LTB Sommer 16: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Kleine Retter in großer Not ===
=== Kleine Retter in großer Not ===
[[Bild:Kleine-Retter-in-großer-Not.jpg|thumb|right|(© [[Egmont Ehapa]])]]
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*Nachdruck aus: [[DD 342]], [[LTB Spezial 6]], [[LTB Sonderedition 1/2011]]
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Im abgelegenen Geheimversteck der Panzerknacker schwört der bauernschlaue Opa Knack seine Bande auf den bevorstehenden Coup vor. Dieses Mal wollen er und seine Panzerknacker zum alles entscheidenden Schlag gegen Onkel Dagobert ausholen und den Geldspeicher nach unzähligen Versuchen endlich knacken. Ihren Plan haben sie akribisch ausgearbeitet und die Vorbereitungen sind beinahe abgeschlossen. Dennoch mahnt Opa Knack seine Jungs zu oberster Wachsamkeit. Der erfahrene Gangsterboss achtet auf jedes noch so kleine Detail, damit dieses Mal auch ja nichts schief gehen kann. Außerdem ist Urlaubszeit in Entenhausen und wie jeden August sind die meisten Bürgerinnen und Bürger in die Ferien gefahren. Dadurch ist die Stadt nahezu ausgestorben; nur die Familien, die sich keine Urlaubsreisen leisten können, sind noch in der Stadt.
Von all den finsteren Plänen der schurkischen Panzerknackerbande ahnt Onkel Dagobert noch nichts. Von seinem Geldspeicher aus beobachtet er an diesem Vormittag einen Jungen, der ständig seinen Ball gegen eine der dicken Mauern des Geldspeichers wirft und offenbar einen kleinen Rekord aufstellen will, ohne, dass der Ball den Boden berührt. Das Ballspiel geht Onkel Dagobert zwar ein bisschen auf die Nerven, aber er kann im Moment nichts dagegen tun und hofft, dass der Junge bald wieder verschwunden ist.
Inzwischen haben die Panzerknacker das einzige Telefonkabel gekappt, welches das Polizeirevier von Entenhausen erreicht. Dadurch ist es unmöglich geworden, die Ordnungshüter herbeizurufen. Opa Knack hat laut eigener Aussage aber gar nicht vor, in den Geldspeicher einzubrechen – stattdessen will er einen seiner Leute in Verkleidung in den Geldspeicher schicken und nach dem Beutezug aus dem Tresorraum ausbrechen.
Als Geschäftsmann verkleidet überlistet ein Panzerknacker die naiven Wachleute und er erhält Zutritt ins Allerheiligste. In Windeseile sind alle Wachen gefesselt und Opa Knack betritt freudestrahlend das Büro seines Rivalen Onkel Dagobert. Dieser ist ebenfalls so überrascht, dass er sich übertölpeln lässt. Seine Hoffnung auf sein Sicherheitssystem schwindet, als Opa Knack gut gelaunt erklärt, dass die Alarmanlage nur Einbrecher aufhalten soll – keine Ausbrecher.
[[Bild:Kleine-Retter-in-großer-Not.jpg|thumb|right|Die kleinen Retter treten in Aktion (© [[Egmont Ehapa]])]]
Vor den gepanzerten Toren des Geldspeichers hat der ballspielende Junge mittlerweile mitbekommen, dass ein Lieferwagen der Panzerknacker vor dem Eingang parkt und irgendetwas vor sich gehen muss. Er will die Polizei verständigen und läuft zur nächsten Telefonzelle. Zu seiner Verwunderung ist die Leitung allerdings tot. Da er nicht auf die Unterstützung der Ordnungshüter zählen kann, beschließt der blonde Junge, selbst aktiv zu werden. Der Junge namens Anton ruft daher seine Freunde Tick, Trick und Track an, die Großneffen des reichsten Mannes der Welt. Die Verstärkung wird aktiv und jeder übernimmt eine Aufgabe.
Zurück vor dem Geldspeicher schleicht sich Hansi in den Transporter der Panzerknacker und versteckt sich hinter den Säcken voller Bargeld. Opa Knack hat seine Enkel angewiesen, nur Geldscheine mitzunehmen, weil diese leichter sind als Münzen. Mit ein paar Millionen will sich Opa Knack begnügen und er verbeugt sich heuchlerisch vor dem gefesselten Onkel Dagobert, der vollkommen machtlos ist. Mit ihrer Beute machen sich die Panzerknacker auf die Flucht und wollen zu ihrem Geheimversteck aufbrechen – ohne zu wissen, dass Hansi im Laderaum auf der Hut ist
Die Freunde von Tick, Trick und Track haben inzwischen zweitere Jungs über die Lage informiert und jeder ist bereit, sich an der Aktion zu beteiligen. Die schlauen Buben tauschen die Straßenschilder aus und schicken die Panzerknacker dadurch von einer Einbahnstraße zur nächsten. Die Gauner bemerken erst einige Zeit später, dass sie im Kreis fahren, doch da haben die Kinder längst genug Zeit gewonnen. Die Neffen sind mit ihren Skateboards zum Polizeirevier gedüst und haben die Polizisten über die gefährliche Lage in Kenntnis gesetzt. Im Polizeiauto fahren sie zum Geldspeicher, um Onkel Dagobert zu befreien. Die Panzerknacker haben sie Sirene gehört, ignorieren nun die Beschilderung und fahren zu ihrem Versteck.
Der Versuch, die Panzerknacker aufzuhalten, scheitert. Allerdings gelingt es Hansi, aus dem Lieferwagen zu entkommen, nachdem die dreisten Diebe an der alten Mühle angekommen sind und sich in Sicherheit wiegen. Wieder in Entenhausen rennt Hansi zum Geldspeicher und berichtet den Polizisten und Onkel Dagobert aufgeregt, wo sich das Versteck der Panzerknacker befindet. Die ganze Bande und ihr Anführer Opa Knack wird verhaftet und landet hinter Gittern. Zum Dank für die Rettungsaktion verspricht Onkel Dagobert hoch und heilig, den Kindern einen Wunsch zu erfüllen und ermahnt sie, nicht so bescheiden zu sein. Wieder einmal zeigt sich, dass der sonst so knickerige Onkel Dagobert ein Herz aus Gold hat.


