LTB Ostern 3
| Lustiges Taschenbuch Sonderband | ||||||
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| Ostern | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 17.03.2011 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 11 | |||||
| Seitenanzahl: | 260 | |||||
| Preis: | 6,95 € | |||||
| Besonderheiten: |
teilweise erhabenes Cover | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hicksis Oster-Überraschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Nocciola e la Pasqua memorabile
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Comicup Studio
- Erstveröffentlichung: 18.04.1995
- Genre: Magie, Gagstory, Wirtschaftskampf
- Figuren: Hicksi, Beelzebub, Onkel Dagobert, Donald Duck, Klaas Klever, Baptist
- Seiten: 23
- Deutsche Erstveröffentlichung
In ihrer Hexenhütte brütet die emsige Hexe Hicksi über einem ganz besonderen Zaubertrank und wirft einige geheimnisvolle Zutaten in ihren blubbernden Hexenkessel. Ihre dämonischen Begleiter und ihr treuer Hexenbesen Beelzebub beobachten das magische Treiben aufmerksam und sind gespannt darauf zu erfahren, welchen Zauber ihre Herrin dieses Mal ausgeheckt hat. Denn Hicksi möchte in diesem Jahr beim großen Hexensabbat mit einem fulminanten Zauberspruch für mächtig Eindruck sorgen und damit ihren angekratzten Ruf bei den andere Hexen und Magiern aufpolieren. Für ihren Trank fehlt ihr jedoch eine entscheidende Zutat: Die Feder eines überaus reichen Mannes. Und wer könnte vermögender sein als der reichste Mann der Welt, Dagobert Duck? So schwingt sich Hicksi entschlossen auf ihren Besen Beelzebub und fliegt nach Entenhausen.
Im Geldspeicher treiben Onkel Dagobert jedoch ganz andere Sorgen herum. Es ist kurz vor Ostern und das Geschäft mit süßen Schokoladeneiern läuft in die heiße Phase. Allerdings bemerkt selbst Onkel Dagobert in einer kleinen Marktforschung im Supermarkt, dass vor allem die Kinder lieber die Überraschungseier von Konkurrent Klaas Klever kaufen, da in diesen die besseren Überraschungen versteckt sind – nicht nur billiges Plastikspielzeug wie in Dagoberts Produkten. Bessere Überraschungen kosten nun Mal Geld, was wiederum den Gewinn schmälert: Eine Zwickmühle für den zerknirschten Fantastilliardär.
Als Hicksi unangemeldet im Geldspeicher erscheint, will Onkel Dagobert die unliebsame Besucherin gleich wieder vor die Tür setzen. Doch die schlaue Hicksi hat Onkel Dagobert belauscht und weiß genau, wie sie ihn dazu überreden kann, ihr eine seiner Federn zur Verfügung zu stellen. Hicksi schlägt vor, dass sie mit einem einfachen Zauberspruch die Schokoladenostereier aus Dagoberts Produktion so verzaubern kann, dass sich im Inneren immer ganz genau die Überraschung verbirgt, die sich ein Konsument laut und deutlich gewünscht hat.
Onkel Dagobert lässt sich auf das Tauschgeschäft ein und startet eine groß inszenierte Marketingkampagne, die großen Anklang findet. Die Duck’schen Ostereier aus süßer Schokolade gehen sprichwörtlich weg wie warme Semmeln und die Käuferinnen und Käufer freuen sich über die Erfüllung ihrer Wünsche. Der Spaß hält jedoch nur kurze Zeit an: Denn Onkel Dagobert hat es sich zunutze gemacht, dass sein Neffe Donald Duck zufällig im Geldspeicher war und dieser sowieso noch viel mehr glänzende Federn hat als Onkel Dagobert. Die Trickserei fällt auf Hexe Hicksi auf die Füße, die beim Hexensabbat nicht gerade im positiven Sinne für Aufmerksamkeit sorgt. An all dem Ärger ist nur der Geizhals Onkel Dagobert Schuld, der nun alle Schulden begleichen muss.
