlich Jack Sparrow auf. Dieser verspricht ihm Hilfe, nachdem er Wills Namen erfuhr. Will befreit Jack, und gemeinsam kapern sie mit einem Trick die Dauntless, das schnellste Schiff der Flotte. Sie steuern Tortuga an, wo sie eine Crew anheuern wollen, mit der sie die Black Pearl einholen und Elizabeth befreien möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese befindet sich in der Kabine von Barbossa bei einem fürstlichen Abendmahl. Nun wird der Plan der Piratencrew klar: Barbossa braucht das Medaillon und das Blut von einem Nachkommen des Crewmitglieds Turner um den Fluch aufzulösen. Barbossa erklärt Elizabeth beim Abendessen ausführlich, wie es dazu kam, dass die Crew verflucht wurde: Sie stahlen einen verfluchten Atztekenschatz, der jeden, der ihn nimmt zu Untoten verdammt die nicht sterben können, aber auch nichts fühlen und schmecken können. Im Mondlicht soll sich ihre wahre Gestalt zeigen. Elizabeth glaubt Barbossa nicht und greift ihn an. Dieser bleibt unbeschadet und jagt Elizabeth aufs Deck, wo sich die Crew in Zombiegestalt um die Instandhaltung des Schiffes kümmert.&lt;br /&gt;
Elizabeth erschrickt sich fast zu Tode und flieht in eine Kabine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will dagegen erfährt am nächsten Tag von Jack, dass er seinen Vater kannte. Wills Vater hieß angeblich &amp;quot;Stiefelriemen Bill&amp;quot; und war ein mit Sparrow befreundeter Pirat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam löst sich die verworrene Story auf: Die Piraten der Black Pearl segelten ursprünglich unter Jack Sparrow, meuterten jedoch und ernannten Barbossa zum neuen Kapitän. Wills Vater hielt als einziger zu Sparrow und wurde deshalb in die Untiefen des Meeres geworfen. seine verfluchte Münze schickte er vor seinem Tod zu seinem letzten Nachkommen. Die Piraten denken, Elizabeth wäre Bills Tochter und möchten darum auf der Isla de Muerta den Fluch auflösen. In Wahrheit brauchen sie aber das Blut von Will Turner, was wiederum nur Sparrow weiß und ausnutzen möchte.&lt;br /&gt;
[[Bild:BarboosaZombie.jpeg|thumb|right|Der Untote Barbossa (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
In Tortuga heuert Sparrow eine Crew an und sticht am nächsten Morgen mitsamt seines &amp;quot;Druckmittels&amp;quot; in See. Die &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; erreicht die Isla de Muerta, wo Elizabeths Blut in einer großen Zeremonie vergossen wird. Doch der Fluch wurde nicht aufgehoben, weshalb die Situation eskaliert. Jack und Will erreichen die Insel in letzter Sekunde, wobei Jack von Will  niedergeschlagen wird, da Will Intigen von seitens Jack befürchtet. Will und Elizabeth können fliehen, Jack wiederum verbündet sich mit der Crew der Black Pearl. Diese verfolgt die Interceptor, mitsamt Elizabeth und Will, was in eine gigentische Seeschlacht mündet.&lt;br /&gt;
Die Interceptor wird zerstört und die in Tortuga angehuerte Crew sowie Elizabeth werden gefangen genommen. Als Jack versucht die Situation auszunutzen um alles wieder in die Bahnen zu lenken, die seinem eigentlichen Plan nützlich sind, taucht der kurzzeitig totgeglaubte Will Turner auf und offenbart Barbossa, dass er der letzte Nachfahre von Stiefelriemen Bill ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa nutzt die Situation aus und setzt Jack und Elizabeth auf der Insel aus, auf der er Jack schon vor einigen Jahren nach der Meuterei aussetzte, während er mit Will zur verfluchten Insel zurücksteuert um den Fluch aufzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack und Elizabeth trinken auf der Insel einige Flaschen Rum. Im alkoholisierten Zustand bringt Elizabeth Jack das Piratenlied bei, dass sie bei dem ersten treffen mit Will sang. Am nächsten morgen entfacht sie ein großes Feuer, was ein Schiff der Royal Navy, der Dauntless, aufmerksam macht. Jack und Elizabeth werden von der Insel gerettet, jedoch sieht Norrington nicht ein Will zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem Elizabeth ein Heiratsversprechen abgibt, erfüllt dieser Elizabeths Wunsch. So kommt es auf der Isla de Muerta zum Showdown: Die Soldaten der Dauntless begeben sich in einen von Sparrow geplanten Hinterhalt, während die Crew der Black Pearl im letzten Moment von Jack davon abgehalten wird, Will Turner zu töten. Stattdessen sollen sie die Dauntless kapern und danach erst Will töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es auf der Dauntless zu einem blutigen Kampf kommt, fechten der unsterbliche Barbossa, einige Mitglieder der Black Pearl, Will und Elizabeth auf spektakuläre Art und Weise gegeneinander. Als Babrossa Jack mit seinem Schwert durchstößt scheint alles vorbei. Doch Jack Sparrow stahl zuvor eine der Münzen und ist nun ebenfalls unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Barbossa Elizabeth bedroht schieß Sparrow in Barbossas Herz. Die Kugel bleibt stecken, und Will beendet den Fluch indem er eine Münze mit seinem und einem Münze mit Sparrows Blut in die Truhe von Cortez fallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa stirbt und die Crew der BlackPearl wird gefangen genommen, allerdings auch Jack Sparrow.&lt;br /&gt;
Dieser soll gehängt werden, doch im letzten Moment wird er von Will Turner gerettet. Nach einer Diskussion mit Norrington und dem Gouverneur wird Sparrow laufen gelassen, und Will sowie Elizabeth werden von jeglicher Schuld bezüglich Sparrows Flucht freigesprochen. Will und Elizabeth gestehen sich ihre Liebe und Norrington sieht ein, dass es falsch wäre Elizabeth zur Hochzeit zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack Sparrow wird von der von ihm auf Tortuga angeheuerten Crew, welche die Black Pearl an sich genommen hat, aufgelesen und zum Captain ernannt.&lt;br /&gt;
Jack ist sichtlich davon gerührt, sein Schiff wiederzuhaben und stimmt Elizabeths Piratenlied an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abspann sieht man, wie Barbossas Affe, Jack, eine Münze aus der verfluchten Truhe entwendet und sich wieder in einen Zombie verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktionsgeschichte==&lt;br /&gt;
===Die Idee für eine Attraktionenverfilmung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Tower of Terror DVD.jpeg|thumb|left|Der Beginn eines neuen Genres: Filme, die auf einer Attraktion basieren (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Filmindustrie, und somit auch Disney, sucht schon seit längerem nach Stoffen, aus denen Filme gemacht werden können. Nachdem Theaterstücke, Bücher, Comics und seit kürzerem auch Videospiele als Vorlage für Filme herhielten, testete Disney im Jahre 1997 wie das Publikum auf Filme reagiert, die auf einer Themenparkattraktion basieren. Da diese Idee recht gewagt war, begann man das Projekt mit einem TV Film, der auf einer verhältnismäßig jungen Attraktion basierte: [[Im Jenseits sind noch Zimmer frei]], der im Original [[Tower of Terror]] heißt holte die Inspiration für die Story bei der beliebten [[E-Ticket]] Ride Attraktion [[The Twilight Zone Tower of Terror]] von 1994 aus den [[Disney-MGM-Studios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Film positive Reaktionen hervorrief, und lange Zeit zum Standardrepertoire des Halloween TV Programms gehörte (auch in Deutschland), entschied man sich nun, das Projekt auf Kinofilme auszuweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 folgte [[Mission to Mars]], ebenfalls basierend auf einer neuen Attraktion. Dieser spielte in den Staaten seine Kosten von 90 Millionen Dollar nicht ein, erhielt jedoch neben manchen zerstörerischen Kritiken auch viele sehr löbliche. &lt;br /&gt;
Während der Produktion von [[Mission to Mars]] sponn man hinter den Kulissen das durchaus ehrgeizige Projekt der Attraktionenfilme weiter. Unter anderem tauchten erste Ideen und Konzepte für einen Film zu &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf. Die Idee zum Piratenfilm fand viel Gegenliebe, weshalb man ihm früh das grüne Licht gab. Berits im Ende 1999 erschienen Buch [[Disney - Die ersten 100 Jahre]] wurde er im Zusammenhang mit anderen geplanten Filmen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Misserfolg von [[Mission to Mars]] schickte man jedoch erst eine andere Attraktion ins Kino. Ob man mit der bisherigen Pre-Production von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch nicht weit genug war oder ob Disney einen Flop befürchtete und deshalb lieber einen weiteren &amp;quot;Testfilm&amp;quot; ins Kino schicken wollte ist leider unbekannt, sicher ist jedoch der Fakt, das erst Anfang 2002 die Produktion von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; anfing. Während dessen sollten im Juli 2002 [[Die Country Bears]] das Kino erobern. Der Film wurde ein mittlerer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerry Bruckheimer übernimmt das Steuerrad===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates1.jpeg|thumb|right|Erstes Teaser Poster zum Film. Es erinnert noch stark an die grundlegende Attraktion (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] erwies sich in seiner Karriere als Erfolgsgarant, vor allem für die [[Walt Disney Studios]], denen er, unter den Labeln [[Touchstone Pictures]] und [[Hollywood Pictures]], einige der erfolgreichsten Filme der Firmengeschichte bescherte. Um das ehrgeizige Projekt &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf Erfolgskurs zu bringen, sandte man Bruckheimer eine Kopie des damaligen Scripts. Dieser war von dem damaligen Skript von [[Jay Wolpert]] nicht sehr begeistert. &amp;quot;Ich weiß nicht, was ich damit machen soll.&amp;quot;, wird Bruckheimer oft über den ersten Entwurf zitiert. Diese reine, klassische Piratengeschichte war harmlos und  &amp;quot;soft&amp;quot;, dazu war das Skript eindeutig auf eine PG-Freigabe getrimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer rief, nachdem er das Skript las, aus Eigeninitiative die Autoren [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] an und gab ihnen den Auftrag, die Story zu überarbeiten, da diese berühmt für ihre beim Publikum beliebten Drehbücher sowohl für Kinder- als auch für Erwachsenenfilme sind. Eine ihrer ersten Ideen war, dass die Piraten verflucht sein müssten.&lt;br /&gt;
