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	<title>LTB 57: Rezension - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Hobrowili: /* Phantomime und der Ariadnefaden */</title>
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		<updated>2026-04-02T18:53:17Z</updated>

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Daisy wird zornig, als Dagobert und Donald beginnen, über Frauen herzuziehen. Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. Daisy, mittlerweile in [[Phantomime]] verwandelt, versteckt sich im Sportwagen und gelangt so mit der Blondine und Donald zum Hauptquartier der Bande, zu der noch zwei Männer gehören. Mithilfe ihrer Superhelden-Fähigkeiten befreit sie Donald, überwältigt die Bandenmitglieder und schnappt sich den Plan. Besondere Dienste erweist ihr ihre Kette, deren Perlen sie in dem labyrinthischen Gebäude ausstreut, um wieder den Weg zurückzufinden – der Ariadnefaden des Titels. Donald hat sich die ganze Zeit kleinlaut und ängstlich den Ansagen der geheimnisvollen Superheldin zu fügen. Auf dem im Sportwagen zurückgelegten Rückweg in die Stadt lässt Phantomime Donald mitten auf der Strecke sitzen – er muss kilometerweit in die Stadt zurücklaufen und schläft, endlich angekommen, über dem eigenen Gartenzaun ein. Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{hl}} Kaum freut sich [[Donald]] auf ein paar Tage für sich alleine, da stürmt [[Daisy]] herein und will sich in ein schickes Restaurant ausführen lassen und einen Schaufensterbummel machen. Da kommt es Donald durchaus zupass, dass sein [[Onkel Dagobert]] ihn zu sich zitiert. Daisy hängt sich an ihn und bekommt den neuesten Auftrag an Donald mit: Er soll in der Nacht Wache schieben, weil Dagobert einige Zeit außer Haus verbringen muss. Daisy wird zornig, als Dagobert und Donald beginnen, über Frauen herzuziehen. Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. 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Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&amp;quot;plainlinks&amp;quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;, vgl. auch die Übersicht auf &amp;lt;span class=&amp;quot;plainlinks&amp;quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). (13/15 - Fantastic) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So ganz wird in dieser Geschichte das Versprechen des Titels ja noch nicht eingelöst – Donald will zwar immer an sein [[Phantomias]]-Kostüm heran, das bei ihm zu Hause liegt, es gelingt ihm aber nicht, seine Entführer dazu zu bewegen, bei ihm vorbeizufahren. So trägt Phantomime in dieser Geschichte den Superheldenpart alleine. Es gibt da ein paar ganz schöne, von Genia Gans erfundene Gadgets, die einem Phantomias Ehre gemacht hätten: Gleitkufen an den Sohlen, Schlafpillen, Schlummerpuder, einen elastischen Gürtel, der jede Strickleiter überflüssig macht. Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&amp;quot;plainlinks&amp;quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;, vgl. auch die Übersicht auf &amp;lt;span class=&amp;quot;plainlinks&amp;quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). (13/15 - Fantastic) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>Mattes: Änderung von Mattes (Diskussion) wurde auf die letzte Version von Hobrowili zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-06T12:40:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung von &lt;a href=&quot;/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Mattes&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Mattes&quot;&gt;Mattes&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/Benutzer_Diskussion:Mattes&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Mattes&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurde auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/Benutzer:Hobrowili&quot; title=&quot;Benutzer:Hobrowili&quot;&gt;Hobrowili&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