Eiersuche im Dschungel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Indiana Pipps e le uova di Kokkodek
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Marco Gervasio
- Erstveröffentlichung: 27.05.2008
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Indiana Goof, Micky Maus, Dr. Krantz, René Raklett, Sam, Nebraska Joe, Anuk
- Seiten: 26
- Besonderheit: Anspielung in der Übersetzung auf Donald und die Linsen aus Babylonien, Parallelen zu Im Land der viereckigen Eier
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die beiden geselligen Freunde Indiana Goof und Micky Maus wollen heute in einem ganz besonderen Restaurant speisen, das seit jeher zu den Lieblingslokalen des abenteuerlustigen Archäologen zählt. Sein alter Kumpel René Raklett ist nicht nur ein geschichtsinteressierter Historiker, sondern auch noch ein begnadeter Koch. Als Restaurantbesitzer verbindet er seine beiden Leidenschaften spielerisch miteinander und zaubert einige kulinarische Köstlichkeiten, deren wohlklingende Namen die Speisekarte zieren. Weil der freundliche Kellner Sam längst Indiana Goofs Leibgericht kennt, muss nur Micky sich noch für einen zünftigen Hauptgang entscheiden.
Während des Essens kommen Indiana Goof und René ins Gespräch. Der Meisterkoch berichtet, dass er zu gern das Rezept für die Rühreier des spanischen Konquistadoren Alphonso de Arkebuso kennen würde. Der spanische Eroberer sei nicht nur hinter dem Gold der Indios her gewesen, sondern auch hinter den seltenen Eiern der sagenumwobenen Hühnervögel Kokotl. Obwohl diese eierlegenden Vögel in der Wissenschaft als ausgestorben gelten, zweifelt René an dieser These und glaubt, dass die Kokotl noch irgendwo im südamerikanischen Urwald zu finden sind.
Nun ist auch Indiana Goofs Neugierde geweckt und er beschließt, zusammen mit seinem Freund Micky Maus dem Ruf des Abenteuers zu folgen. Kurzerhand reisen beide in den Urwald und dringen immer dichter in die grüne Hölle vor. Während Micky sich Gedanken um die exotische Fauna macht, ist Indiana Goof in ständiger Sorge vor den fiesen Machenschaften seines Rivalen Dr. Krantz, der ebenfalls Stammkunde in Renés Restaurant ist. Außerdem hat sich der übereifrige Indiana auch noch auf eine Wette mit dem widerwärtigen Antiquitätenhändler Nebraska Joe eingelassen, der nicht für seriöse Archäologie bekannt ist, sondern für illegale Hehlerei auf dem Schwarzmarkt.
Im Verlauf ihrer Expedition geraten Indiana Goof und Micky an einen Fluss und retten dort einen jungen Einheimischen vor bissigen Piranhas aus dem Wasser. Der Indio namens Anuk fasst sofort Vertrauen zu den beiden Fremden und beschließt, sie in sein verborgenes Dorf zu finden, dass hinter einem Wasserfall und einem weit verzweigten Höhlensystem in einem abgelegenen Tal verborgen liegt. Nach einem herzlichen Empfang in dem Dorf staunen Indiana Goof und Micky nicht schlecht über ihre Entdeckung vor Ort. Indianas Übermut bringt die beiden allerdings schnell in Schwierigkeiten mit dem Schamanen des Stammes, sodass sie lieber schnell das Weite suchen. Doch damit hat der Schlamassel noch längst kein Ende gefunden, denn skrupellose Verfolger haben längst die Fährte von Indiana Goof und Micky Maus aufgenommen.