Von Rossios und Elliots Ideen überzeugt gewann [[Jerry Bruckheimer]] an Interesse für das Projekt. So versprach er der Disney Chefetage zwei Dinge: &amp;quot;Ich werde den bestmöglichen Film machen und er wird keine &amp;quot;R&amp;quot; Freigabe erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimers erste Schritte als neuer Produzent von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erzeugten immer mehr Euphorie hinter den Kulissen: Mit dem neuen Entwurf für die Handlung meldete sich der Produzent bei Regisseur [[Gore Verbinski]]. Bruckheimer und Verbinski wollten schon seit längerem miteinander arbeiten, fanden aber keinen geeigneten Stoff. Da sie aber beide Piratenfans sind, bot sich &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; geradezu an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer den Komponisten [[Alan Silvestri]] vom Film abzog und stattdessen den [[Hans Zimmer]] Zögling [[Klaus Badelt]] engagierte begann Bruckheimer mit dem Casting der Darsteller. Als erstes warb er [[Johnny Depp]] für den Film an. Dieser erwies sich zwar ebenfalls als Fan von Piraten und der Disneyland Attraktion, jedoch zweifelte er an der Idee eines &amp;quot;Bruckheimer-Disney-Piraten-Attraktionen-Films&amp;quot;. Doch genau dies war für Bruckheimer der Anlass gerade [[Johnny Depp]] anzufragen. Man würde ihn nicht in einem solchen Film erwarten, das wiederum würde den Film für das Publikum interessanter machen. Mit diese Gedankenschluss und einer festen Zusage von [[Gore Verbinski]] in der Hand konnte auch [[Johnny Depp | Depp]] für die Produktion gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren schlug Bruckheimer dem damaligen Newcomer [[Orlando Bloom]] am Set von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; vor, an seinem nächsten Projekt mitzumachen. Auch Bloom sagte zu, obwohl das Drehbuch von Elliot und Rossio noch in der Rohfassung war. Nach und nach wurde die gesamte Besetzungsliste gefüllt.&lt;br /&gt;
Auch für eine glanzvolle Riege hinter der Kamera wurde gesorgt: [[Gore Verbinski]] engagierte den leitenden Kameramann [[Dariusz Wolski]], mit dem bereits zusammenarbeitete und für die Koordination der Stunt- und Fechtszenen stellte man [[Robert Anderson]] ein, der bereits an Filmen mit Hollywoodlegende (und Piratendarsteller) Errol Flynn mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde klar, das Bruckheimer einen epochalen Actionkracher plant, der mit seinen rauen Seiten auch eine höhere Freigabe mit sich bringen konnte. Doch die Faustregel Hollywoods, &amp;quot;Wer mit Bruckheimer arbeitet, braucht sich keine Sorgen um das Studio machen&amp;quot;, erfüllte sich erneut: Die Geschäftsleitung der [[Walt Disney Company]] vertraute Bruckheimer und bot keinen Widerstand gegen seine Entscheidungen, da er mit seinen Erfolgen mehrfach bewies, dass er sich in seiner Sache sicher ist. Dies zeigte sich nicht nur in dem Stil des Filmes, sondern sogar in der Tatsache, dass er überhaupt in Produktion ging: Sechs Wochen vor Produktionsbeginn wollte die Disney Geschäftsleitung aufgrund des voraussichtlichen Budgets den Film wieder aus der Produktion nehmen, obwohl eine Crew bereits die Vorbereitungen traf und das Casting vollendet war. Bruckheimer, der sich mittlerweile in das Projekt verliebt hatte, traf sich mit den Disney Bossen, und handelte in einer zweistündigen Diskussion nicht nur eine erneute Produktionserlaubnis, sondern auch eine Budgeterhöhung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsequenterweise bewarb man &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch nicht als Disney Film, sondern als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Skript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Skript von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war ein pures Abenteuerfilmdrehbuch ohne große Actionsequenzen und Humor. In dieser Fassung sollte Norrington auf die Seite der Piraten um Captain Barbossa, damals noch Blackheart, wechseln um seine scheinheiligen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik3.jpeg|thumb|left|Jack Sparrow in heroischer Pose (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Da Bruckheimer diese Story zu schwach war und der Film, im wahrsten Sinne des Wortes, zu blutleer würde heuerte er [[Terry Rossio]] und [[Ted Elliot]] an, die den Charakter von [[Jack Sparrow]] wesentlich extrovertierter machten und dem Film zwei weitere seiner Erfolgszutaten verliehen: Sie übernahmen den Übernatürlichen Aspekt der originalen Themenparkattraktion [[Pirates of the Caribbean]] und erfanden die Geschichte des aztekischen Fluchs und gaben dem Film eine Portion Humor. Außerdem fügten sie, ganz im Sinne Bruckheimers, mehr Action zu der Story hinzu. Und da die Autoren große Fans der Attraktion sind bauten sie zahlreiche Anspielungen auf eben diese ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, Elliot und Rossio einzustellen war ihr beachtliche Reihe an Drehbüchern: Sie machten für Disney die Drehbücher von [[Aladdin]] und [[Der Schatzplanet]] und schrieben auch für [[Godzilla]], [[Shrek]] und [[Die Maske des Zorro]]. Mit diesen Werken bewiesen sie einen eigenwilligen (und dem Publikum angenehm erscheinenden) Humor sowie einen guten Spagat zwischen Kindern und Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer guten Referenzen bedeutete es nicht, dass die beiden Autoren besonders schnell arbeiteten. Und da sie zudem nicht von Grund auf am Projekt beteiligt waren wurde das Drehbuch erst während den Dreharbeiten fertig gestellt. Diese Tatsache hatte Vor- und Nachteile: Zwar konnte sich der Regisseur [[Gore Verbinski]] nicht ständig an einem Buch orientieren und war deshalb teils unsicher, andererseits entschieden sich die Produzenten aufgrund des unfertigen Buchs dazu, die Autoren mit auf das Set zu nehmen, wo sie einige der größten Lacher des Films schrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Änderungen am Skript betrafen den Fluch, der ursprünglich komplizierter war. Um Logikfehler und Verwirrungen beim Publikum zu vermeiden schnitt man, in Absprache mit den Autoren, einige Szenen heraus und vereinfachte den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Drehen eines Epos===&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto14.jpg|thumb|right|Mit dem Produzenten am Set (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Dreharbeiten zu &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren ein ungeheurer Kraftakt. Allein die Suche nach Drehorten war aufwändig. Zog man zunächst noch, aufgrund des niedrigen Kostenfaktors, Thailand in Betracht, änderte man dies aufgrund des Looks. Die thailändischen Gewässer sahen nicht nach Karibik aus, doch man wollte unbedingt den authentischen Flair der Karibik, vor allem die charakteristischen Sandstrände, für den Film haben. Also drehte man dann doch in der Karibik, die allerdings gut bevölkert ist, weshalb man keine Insel fand, die allen Ansprüchen gerecht wurde. 20 Inseln wurden letztendlich für den Film gebraucht. Die Insel St.Vincent, bislang die am wenigsten bebaute Insel der Karibik, fungierte mit 2 anderen Inseln als Hauptdrehort. Die 400-köpfige Crew des Films belegte eine Zeit lang sämtliche Hotelzimmer in der Umgebung. Außerdem engagierte das Filmteam mehrere hundert weitere Arbeitskräfte, allesamt Einwohner der umliegenden Inseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein für den Bau des Schatzhöhlensets in den Disneystudios wurden 100 Handwerker benötigt. Diese erbauten das Set, eines der größten in der Geschichte Hollywoods, innerhalb von 3 Monaten. Auf dem Set waren1 Mio. Liter Wasser, 1 Millionen Münzen, 100 Kubikmeter Goldnuggets sowie mehrere hundert Meter Perlenketten. Die meisten Requisiten waren Replikate, nur einige der Schwerter nicht und Jack Sparrows Pistole. Diese stammt aus dem Jahr 1760 und wurde in London hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwierigste am Dreh selbst war die Tatsache, dass auf Wasser gedreht wurde. Wasserdrehs sind immer sehr aufwändig und teuer, zudem ist man sehr abhängig vom Wetter. Regisseur [[Gore Verbinski]] wurde zusätzlich unter Druck gesetzt, weil Disney den Film unbedingt für die Sommersaison 2003 fertig haben wollte. &lt;br /&gt;
Um den Dreh also zu beschleunigen drehte die Crew auch in Situationen, in denen normalerweise der Dreh angehalten wird: Wenn Öltanker, Touristen, Segelboote oder Telefonzellen im Bild waren wurden diese nicht entfernt oder der Drehort gewechselt, sondern gefilmt. In der Post-Produktion wurden dann 550 visuelle Effekte dazu genutzt solche Dinge zu retuschieren (sowie um fehlende Hintergründe einzufügen und die Teilsets der Black Pearl und der Dauntless zu vervollständigen). &lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Laut Verbinski wurden 150 Effekte gebraucht um die Skelette darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung dieser war ebenfalls ungewöhnlich: Nachdem man verschiedene Desgins testete (als Konzeptzeichnung) und sich auf einen &amp;quot;Verwesungsstatus&amp;quot; einigte, scannte man um die Oberflächenstruktur für die Haut der Piratenzombies darzustellen Truthahndörrfleisch ein. Außerdem entwickelte man für jeden Darsteller ein eigenes, personalisiertes Skelett, dass dem Aussehen, der Mimik und Gestik des jeweiligen Schauspielers angepasst wurde. Somit wollte man mehr Charakter in die Zombies bringen.[[Bild:Barbossa Crew Bild2.jpeg|thumb|left|Barbossa und seine Crew (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Auch mit Make Up brachte man Charakter in den Film: Verbinski wollte keine romantisierten Piraten mit Hakenhand, bunten, geringelten Hemden und Augenklappen, sondern den realistischen Look von dahinsiechenden, stinkenden Piraten, die der Sonne, den Unwettern und Krankheiten ausgeliefert waren. So brauchte man zu Spitzenzeiten bis zu 30 Haarstylisten und 50 Makeup Künstlern. Die Kostümdesignerin [[Penny Rose]] brachte sogar einen Spezialisten mit, der die Kleidung der Piraten dreckig und verbraucht aussehen lies. Beim Dreh in den Höhlenszenen dagegen verpasste man den Darstellern spezielles Make up, damit sie nicht verwaschen aussahen. Depps Charakter sah damit nochmals besser und cooler aus, weshalb man es für den Rest des Filmes weiter verwendete. Des weiteren trugen einige der bösen Piraten gelbe Kontaktlinsen, um sie zugleich bedrohlicher als auch kränklicher erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:CaptainJackSparrow.jpg|thumb|right|[[Captain Jack Sparrow]]. &amp;quot;&#039;&#039;Klar soweit?!&#039;&#039;&amp;quot; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Darsteller und ihre Charaktere===&lt;br /&gt;
====Johnny Depp als Captain Jack Sparrow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johnny Depp]] entwickelte seinen Charakter [[Captain Jack Sparrow]] während er laut eigenen Angaben “zu lange in der Sauna” saß. Er entschied sich dazu, weil er das ständige Gefühl der Hitze, dem die Piraten ausgesetzt waren nachempfinden wollte. &lt;br /&gt;
In der Sauna kamen Depp schließlich einige Ideen, die er für Sparrow umsetzen wollte. So kam ihm der Gedanke, dass Sparrow das Laufen auf fahrenden Schiffen gewohnt ist, das Gehen auf Land dagegen ihm fremd sein müsste. So entwickelte er den schwankenden Gang Sparrows. Außerdem entwickelte Depp nach und nach die Sparrow eigene Sprechweise.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirati.jpg|thumb|left|Sparrow und seine geistigen Vorfahren]]&lt;br /&gt;