=== [[Zurück nach Entenhausen]]: Kommissar Hunter & Petunia ===
=== [[Zurück nach Entenhausen]]: Kommissar Hunter & Petunia ===
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]]
*Erstveröffentlichung: 13.10.1963
*Erstveröffentlichung: 13.10.1963
*Genre:
*Genre: Gagstory
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]]
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]]
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*Nachdruck aus: [[LTB Enten-Edition 61]]
*Nachdruck aus: [[LTB Enten-Edition 61]]
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An einem heißen Sommertag wollen Donald und seine Neffen Tick, Trick und Track ans Meer fahren und am Strand faulenzen. Dieselbe Ideen hatten allerdings auch viele andere Entenhausener, die sich bereits mit ihren Handtüchern und Sonnenschirmen dicht an dicht am Strand drängen. Obwohl kaum noch Platz ist, hofft Donald, doch noch ein freies Fleckchen zu finden. Dabei stört er jedoch die Ruhe eines betuchten Badegastes mit Monokel, der sich von nun an durch Donalds Anwesenheit provoziert fühlt.
Wenig später spielen Tick, Trick und Track Piraten. Zu ihrem Spiel soll auch ein Piratenschatz gehören, bei dem natürlich eine richtige Schatzkarte nicht fehlen darf. Die Jungs zeichnen also eine selbsterfundene Schatzkarte, markieren ein Kreuz darauf, stopfen das Papier in eine leere Flasche und werfen diese ins Meer. Danach widmen sie sich mit Ausdauer dem Bau von kolossalen Sandburgen.
Die Flaschenpost aber wird direkt in die Hände von Donald gespült, der im Inneren den Zettel entdeckt und dadurch auf die Schatzarte stößt. Er glaubt, eine echte Schatzkarte gefunden zu haben, die zu einem waschechten Piratenschatz führt. Bei seiner Schatzsuche kommt ihm jedoch immer wieder der Mann mit Monokel in die Quere. Erst ganz am Ende, nachdem sich auch ein wachsamer Polizist in die Misere eingemischt hat, kommt die Wahrheit ans Licht.