Bahn frei![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il ritardo cronico
- Story: Abramo Barosso & Giampaolo Barosso
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 02.11.1969
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 14
- Deutsche Erstveröffentlichung
Allmorgendlich muss der Langschläfer Donald Duck gehörig die Beine in die Hand nehmen, um pünktlich zum Arbeitsbeginn im Geldspeicher von Onkel Dagobert anzutreten. Sein knickeriger Onkel sieht es gar nicht gern, wenn einer seiner Angestellten zu spät zur Arbeit erscheint – vor allen Dingen dann nicht, wenn es sich um seinen eigenen Neffen handelt. Nachdem er es heute geradeso noch rechtzeitig zum Geldspeicher geschafft hat, beschließt Donald, dass es morgen unbedingt besser laufen muss. Er stellt sich seinen Wecker, lässt Tick, Trick und Track verdutzt im Wohnzimmer zurück und legt sich zur Nachtruhe.
Als am nächsten Morgen der Wecker klingelt, will sich Donald noch ein paar Minütchen im warmen Bett gönnen und vergisst darüber ganz die Zeit. Als er erwacht, ist es schon zu fortgeschrittener Stunde. Ohne Frühstück stürmt er an seinen Neffen vorbei aus dem Haus und läuft zur Bushaltestelle, wo er auch noch in einen Bus der falschen Linie einsteigt. Es beginnt eine wilde verwegene Hatz quer durch Entenhausen, weil Donald unbedingt pünktlich im Geldspeicher sein will. Endlich angekommen steht sein verwunderter Onkel Dagobert und lobt Donalds Arbeitseifer.
Mit harten Bandagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: I Bassotti dall'attacco... in difesa
- Story: Maria Muzzolini
- Zeichnungen: Vitale Mangiatordi
- Erstveröffentlichung: 14.08.2007
- Genre: Angriff auf den Geldspeicher, Gagstory, Action
- Figuren: Onkel Dagobert, Panzerknacker, Iku, Gundel Gaukeley, Nimmermehr
- Seiten: 27
- Deutsche Erstveröffentlichung
Mitten in der Nacht ist es den dreisten Panzerknackern doch einmal gelungen, das Alarmsystem des Geldspeichers zu überwinden und bis in das Büro des reichsten Mannes der Welt vorzudringen. Allerdings werden sie dort von Onkel Dagobert höchstpersönlich in Empfang genommen und von dessen geladener Schrotflinte bedroht. In einem hektischen Schlagabtausch stürzen die Panzerknacker aus dem Büro, um sich vor Dagoberts Donnerbüchse in Sicherheit zu bringen. Dabei stößt der Ständer mit der Glashaube um, die zu Bruch geht und den berühmten Glückszehner von Onkel Dagobert auf den Fußboden kullern lässt. Einer der Panzerknacker nutzt die Gelegenheit, schnappt sich die Münze und flieht zusammen mit seinen Brüdern.
Im ausrangierten Campingwagen, der ihnen schon seit Urzeiten als Unterschlupf dient, ärgern sich die Panzerknacker über das Debakel und das Scheitern ihres Coups. Als einer von ihnen jedoch den Glückszehner hervorholt, tüfteln sie den fiesen Plan aus, Onkel Dagobert um ein hohes Lösegeld im Tausch gegen seinen Talisman zu erpressen. Sie ahnen nicht, dass Onkel Dagobert bereits auf dem Weg zu ihnen ist und schwere Geschütze aufgefahren hat, um seine diebischen Erzrivalen zur Strecke zu bringen.
Der Diebstahl des Glückszehners bleibt jedoch auch der raffinierten Hexe Gundel Gaukeley nicht verborgen, die das Treiben in ihrer Kristallkugel beobachtet hat. Gundel reagiert zornig, da sie der Auffassung ist, ein Vorrecht auf den Glückszehner zu besitzen, den sie schon seit so vielen Jahren begehrt. Sie fühlt sich von den Panzerknackern hintergangen, obwohl die beiden Parteien schon so oft miteinander zusammengearbeitet haben.