Besonders entscheidend für die Gestaltung des Charakters war aber Depps Gedankengang, dass Piraten so etwas wie die Rockstars des 18 Jahrhunderts waren. So beschloss Depp, dass er sich durch seinen Freund [[Keith Richards]] inspirieren lassen sollte. Nach genauer Beobachtung Richards lehnte er Sparrow an ihn an (nach der Produktion verriet Depp Richards, dass dieser in seinen Charakter mit einfloss).&lt;br /&gt;
Ein weiterer, wenn auch geringerer, Einfluss auf Sparrow war die Warner Brothers Cartoon Figur Pepe LePew. Besonders wichtig waren Depp die zahlreichen Schmuckstücke in Sparrows Haar (etwas, dass er ebenfalls von Richards übernahm). Alles in Sparrows Haar soll für ihn eine Bedeutung haben, da es ihn für ihn eine wichtige Erinnerung darstellt. Eine Idee, die Depp allerdings nicht weiter ausführte war die, dass er eine angenähte Nase haben sollte. Depp wollte ursprünglich, dass Sparrow früher (in der Zeit &#039;&#039;vorm&#039;&#039; Film) bei einem Kampf die Nase abgeschnitten bekam, und er diese nur provisorisch annähen lies. Im Film selbst sollte dann Sparrows größte Angst nicht der Tod oder ein Kampf, sondern Pfeffer sein, von dem er niesen würde, was den Verlust seiner Nase bedeutete. [[Gore Verbinski]] riet von dieser Idee ab.&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für Sparrow ist, laut Bruckheimer, zu guter letzt sein Wissen darüber, was gut und was böse ist, auch wenn er sich nicht immer daran hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnny Depp vertiefte sich sehr stark in seinen Charakter, weshalb sein jüngster Sohn in der Schule einmal sogar angab, sein Vater wäre von Beruf Pirat. Außerdem brachte er ein persönliches Schmuckstück, einen Ring, mit aufs Set. Die Ausstatter fanden, dass der Ring zur Figur passt, weshalb er ihn beim Drehen anbehielt.&lt;br /&gt;
Depp wurde für seine originelle und komplexe Darstellung der ungewöhnlichen Figur des [[Captain Jack Sparrow]] zum ersten Mal mit einer Oscar-Nomminierung belohnt. Und auch wenn er nicht gewonnen habe, so sei es eine große Ehre für ihn gewesen, meinte Depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht von Anfang an erhielt [[Johnny Depp]] Lob für seine eigenwillige Performance. Die Produzenten und Verantwortlichen von [[Walt Disney Pictures]], darunter auch [[Michael Eisner]], nahmen Depp eines Tages während der Dreharbeiten bei Seite und fragten ihn, was das alles sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Was soll das bedeuten? Ist er [Jack Sparrow] schwul, oder betrunken? Wir verstehen nichts von dem, was du sagst! Es klingt, als würdest du die Worte nur so dahin nuscheln. Das macht alles keinen Sinn!&#039;&#039;&amp;quot;, zitierte Depp Disneys Vertreter in einem Interview. Daraufhin drohten sie damit, ihn zu feuern, wenn er seine Darstellung nicht ändern würde. Depp hatte zwar Verständnis für die Produzenten, doch er änderte seine Darstellung nicht, worin ihn die restlichen Beteiligten am Film auch bestärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geoffrey Rush als Barbossa====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates pair-thumb.jpg|thumb|left|Diese Szene war entscheidend für Barbossas Darstellung. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Gore Verbinski]], der immer wieder betonte, dass er stolz darauf sei nur die erste Wahl für &#039;&#039;Fluch Der Karibik&#039;&#039; verpflichten zu können, scherzte in einem Interview, dass er die verstorbenen [[Alec Guiness]] und [[Peter Sellers]] nicht nehmen konnte und deshalb auf [[Geoffrey Rush]] zurückgreifen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Rush]] wollte seine Figur nicht zu märchenhaft oder romantisiert darstellen, sondern auch einen gewissen Grad an Realismus und Tiefe in den Charakter [[Barbossa]]s einbringen. So entschied sich Rush dazu, Barbossa zwar an einigen Stellen als den typischen, zweidimensionalen Bösewicht aus einem Abenteuerfilm zu spielen, aber dafür an anderen Stellen wieder Bedeutung in Barbossas Darstellung legen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-geoffrey-rush.jpg|thumb|right|Barbossas Kinoposter (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt dafür war zum Beispiel seine Rede an Elizabeth, in der er den Fluch und seine Absichten erklärt. Dieser Monolog beginnt in seiner Kabine beim Abendessen und führt Elizabeth aufs Deck zu den verfluchten Piraten, wo sie dann wieder auf Barbossa trifft, der ihr erklärt, dass er nichts fühlt und dass er weder tot noch lebendig ist.&lt;br /&gt;
An dieser langen Textstelle hat [[Geoffrey Rush]] sehr lange gearbeitet, und war dabei so enthusiastisch, dass er seine Vorschläge zu jeder Uhrzeit entweder den Autoren, [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]], oder dem Regisseur [[Gore Verbinski]] mitteilte. Ihm lag es sehr daran, was gesagt wird und auch &#039;&#039;wie&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem überlegte sich Rush für sich selbst eine Hintergrundgeschichte für Barbossa, die ihm klären sollte, warum Barbossa zum Pirat wurde und weshalb er trotz seines Alters weiterhin als Captain geduldet wird. &lt;br /&gt;
Und auch wenn er das Gemeine an Barbossa betonte, so sollte er stets als ein Gentlemen der Meere auftreten, wenn es nötig sei. Dies lag daran, dass Rush nach außen hin den Bösewicht spielte, der sich aber innerlich als den Helden versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Keira Knightley als Elizabeth Swann====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirateskeira.jpg|thumb|left|Knightley als starke Gouverneurstochter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Keira Knightley]] ist eine der wenigen Darsteller/innen des Hauptcasts, die &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zu den ersten Besetzungswünschen gehört, sondern durch das Rollencasting zum Film stieß. Das Casting wurde abgehalten, da weder [[Gore Verbinski]] noch [[Jerry Bruckheimer]] persönliche Wunschkandidatinnen für diese Rolle hatten, und man deshalb vorsprechen lassen musste.&lt;br /&gt;
Ihr Vorstellungsgespräch lief allerdings besonders hervorragend, weshalb sie die Rolle auch ohne jedes zögern des Regisseurs bekam. [[Gore Verbinski]] kannte Knightley zu diesem Zeitpunkt übrigens gar nicht, er hatte keinen ihrer vorherigen Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Produktion zeigte sich, dass [[Keira Knightley]] gerne ihr Frauenbild in den Film mit einbrachte. Sie wollte keine schwache Frau, sondern eine Figur, die in der Handlung aktiv und tough ist. So zeigte sie sich beim Kampftraining sehr engagiert und hatte auch außerhalb des Drehs selber keine unnötige Scheu vor ihren berühmteren Kollegen.&lt;br /&gt;
Allerdings wünschte sie sich noch mehr Actionszenen, die sie von [[Jerry Bruckheimer]] in ihrem nächsten gemeinsamen Film, [[King Arthur]], auch angeboten bekam.&lt;br /&gt;
Des weiteren erfüllten die [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]] viele von  Knightleys Wünschen für [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Orlando Bloom als Will Turner====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poster5.jpeg|thumb|right|Orlando Bloom war für Bruckheimer die Idealbesetzung. Aber nicht für Disney (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; traf sich Produzent [[Jerry Bruckheimer]] mit [[Orlando Bloom]], um mit ihm über sein nächstes Projekt zu sprechen. Es sollte ein großes und verrücktes Piratenspektakel werden, das auf der berühmten Disney Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] basiert. Bloom war, obwohl das Drehbuch noch längst nicht fertig war, begeistert. Der große Piratenfan wollte an diesem Film mitwirken und erhielt von Bruckheimer die Rolle des [[Will Turner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Bloom für Bruckheimer die Wunsch- und Idealbesetzung für diese Rolle war, zeigte sich Disneys Studioleitung eher skeptisch. Bloom, der bisher nur als einer von vielen aus der &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;-Crew bekannt war, hätte nicht genug Zugkraft und Ruhm, um Leute ins Kino zu ziehen, meinte sie.&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten ebnete diese Kritik nicht ab. Zugleich freundete sich Orlando Bloom mit [[Johnny Depp]] an. Sie scherzten am Set und an einem freien Tag reisten sie mit einem Freund Depps durch die Karibik. Dabei floss viel Alkohohl und sorgte somit für einige Schlagzeilen in der Klatschpresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blooms Rolle sollte ursprünglich &#039;&#039;Will Bear&#039;&#039; heißen, in Analogie zu den Tiernamen Sparrow ( = Spatz) und Swann ( = Schwan).&lt;br /&gt;
Während Jack Sparrow frei wie ein Vogel sein möchte und sollte, war Elizabeth schön wie ein Schwan. Der Name &amp;quot;Will Bear&amp;quot; sollte Wills (bären-)starken Willen unterstreichen. Dies wurde aber nicht durchgesetzt, weil es den Autoren zu offensichtlich und albern wurde gleich drei Tiernamen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Soundtrack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Alan Silvestri]] aufgrund terminlicher Schwierigkeiten das Projekt &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verlassen musste wurde mit [[Klaus Badelt]] ein Schüler des Disney- und Bruckheimer-Lieblings [[Hans Zimmer]] engagiert.&lt;br /&gt;
Dieser hat sich vornehmlich an zwei verschiedenen Seiten von Vorbildern orientiert: Den klassischen, geigenlastigen Piratenhymnen der 30er bis 50er Jahre auf der einen Seite, an den modernen Komponisten Harry Gregson-William und vornehmlich [[Hans Zimmer]] auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
Doch diese Mischung erfüllte ihre Aufgabe vollends und zeigte Wirkung: Die hauptsächlich in ruhigeren Szenen spürbare Annäherung an klassische Motive fügte sich auch zu den inhaltlich „romantisierten“ und somit an Klassiker angelehnte Szenen ein, während die opulenten Actionszenen mit Synthesizern und treibenden Posaunen unterlegt perfekt den Ansprüchen an einen [[Jerry Bruckheimer]]-Film genügten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Klaus badelt.jpg|thumb|left|Der Deutsche [[Klaus Badelt]] kombinierte Piratenromantik mit Actionfilmscore.]]&lt;br /&gt;