=== [[Zurück nach Entenhausen]]: Klarabella & Rudi ===
=== [[Zurück nach Entenhausen]]: Klarabella & Rudi ===
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Alessandro Gottardo]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Alessandro Gottardo]]
*Erstveröffentlichung: 08.08.2006
*Erstveröffentlichung: 08.08.2006
*Genre:
*Genre: Gagstory, Wirtschatskampf
*Figuren: [[Baptist]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Franz Gans]], [[Gustav Gans]], [[Oma Duck]], [[Onkel Dagobert]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Baptist]], [[Oma Duck]], [[Franz Gans]]
*Seiten: 24
*Seiten: 24
*Nachdruck aus: [[LTB Enten-Edition 61]]
*Nachdruck aus: [[LTB Enten-Edition 61]]
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Die Geschäfte des reichsten Mannes der Welt laufen prächtig und entsprechend gut ist die Laune von Onkel Dagobert bei der Besprechung mit seinen Managern, sogar Butler Baptist lässt sich zu einem Scherz hinreißen. Doch zwei plötzlich eingehende Nachrichten verhageln Onkel Dagobert die Stimmung. Zum einen wollen die Bewohner der winzigen Baquetinseln sein überteuertes Brot nicht mehr kaufen und kündigen Protest an. Zum anderen sind durch einen Produktionsfehler eine Million italienische Weihnachtskuchen, genauer gesagt Panettoni, nahezu ungenießbar, denn anstelle von Zucker wurde versehentlich Salz für den Teig verwendet.
Nachdem Onkel Dagobert beschlossen hat, das erste Problem vorerst ruhen zu lassen, kommt es ihm gerade recht, dass seine Neffen Donald und Dussel Duck im Büro erscheinen. Diese bitten um einen Kredit, um sich als Konditoren selbständig zu machen. Dadurch wittert Onkel Dagobert eine Chance: Er setzt einen windigen Vertrag auf und verkauft die Million Panettoni an seine ahnungslosen Neffen. Als diese dahinterkommen, dass die Kuchen versalzen sind, reagieren sie entsprechend sauer – doch Vertrag ist nun mal Vertrag.
In den nächsten Tagen probieren Donald und Dussel, ihre Produkte irgendwie loszuwerden. Dabei werden sie ungewohnt kreativ und veranstalten sogar eine Tombola. Aber es ist Sommersaison und die meisten Entenhausener genießen ihre Ferien am Strand. Kurzerhand packen Donald und Dussel einige Schachteln Panettone ins Auto und fahren ebenfalls an den Strand, wo sie die weihnachtlichen Backprodukte vollmundig anpreisen. Doch nur wenige Badegäste zeigen Interesse an der Marketingstrategie.
Wieder in der Stadt treffen Donald und Dussel zufällig auf ihren vom Glück verwöhnten Vetter Gustav Gans. Sie erzählen ihm von ihrem miesen Geschäft und betonen, dass sie von Onkel Dagobert übers Ohr gehauen wurden. Gustav, der den Schnabel mal wieder ziemlich voll genommen hat, bietet an, in das Geschäft einzusteigen – in der Hoffnung, dass seine Glücksgöttin schon einen Weg finden wird, aus dem Fiasko noch Profit zu schlagen. Da Donald und Dussel nichts mehr zu verlieren haben, willigen sie ein und machen Gustav Gans zu ihre Partner. Dieser findet zum Schloss doch noch Abnehmer für die gesalzenen Panettoni, was Onkel Dagobert die Zornesfalten auf die Stirn treibt.


=== Wohlverdiente Erholung ===
=== Wohlverdiente Erholung ===

Version vom 11. Oktober 2026, 10:14 Uhr

Lustiges Taschenbuch Sonderband
Sommer
 
Band 16
 
 
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 30. Juni 2026
Geschichtenanzahl: 15
Seitenanzahl: 260
Preis: 9,99 €
Weiterführendes
Liste aller LTB Sonderbände
Infos zur Ausgabe beim Inducks


Cover

Auf der Innenseite des Umschlags befindet sich die Cover-Illustration von Libero Ermetti zur Disney Publishing Worldwide-Serie Mickey and Friends Summer (XPWC MFS CP 1).

Inhalt

Der Sommer der Harten Hummer

XPW MFS CP 1-1

Auf einer tropischen Urlaubsinsel hat Onkel Dagobert ein neues Luxusdomizil für Millionäre errichten lassen. Der exklusive Klub ist quasi ausgebucht und die Gäste wollen nach Strich und Faden bedient werden. In seinen Neffen Donald und Dussel hat Onkel Dagobert glücklicherweise zwei billige Arbeitskräfte gefunden, die sich dem Wohl der zahlenden Kundschaft verschrieben haben. Außerdem sollen Donald und Dussel die Augen nach diebischen Kriminellen offenhalten, denn seit einiger Zeit greift eine Bande skrupelloser Piraten immer wieder Hotelanlagen an und raubt die Suiten aus.

Am Strand machen Donald und Dussel schon nach kurzer Zeit Bekanntschaft mit einer Gruppe junger Leute, die extrem vielseitig unterwegs sind und verschiedenen Sportarten frönen. Der sonnengebräunte, blonde Anführer der Truppe kommt Donald komisch vor und er beschließt, die Gruppe unter Beobachtung zu stellen. Da trifft es sich gut, dass Dussel sich in Windeseile mit einem der Sportler angefreundet hat, der wie er eine kleine Krabben-Drohne steuert. Dussel lässt sich auf einen Wettkampf zwischen den Jugendlichen auf der einen und ihm und Donald auf der anderen Seite ein. Ein auswegloses Unterfangen, denn der Blonde und seine Clique sind mit allen Wassern gewaschen.

Als in den Abendstunden die Piratenbande mit ihrem narzisstischen Käpt‘n Buschbob am Ufer anrückt, müssen Donald, Dussel und die Clique Hand in Hand arbeiten, um das Feriendomizil gegen die Schurken zu verteidigen. Nachdem sie die Seeräuber mit vereinten Kräften in die Flucht geschlagen haben, beginnt auch für Donald und Dussel ein angenehmer Sommerurlaub.