Demzufolge schwingt sich Gundel auf ihren Hexenbesen und düst nach Entenhausen, um Onkel Dagobert zu Hilfe zu eilen. Dieser muss sich dadurch nicht nur gegen die Panzerknacker, sondern auch die listige Magiern Gundel durchsetzen. Doch am Ende kehrt der Glückszehner wieder wohlbehalten unter seine Glashaube im Geldspeicher zurück.
Daisys Tagebuch: Die sieben Ostereier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Le uova pasquali
- Story: Carlo Chendi
- Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 22.04.1984
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Oma Duck, Franz Gans, Panzerknacker
- Seiten: 32
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die liebe Daisy Duck will ihren Freunden und Verwandten in diesem Jahr eine schmackhafte Osterüberraschung bereiten. Im Schaufenster eines Chocolatiers entdeckt sie einige prächtige Ostereier aus feinster Schokolade, die nicht nur wunderschön verziert sind, sondern auch allerlei Überraschungen im Inneren bereithalten. Eine Überraschung erlebt Daisy Duck auch, als ihr der Inhaber den stolzen Preis für ein solches Schokoladenei ins Ohr flüstert. Da Daisy insgesamt sieben der Schokoladenkreationen für ihre Familienmitglieder benötigt, sind die angebotenen Schokoeier entschieden zu teuer für Daisy bescheidenen Geldbeutel.
Dennoch lässt sich Daisy nicht entmutigen und beschließt als erfahrene Zuckerbäckerin, einfach selbst sieben Ostereier aus Schokolade in ihrer heimischen Küche herzustellen. Auch an passende Geschenke hat sie gedacht, denn Daisy hat noch einige Schlüsselanhänger parat, die sie liebevoll in kleine Schachteln verpackt. Während Daisy die Schokoladeneierhälften zum Trocknen ablegt, kommt ihr Freund Donald zu Besuch und beobachtet amüsiert das emsige Treiben. Donald bietet sogar seine Hilfe an und erzählt beiläufig, dass Onkel Dagobert ihm eine Disc mit wichtigen Daten sowie dem Sicherheitscode des Geldspeichers in einer schmalen Schachtel überlassen hat, da schließlich kein Schurke mit kriminellen Absichten auf die Idee käme, dass die Disc sich ausgerechnet im Besitz von Dagobert Ducks schusseligen Neffen befindet.
Nachdem Daisy beide Schokoladeneierhälften sorgsam mit Zuckerguss verschlossen hat, erscheint ein bestellter Bote, um die traumhaft verpackten Kalorienbomben abzuholen und an ihre vorbestimmten Empfänger auszuliefern. Als Donald ebenfalls das Haus von Daisy verlassen will, stellt er mit Entsetzen fest, dass sich in Onkel Dagoberts Schachtel gar nicht die wichtige CD-ROM befindet, sondern ein kleiner Schlüsselanhänger. Nun kommt auch Daisy dahinter, dass Donald im Eifer des Gefechts die Geschenkverpackungen vertauscht haben muss und sich in einem der sieben Schokoeier nun die gesuchte Disc befinden muss.
Von nun an beginnt eine wilde verwegene Jagd nach den sieben Schokoladeneiern, die längst ausgeliefert worden sind. Folglich müssen Daisy und Donald nicht nur Oma Duck einen Besuch abstatten, sondern auch Tick, Trick und Track sowie Vetter Gustav Gans. Aber auch die Panzerknacker haben Wind von der Verwechslung bekommen und heften sich an die Fersen der Ducks. Zum Glück kommt Daisy und Donald der Zufall zu Hilfe und niemand bemerkt das unheilvolle Missgeschick.
Gut gefüllt...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Sorpresa!
- Story: Francesco Artibani
- Zeichnungen: Lara Molinari
- Erstveröffentlichung: 25.04.2000
- Genre: Einseiter
- Figuren: Oma Duck, Franz Gans
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die Schokoladenostereier von Oma Duck sehen nicht nur zum Anbeißen aus, sie enthalten auch noch allerlei aberwitzige Überraschungen, wie Franz Gans beim anschließenden Arztbesuch mit eigenen Augen ansehen muss.