Das Publikum nahm den Score sofort wohlwollend an. Das Album kaufte sich für ein komplett gesangloses Album überraschend gut und viele Szenen des Films wurden direkt mit der Musik assoziiert. Vor allem die Mischung aus [[The Rock]]-ähnlichen Melodien mit klassischer Abentuerfilmfärbung fand gefallen. Das Jack Sparrow Theme, &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039;, &#039;&#039;He&#039;s a Pirate&#039;&#039; und die Melodie zur &#039;&#039;Mondlicht Serenade&#039;&#039; wurden schließlich auch außerhalb des Films immer wieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiker nahmen den Score erst zögerlich auf. Während vor Veröffentlichung des Films viele bemängelten, dass ein solcher Actionscore kaum zur Piraten- und Karibikromantik passen könne und den Film unnötig lauter machen würde, fanden sich mit zunehmenden Alter von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; immer mehr Kritiker, die den Soundtrack aufgrund der vom Publikum erwähnten Gründen lobten. Schließlich fand der Score sogar dahingehend Lob, dass der Film ohne ihn gar nicht funktionieren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Soundtrack gibt es in drei Versionen zu kaufen. Nachdem die erste, internationale CD aufgrund mittelmäßiger Tonqualität kritisiert wurde, gab es in Japan eine remasterte Version, die von vielen Soundtrackfans der ersten Veröffentlichung vorzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit gab [[Walt Disney Records]] als Reaktion auf diese Tatsache eine „Special Edition“ mit dickerem Booklet und verbessertem Soundmix heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titel des Soundtracks sind folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Fog Bound&lt;br /&gt;
#The Medallion Calls&lt;br /&gt;
#The Black Pearl&lt;br /&gt;
#Will and Elizabeth&lt;br /&gt;
#Sword&#039;s Crossed&lt;br /&gt;
#Walk The Plank&lt;br /&gt;
#Barbossa Is Hungry&lt;br /&gt;
#Blood Ritual&lt;br /&gt;
#Moonlight Serenade&lt;br /&gt;
#To The Pirate&#039;s Cave!&lt;br /&gt;
#Skull and Crossbones&lt;br /&gt;
#Bootstrap&#039;s Bootstraps&lt;br /&gt;
#Underwater March&lt;br /&gt;
#One Last Shot&lt;br /&gt;
#He&#039;s A Pirate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zwischen Film und Attraktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren versteckten als Hommage an die Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] mehrere Anspielungen an diese im Film. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied &amp;quot;(Yo Ho, Yo Ho) A Pirate&#039;s Life for Me&amp;quot; von [[X. Atencio]] und [[George Bruns]] aus der Attraktion wird im Film dreimal verwendet: Zu Beginn singt es Elizabeth, im Mittelteil des Films singen es die betrunkenen Jack und Elizabeth, und ganz zum Schluss singt es [[Jack Sparrow]] auf der Black Pearl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sämtliche Gefängnisszenen, in denen die Gefangenen versuchen den Hund mit den Schlüsseln anzulocken. Jack Sparrrow versucht später den Hund mit einem Knochen anzulocken, genauso wie eine Figur aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
[[Bild:Tour cursedtreas.jpeg|thumb|right|Auch manche Einstellungen in den Schatzhölenszenen sind von der Bahn inspiriert. (© Disney)]]&lt;br /&gt;
*Jacks Zeile &amp;quot;Der Hund wird sich nie von der Stelle wegbewegen&amp;quot; ist eine klare Anspielung darauf, dass die [[Audio Animatronics]] aus der Attraktion stets an der selben Stelle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die erste Sequenz auf Tortuga ist voll von Anspielungen, darunter die Rothaarige und der betrunkene Mann auf den Fässern, die ihren Vorbildern aus der Attraktion sehr ähnlich sehen. Außerdem sieht man einen Mann, der in einen Brunnen getaucht wird. Dies ist ebenfalls von der Wasserbahn übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zeile &amp;quot;Dead men tell no tales&amp;quot; stammt aus der Attraktion. Er wird zu Beginn der Fahrt von einem Totenkopf gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auf der Isla de Muerta sieht man ein von hinten erstochenes Skelett neben einer Krabbe. Dies ist 1:1 aus der Fahrt übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Barbossa trinkt nach seinem &amp;quot;Ich fühle nichts...&amp;quot;-Monolog zu Elizabeth als Zombie eine Flasche Wein, und der Wein tröpfelt aus seinen Eingeweiden wieder heraus. Auch dies stammt aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während der Seeschlacht zwischen der Black Pearl und der Interceptor spricht Barbossa von seiner Crew als &amp;quot;bloomin cockroaches&amp;quot;. Der Captain aus der Atrraktion macht dies während dem Angriff auf das Fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gibbs schläft bei den Schweinen und sieht so aus, wie ein Audio-Animatronic aus dem Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Name Port Royal stammt von einem Disney Hotel in Florida (das Caribbean Beach Resort  hat einen Flügel, der so heißt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zu Monkeys Island==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adventure/Comedy Computerspielreihe &#039;&#039;Monkey’s Island&#039;&#039; hat eine große Fangemeinde, darunter auch [[Ted Elliot]] und [[Terry Rossio]]. So verwundert es kaum, dass in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zahlreiche Anspielungen an diese Reihe eingebaut wurden.&lt;br /&gt;
Dass diese aber nicht negativ auffallen hat man einem interessanten Umstand zu verdanken: &#039;&#039;Monkey’s Island&#039;&#039; wurde von Fans der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] entwickelt, die wiederum zahlreiche Anspielungen an Stimmung, Handlung und Details der Attraktion eingebaut haben.&lt;br /&gt;
Somit sind die &#039;&#039;Monkeys Island&#039;&#039;-Anspielungen in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; am richtigen Platz und ein schöner Insidergag. Auch wenn manche die Parallelen als Zufall sehen (als Ergebnis der Tatsache, dass sie beide im selben Genre angesiedelt sind), so sind zumindest einige von ihnen Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind einige der Parallelen und Anspielungen zur Videospielreihe aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl Film als auch Spielereihe unterscheiden klar zwischen guten und bösen Piraten. Weder Jack Sparrow noch Threepwood aus Monkeys Island töten andere grundlos, während ihre Gegner sehr wohl dem klassischen Piratenbild entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In Mokeys Island und in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind die Bösewichte verflucht und, technisch gesehen, bereits tot/untot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden plots muss der Held (der “gute” Pirat) eine Crew und ein Schiff finden, um auf einer Insel, an deren Existenz niemand glaubt, den Bösewichtern gegenübertreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl [[Will Turner]] als auch Threepwood aus Monkeys Island wollen eine Frau (die Governeurein bzw. die Tochter des Gouverneurs) aus den Fängen eines untoten Piraten retten. Dabei wird ausführlich geschildert, wie sie ein Schiff stehlen und langsam zu Piraten werden. Zugleich wird klar, dass der einzig wahre Schatz Liebe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beide Verbinden Abenteuer mit sehr eigenwilligem Humor und Fantasyelementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Erfolg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Infos zum Erfolg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Laufe der Produktion das Disney Studio immer euphorischer wurde und bereits vor dem Kinostart das Interesse bekundigte, Fortsetzungen und weitere Attraktionenverfilmungen zu drehen, äußerte sich die Öffentlichkeit im Vorfeld eher skeptisch. Zum einen lag es an den zahlreichen Flopps im Piratengenre. &#039;&#039;Die Piratenbraut&#039;&#039; zum Beispiel hat das produzierende Studio beinahe in den Ruin getrieben. &lt;br /&gt;
Zum anderen war man skeptisch, da &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf einer Freizeitparkattraktion basierte, ein Projekt, das bislang eher erfolglos verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich zweifelte man die Mischung der Verantwortlichen an: Charakterdarsteller [[Johnny Depp]] in einem Disneyabenteuerstreifen von &amp;quot;Krach-Bumm-Produzent&amp;quot; [[Jerry Bruckheimer]], das schien vielen im Vorfeld zu kurios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; dann aber am Startwochenende auf Platz 1 der US-Kinocharts vorstieß und somit &#039;&#039;Terminator 3&#039;&#039; entthronte zeigten sich alle überrascht. Nur Disney nicht. Ein Sprecher lies verlautbaren, dass man damit schon gerechnet hat.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gekrönt.jpg|thumb|left|Mehrfach preisgekrönt: &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
So entwickelte sich &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu einem riesigen Erfolg, der sich 21 Wochen lang in den Top 3 der Kinocharts hielt. Doch neben einem kaum abebbendem Besucherstrom, zeugten auch die Reaktionen der Kritiker von einem Erfolg: &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt hauptsächlich Lobeshymnen. &lt;br /&gt;
Nach recht kurzer Zeit wurde er auch zum erfolgreichsten Disney Spielfilm aller Zeiten in den USA, und später auch weltweit. Außerdem äußerten viele Fans den Wunsch nach einer Fortsetzung, ein Schritt, den Disney nicht gewohnt ist (viel mehr protestieren Disneyfans gegen Fortsetzungen, so geschehen u.a. bei [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg und die Popularität von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; äußerten sich auch in anderen Formen: Nach dem großen Erfolg in den USA entschied sich [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] dazu, den Film nicht wie ursprünglich geplant am 4. September in Deutschland zu veröffentlichen (ein Donnerstag, der in Deutschland reguläre Kinostarttag), sondern bereits am 2. September, ein Dienstag. Solche Sondertermine waren bislang nur bei teuren Epen (&#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;) oder bei Filmen, die weltweit am gleichen Tag starten (&#039;&#039;Matrix Reloaded&#039;&#039;) üblich. Begleitet wurde der deutsche Kinostart von einer groß angelegten Werbeaktion und einem unglaublich großen Medienecho. &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war in zahlreichen Sendungen aufzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Zeichen für die Popularität ist der Erfolg des Soundtracks: Dieser befand sich mehrere Wochen lang in den Top 100 der Albumcharts, obwohl das Soundtrackalbum bloß aus &amp;quot;Score&amp;quot; (also der instrumentalen Hintergrundmusik) besteht. Solche Alben sind in der Regel eher unpopulär. Einige Titel vom Soundtrack werden mittlerweile oft in TV-Sendungen verwendet. &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039; zum Beispiel wurde bei den Biathlon-Wettkämpfen der Olympischen Winterspiele 2006 regelmäßig gespielt, sobald die führende Person am Schießstand einlief. Auch bei zahlreichen Skisprung-Veranstaltungen und auch bei Champions-League-Spielen konnte man den Titel bereits hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Videospiel zum Film verkaufte sich gut, auch wenn es wenig mit dem Film zu tun hatte: Ubi Soft entwickelte ein Piratenspiel, und kaufte erst später die &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;-Lizenz, mit der man das Spiel populärer machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des großen Erolgs beschloss man zudem die amerikanischen