Gefangen auf der Insel

XPW MFS CP 1-2

Die fröhlichen Pfadfinder des Fähnlein Fieselschweif freuen sich auf das bevorstehende Sommercamp, das wie jedes Jahr von ihrem ehrenvollen Oberstwaldmeister geleitet wird. Jedoch klingelt plötzlich das Handy des Oberstwaldmeisters und dieser erhält die Nachricht, dass er sehr eilig seine rüstige Tante (und deren Lama) von einem Flughafen abholen muss. Damit bleibt dem obersten Pfadfinder keine Zeit mehr, die Kinder zum Sommercamp zu begleiten. Kurzerhand betraut er Donald Duck mit dieser Aufgabe, da Donald seit einer mutigen Aktion vor einigen Jahren immerhin den Titel „Oberstwaldmeister ehrenhalber“ trägt.

Auf der einen Seite bleibt Donald keine wirkliche Wahl – andererseits gefällt er sich wieder ausgesprochen gut in der Rolle des Oberstwaldmeisters. Donald fährt seine Neffen Tick, Trick und Track, Dieter Düsentrieb und die andere Fieselschweiflinge zur sonnigen Insel der Traumtänzer, denn hier hat Donald schon vor vielen Jahren einen tollen Campingurlaub veranstaltet. Er zweifelt nicht daran, dass das Sommercamp auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg wird.

Mit der Zeit stellt sich jedoch heraus, dass die Insel von einer bedrohlichen Fauna besiedelt wird, die unliebsame Gäste gar nicht gern sehen. Auch auf dem Meer tummeln sich plötzlich Haie, Zitteraale und anderes Ungetier, das den Pfadfindern das Leben schwer macht. Donald ist zwar weiterhin der Meinung, dass die Insel früher vollkommen ungefährlich sei, aber mit Einbruch der Dämmerung kommt auch ihm die Erleuchtung, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmen kann. Die Fieselschweiflinge lesen in ihrem Schlauen Buch nach und entdecken, dass die Insel der Traumtänzer auch als „Insel der Seebestien“ bekannt ist. Einmal in einhundert Jahren wird die Insel nämlich von gefährlichen, giftigen und grantigen Meeresbewohnern heimgesucht.

Mit der unheilvollen Situation will sich Donald nicht abfinden, daher baut er sich kurzerhand ein wackliges Floß und wagt sich damit aufs offene Meer hinaus. Zum Glück taucht wie aus dem Nichts der echte Oberstwaldmeister mit einer Segelyacht auf und rettet alle Teilnehmer des Sommercamps von der Insel der Seebestien.

Zurück nach Entenhausen: Kater Karlo & Trudi

I TL 2231-3

Das kriminelle Pärchen Trudi und Kater Karlo steht kurz vor dem Ende ihres Urlaubs im angesagten Urlaubsort Nobelmünde. Hier haben es sich die beiden im Hotel so richtig gut gehen lassen – doch nun müssen sie Auschecken und beim Portier die Rechnung begleichen. Doch anders als die anständigen Gäste machen sich Karlo und Trudi einfach aus dem Staub, steigen in ihr Auto und fahren davon. Auf der Rückfahrt erleiden sie jedoch die gleichen Anstrengungen wie all die anderen Urlaubsgäste. Zuhause angekommen wartet auf die beiden Schurken sogleich der nächste Schock.

Kleine Retter in großer Not

I TL 1498-A

Im abgelegenen Geheimversteck der Panzerknacker schwört der bauernschlaue Opa Knack seine Bande auf den bevorstehenden Coup vor. Dieses Mal wollen er und seine Panzerknacker zum alles entscheidenden Schlag gegen Onkel Dagobert ausholen und den Geldspeicher nach unzähligen Versuchen endlich knacken. Ihren Plan haben sie akribisch ausgearbeitet und die Vorbereitungen sind beinahe abgeschlossen. Dennoch mahnt Opa Knack seine Jungs zu oberster Wachsamkeit. Der erfahrene Gangsterboss achtet auf jedes noch so kleine Detail, damit dieses Mal auch ja nichts schief gehen kann. Außerdem ist Urlaubszeit in Entenhausen und wie jeden August sind die meisten Bürgerinnen und Bürger in die Ferien gefahren. Dadurch ist die Stadt nahezu ausgestorben; nur die Familien, die sich keine Urlaubsreisen leisten können, sind noch in der Stadt.

Von all den finsteren Plänen der schurkischen Panzerknackerbande ahnt Onkel Dagobert noch nichts. Von seinem Geldspeicher aus beobachtet er an diesem Vormittag einen Jungen, der ständig seinen Ball gegen eine der dicken Mauern des Geldspeichers wirft und offenbar einen kleinen Rekord aufstellen will, ohne, dass der Ball den Boden berührt. Das Ballspiel geht Onkel Dagobert zwar ein bisschen auf die Nerven, aber er kann im Moment nichts dagegen tun und hofft, dass der Junge bald wieder verschwunden ist.