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		<author><name>Mattes</name></author>
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		<title>Mattes: Korrekte Rechtschreibung laut Duden</title>
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		<updated>2026-02-05T18:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrekte Rechtschreibung laut Duden&lt;/p&gt;
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		<author><name>Mattes</name></author>
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		<title>Hobrowili am 24. September 2025 um 15:39 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-24T15:39:00Z</updated>

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		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>Hobrowili: Vorangehend steht ein Zitat, das nachgewiesen werden muss</title>
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		<updated>2025-08-10T10:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorangehend steht ein Zitat, das nachgewiesen werden muss&lt;/p&gt;
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Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. Daisy, mittlerweile in [[Phantomime]] verwandelt, versteckt sich im Sportwagen und gelangt so mit der Blondine und Donald zum Hauptquartier der Bande, zu der noch zwei Männer gehören. Mithilfe ihrer Superhelden-Fähigkeiten befreit sie Donald, überwältigt die Bandenmitglieder und schnappt sich den Plan. Besondere Dienste erweist ihr ihre Kette, deren Perlen sie in dem labyrinthischen Gebäude ausstreut, um wieder den Weg zurückzufinden – der Ariadnefaden des Titels. Donald hat sich die ganze Zeit kleinlaut und ängstlich den Ansagen der geheimnisvollen Superheldin zu fügen. Auf dem im Sportwagen zurückgelegten Rückweg in die Stadt lässt Phantomime Donald mitten auf der Strecke sitzen – er muss kilometerweit in die Stadt zurücklaufen und schläft, endlich angekommen, über dem eigenen Gartenzaun ein. Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{hl}} Kaum freut sich [[Donald]] auf ein paar Tage für sich alleine, da stürmt [[Daisy]] herein und will sich von Donald in ein schickes Restaurant ausführen lassen und mit ihm einen Schaufensterbummel machen. Da kommt es Donald durchaus zupass, dass sein [[Onkel Dagobert]] ihn zu sich zitiert. Daisy hängt sich an ihn und bekommt den neuesten Auftrag an Donald mit: Er soll in der Nacht Wache schieben, weil Dagobert einige Zeit außer Haus verbringen muss. Daisy wird zornig, als Dagobert und Donald beginnen, über Frauen herzuziehen. Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. Daisy, mittlerweile in [[Phantomime]] verwandelt, versteckt sich im Sportwagen und gelangt so mit der Blondine und Donald zum Hauptquartier der Bande, zu der noch zwei Männer gehören. Mithilfe ihrer Superhelden-Fähigkeiten befreit sie Donald, überwältigt die Bandenmitglieder und schnappt sich den Plan. Besondere Dienste erweist ihr ihre Kette, deren Perlen sie in dem labyrinthischen Gebäude ausstreut, um wieder den Weg zurückzufinden – der Ariadnefaden des Titels. Donald hat sich die ganze Zeit kleinlaut und ängstlich den Ansagen der geheimnisvollen Superheldin zu fügen. Auf dem im Sportwagen zurückgelegten Rückweg in die Stadt lässt Phantomime Donald mitten auf der Strecke sitzen – er muss kilometerweit in die Stadt zurücklaufen und schläft, endlich angekommen, über dem eigenen Gartenzaun ein. Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;, vgl. auch die Übersicht &amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. 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Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;, vgl. auch die Übersicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auf &lt;/ins&gt;&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>Hobrowili am 10. August 2025 um 10:22 Uhr</title>