Versionen von [[Pirates of the Caribbean]] (also die in [[Disneyland Kalifornien]] und [[Walt Disney World]]) umzubauen. Zur Weltpremiere von [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] wird in Kalifornien die neue Version der Attraktion eröffnte. Diese soll neue Audio Animatronics beinhalten, die Captain Barbossa, Davey Jones und Jack Sparrow darstellen. Zudem soll die Attraktion nun eine echte Storyline erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht größte Urkunde des Erfolgs von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren möglicherweise die Oscars: Das der Film in den Technikkategorien nominiert wurde war nicht sonderlich überraschend, aber der Film erhielt auch eine Nominierung in der Kategorie &#039;&#039;&#039;Bester Hauptdarsteller&#039;&#039;&#039;. Das [[Johnny Depp]] mit seiner Action-Comedy Rolle diese Ehre erhielt ist sehr ungewöhnlich, denn die Academy of Motion Pictures Arts &amp;amp; Sciences, die ja den Oscar verleiht, zieht eher dramatische Rollen und Filme vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kinostart der Fortsetzung [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] im Juli 2006 verriet Studiochef [[Richard Cook]], dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit Kinoauswertung, DVD-Verkäufen und Lizenzartikeln dem Disney Studio 1,2 Milliarden Dollar Gewinn einbrachte, die Tendenz sei weiterhin steigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf die PG-13 Freigabe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch der karibik concept art.JPG|thumb|right|Gruselige Skelette sind nicht gerade förderlich für eine niedrige Jugendfreigabe. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Mit der Einbindung von [[Jerry Bruckheimer]] in das Projekt war früh klar, dass der Film reich an Action sein wird, und somit möglicherweise &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; PG-Rating erhalten wird. Bestätigt wurde dies durch Bruckheimers Versprechen: &amp;quot;&#039;&#039;I&#039;ll make the best movie possible and it won&#039;t be an R&#039;&#039;&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;Ich werde den bestmöglichen Film machen und es wird keiner ab 17.&#039;&#039;&amp;quot;).  So kam es dann auch: Als der Film der MPAA (das amerikanische Äquivalent zur FSK) vorgelegt wurde, erhielt er eine PG-13 Freigabe aufgrund &amp;quot;Action/Abenteuer Gewalt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen darauf waren studiointern nicht durchgehend erfreulich, doch generell fand diese Tatsache durchaus Akzeptanz. [[Dick Cook]], Vorsitzender der Disney Studios, zum Beispiel verglich diese höhere Freigabe mit den Alters- und Größenbeschränkungen zu den Fahrattraktionen in den Themenparks. Ein &amp;quot;Thrill Ride&amp;quot; ist nicht jedem zugänglich, warum sollte es bei &amp;quot;Thrill Movies&amp;quot; anders sein? Als die Wahl auf Bruckheimer fiel, &amp;quot;wussten wir, wir würden einen Thrill Ride machen.&amp;quot;, sagte Cook.&lt;br /&gt;
Des weiteren sagte Cook, Disney würde niemals einen Film, der aufgrund Sex, Drogen oder vulgärer Sprache ein PG-13 Rating erhielt unter dem [[Walt Disney Pictures]] Label veröffentlich: &amp;quot;Es gibt keine Ausnahmen zu diesen Regeln.&amp;quot; Deshalb wurden die Filmmacher, vor allem Bruckheimer und Verbinski, gebeten auf Sexszenen, harte Sprache und zu viel Blut zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt die Freigabe allerdings aufgrund der Gewalt, der Action und den Abenteuerinhalten, sowie ein paar &amp;quot;grusligen&amp;quot; Momenten, etwas das unter dem Disney Label duldbar ist. So erklärte der Konzern, das Abenteuerfilme wie [[20.000 Meilen unter dem Meer]] heute auch ein PG-13 erhielten, würde man sie mit den heutigen Mitteln der Technik produzieren. Deshalb entschied man sich, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch wirklich als Disney Film zu veröffentlichen, und &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; als eine [[Touchstone]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine blutige Erdolchungsszene wurde allerdings doch gedreht. Als die Geschäftsleitung diese sah, war diese zwar erschrocken, verzichtete allerdings darauf sie zu entfernen. Man verglich sie mit den Gefällen, Schrauben und Loopings auf den Achterbahnen in den Parks, die man ja auch nicht entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich in den PG-13 Sektor wagte und auch indirekt die Regeln festsetzte machte Disney offiziell die Ankündigung, dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht der letzte Film mit einer solchen Freigabe sein würde. [[Die Geistervilla]] zum Beispiel war ebenfalls lange Zeit ein Kandidat für ein PG-13 (diesesmal aufgrund der Gruselszenen), wurde aber doch noch mit einem PG freigegeben. [[Stick it!]] erhielt ebenfalls ein PG-13, jedoch aufgrund leichter sexueller Anspielungen. Da dies gegen die oben erwähnte Regel verstößt, wird der Film als [[Touchstone]] Film veröffentlicht. Weiteren PG-13 Filmen ist man trotz allem nicht abgeneigt, auch wenn sie weiterhin die Ausnahme, und nicht die Regel werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf privater Ebene verhielt man sich den Freigaben gegenüber unterschiedlich. Während Johnny Depp den Film mit seiner vierjährigen Tochter sah, drehte Verbinski so, dass ihn seiner Meinung nach achtjährige sehen könnten. Deshalb durfte seine damals siebenjährige Tochter ihn erst ein Jahr später sehen. Auch Produktionschefin [[Nina Jacobson]] verbat ihrer 5-jährigen den Film zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Potc17.jpeg|thumb|left|In Richtung PG-13 gedrängt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Filmwirtschaftsexperten begrüßten Disneys Entscheidung. Jugendliche seien heute, aufgrund der Massenmedien und vor allem Actionvideospielen, mehr gewohnt. Zudem sei PG-13 mittlerweile ein &amp;quot;cooles&amp;quot; Rating für Jugendliche. Actionfilme müssen es tragen, um von vielen nicht als &amp;quot;zu harmlos&amp;quot; abgestempelt zu werden, was schlechte Einspielergebnisse als Folge haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produzent [[Jerry Bruckheimer]] erklärte die Akzeptanz des PG-13 Ratings von Seiten des Vorstandes von Disney damit, dass sie all die großen und erfolgreichen Filme sehen, die für Eltern akzeptabel sind und ein PG-13 haben. Deshalb bewege sich nun Disney mit dem Markt mit und lässt diese Jugendfreigabe zu. So könnten sie stärker im Filmgeschäft mitbestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die Freigabe von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; weniger öffentlich diskutiert. Zum einen lag es wohl daran, dass erst spät bekannt wurde, das es ein Disney Film ist. In Amerika, wo die Attraktion zur Popkultur gehört, war es dagegen jedem sofort klar.&lt;br /&gt;
Zugleich kann es daran liegen, dass in Deutschland einige [[Walt Disney Pictures]] Spielfilme eine FSK Freigabe ab 12 Jahren erhielten, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war kein Präzedenzfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch versuchte [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] eine Freigabe ab 6 durchzusetzen, weshalb man eine Prüfung auf diese Freigabe beantragte. Doch für FSK ab 6 war der Film zu &amp;quot;hart&amp;quot;. Kurios: Während einige Zeitschriften die Freigabe &amp;quot;ab 6 (beantragt)&amp;quot; für &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; angaben, druckte manche, darunter &amp;quot;Auf einen Blick&amp;quot;, sogar als Freigabe &amp;quot;FSK ab 16&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf das fehlende Disney Logo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der &#039;&#039;PG-13 Diskussion&#039;&#039; startete unter (vornehmlich amerikanischen) Branchenkennern und Disneyfans eine Diskussion darüber, das &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht mit dem Disney-Logo beworben wurde.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pressefluchcols1.jpeg|thumb|right|Ob mit oder ohne Fernrohr: Am Anfang von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wird man keine Studiologos erkennen können. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Frühe Vermutungen waren, dass man den Film nicht mit Disney assoziieren wollte, da er zu hart wäre. Diese Vermutung schien vielen plausibel,  jedoch werden dabei zwei Aspekte außer acht gelassen: Zumindest in Amerika wird man den Film aufgrund der Popularität der Themenparkattraktion automatisch mit Disney verbinden und zweitens hätte man den Film, wenn er wirklich &amp;quot;Disney-untauglich&amp;quot; wäre als [[Touchstone Pictures]] Film beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere These war, dass man den Film durchaus als Disney-Film stehen lassen wollte, ihn aber nicht als solchen bewerben konnte, da man sonst ein jüngeres Publikum gehabt hätte, was möglicherweise ältere Zuschauer abgeschreckt hätte und Eltern die Auffassung hätte geben können, es wäre ein Kinderfilm. Dies hätte aufgrund des Inhaltes aber Proteste erregen können. Ähnliches erlebte man einst mit [[Der Drachentöter]].&lt;br /&gt;
[[Bild:JackSparrowPotC1 24.jpg|thumb|left|Sparrow kehrt den Thesen den Rücken. Hauptsache der Film gefällt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Doch wenn [[Fluch der Karibik]] zwar offiziell zu Disney gehört, aber man es nicht zwingend bekannt macht, wäre dieses Problem umgangen.&lt;br /&gt;
Ob Disney wirklich so dachte ist jedoch unbekannt, denn dies ist, wie bereits erwähnt, nur eine These von Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass man den Film aber klar als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion bewarb ist bekannt: Zum einen, weil es wirklich mehr ein Ergebnis von Bruckheimers Arbeit als von Disney war, zum anderen weil Jerry Bruckheimer das Erwähnen seines Namens vertraglich abgesegnet hat.&lt;br /&gt;
Des weiteren setzte man auf die Zugkraft von Bruckheimers Namen. &lt;br /&gt;
Auf gewisse Weise erklärt dieser Fakt das Fehlen des Disney Logos zu Beginn der Trailer und über dem Filmlogo auf den Plakaten: Der starke Kontrast der Massenwirkung beider Namen (Disney = Familie, Bruckheimer = Action) hätte marketingtechnisch nicht gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb aber vor dem Film kein einziger Studioname gezeigt wird, ist bisher nie offiziell erklärt worden. Am wahrscheinlichsten sind die Vermutungen, dass man die Stimmung des Anfangs nicht zerstören wollte und/oder im Himblick auf die Attraktion, die ja schließlich ganz ohne irgendwelche Studionamen beginnt, auch den Film so beginnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszeichnungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates3.jpeg|thumb|right|Frühes Teaser Poster (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt zahlreiche Preise und wurde mehrfach für anerkannte Preise nominiert. Hier findet ihr eine Auflistung der Auszeichnungen für diesen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(kursiv geschrieben = Gewonnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;ASCAP Film and Television Music Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Top Box Office Films&#039;&#039; (für: [[Klaus Badelt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Academy Awards(Oscars)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Hauptdarsteller (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bestes Makeup (für [[Ve Neill]] und [[Martin Samuel]])&lt;br /&gt;