Inzwischen haben die Panzerknacker das einzige Telefonkabel gekappt, welches das Polizeirevier von Entenhausen erreicht. Dadurch ist es unmöglich geworden, die Ordnungshüter herbeizurufen. Opa Knack hat laut eigener Aussage aber gar nicht vor, in den Geldspeicher einzubrechen – stattdessen will er einen seiner Leute in Verkleidung in den Geldspeicher schicken und nach dem Beutezug aus dem Tresorraum ausbrechen.

Als Geschäftsmann verkleidet überlistet ein Panzerknacker die naiven Wachleute und er erhält Zutritt ins Allerheiligste. In Windeseile sind alle Wachen gefesselt und Opa Knack betritt freudestrahlend das Büro seines Rivalen Onkel Dagobert. Dieser ist ebenfalls so überrascht, dass er sich übertölpeln lässt. Seine Hoffnung auf sein Sicherheitssystem schwindet, als Opa Knack gut gelaunt erklärt, dass die Alarmanlage nur Einbrecher aufhalten soll – keine Ausbrecher.

Die kleinen Retter treten in Aktion (© Egmont Ehapa)

Vor den gepanzerten Toren des Geldspeichers hat der ballspielende Junge mittlerweile mitbekommen, dass ein Lieferwagen der Panzerknacker vor dem Eingang parkt und irgendetwas vor sich gehen muss. Er will die Polizei verständigen und läuft zur nächsten Telefonzelle. Zu seiner Verwunderung ist die Leitung allerdings tot. Da er nicht auf die Unterstützung der Ordnungshüter zählen kann, beschließt der blonde Junge, selbst aktiv zu werden. Der Junge namens Anton ruft daher seine Freunde Tick, Trick und Track an, die Großneffen des reichsten Mannes der Welt. Die Verstärkung wird aktiv und jeder übernimmt eine Aufgabe.

Zurück vor dem Geldspeicher schleicht sich Hansi in den Transporter der Panzerknacker und versteckt sich hinter den Säcken voller Bargeld. Opa Knack hat seine Enkel angewiesen, nur Geldscheine mitzunehmen, weil diese leichter sind als Münzen. Mit ein paar Millionen will sich Opa Knack begnügen und er verbeugt sich heuchlerisch vor dem gefesselten Onkel Dagobert, der vollkommen machtlos ist. Mit ihrer Beute machen sich die Panzerknacker auf die Flucht und wollen zu ihrem Geheimversteck aufbrechen – ohne zu wissen, dass Hansi im Laderaum auf der Hut ist

Die Freunde von Tick, Trick und Track haben inzwischen zweitere Jungs über die Lage informiert und jeder ist bereit, sich an der Aktion zu beteiligen. Die schlauen Buben tauschen die Straßenschilder aus und schicken die Panzerknacker dadurch von einer Einbahnstraße zur nächsten. Die Gauner bemerken erst einige Zeit später, dass sie im Kreis fahren, doch da haben die Kinder längst genug Zeit gewonnen. Die Neffen sind mit ihren Skateboards zum Polizeirevier gedüst und haben die Polizisten über die gefährliche Lage in Kenntnis gesetzt. Im Polizeiauto fahren sie zum Geldspeicher, um Onkel Dagobert zu befreien. Die Panzerknacker haben sie Sirene gehört, ignorieren nun die Beschilderung und fahren zu ihrem Versteck.

Der Versuch, die Panzerknacker aufzuhalten, scheitert. Allerdings gelingt es Hansi, aus dem Lieferwagen zu entkommen, nachdem die dreisten Diebe an der alten Mühle angekommen sind und sich in Sicherheit wiegen. Wieder in Entenhausen rennt Hansi zum Geldspeicher und berichtet den Polizisten und Onkel Dagobert aufgeregt, wo sich das Versteck der Panzerknacker befindet. Die ganze Bande und ihr Anführer Opa Knack wird verhaftet und landet hinter Gittern. Zum Dank für die Rettungsaktion verspricht Onkel Dagobert hoch und heilig, den Kindern einen Wunsch zu erfüllen und ermahnt sie, nicht so bescheiden zu sein. Wieder einmal zeigt sich, dass der sonst so knickerige Onkel Dagobert ein Herz aus Gold hat.

Zurück nach Entenhausen: Kommissar Hunter & Petunia

I TL 2232-3

Vor ein paar Minuten sind Kommissar Hunter und seine Ehefrau Petunia vom Flughafen von Entenhausen gelandet. Im Ankunftsterminal warten sie an der Gepäckausgabe auf ihre beiden Koffer, doch als diese endlich in Sicht kommen und der Kommissar sich die Gepäckstücke auf den Wagen legt, wird er von einem unfreundlichen Grobian angepöbelt. Dieser will den Hunters die beiden Koffer abnehmen. Erst als die Grenzpolizei auftaucht, sucht der ungehobelte Kerl das Weite. Dadurch stellt sich heraus, dass dem Kommissar eine folgenschwere Verwechslung unterlaufen ist. Allerdings hat sein Assistent Inspektor Issel anscheinend kein Interesse daran, seinem Vorgesetzten aus der Patsche zu helfen.

