LTB 541: Rezension

In diesem Artikel wird das LTB 541 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein fataler Flop oder einfach nur müdes Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 541.
Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 541 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight
, Gut
, Mittelmaß
oder Schlecht
bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!
Cover
Naja, wieder das typische Eis-Cover am Anfang des Jahres. Warum Donald eine Art Handy in der Hand hat, wird hier nicht klar. Das geht besser! Glückstaler (Diskussion) 13:53, 31. Okt. 2021 (CET)
Der Schatz der Pinguine
- Story: Pietro Zemelo
- Zeichnungen: Andrea Ferraris
- Seiten: 30
Donald und Daisy betreiben seit neuestem ein Geschäft für Strickhüte. Als einer der Kunden fragt, wie es dazu kam, beginnt Donald, zu erzählen:
Ein Hilfshausmeister der Nachtschicht war in jener Nacht, in der alles begann, in der Sternwarte Entenhausens beim Putzen, als plötzlich eine Meldung auf dem Monitor auftauchte. Das System meldete einen 100 Kilogramm schweren Meteoriten aus Gold, der irgendwo am Nordpol auf die Erde stoßen würde. Der Hilfshausmeister witterte sofort das Geschäft seines Lebens und begann, zu überlegen, wie er den Meteoriten bergen kann. Dabei stieß er auf Donald, der wieder mal einen Job sucht. Er bot ihm als Professor einen Vertrag über 50.000 Taler an, wenn er ihm hilft, den Goldklumpen zu bergen. Schon am nächsten Tag bricht die Gruppe auf – auch Daisy kommt mit.
Nach einiger Suche am Nordpol kann der Standort des Meteoriten ausfindig gemacht werden. Und hier zeigt sich der wahre Wille des Hilfshausmeisters: In Wirklichkeit ist er nämlich nur hinter dem Gold her! Doch eben dieses hat mittlerweile eine wichtige Position eingenommen: Es schützt einige Pinguine vor wilden Raubtieren. Aber daran denkt der Hausmeister gar nicht erst. Donald und Daisy wollen aber nicht zulassen, dass er das Gold einfach so einsackt und stellen sich ihm. Dabei wird der Hausmeister von einer Lawine überrollt und ist als Eisklotz gefangen. Weil im Vertrag die Rede nur von 100 Kilogramm ist und nicht davon, um was es sich handelt, können Donald und Daisy den Vertrag erfüllen und gleichzeitig die Pinguine retten. Zum Abschied machen die beiden noch schnell ein Pinguin-Selfie. Weil die Pinguine darauf kleine Mützen tragen, bekommt Donald eine Idee...
Und so kam das Strickhutgeschäft von Donald und Daisy zustande.
Ich schwanke ziemlich zwischen gut und mittelmäßig, entscheide mich dann aber für letzteres: Eine Geschichte, die nicht wirklich aus dem Mittelmaß herauskommt. Schwache Handlung; die Zeichnungen sind immerhin ganz gut. Spannung kommt nicht so richtig auf. Auch hier hätte man mit einer kleinen Änderung die Geschichte bestimmt verbessern können. Note: 3+. Glückstaler (Diskussion) 13:53, 31. Okt. 2021 (CET)
Mickys Kunstgeschichte: Krone, Kunst und Kaiser
- Story: Alessandro Sisti
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Seiten: 34
Micky ist auf der berühmten Accademia di belle arti in Venedig. Es ist das Jahr 1817, die Stadt wurde gerade nach dem Wiener Kongress dem österreichischen Kaiserreich zugeordnet. Dessen Kaiser Franz I. will sich nun mit Karoline Auguste von Bayern vermählen. Zu diesem Anlass will der Direktor von Mickys Kunstschule ihm ein paar Kunstwerke aus seiner Akademie schenken. So haben die Schüler der Akademie schwer zu arbeiten. Doch Kater Karlo, ein österreichischer Major, wittert seine Chance und bringt mal wieder alles durcheinander...
Er will nämlich die wertvollen Kunstwerke, die die Kunstschule malt und bastelt, an gut zahlende Käufer verkaufen. Damit sein Plan gelingt, hat er bereits die Kunstwerke stehlen lassen und in einem alten, verschachtelten Gebäude untergebracht. Doch er rechnet nicht mit Mickys Scharfsinn: Er deckt den Fall auf und überführt Kater Karlo. Die Kunstwerke und die feierliche Vermählung sind gerettet.