*Bester Ton (für: [[Christopher Boyes]], [[David Parker]], [[David E. Campbell]] und [[Lee Orloff]])&lt;br /&gt;
*Bester Tonschnitt (für [[Christopher Boyes]] und [[George Watters II]])&lt;br /&gt;
*Beste visuelle Effekte (für John Knoll, Hal T. Hickel, Charles Gibson und Terry D. Frazee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Choreography Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Kampfchoreographie&#039;&#039; (für: George Marshall Ruge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Cinema Editors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Schnitt in einem Hauptfilm Comedy oder Musical&#039;&#039; (für Craig Wood, Stephen E. Rivkin  und Arthur Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Empire Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Darsteller&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste britische Darstellerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bester Newcomer (für: [[Mackenzie Crook]])&lt;br /&gt;
*Szene des Jahres (für: &#039;&#039;Die Rum-Szene&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
[[Bild:Jacks Poster.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] erhielt zahlreiche Preise für seine Rolle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Globes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Darsteller (Musical oder Comedy) (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Trailer Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Action Trailer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hollywood Film Festival&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Film des Jahres&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hugo Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Beste dramatische Präsentation (Long Form) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;IFTA Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester internationaler Darsteller&#039;&#039; (für [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste internationale Darstellerin&#039;&#039; (für [[Keira Knightley]] in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; und &#039;&#039;[[King Arthur]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste männliche Performance&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste komödiantische Performance (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bestes On-Screen Team (für [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Bester Bösewicht (für: [[Geoffrey Rush]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (Breakthrough Female Performance) (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards, Mexico&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Look&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sexiest Held&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;People&#039;s Choice Awards, USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beliebtester Film&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-9.jpg|thumb|right|Barbossas Crew in der &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; Schatzhöhle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Screen Actors Guild Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Performance eines Darstellers in einer Hauptrolle&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Teen Choice Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Movie Chemistry&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkampf/Action Sequenz&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Lügner in einem Film&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkuss&#039;&#039; (für: [[Keira Knightley]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Sommerfilm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;World Stunt Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Kampf&#039;&#039; (für: Tony Angelotti und Mark Aaron Wagner- Der Kampf beim Schmied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einspielergebnisse und Besucherzahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Starttag: 23.995.281 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwochenende: 46.630.690 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwoche: 98.972.817 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 305.413.918 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis unter Berücksichtigung der Inflation und den gestiegenen Eintrittspreisen: 324.660.564 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Deutschland&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Startwoche: 2.637.931 Besucher&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 5.955.427 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Frankreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 3.755.228 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Italien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 2.798.735 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vereinigtes Königreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis Startwochenende: 3.765.450 Pfund&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis insgesamt: 28.067.590 Pfund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Außerhalb der USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 348.500.000 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weltweit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 653.913.918 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stab und weitere Filmangaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regie&#039;&#039;&#039;: [[Gore Verbinski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Story&#039;&#039;&#039;: [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]], [[Stuart Beattie]] und [[Jay Wolpert]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drehbuch&#039;&#039;&#039;:  [[Ted Elliot]] &amp;amp; [[Terry Rossio]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller&#039;&#039;&#039;: [[Johnny Depp]] (als [[Captain Jack Sparrow]]), [[Geoffrey Rush]] (als [[Barbossa]]), [[Orlando Bloom]] (als Will Turner), [[Keira Knightley]] (als Elizabeth Swann), [[Jack Davebport]] (als Norrington), [[Jonathan Pryce]] (als Governor Weatherby Swann), [[Lee Arenberg]] (als Pintel), [[Mackenzie Crook]] (als Ragetti) [[Damian O&#039;Hare]] (als Lt. Gillette), [[Giles New]] (als Murtogg) und [[Angus Barnett]] (als Mullroy)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;: [[Klaus Badelt]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik Supervisor&#039;&#039;&#039;: [[Bob Badami]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produzent&#039;&#039;&#039;: [[Jerry Bruckheimer]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ausführende Produzenten&#039;&#039;&#039;: [[Paul Deason]], [[Bruce Hendricks]], [[Chad Oman]] und [[Mike Stenson]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Associate Producer&#039;&#039;&#039;: [[Pat Sandston]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Leitender Kameramann&#039;&#039;&#039;: [[Dariusz Wolski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnitt&#039;&#039;: [[Stephen Rivkin]], [[Arthur Schmidt]] und [[Craig Wood]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Casting&#039;&#039;&#039;: [[Jennifer Alessi]] und [[Ronna Kress]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktionsdesign&#039;&#039;&#039;: [[Brian Morris]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Künstlerische Leitung&#039;&#039;&#039;: [[Derek R. Hill]], [[James E. Tocci]] und [[Donald B. Woodruff]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Set Dekoration&#039;&#039;&#039;: [[Larry Dias]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kostüme&#039;&#039;&#039;: [[Liz Dann]] und [[Penny Rose]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Visuelle Effekte und Animation&#039;&#039;&#039;: [[Industrial Light &amp;amp; Magic]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Koordination der Stunt- und Fechtszenen&#039;&#039;&#039;: [[Robert Anderson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Budget&#039;&#039;&#039;: 125 Millionen Dollar&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Laufzeit&#039;&#039;&#039;:  circa 137 Minuten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;FSK&#039;&#039;&#039;: ab 12 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Filminformationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; fand am 28. Juni 2003 in Disneyland Anaheim statt. Dafür wurde der Park erstmals in seiner Geschichte frühzeitig geschlossen. Ab 16 Uhr wurde die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit 1500 Gästen gefeiert. Der, laut Disneys Angaben, längste rote Teppisch aller Zeiten führte von der [[Main Street, U.S.A]] zu einer Wasserfläche nahe der Originalattraktion, wo der Film auf eine überdimensionale Leinwand projiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gegen Ende der Dreharbeiten an dem Film war man bei Disney so euphorisch gegenüber &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;, dass man den Originaltitel &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; in &#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039; umbenannte. Man plante bereits bei Erfolg ein Franchise zu gründen und hoffte der Filmtitel wäre durch den Untertitel &amp;quot;Sequel tauglicher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am 10. August 2002 entfachte ein Feuer auf dem Set des Films. Niemand wurde verletzt und es entstand ein Schaden in Höhe von 350.000 Dollar.