Betreten verboten!

I TL 411-B

An einem heißen Sommertag wollen Donald und seine Neffen Tick, Trick und Track ans Meer fahren und am Strand faulenzen. Dieselbe Ideen hatten allerdings auch viele andere Entenhausener, die sich bereits mit ihren Handtüchern und Sonnenschirmen dicht an dicht am Strand drängen. Obwohl kaum noch Platz ist, hofft Donald, doch noch ein freies Fleckchen zu finden. Dabei stört er jedoch die Ruhe eines betuchten Badegastes mit Monokel, der sich von nun an durch Donalds Anwesenheit provoziert fühlt.

Wenig später spielen Tick, Trick und Track Piraten. Zu ihrem Spiel soll auch ein Piratenschatz gehören, bei dem natürlich eine richtige Schatzkarte nicht fehlen darf. Die Jungs zeichnen also eine selbsterfundene Schatzkarte, markieren ein Kreuz darauf, stopfen das Papier in eine leere Flasche und werfen diese ins Meer. Danach widmen sie sich mit Ausdauer dem Bau von kolossalen Sandburgen.

Die Flaschenpost aber wird direkt in die Hände von Donald gespült, der im Inneren den Zettel entdeckt und dadurch auf die Schatzarte stößt. Er glaubt, eine echte Schatzkarte gefunden zu haben, die zu einem waschechten Piratenschatz führt. Bei seiner Schatzsuche kommt ihm jedoch immer wieder der Mann mit Monokel in die Quere. Erst ganz am Ende, nachdem sich auch ein wachsamer Polizist in die Misere eingemischt hat, kommt die Wahrheit ans Licht.

Zurück nach Entenhausen: Klarabella & Rudi

I TL 2233-3

In einem schaukelnden Schlauchboot erreichen Klarabella Kuh und Rudi Ross mit Müh und Not die Küste, nachdem sie tagelang auf dem offenen Meer getrieben sind. Während Rudi von einem waschechten Abenteuer spricht, ist Klarabella sichtlich genervt. Sie hat endgültig genug von dem Abenteuerurlaub mit ihrem Freund Rudi, der sie unter falschen Versprechungen zu einer Kreuzfahrt eingeladen hat. Statt Sonne und Erholung gab es für die beiden Urlauber jedoch nur Kälte und Arbeit. Nun wartet auf die beiden noch ein langer Heimweg zu Fuß.

Dussels Urlaubs-Liefer-Service

I TL 2546-5

Bei Donald rufen plötzlich Leute an, die Essen bestellen. Donald denkt erst, sie haben sich verwählt, doch natürlich steckt sein Vetter Dussel dahinter. Dussel hat ohne Donalds Wissen ein Lieferservice gegründet und Donalds Adresse als Kontakt angegeben. Außerdem lässt er riesige Kühlschränke liefern, die Donald bezahlen muss. Dussels neue Geschäftsidee ist nun, dass er und Donald den Leuten Essen liefern, wenn sie aus ihrer Urlaubsreise zurückkommen und keine Lust zum Einkaufen haben. Doch die Sache klingt einfacher als gedacht, denn Dussel hat schon Bestellungen, aber noch nichts zu liefern. Nicht alle Kunden erinnern sich an ihre Bestellungen und manche haben kein Geld mehr. Als am Ende doch noch ein Geld für die beiden herausspringt, kassiert das gleich der Bürgermeister ein. Dussel hat vergessen, eine behördliche Genehmigung einzuholen.

Zurück nach Entenhausen: Mack & Muck

I TL 2234-3

Sehr zum Leidwesen von Mack und Muck neigt sich der letzte Tag der großen Sommerferien dem Ende entgegen. Der Ferienbus setzt die beiden niedergeschlagenen Jungs vor dem Haus von Onkel Micky Maus ab. Micky und seinem alten Kumpel Maxi Smart entgeht nicht, dass Mack und Muck keine gute Laune haben und lieber noch ein paar Tage Ferien hätten, anstatt wieder in die Schule zu müssen. Am nächsten Tag können sie sich kaum auf den Unterricht konzentrieren, weil sie in Gedanken immer noch bei ihrem Campingurlaub in den Sümpfen sind. Erst die Begegnung mit zwei hübschen Mitschülerinnen motiviert sie zusehends, nun voller Tatendrang in die Schule zu kommen. Der plötzliche Sinneswandel überrascht sogar Micky und Maxi, denn sie kennen nicht den wahren Grund für den Enthusiasmus der Jungs.

Donald im Dienst: Ein Mann für alles

I TL 3570-4

Seine immens lange Schuldenliste ist Argument und Ansporn genug für den vom Alltag geplagten Donald Duck, um einen neuen Job in den Diensten seines knickerigen Onkel Dagobert anzunehmen. Dieses Mal soll Donald im neu eröffneten Restaurant „Bei Bertel“ arbeiten. Seine erste Aufgabe besteht darin, vor den Türen des Lokals neue Kunden zu gewinnen. Doch obwohl Donald sich große Mühe gibt und ein feines Gespür für Menschen unter Beweis stellt, erhält er am laufenden Band Absagen und Ausreden.