Listig eingefädelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e il tiro mancino
- Story: Sergio Tulipano
- Zeichnungen: Sandro Dossi
- Erstveröffentlichung: 04.06.1996
- Genre: Abenteuer, Schatzsuche
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Klaas Klever, Anwantzer
- Seiten: 48
- Anmerkung: zwei Teile
- Deutsche Erstveröffentlichung
Nicht nur das Sparen gehört zu Onkel Dagoberts Lieblingsbeschäftigungen, auch das zähe Feilschen mit hartnäckigen Händlern bereitet Onkel Dagobert große Freude. Monatlich besucht er einen Gebrauchtwarenladen und feilscht mit dem Inhaber um den letzten Preis für irgendwelche gebrauchten Waren, die Onkel Dagobert noch günstiger zu bekommen versucht. Heute hat er ein gebrauchtes Taschentuch zu einem unschlagbaren Preis erworben und freut sich vor seinen Großneffen Tick, Trick und Track wie ein Schneekönig über den finanziellen Triumph. Dagobert lehrt seine pfiffigen Neffen, immer sparsam und auf der Hut zu sein, damit sie nicht übers Ohr gehauen werden. In seiner Großzügigkeit spendet Onkel Dagobert den gut gelaunten Jungs noch ein paar Kreuzer für den nächsten Besuch beim Eismann.
Es dauert gar nicht lange, bis Onkel Dagobert etwas Neues in den Sinn kommt, was er in seinem bescheidenen Haushalt doch noch gut gebrauchen könnte: Einen gefütterten Hausmantel. Folglich bricht Onkel Dagobert auf, um dem Gebrauchtwaren-Händler einen erneuten Besuch abzustatten. Tatsächlich hat dieser einen altbewährten Hausmantel im Angebot und scheint auch keine große Lust dazu zu haben, stundenlang mit Onkel Dagobert zu feilschen. In der Tasche des Mantels entdeckt Onkel Dagobert auf dem Nachhauseweg einen vergilbten Zettel, der sich tatsächlich als Schatzkarte entpuppt. Sofort informiert Onkel Dagobert seine Neffen Tick, Trick und Track, die in ihrem Schlauen Buch viele Informationen über den Ersteller der Schatzkarte recherchieren können. Dieser alte Schatzsucher habe den Piratenschatz der Isla Bluffa nie finden können. Ein aufgesuchter Professor, der sich auf das Thema spezialisiert hat, bestätigt diese Tatsache, will sich aber an der Schatzsuche nicht beteiligen.
So machen sich Onkel Dagobert sowie Tick, Trick und Track auf den Weg zur Schatzinsel, während der schläfrige Donald einen weiteren Spezialauftrag von Dagobert erhält. Denn der reichste Mann der Welt ahnt bereits, dass er einem großen Schwindel auf die Schliche gekommen ist, hinter dem niemand anderes steht als sein windiger Konkurrent und Erzrivale Klaas Klever, der sich mal wieder der Spionage- und Verkleidungskünste seines schmierigen Schergen Anwantzer bedient. Die inszenierte Intrige geht allerdings gehörig nach hinten los und am Ende ist es verdientermaßen der reichste Mann der Welt, der jubeln darf.
Alles vor laufender Kamera[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Gamba re dello share
- Story und Zeichnungen: Andrea Ferraris
- Erstveröffentlichung: 21.12.2004
- Genre: Gagstory, Film, Medien
- Figuren: Kater Karlo
- Seiten: 26
- Deutsche Erstveröffentlichung
Der alte Gauner Kater Karlo hat mal wieder einen Ausbruchsversuch aus dem Gefängnis geplant und gräbt mit einer Mini-Lasterpistole einen Fluchttunnel. Dabei wird er von den nervigen Schubiack-Zwillingen begleitet, die sich ständig wegen irgendwelcher Kleinigkeiten in die Haare kriegen. Allerdings kommt Karlo die Hilfe gerade recht und außerdem haben die beiden gesuchten Bankräuber ihm die Hälfte ihrer Beute versprochen, die sie kurz vor ihrer Verhaftung irgendwo in einer Einöde vergraben haben. Mit diesem Startkapital könnte Kater Karlo eine Weile auskommen und in Ruhe einen neuen Coup ausbaldowern.