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchderKaribik-dvd.jpeg|thumb|right|Die 3 Disc DVD von &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut einem der Audiokommentare verwendete man für die Schatzhöhle auch Requisiten aus den &#039;&#039;Indiana Jones&#039;&#039; Filmen. So stammt die Truhe, in der sich die verfluchten Münzen befinden aus &#039;&#039;Jäger des verlorenen Schatzes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die letzte &#039;&#039;gesprochene&#039;&#039; Zeile im Film, &amp;quot;Bring mich zum Horizont&amp;quot;, wurde von [[Johnny Depp]] am Morgen vor dem Dreh vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied [[Yo ho, yo ho, a Pirate&#039;s Life for me]] aus der Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] wird im Laufe des Films dreimal gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene, in der Will Turner Jack Sparrow imitiert wurde von Bloom improvisiert, nachdem dieser den Produzenten [[Jerry Bruckheimer]] fragte, ob er so etwas in den Film einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Obwohl [[Johnny Depp]] die erste Wahl von Bruckheimer war, wurden auch Michael Keaton, [[Jim Carrey]] und Christopher Walken für die Rolle des Jack Sparrows in Betracht gezogen. Des weiteren hat auch der professionelle Wrestler [[Kurt Angle]] für diese Rolle vorgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jude Law, Ewan McGregor, Tobey Maguire, und Christian Bale wurden allesamt als mögliche Darsteller von Will Turner vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johnny Depp lies sich echte Goldzähne in den Mund machen. [[Michael Eisner]] fand, es seien zu viele, weshalb er Depp bat einige rauszunehmen. Dies tat er zwar, doch nach einiger Zeit fügte er einen Großteil der Goldzähne wider hinzu, ohne dass es bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der bislang einzige Disney Film, der als 3 Disc DVD Set veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während Norringtons Beförderungszeremonie spielt die Kapelle &amp;quot;Rule Britannica&amp;quot;, eine klare Anspielung auf Britanniens Regentschaft in der Karibik zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Lady Washington&amp;quot; wurde zur &#039;&#039;Interceptor&#039;&#039; umgebaut und ist somit das einzige echte Schiff im Film. Deshalb gibt es auch keine Deko im eigentlichen Sinne auf ihr: Alles auf der Interceptor ist funktionsfähig. Die anderen Schiffe in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind Modelle und/oder auf Bühnen und Gerüsten gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szenen, in denen [[Jack Sparrow]] versucht die Interceptor zu steuern sind echt. Depp wurde überrascht, als plötzlich die ganze Crew weg war und er, unter Anleitung des Kapitäns des echten Schiffes, steuern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jack Sparrow sagt, kurz bevor Elizabeth nach ihrem Sturz aufs Wasser aufschlägt, &amp;quot;&#039;&#039;...and then they made me their chief!&#039;&#039;&amp;quot;. Dies ist eine Anspielung auf &amp;quot;The Fast Show&amp;quot; aus dem Vereinigten Königreich. Die Sendung heißt in den Staaten &amp;quot;Brilliant&amp;quot; und gehört zu Depps Lieblingsserien (er hatte auch eine Gastrolle). Dieser Satz wird regelmäßig von Mark Williams&#039; Charakter gesagt, worauf er mit einem &amp;quot;&#039;&#039;Which was nice.&#039;&#039;&amp;quot; abschließt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto15.jpg|thumb|right|Depp, Bruckheimer und Verbinski im Port Royal Set (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Eine andere &amp;quot;Fast Show&amp;quot; Anspielung befindet sich in der &amp;quot;Parle&amp;quot;-Szene mit Sparrow und Pintell und Ragetti. Sie wurde rausgeschnitten, ist aber auf der DVD im &amp;quot;Deleted Scenes&amp;quot; Menü zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Schiff &amp;quot;Lady Washington&amp;quot;, das als Interceptor in den Film Eingang fand, war auch in &#039;&#039;Star Trek: Generations&#039;&#039; zu sehen und diente als Vorlage für die RLS Legacy in [[Der Schatzplanet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bruckheimer und Verbinski wollten die Wasserszenen in einem großen Wassertank bei Baja, Mexiko drehen. In ihm wurden auch Szenen für &#039;&#039;Titanic&#039;&#039; und [[Pearl Harbor]] gedreht. Allerdings hat schon [[Peter Weir]] den Tank gebucht, um dort [[Master and Commander]] zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene &amp;quot;unter dem Ruderboot gehen&amp;quot; ist eine direkte Hommage an &#039;&#039;Der rote Korsar&#039;&#039; von 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man überdeckte Depps zahlreiche Tattoos u.a. mit Holzkohle. Nach dem Dreh lies sich Depp das (falsche) Jack Sparrow Tattoo aus dem Film neu stechen, dieses Mal als echtes Tattoo. Er machte dies für seinen Sohn Jack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Port Royal Fort wurde für den Dreh in einem geschlossenen Vergnügungspark in Rancho Palos Verdes, Kalifornien aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut [[Gore Verbinski]] und [[Johnny Depp]] ist Governor Swann&#039;s Vorname Weatherby, Norringtons James, and Barbossa&#039;s Vorname Hector.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wie im Film erwähnt, brandmarkte die East India Company Piraten mit einem &amp;quot;P&amp;quot;, allerdings auf der Stirn. Da man befürchtete, dass dies zu auffällig wäre, platzierte man dies im Film am Arm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die zahlreichen &amp;quot;Eunuch&amp;quot; Sprüche stammen allesamt von [[Johnny Depp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jimmy Buffet wurde eine Piratenrolle angeboten, die er wegen Terminkonflikten absagen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Worte &amp;quot;Pirat&amp;quot; und &amp;quot;Piraterie&amp;quot; werden im Film 56 Mal gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige der Darsteller trugen Kontaktlinsen mit Sonnenbrillen-Funktion, damit diese nicht     dauernd blinzeln mussten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Kampf Will Jack.jpg|thumb|right|Jacks und Wills Kampf in der Schmiede (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut den Drehbuchautoren ist Will Turner der beste Schwertkämpfer, gefolgt von den sich ebenbürtigen Barbossa und Norrington. Sparrow ist eigentlich der schlechteste Schwertkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wurde vom britischen Channel 4 zum 4. besten Familienfilm gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Keira Knightley]] trug eine künstliche Haarverlängerung, da sie noch kurze Haare vom &#039;&#039;Kick it like Beckham&#039;&#039; Dreh hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Viele der Crewmitglieder wurden während den Dreharbeiten seekrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um nicht seektank zu werden, nahm [[Keira Knightley]] Pillen gegen Reisekrankheit und schlief während den Drehpausen ständig ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Affe &amp;quot;Jack&amp;quot; wurde von zwei Capuchin Affen gespielt. Einem Weibchen namens Tara (10 Jahre alt) und einem Männchen namens Levi (8 Jahre alt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Trinkspruch von Gibbs und Sparrow, &amp;quot;&#039;&#039;Nimm was du kriegen kannst! – Und gib nichts wieder zurück.&#039;&#039;&amp;quot;, wurde von der Crew der Lady Washington inspiriert. Als diese das Schiff, das zur Interceptor umgbaut wurde, zum Drehort brachten verwendeten diese ihren typischen Spruch beim anbinden des Schiffes. Die Autoren schnappten dies auf und dachten, dass es ein perfekter Trinkspruch wäre. Also bauten sie diesen Spruch in den Film ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut den Autoren sind Barbossa und Jack Sparrow in diesem Film &amp;quot;larger than life&amp;quot; Figuren. Sie stehen über den anderen und das Handeln dieser beiden bestimmt den gesamten Verlauf. Sie seien, ähnlich wie die Kontrahenten in Spaghettiwestern, fast schon Götterfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In einer Anspielung auf Disneys bisherigen Attraktionenverfilmungen sagte [[Jerry Bruckheimer]] in einem Interview über [[Johnny Depp]], dass er ihn für die Rolle des [[Captain Jack Sparrow]] haben wollte, weil er ein Schauspieler ist, der &amp;quot;in einer Art und Weise der soften Qualität von Disneys [[Country Bears]] entgegentritt und Erwachsenen und Jugendlichen erzählen kann, dass sie damit Spaß haben werden.&amp;quot; (Englisches Original: &amp;quot;&#039;&#039;(Depp is) an edgy actor who will kind of counter the Disney Country Bears soft quality and tell an audience that an adult and teenager can go see this and have a good time with it.&#039;&#039;&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Markante Passagen des Soundtracks von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; liefen während der Halloween Party 2003 im [[Disneyland Resort Paris]] als musikalische Untermalung im Hintergrund zu den einzelnen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Cappirates5.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] klingt als Sparrow irgendiwe anders... dank aufgesetztem Alk-Akzent und neuem Sprecher. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Wie bei vielen Sommer- und Actionfilmen, so wurde auch &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; einiger Logikfehler, vor allem bezüglich des Fluchs, beschuldigt. In ihrem Audiokommentar erklären die Autoren stellenweise die Handlung nochmal detailliert und decken somit manche vermuteten Fehler als sehr wohl logisch auf. Bei einigen Stellen verwiesen sie jedoch auf die kommende Fortsetzungen. Dort sollen Unstimmigkeiten geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] verwendet, absichtlich, in vielen seiner Filme das Wort &amp;quot;Interesting...&amp;quot; (in einer besonderen Betonung), sozusagen als persönliches Erkennungszeichen. In &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verwendet er es mehrmals in der Szene, in der [[Jack Sparrow]] im Gefängnis von Port Royale sitzt und ehemalige Kameraden von der Black Pearl vorbeikommen, wobei Jack erfährt, dass die Gerüchte über den Fluch wahr sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zombie-Versionen sämtlicher Piraten bestehen nur aus Computeranimation und den echten Augäpfeln der Darsteller, die aus Gründen der Authenzität nicht durch Animation ersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Regisseur [[Gore Verbinski]] kam aufgrund der Dreharbeiten von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu spät zur Premierenfeier seines Films &#039;&#039;The Ring&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006 feierten in [[Disneyland]] und [[Walt Disney World]] neue Versionen der Urattraktion [[Pirates of the Caribbean]] ihre Premiere. Sie involvieren die Filmhandlungen des ersten und zweiten Films mit in die alte Attraktion. Parallel dazu startete auch eine neue Improvisationscomedy-Show für die Parks Premiere. Ein [[Cast Member]] spielt [[Captain Jack Sparrow]] und versucht den Zuschauern beizubringen, wie man zum Piraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist neben [[Tron]] der einzige Spielfilm, der in der [[Kingdom Hearts]] Videospielreihe vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] wird in der deutschen Fassung von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht von seinem Stammsprecher [[David Nathan]] gesprochen, sondern von [[Marcus Off]]. Der ungeübte Zuschauer bzw. Zuhörer hat dies nicht oder nur