Daraufhin schickt ihn Onkel Dagobert in die Küche, wo Donald unter den strengen Augen des bärbeißigen Chefkochs erst einmal zum Spüldienst verdonnert wird. Zu Donalds Verwunderung ist die Bude auf einmal knüppelvoll – entsprechend hoch stapelt sich das schmutzige Geschirr.

Als Kellner gibt Donald zwar eine gute Figur ab, allerdings machen ihm die Kundinnen und Kunden das Leben schwer. In all der Hektik ist es daher nicht verwunderlich, dass Donald auch einmal eine Kleinigkeit verwechselt oder sich bei der Erstellung der Rechnung im Zahlenwirrwarr verrechnet.

Nach einem arbeitsintensiven Tag voller Pleiten, Pech und Pannen taucht auch noch ein ganz spezieller Gast auf, der es sich „Bei Bertel“ schmecken lassen will. Eiligst hängt Donald seinen neuen Job also wieder an den Nagel.

Zurück nach Entenhausen: Micky & Minnie

I TL 2235-3

Die beiden verliebten Freunde Minnie und Micky treten mit dem Auto die Heimreise von ihrem gemeinsamen Urlaub am See an. Während Minnie die himmlische Ruhe genossen hat, langweilte sich Micky offensichtlich zu Tode. Die müde Stimmung macht ihn so nachdenklich, dass er sich kaum auf die Straße konzentriert und beinahe einen Unfall baut, sodass nun Minnie ans Steuer wechselt. Wieder zuhause wartet Micky sehnsüchtig darauf, dass das Telefon klingelt und sein alter Freund Kommissar Hunter ihn zu einem neuen Kriminalfall herbeiruft – aber dieser wird derweil durch ein andauerndes Telefonat mit Minnie Maus beschäftigt.

Der Praktikumsplatz

I M 47-3

Es ist Sommerzeit im Ferienlager des Fähnlein Fieselschweif, doch die unternehmungslustigen Jungs kennen auch in der Urlaubszeit keine Pausen. Da in der Stadt überall Not am Mann ist, weil viele Leute verreist sind, hat der Oberstwaldmeister vom Hauptquartier des Fähnlein Fieselschweif eine Liste mit interessanten Praktikumsplätzen erhalten. Jedes Mitglied des Fähnleins soll sich für ein paar Wochen nützlich machen und eine andere gemeinnützige Organisation unterstützen. Die meisten Fieselschweiflinge sind begeistert von ihren Einsatzorten und dürfen sich auf einen aufregenden Sommer freuen.

Nur Fähnleinführer Trick traut seinen Ohren nicht: Er soll ausgerechnet beim „SKM“ Dienst verrichten, wobei es sich um nichts anderes als das Schwärmlein Kohlmeisen handeln kann, die verfeindete Mädchen-Pfadfindergruppe. Mit den Mädels haben sich die Fieselschweiflinge schon oft in die Haare bekommen und sie haben viele Vorurteile über die Mädchen und deren Anführerin, die Oberstwaldmeisterin Trixi.

Das Trick als Praktikant vorrübergehend dem Schwärmlein Kohlmeisen zugeteilt wird, ärgert ihn maßlos. Zu alledem erntet er dafür einiges an Spott bei den Fieselschweif-Kameraden – selbst der Oberstwaldmeister kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Doch es hilft alles nichts, zerknirscht tritt Trick seinen Dienst bei den Kohlmeisen an und wird sofort unter die Fittiche der Mädchen genommen.

Schon nach kurzer Zeit wird deutlich, dass die Kohlmeisen über viele Fähigkeiten verfügen und auch Tricks Talente von den Mädels bewundert werden. Bei einer Wanderung stolpert Trick unglücklich und verstaucht sich den Knöchel. Sofort sind alle Kohlmeisen um ihn herum versammelt, legen ihm einen Verband an und pflegen ihn im Klubhaus.

Der Oberstwaldmeister und Chippi haben inzwischen herausgefunden, dass alles nur eine Verwechslung war und für Trick ein ganz anderer Praktikumsplatz zur Verfügung gestanden hätte – aber Trick hat sich in seiner neuen Rolle mittlerweile so gut eingelebt, dass er lieber die Anwesenheit der Kohlmeisen genießt.

Weihnachtskuchen im Sommer

I TL 2645-4

Die Geschäfte des reichsten Mannes der Welt laufen prächtig und entsprechend gut ist die Laune von Onkel Dagobert bei der Besprechung mit seinen Managern, sogar Butler Baptist lässt sich zu einem Scherz hinreißen. Doch zwei plötzlich eingehende Nachrichten verhageln Onkel Dagobert die Stimmung. Zum einen wollen die Bewohner der winzigen Baquetinseln sein überteuertes Brot nicht mehr kaufen und kündigen Protest an. Zum anderen sind durch einen Produktionsfehler eine Million italienische Weihnachtskuchen, genauer gesagt Panettoni, nahezu ungenießbar, denn anstelle von Zucker wurde versehentlich Salz für den Teig verwendet.