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Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. Daisy, mittlerweile in [[Phantomime]] verwandelt, versteckt sich im Sportwagen und gelangt so mit der Blondine und Donald zum Hauptquartier der Bande, zu der noch zwei Männer gehören. Mithilfe ihrer Superhelden-Fähigkeiten befreit sie Donald, überwältigt die Bandenmitglieder und schnappt sich den Plan. Besondere Dienste erweist ihr ihre Kette, deren Perlen sie in dem labyrinthischen Gebäude ausstreut, um wieder den Weg zurückzufinden – der Ariadnefaden des Titels. Donald hat sich die ganze Zeit kleinlaut und ängstlich den Ansagen der geheimnisvollen Superheldin zu fügen. Auf dem im Sportwagen zurückgelegten Rückweg in die Stadt lässt Phantomime Donald mitten auf der Strecke sitzen – er muss kilometerweit in die Stadt zurücklaufen und schläft, endlich angekommen, über dem eigenen Gartenzaun ein. Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{hl}} Kaum freut sich [[Donald]] auf ein paar Tage für sich alleine, da stürmt [[Daisy]] herein und will sich von Donald in ein schickes Restaurant ausführen lassen und mit ihm einen Schaufensterbummel machen. Da kommt es Donald durchaus zupass, dass sein [[Onkel Dagobert]] ihn zu sich zitiert. Daisy hängt sich an ihn und bekommt den neuesten Auftrag an Donald mit: Er soll in der Nacht Wache schieben, weil Dagobert einige Zeit außer Haus verbringen muss. 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Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/del&gt;, vgl. auch die Übersicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(&lt;/del&gt;&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So ganz wird in dieser Geschichte das Versprechen des Titels ja noch nicht eingelöst – Donald will zwar immer an sein [[Phantomias]]-Kostüm heran, das bei ihm zu Hause liegt, es gelingt ihm aber nicht, seine Entführer dazu zu bewegen, bei ihm vorbeizufahren. So trägt Phantomime in dieser Geschichte den Superheldenpart alleine. Es gibt da ein paar ganz schöne, von Genia Gans erfundene Gadgets, die einem Phantomias Ehre gemacht hätten: Gleitkufen an den Sohlen, Schlafpillen, Schlummerpuder, einen elastischen Gürtel, der jede Strickleiter überflüssig macht. 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Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;, vgl. auch die Übersicht &amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hobrowili</name></author>
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Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ (&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So ganz wird in dieser Geschichte das Versprechen des Titels ja noch nicht eingelöst – Donald will zwar immer an sein [[Phantomias]]-Kostüm heran, das bei ihm zu Hause liegt, es gelingt ihm aber nicht, seine Entführer dazu zu bewegen, bei ihm vorbeizufahren. So trägt Phantomime in dieser Geschichte den Superheldenpart alleine. Es gibt da ein paar ganz schöne, von Genia Gans erfundene Gadgets, die einem Phantomias Ehre gemacht hätten: Gleitkufen an den Sohlen, Schlafpillen, Schlummerpuder, einen elastischen Gürtel, der jede Strickleiter überflüssig macht. Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. Zwar gab es die Figur Wonder Woman in den Comics schon seit 1941, doch erst ab den 1970er Jahren „kam es zu einer fast schon explosionsartigen Zunahme von weiblichen Hauptfiguren und Superheldinnen in diversen Comics“ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://superhelden.org/weibliche-superhelden/ superhelden.org]&amp;lt;/span&amp;gt;), vgl. auch die Übersicht &lt;/ins&gt;(&amp;lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&amp;gt;[https://www.scifiscene.de/superheldinnen/weibliche-superhelden-im-ueberblick scifiscene.de]&amp;lt;/span&amp;gt;), und zweifelsohne war die Zeit deshalb auch schon reif für eine Superheldin im