kaum bemerkt, Synchronfans dagegen schon, weshalb einige Diskussionen in Fanforen starteten. Ein Mitarbeiter von [[Buena Vista International (Germany) GmbH | Buena Vista Deutschland]] lüftete schließlich das Geheimnis um den Sprecherwechsel. Man hatte Nathan bereits im Studio gehabt, wo er drei Tage lang am Film gearbeitet hatte. Dann aber bat man ihn, sämtliche Takes die er in den drei Tagen gemacht hat &#039;&#039;nochmal&#039;&#039; zu machen. Nun aber &amp;quot;irgendwie anders&amp;quot;. Nathan war über diese ungenaue Regieanweisung so erbost, dass er hinschmiss. Daraufhin engagierte Buena Vista den ähnlich klingenden Off, der den Film komplett sprach. Offs Arbeit wird von einigen als passender empfunden, da er den lustigen Charakter der Figur [[Jack Sparrow]] gut unterstreiche. Jedoch gibt es ähnlich viele Stimmen, die lieber Nathan gehabt hätten, da er halt Depps Stammsprecher ist. Im [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 | zweiten Teil]] spricht übrigens wieder [[David Nathan]] [[Johnny Depp]]. Dies führte zu neuen Diskussionen. Da Off für seine &amp;quot;lustigere&amp;quot; Darstellung gelobt wurde, fragten sich einige, ob Teil Zwei eventuell weniger lustig sein könnte und einen anderen Ton anschlägt. Eine andere Vermutung war, dass man Nathan nun genauere Anweisungen gab. Ungeübte Zuschauer bemerkten den erneuten Wechsel nicht, auch wenn manche sagten, dass Sparrow im neuen Trailer &amp;quot;besoffener&amp;quot; klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der erste Film mit einer Altersempfehlung &#039;&#039;TV-14&#039;&#039; im amerikanischen [[Disney Channel]] laufen wird. In Deutschland wurde dies anders geregelt: Aufgrund der Jugendfreigabe, dem Zielpublikum und der Popularität lief &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf den Premiere Filmsendern und nicht auf dem [[Disney Channel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde in der Juli Ausgabe des deutschen Kinomagazins &#039;&#039;Cinema&#039;&#039; auf Platz Drei der besten Filme aller Zeiten gewählt. Nur [[Pulp Fiction]] und &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; schnitten besser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das 3 Disc DVD-Set von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde 2006 von der &#039;&#039;Widescreen&#039;&#039;-Redaktion zur achtbesten DVD aller Zeiten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das englischsprachige &amp;quot;Premiere Magazine&amp;quot; listete [[Johnny Depp]]s Darstellung von [[Captain Jack Sparrow]] auf Platz 79 der besten Darstellungen in der Kinogeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hervorragender Artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>149.219.195.222</name></author>
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		<title>Disneys Hühner, die goldene Eier legen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;149.219.195.222: /* Wortherkunft und Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Disneys Hühner, die goldene Eier legen&#039;&#039;&#039; (oder einfach Disneys &amp;quot;goldene Hühner&amp;quot;) ist eine studiointern und in Branchenkreisen genutzte Bezeichnung für mehrere Erfolg bringende &amp;quot;Institutionen&amp;quot; innerhalb der [[Walt Disney Studios]] der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wortherkunft und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde unter anderem vom ehemaligen Präsidenten des Konzerns [[Michael Eisner]] geprägt, der die [[Walt Disney Meisterwerke]] und deren Kinoneuveröffentlichungen als Hühner bezeichnete, die goldene Eier legen. Er befürchtete, man würde eben diese &amp;quot;schlachten&amp;quot;, wenn man sie auf Video veröffentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem gegen Ende von Eisners Amtszeit wurde dieser Begriff von Branchenkennern wieder verwendet. Sie kritisierten, dass Eisner einen Großteil von Disneys &#039;&#039;goldenen Hühnern&#039;&#039; getötet hätte, womit die Experten darauf anspielten, dass Eisner sowohl [[Pixar]] als auch die [[Weinsteins]] aus der [[Walt Disney Company]] vertrieben habe, während er zugleich das Geschäft mit klassisch animierten Zeichentrickfilmen durch zahlreiche [[DTV]]s verschlechterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die einzelnen &amp;quot;goldenen Hühner&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Walt Disney Meisterwerke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste &amp;quot;goldene Huhn&amp;quot; sind [[Walt Disney Meisterwerke]], die abendfüllenden Zeichentrickfilme der [[Walt Disney Feature Animation]] Abteilung Disneys. Ihren Status als goldenes Huhn erreichten sie dadurch, dass sie regelmäßig große Publikums- und Kritikererfolge wurden. Allein zu [[Walt Disney]]s Lebzeiten wurden 8 dieser [[Meisterwerk]]e zum erfolgreichsten Film des jeweiligen Jahres. &lt;br /&gt;
Des weiteren erwiesen sie sich auch in der Weiterverwertung als profitabel: Viele der Disney Zeichentrickfilme waren Grundlage für erfolgreiche Merchandising-Produkte oder Vorbilder für Themenparkattraktionen. Außerdem wurden sie aufgrund ihrer Zeitlosigkeit bis in die Neunziger Jahre hinein auch mehrfach im Kino gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende dieses &amp;quot;goldenen Huhns&amp;quot; befürchtete [[Michael Eisner]], als man ihm vorschlug, die Meisterwerke auf Video zu veröffentlichen. Eisner dachte, dass man aufgrund der Videoveröffentlichungen die Meisterwerke einerseits entzaubere und man andererseits nur noch zweimal an ihnen verdienen könne: An der Kinokasse und dann beim Videoverkauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisners Befürchtung erwies sich als falsch: Videos der Meisterwerke erschienen im 7 Jahrestakt, und waren auch bei der wiederholten Neuauflage Verkaufsrenner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 befürchtete man erneut den Untergang dieses &amp;quot;goldenen Huhns&amp;quot;. Die Einnahmen der klassischen Meisterwerke sanken, während computeranimierte Filme immer mehr einnahmen. Zudem vermuten zahlreiche Fans, dass die Fortsetzungen von Meisterwerken für den Video- und DVD-Markt dem Ruf der Originale schaden könnten.&lt;br /&gt;
2005 erschien infolge weiterer Zeichentrickflops das erste computeranimierte Meisterwerk von Disney: [[Himmel und Huhn]]. Der Film wurde ein mittlerer Erfolg, weshalb die Zukunft dieses &amp;quot;goldenen Huhns&amp;quot; noch unklar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bob und Harvey Weinstein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 erwarb die Disney Company das unabhängige Filmstudio [[Miramax]]. Dessen Leitern und Gründern, den Gebrüdern Bob und Harvey Weinstein, wurden zahlreiche Freiheiten in der Führung des Studios überlassen. Mit meistens erwachsenenorientierten, teils kontrovers diskutierten Filmen brachten sie alljährlich viele niedrig budgetierte Filme in die Kinos, die viel Geld einspielten. &lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Kosten und den hohen Einnahmen der [[Miramax]] Produktionen wurden die Weinsteins bald als &amp;quot;goldene Hühner&amp;quot; für Disney bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 90er Jahre konzentrierten sich die Weinsteins zunehmend auf größere Produktionen, ein Trend den sie nach der Jahrtausendwende fortführten. Doch trotz der größeren Kosten blieben die Filme der [[Miramax]] und [[Dimension Films]] Studios profitabel für die Disney Studios. Vor allem gegen Ende von [[Michael Eisner]]s Amtszeit kristallisierten sich die Filme der Weinsteins als erfolgreichere Filme als Disneys eigene Spielfilme heraus. Filmreihen wie [[Scary Movie]], [[Spy Kids]] und die [[Quentin Tarantino]] Filme übertrumpften an den Kinokassen Filme wie [[Alamo]] oder [[Hidalgo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch aufgrund den Streitigkeiten über [[Fahrenheit 9/11]] spannte sich das Verhältnis zwischen [[Michael Eisner]] und den Weinsteins. In deren Anschluss präsentierte die Geschäftsleitung Disneys verschiedene Statistiken, in denen [[Miramax]] als Verlustgeschäft dargestellt wurde, was die [[Weinstein]]s als Zahlendreherei abtaten.&lt;br /&gt;
2005 verließen sie [[Miramax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern das Weinstein-lose Miramax als goldenes Huhn einzustufen ist, muss sich noch klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pixar===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu dem Untergang der handgezeichneten Zeichentrickfilme erwiesen sich die Produktionen der [[Pixar]]-Studios zunehmend als Erfolgsgarant für Disney.&lt;br /&gt;
Die ersten 5 Produktionen der Studios waren große Erfolge und [[Findet Nemo]] war weltweit erfolgreicher als [[Der König der Löwen]].&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen bezeichnete man [[Pixar]] als das neuste &amp;quot;goldene Huhn&amp;quot; Disneys, teils auch als den Ersatz für die [[Walt Disney Meisterwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der ungleichen Verteilung der Einnahmen weigerte man sich bei [[Pixar]] jedoch, unter den Verhältnissen des alten Vertrages weiterhin für Disney zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Erneut war es [[Michael Eisner]], der sich in den Verhandlungen als unnachgiebig erwies, woraufhin Pixar die Verhandlungen abbrach. Nachdem [[Robert Iger]] Disneys Präsident wurde, nahm man die Verhandlungen wieder auf. Sie mündeten in eine gemeinschaftlich geplante Übernahme Pixars durch Disney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerry Bruckheimer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produzent [[Jerry Bruckheimer]] hat seit 1994 einen Vertrag mit der [[Walt Disney Company]] und produziert seitdem Filme für [[Touchstone Pictures]], [[Hollywood Pictures]] und [[Walt Disney Pictures]]. Zudem produziert er die serien des [[C.S.I.]]-Franchises, welches in Zusammenarbeit mit [[Miramax]]-Television entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Filme Bruckheimers haben noch in der Kinoauswertung schwarze Zahlen geschrieben, die meisten von ihnen waren sogar ausgesprochen große Kinoerfolge.&lt;br /&gt;
Zudem sind seine Filme auch in der Video- bzw. DVD-Verwertung sehr erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte dazu, dass auch [[Jerry Bruckheimer]] als &amp;quot;goldenes Huhn&amp;quot; der [[Walt Disney Company]] bezeichnet wird. Im Gegensatz zu den [[Weinstein]]s und [[Pixar]] geriet er nicht in Konflikt mit [[Michael Eisner]] und galt deshalb kurzzeitig als das letzte intakte &amp;quot;goldene Huhn&amp;quot; Disneys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] verlängerte Ende 2005 seinen Vertrag mit Disney und wird dem Konzern deshalb noch längere Zeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmensgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
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