Sein Plan schlägt jedoch fehl, da seine Berechnungen zum Tunnelbau nicht ganz zu stimmen scheinen. Er und die Schubiack-Zwillinge landen mitten während einer Live-Show in einem Fernsehstudio und sind daher auf allen Bildschirmen zu sehen. Die drei Kriminellen sind ausgerechnet in die beliebte Show „Lästig lässt nicht locker“ des hartgesottenen Moderators Lars Lästig geplatzt, der sofort die Gunst der Stunde ausnutzt. In den nächsten Tagen zieht er Karlo und die Schubiack-Zwillinge immer wieder vor die Kamera, damit diese von Handwerker-Experten eine richtige Tätigkeit erlernen – was natürlich einige Patzer und Lacher verspricht.
Kater Karlo ist es längst zu bunt geworden und er sucht nach einem Weg, irgendwie aus dem Fernsehstudio zu türmen und sich abzusetzen. Nach der eigenhändigen Reparatur eines Geländewagens drücken Karlo und seine beiden Kompagnons das Gaspedal durch und brausen davon. Die Streifenwagen lassen sie schnell hinter sich und wiegen sich daher in Sicherheit. Doch Karlo hat den umtriebigen Showmaster Lars Lästig unterschätzt, der für eine gute Quote alles machen würde und die Polizei im Handumdrehen zu den Ausbrechern führt. Diese werden beim Ausbuddeln der gestohlenen Beute auf frischer Tat ertappt und landen wieder hinter Gitterstäben.
Kampf um die Uniform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino in: Scuola di pulizia
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 07.03.1995
- Genre: Donalds Jobs, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Henriette Huhn, Gustav Gans, Tick, Trick und Track
- Seiten: 26
- Besonderheit: Durchbruch der „vierten Wand“
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 108
Zuhause auf seiner Couch ist Donald niedergeschlagen, weil seine Verlobte Daisy nur noch Augen für waschechte Männer in Uniform hat. Aus diesem Grund geben ihm Tick, Trick und Track den Tipp, doch einfach selbst irgendeinen Beruf zu ergreifen, bei dem man in einer schicken Uniform auf den Straßen unterwegs ist. Entschlossen wird Donald in der Stadt auf ein Plakat aufmerksam und beschließt, sich sofort bei der Polizei zu bewerben. Er ahnt jedoch nicht, dass das Plakat Opfer eines Dummejungenstreichs wurde und leicht abgeändert wurde. Aus diesem Grund wird Donald in Wahrheit bei der Stadtreinigung vorstellig und will dort um jeden Preis eine Stelle antreten – in der Annahme, er würde die Stadt vor Kriminellen säubern.
Tatsächlich legt sich Donald mächtig ins Zeug und avanciert schnell zum besten Müllmann des Ausbildungskurses, auch wenn ihm die niederen Tätigkeiten zuerst etwas merkwürdig vorkommen. Auch Donalds Kommilitonen glauben fest daran, dass mit Donald etwas nicht stimmt. Schließlich wird Donald für einen Spezialauftrag in der Entenhausener Bank eingeteilt und berichtet davon stolz seiner Verlobten Daisy, die dieses Geheimnis eigentlich für sich behalten soll. Allerdings hält Daisy nicht dicht, sodass sich das Gerücht von schmutzigen Deals in der Bank wie ein Lauffeuer in der Stadt verbreitet. Am Ende wird Donald bewusst, dass er sich folgenschwer getäuscht hat, doch er bekommt doch noch eine prächtige Uniform.