Duck-Universum. Wie Phantomias wurde auch Phantomime (italienisch: Paperinika) von [[Guido Martina]] erfunden, ihr erster Zeichner wurde aber [[Giorgio Cavazzano]], der zuvor noch nichts mit Phantomias zu schaffen hatte (dessen erste Zeichner waren vielmehr [[Giovan Battista Carpi]], [[Romano Scarpa]] und [[Massimo de Vita]]). Obwohl man nicht wird sagen können, dass Martina/Cavazzano die Frauenemanzipation irgendwie denunzieren, hat zum Beispiel das Phantomime-Kostüm mit Perlenkette, Tropfenohrringen und top-modischer Divenbrille schon eine satirische Doppelbödigkeit. Ihre Schneiderin Genia Gans (im Original passender Genialina Edy Son und alles andere als ein anthropomorpher Wasservogel) ist eben nicht nur Erfinderin, sondern auch Inhaberin einer Boutique, also in einer weiblich konnotierten Branche tätig. Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. Daisy, mittlerweile in [[Phantomime]] verwandelt, versteckt sich im Sportwagen und gelangt so mit der Blondine und Donald zum Hauptquartier der Bande, zu der noch zwei Männer gehören. Mithilfe ihrer Superhelden-Fähigkeiten befreit sie Donald, überwältigt die Bandenmitglieder und schnappt sich den Plan. Besondere Dienste erweist ihr ihre Kette, deren Perlen sie in dem labyrinthischen Gebäude ausstreut, um wieder den Weg zurückzufinden – der Ariadnefaden des Titels. Donald hat sich die ganze Zeit kleinlaut und ängstlich den Ansagen der geheimnisvollen Superheldin zu fügen. Auf dem im Sportwagen zurückgelegten Rückweg in die Stadt lässt Phantomime Donald mitten auf der Strecke sitzen – er muss kilometerweit in die Stadt zurücklaufen und schläft, endlich angekommen, über dem eigenen Gartenzaun ein. Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{hl}} Kaum freut sich [[Donald]] auf ein paar Tage für sich alleine, da stürmt [[Daisy]] herein und will sich von Donald in ein schickes Restaurant ausführen lassen und mit ihm einen Schaufensterbummel machen. Da kommt es Donald durchaus zupass, dass sein [[Onkel Dagobert]] ihn zu sich zitiert. Daisy hängt sich an ihn und bekommt den neuesten Auftrag an Donald mit: Er soll in der Nacht Wache schieben, weil Dagobert einige Zeit außer Haus verbringen muss. Daisy wird zornig, als Dagobert und Donald beginnen, über Frauen herzuziehen. Sie sinnt auf Rache und wendet sich an ihre Freundin [[Genia Gans]], die eine Boutique führt und überdies eine Erfinderin und Präsidentin der Feministinnen-Vereinigung ist. Genia verspricht, Daisy ein Superheldinnen-Kostüm zu nähen. Als dies gerade angeliefert wird, erkennt sie in einem vorbeifahrenden Sportwagen Donald mit einer attraktiven Blondine. Was sie noch nicht weiß: Die Blondine hatte eine Reifenpanne vorgetäuscht und Donald entführt. Sie gehört zu einer Bande, die hinter Dagoberts ausgelagertem Geld her ist, und zwingt Donald, ihr Zugang zum Geldspeicher zu verschaffen. Dort stiehlt sie aus einer Schreibtischschublade den Plan, der der Bande den Weg zum Geld weisen soll. Daisy, mittlerweile in [[Phantomime]] verwandelt, versteckt sich im Sportwagen und gelangt so mit der Blondine und Donald zum Hauptquartier der Bande, zu der noch zwei Männer gehören. Mithilfe ihrer Superhelden-Fähigkeiten befreit sie Donald, überwältigt die Bandenmitglieder und schnappt sich den Plan. Besondere Dienste erweist ihr ihre Kette, deren Perlen sie in dem labyrinthischen Gebäude ausstreut, um wieder den Weg zurückzufinden – der Ariadnefaden des Titels. Donald hat sich die ganze Zeit kleinlaut und ängstlich den Ansagen der geheimnisvollen Superheldin zu fügen. Auf dem im Sportwagen zurückgelegten Rückweg in die Stadt lässt Phantomime Donald mitten auf der Strecke sitzen – er muss kilometerweit in die Stadt zurücklaufen und schläft, endlich angekommen, über dem eigenen Gartenzaun ein. Er wird von Dagobert mit bitteren Vorwürfen geweckt – sein Geheimplan ist ja aus der Schreibtischschublade verschwunden, und richtig auf den Geldspeicher aufgepasst hat sein Neffe ja auch nicht. Daisy taucht auf und übergibt dem erleichterten Dagobert den Plan. „Eine hübsche junge Dame mit glitzernden Augen“ – also Phantomime – habe ihr den Plan zusammen mit einem Brief übergeben, in dem steht: „Liebe Daisy! Ich vertraue dir diesen wertvollen Plan an, weil nur du allein in der Lage bist, ihn zu bewachen! Phantomime!