Für 34 Seiten eine gut geplante Handlung und schöne Zeichnungen. Witzig auch, dass immer mal wieder ein paar österreichische Wörter eingebaut werden. Note: 2+. Glückstaler (Diskussion) 13:53, 31. Okt. 2021 (CET)
Verkehrte Welt
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Paolo Mottura
- Seiten: 24
Gundel Gaukeley hat scheinbar ganz Entenhausen in eine Parallelwelt gezaubert, in der alles genau andersherum ist wie in der richtigen Welt. Fast gibt Dagobert Duck ihr sogar seinen Glückszehner...
Doch Donald merkt gerade noch im letzten Moment, dass etwas nicht stimmt und verhindert die Übergabe.
Was ist das denn für ein schlechter Plot? Wie um alles in der Welt kann Gundel es denn schaffen, die ganze Welt in eine Parallelwelt zu verfrachten? Und wie genau Donald auf die Idee kommt, dass etwas nicht stimmt, wird auch nicht erwähnt. Thema verfehlt! Note: 6. Glückstaler (Diskussion) 13:53, 31. Okt. 2021 (CET)
Die Legende des ersten Phantomias (Teil 14): Das Gold des anderen
- Story: Marco Gervasio
- Zeichnungen: Marco Gervasio
- Seiten: 24
1585. Drake ist wütend: Richard Quackett hat ihm sein Gold gestohlen und Graf Gram ihm zur Flucht verholfen! 1922. Ein mysteriöser Dieb hat ein wertvolles Diamantenkleid geklaut! Er lenkt die Schuld auf den heutigen Graf Gram (der verhaftet wird) und versucht daraufhin an das Gold zu kommen, das John Quacketts Vorfahre Richard Quackett vor Jahrhunderten dem Freibeuter Francis Drake abgeknöpft hatte. Doch auch Phantomias und Detta machen sich auf die Suche, um ihm zuvorzukommen. Allerdings werden sie von dem Dieb überrascht, der sich als Howard Drake, Nachfahre von Francis Drake der nun seinen Vorfahren rächen will, herausstellt. Aber Phantomias trickst ihn aus und schickt ihn auf eine falsche Fährte zur verlassenen Drei-Zinnen-Burg, die hinter Gittern auf der Polizeistation endet, und findet selber das Gold. Doch er weiß nicht, dass in der Drei-Zinnen-Burg tatsächlich etwas versteckt ist – Dankmar Düsentrieb, Zwillingsbruder von Darendorf, hat hier sein Geheimversteck und zieht die Fäden, um sich endlich an Phantomias rächen zu können!
Hier wird erstmals Johns Vorfahre Richard erwähnt, der offenbar Drake bestahl und das Gold unter anderem den Armen gab und somit der erste Gentlemandieb der Familie Quackett ist. Außerdem wird nun endlich die genaue Identität des seltsamen kriminellen Genies vorgestellt, der Darendorf so ähnlich sieht und aufgrund seiner Genialität eine wahre Gefahr für Phantomias darstellt, da er sich an ihm rächen will: Es handelt sich um Dankmar Düsentrieb, Zwillingsbruder von Darendorf, der ebenso genial ist wie sein Bruder, aber leider auf den falschen Weg gekommen ist... Bereits in Seine Majestät Dagobert I. von Don Rosa wird erwähnt, dass Sir Francis Drake in der Gegend rund um Entenhausen kreuzte (laut Don Rosa ist er sogar Gründer der Stadt). Dieses Element wird hier wieder aufgegriffen. Außerdem wird die Drei-Zinnen-Burg erwähnt, die aus Das Drei-Türme-Kastell (LTB 57) von Guido Martina kommt, allerdings heißt sie hier (wer hätte es gedacht) „Das Drei-Türme-Kastell“. Auch sonst ist die deutsche Übersetzung hier mal wieder nicht so konsequent bei der Namensgebung, so wird Darendorf hier plötzlich mit h geschrieben („Dahrendorf“).
Eine Reihe, die ich persönlich nicht lese, da sie sehr komplex ist und ich nicht über alle Teile verfüge. Möge jemand anders hier eine Wertung abgeben! Glückstaler (Diskussion)