Eine böse Überraschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Dolce finale
- Story: Francesco Artibani
- Zeichnungen: Lara Molinari
- Erstveröffentlichung: 25.04.2000
- Genre: Einseiter
- Figuren: Panzerknacker
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die Panzerknacker klettern in der Nacht heimlich ein ein riesiges Ei aus Schokolade, um am nächsten Tag beim Osterfest des Milliardärsklubs abzusahnen. Durch eine folgenschwere Verwechslung landen sie jedoch bei einer überraschungsfreudigen Osterfeier der Gendarmerie.
Die greise Glucke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e le uova di qualità
- Story und Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 05.02.1989
- Genre: Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Klaas Klever
- Seiten: 26
- Deutsche Erstveröffentlichung
In seinem Geldspeicher verbringt Onkel Dagobert gerade vergnügliche Stunden beim Geldzählen, sodass der reichste Mann der Welt bester Laune ist. Onkel Dagoberts Frohsinn findet jedoch ein jähes Ende, als er von seinem zögerlichen Sekretär die neuste Bilanz für seiner Hühnerfarm erhält. Auch wenn der Gewinn der Farm nur marginal gesunken ist, reagiert Onkel Dagobert außer sich vor Wut und verliert keine Zeit, um bei dem Direktor des Hühnerhofs vorstellig zu werden. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass es sich bei Onkel Dagoberts Hühnerhof mitnichten um eine billige Legebatterie handelt, sondern ein regelrechts Luxusressort für die gefiederten Hennen und Hähne. Statt winzigen Brutkästen leben die Hühner in großzügigen Villen, die mit modernsten Gerätschaften ausgestattet sind. Es gibt sogar Kabelfernsehen, Musikanlagen und feinste Kost. Nichts scheint gerade gut genug zu sein, um die anspruchsvollen Hühner zufriedenzustellen, die ihre Eier in einem Palast mit weichen Federkissen legen.
Just in dem Moment, als Onkel Dagobert einige der gelegten Eier mit eigenen Augen unter die Lupe nehmen will, zerbrechen die Schalen und ein Dutzend flauschiger Küken schlüpft aus den Eiern. Die winzigen Küken sind vom ersten Augenblick an ganz vernarrt in Onkel Dagobert, denn sie betrachten den knickerigen Fantastilliardär von nun an als ihre Mutter. Wie der Direktor erklärt, könne man diesen Prozess der Prägung auch nicht wieder rückgängig machen.
Damit bleibt die Aufzucht und Hege der neugierigen Küken nun voll und ganz an Onkel Dagobert hängen, der sich gezwungen sieht, seine „Kinder“ mit in den Geldspeicher zu nehmen. Hier muss Onkel Dagobert genaustens aufpassen, damit seine Ziehkinder keinen Schaden anrichten. Kurzerhand bittet Onkel Dagobert seine Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track um Hilfe, die einen großen Sack Hühnerfutter mitgebracht haben. Während Tick, Trick und Track sich darüber freuen, mit wie viel Hingabe sich Onkel Dagobert den quengelnden Küken widmet, lacht sich Donald ins Fäustchen.
Nachdem Onkel Dagobert die Schar der Kükenkinder zu seinem Ausflug in den Klub der Milliardäre mitgenommen hat, lässt sich die urkomische Situation nicht länger vor der Öffentlichkeit geheim halten. Ausgerechnet Dagoberts Rivale Klaas Klever startet eine schmutzige Medienkampagne, um ihn der Lächerlichkeit preiszugeben. Trotz Hohn und Spott kommt Onkel Dagoberts liebevolle Rolle als „greise Glucke“ ausgezeichnet an bei den Bewohnern von Entenhausen, sodass die Verkaufszahlen durch die Decke gehen. Am Ende beschließt der tierliebe Fantastilliardär mit dem Herz aus Gold, seine Kükenkinder dauerhaft zu behalten.