“ Das ist also die Geschichte von Daisys Rachefeldzug gegen die Männer…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Der Trick mit der „Ariadnekette“ dient in der Handlung auch als Beweis für die außerordentliche weibliche Intelligenz, mit der Dagoberts und Donalds Frauenfeindlichkeit – „Die mit ihrem Spatzengehirn!“ (S. 17) – dementiert werden muss. Auch wenn (oder gerade weil) in einem italienischen Comic gelegentlich überdick aufgetragen wird, ist diese 1973 erstmals in Italien erschienene Geschichte natürlich auch ein interessantes Zeitdokument zur populären Rezeption des europäischen Feminismus, der Anfang der Siebziger Jahre blühte. In Italien hatte etwa Mariarosa Dalla Costa 1971 zusammen mit anderen Frauen die Gruppe Lotta Femminista gegründet und 1972 den einflussreichen Text „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ veröffentlicht. 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Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. 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Dennoch werden auch männliche Verhaltensweisen aufgespießt; mein Favorit ist die Fallhöhe vom solidarischen Miteinander Genias und Daisys im Sinne eines „female empowerment“ zum verkrampften, sinnbefreiten Herunterschlucken des Notizzettels, zu dem der patriarchale Machtmensch Dagobert seinen von ihm abhängigen Neffen verdonnert (S. 25). [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>178.21.0.228</name></author>
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		<title>Hobrowili am 17. Juni 2024 um 11:19 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-17T11:19:28Z</updated>

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Als Donald ablehnt, bei dem Plan mitzuspielen, droht Dagobert damit, ihn aus dem Haus zu werfen, für das er seit Jahren keine Miete mehr gezahlt hat. Mit einer seiner Privatbahnen, die fast bis zum Kastell fahren, macht er sich stattdessen mit [[Gustav]] auf den Weg, damit dieser dort die nämliche Nacht verbringt. Doch Donald tritt als [[Phantomias]] auf den Plan, entwendet die Lok und zwingt die beiden zum Rückzug. Ein Dia-Projektor, mit dem er einen überlebensgroßen Phantomias an den Himmel geworfen hat, enttarnt Donald als Übeltäter. Jetzt verliert Dagobert endgültig die Geduld und stellt einen Räumungsbefehl aus. Doch als er mit der Polizei anrückt, die diesen vollziehen soll, weist er keine Schrift mehr auf: Phantomias hatte sich in der Nacht in Dagoberts Villa geschlichen und den Schrieb „bearbeitet“. Dennoch wandert Donald wegen Widerstands gegen die Polizei ins Gefängnis. Es gelingt ihm aber, einige persönliche Dinge von zu Hause zu holen, unter anderem einen Zauberstift, mit dem er in der folgenden Nacht aus dem Gefängnis entkommt. Dagobert hat derweil für zahlendes Publikum und Ehrengäste mit dem Bürgermeister an der Spitze eine Ausflugsfahrt zum &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Dreitürmekastell &lt;/del&gt;organisiert, womit er zusätzlichen Profit aus Gustavs Übernachtung schlagen will. Doch Phantomias lässt es auf den Türmen des Kastells spuken, demütigt dabei Gustav, der zerknirscht den Abgang machen muss, und erscheint sodann den Schaulustigen höchstselbst auf den Zinnen. Er erreicht, dass der Bürgermeister ihm das Kastell als Erbe des Paulus Pokus anträgt und dass Dagobert seinem Schützling Donald die Schulden zu streichen verspricht. Phantomias schafft es zurück in die Zelle, wo er sich als Donald wieder schlafen legt, rechtzeitig bevor die Entenhausener vom Kastell zurückkehren, um Donald, den „nettesten Bürger von Entenhausen“, zu lobpreisen…&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{hl}} [[Onkel Dagobert]] hat an der Testamentseröffnung eines gewissen Paulus Pokus teilgenommen. Wer es schafft, eine Nacht in dem geheimnisumwobenen Drei-Türme-Kastell &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/ins&gt;vor den Toren Entenhausens zu verbringen, in dem es spuken soll, darf es erben. Dagobert plant, das Kastell zu einer Nobelherberge für Millionäre auszubauen. 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Die drohende neue Abhängigkeit zu ihrem Großonkel wird Tick, Trick und Track drastisch vor Augen geführt, als sie auf der „Ausflugsfahrt“ zum Kastell von ihm als billiges Personal ausgenutzt werden. Der Aspekt, dass mit dem Auszug wahrscheinlich auch die Identität Donalds mit Phantomias auffliegen würde, wird anders als in der „Schlafenden Schönen“ geschickt als weitere wichtige Motivation für Donald-Phantomias‘ Kampf gegen Dagobert eingeführt. Wenn man sich auf die Spur begibt, was diese Geschichte noch so stark macht, landet man unweigerlich bei den vielen tollen Auftritten Phantomias‘, bei denen auch unterschiedlichste technische Gadgets zum Einsatz kommen. Mir gefällt vor allem der Zauberstift, der Metall schmelzen und zusammenschweißen lässt. Dabei gibt es auch eine deutliche Steigerung in der Dramatik: Phantomias auf den Zinnen des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Dreitürmekastells &lt;/del&gt;(S. 242-250) lässt in seiner Bildkraft noch einmal seine Entführung der Lok mit der bedrohlichen Dia-Projektion (S. 205-210) sowie sein Eindringen in die „Festung des Tyrannen“ (S. 216-222) hinter sich. Auf den letzten 17 Seiten jagt überhaupt ein Höhepunkt den nächsten, illustriert mit fünf großartigen großformatigen Panels von zuletzt geradezu epischer Wucht (S. 244, 248, 250). Gut gefällt mir hier auch die Rolle Gustavs, der als ebenbürtiger Gegenspieler aufgebaut wird und erst allmählich über mehrere Panels hinweg seinen Mut verliert und die Überlegenheit von Phantomias anerkennen muss. Prima ist auch der Triumph Donalds aus der Zelle heraus auf den allerletzten Seiten entwickelt, wodurch er auch endlich wieder die Anerkennung seiner Neffen erfährt: „Manchmal meinen wir sogar, daß du Phantomias bist!“ (S. 254) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/ins&gt;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Das &lt;/ins&gt;Drei-Türme-&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kastell&lt;/ins&gt;]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/ins&gt;, getextet von [[Guido Martina]] und gezeichnet von [[Massimo de Vita]], ist zweifellos eine der besten frühen Phantomias-Rächergeschichten. 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Wenn man sich auf die Spur begibt, was diese Geschichte noch so stark macht, landet man unweigerlich bei den vielen tollen Auftritten Phantomias‘, bei denen auch unterschiedlichste technische Gadgets zum Einsatz kommen. Mir gefällt vor allem der Zauberstift, der Metall schmelzen und zusammenschweißen lässt. Dabei gibt es auch eine deutliche Steigerung in der Dramatik: Phantomias auf den Zinnen des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Drei-Türme-Kastells &lt;/ins&gt;(S. 242-250) lässt in seiner Bildkraft noch einmal seine Entführung der Lok mit der bedrohlichen Dia-Projektion (S. 205-210) sowie sein Eindringen in die „Festung des Tyrannen“ (S. 216-222) hinter sich. Auf den letzten 17 Seiten jagt überhaupt ein Höhepunkt den nächsten, illustriert mit fünf großartigen großformatigen Panels von zuletzt geradezu epischer Wucht (S. 244, 248, 250). Gut gefällt mir hier auch die Rolle Gustavs, der als ebenbürtiger Gegenspieler aufgebaut wird und erst allmählich über mehrere Panels hinweg seinen Mut verliert und die Überlegenheit von Phantomias anerkennen muss. Prima ist auch der Triumph Donalds aus der Zelle heraus auf den allerletzten Seiten entwickelt, wodurch er auch endlich wieder die Anerkennung seiner Neffen erfährt: „Manchmal meinen wir sogar, daß du Phantomias bist!“ (S. 254) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>Hobrowili am 17. Juni 2024 um 11:16 Uhr</title>
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Die drohende neue Abhängigkeit zu ihrem Großonkel wird Tick, Trick und Track drastisch vor Augen geführt, als sie auf der „Ausflugsfahrt“ zum Kastell von ihm als billiges Personal ausgenutzt werden. Der Aspekt, dass mit dem Auszug wahrscheinlich auch die Identität Donalds mit Phantomias auffliegen würde, wird anders als in der „Schlafenden Schönen“ geschickt als weitere wichtige Motivation für Donald-Phantomias‘ Kampf gegen Dagobert eingeführt. Wenn man sich auf die Spur begibt, was diese Geschichte noch so stark macht, landet man unweigerlich bei den vielen tollen Auftritten Phantomias‘, bei denen auch unterschiedlichste technische Gadgets zum Einsatz kommen. Mir gefällt vor allem der Zauberstift, der Metall schmelzen und zusammenschweißen lässt. Dabei gibt es auch eine deutliche Steigerung in der Dramatik: Phantomias auf den Zinnen des Dreitürmekastells (S. 242-250) lässt in seiner Bildkraft noch einmal seine Entführung der Lok mit der bedrohlichen Dia-Projektion (S. 205-210) sowie sein Eindringen in die „Festung des Tyrannen“ (S. 216-222) hinter sich. Auf den letzten 17 Seiten jagt überhaupt ein Höhepunkt den nächsten, illustriert mit fünf großartigen großformatigen Panels von zuletzt geradezu epischer Wucht (S. 244, 248, 250). Gut gefällt mir hier auch die Rolle Gustavs, der als ebenbürtiger Gegenspieler aufgebaut wird und erst allmählich über mehrere Panels hinweg seinen Mut verliert und die Überlegenheit von Phantomias anerkennen muss. Prima ist auch der Triumph Donalds aus der Zelle heraus auf den allerletzten Seiten entwickelt, wodurch er auch endlich wieder die Anerkennung seiner Neffen erfährt: „Manchmal meinen wir sogar, daß du Phantomias bist!“ (S. 254) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;„Das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Drei-Türme-Kastell“]]&lt;/ins&gt;, getextet von [[Guido Martina]] und gezeichnet von [[Massimo de Vita]], ist zweifellos eine der besten frühen Phantomias-Rächergeschichten. 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Wenn man sich auf die Spur begibt, was diese Geschichte noch so stark macht, landet man unweigerlich bei den vielen tollen Auftritten Phantomias‘, bei denen auch unterschiedlichste technische Gadgets zum Einsatz kommen. Mir gefällt vor allem der Zauberstift, der Metall schmelzen und zusammenschweißen lässt. Dabei gibt es auch eine deutliche Steigerung in der Dramatik: Phantomias auf den Zinnen des Dreitürmekastells (S. 242-250) lässt in seiner Bildkraft noch einmal seine Entführung der Lok mit der bedrohlichen Dia-Projektion (S. 205-210) sowie sein Eindringen in die „Festung des Tyrannen“ (S. 216-222) hinter sich. Auf den letzten 17 Seiten jagt überhaupt ein Höhepunkt den nächsten, illustriert mit fünf großartigen großformatigen Panels von zuletzt geradezu epischer Wucht (S. 244, 248, 250). Gut gefällt mir hier auch die Rolle Gustavs, der als ebenbürtiger Gegenspieler aufgebaut wird und erst allmählich über mehrere Panels hinweg seinen Mut verliert und die Überlegenheit von Phantomias anerkennen muss. Prima ist auch der Triumph Donalds aus der Zelle heraus auf den allerletzten Seiten entwickelt, wodurch er auch endlich wieder die Anerkennung seiner Neffen erfährt: „Manchmal meinen wir sogar, daß du Phantomias bist!“ (S. 254) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 16:37, 27. Mär. 2024 (CET)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hobrowili</name></author>
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