Nachdem Onkel Dagobert beschlossen hat, das erste Problem vorerst ruhen zu lassen, kommt es ihm gerade recht, dass seine Neffen Donald und Dussel Duck im Büro erscheinen. Diese bitten um einen Kredit, um sich als Konditoren selbständig zu machen. Dadurch wittert Onkel Dagobert eine Chance: Er setzt einen windigen Vertrag auf und verkauft die Million Panettoni an seine ahnungslosen Neffen. Als diese dahinterkommen, dass die Kuchen versalzen sind, reagieren sie entsprechend sauer – doch Vertrag ist nun mal Vertrag.

In den nächsten Tagen probieren Donald und Dussel, ihre Produkte irgendwie loszuwerden. Dabei werden sie ungewohnt kreativ und veranstalten sogar eine Tombola. Aber es ist Sommersaison und die meisten Entenhausener genießen ihre Ferien am Strand. Kurzerhand packen Donald und Dussel einige Schachteln Panettone ins Auto und fahren ebenfalls an den Strand, wo sie die weihnachtlichen Backprodukte vollmundig anpreisen. Doch nur wenige Badegäste zeigen Interesse an der Marketingstrategie.

Wieder in der Stadt treffen Donald und Dussel zufällig auf ihren vom Glück verwöhnten Vetter Gustav Gans. Sie erzählen ihm von ihrem miesen Geschäft und betonen, dass sie von Onkel Dagobert übers Ohr gehauen wurden. Gustav, der den Schnabel mal wieder ziemlich voll genommen hat, bietet an, in das Geschäft einzusteigen – in der Hoffnung, dass seine Glücksgöttin schon einen Weg finden wird, aus dem Fiasko noch Profit zu schlagen. Da Donald und Dussel nichts mehr zu verlieren haben, willigen sie ein und machen Gustav Gans zu ihre Partner. Dieser findet zum Schloss doch noch Abnehmer für die gesalzenen Panettoni, was Onkel Dagobert die Zornesfalten auf die Stirn treibt.

Wohlverdiente Erholung

I TL 2279-2

Auf dem Bauernhof von Oma Duck geht die Arbeit dieser Tage nur gemächlich voran, da ihr Knecht Franz Gans in der Hitze des Sommers lieber ein Mittagsschläfchen im Heuhaufen hält. Obwohl Oma Duck wütend auf Franz ist und sich selbst als urlaubsreif bezeichnet, zahlt sie Franz seinen verdienten Wochenlohn aus. Damit hat Franz Gans in seinem Sparschwein endlich 200 Taler angespart, die er für einen richtigen Urlaub ausgeben will. Zwar ist Oma Duck nicht begeistert von der Vorstellung, nun selbst eine Woche lang alleine auf ihre Tiere aufzupassen, doch Franz lässt sich von seiner Idee nicht abbringen.

So kommt es, dass sich Franz Gans für 199 Taler als Teileigner der edlen Villa Lux dem Vorschlag eines dubiosen Händlers unterwirft. Mit dem Bus fährt Franz zu dem Anwesen, das von außen schon einmal keinen schlechten Eindruck macht. Im Inneren jedoch tummeln sich bereits Dutzende andere Urlaubsgäste, die erklären, dass sie ebenfalls teileigner der Villa sind und hier Urlaub machen wollen.

In dem völlig überfüllten Haus wird der vermeintliche Urlaub für alle Beteiligten zur absoluten Katastrophe. Man ist nirgends allein, der Pool ist immer voll, der Kühlschrank leer und es gibt nicht einmal genug Schlafstätten für alle Personen. Nach ein paar Tagen haben Franz’ lautstarke Schnarch-Orgien sämtliche Touristen vertrieben. Nun fühlt sich Franz allerdings einsam und allein, daher verständigt er telefonisch Oma Duck, die daraufhin eine gute Idee bekommt.

Wirrulente Wirkwut

(© Egmont Ehapa)

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Es ist mal wieder für alle Welt sichtbar, dass Onkel Dagobert total überarbeitet und mit den Nerven am Ende ist. Rita Rührig, die sich um die Gesundheit ihres Chefs sorgt, beschließt daher, Donald und Tick, Trick und Track zu verständigen. Seine näherten Verwandten sollen Onkel Dagobert davon überzeugen, sich endlich eine Auszeit zu nehmen und sich einen Urlaub zu gönnen. Trotz seiner anfänglichen Bedenken willigt Dagobert ein und plant nun, sich zu seiner Schwester Dorette Duck aufs Land zu begeben - dem besten Ort, um sich zu entspannen, ohne Geld auszugeben. Außerdem entscheidet er, die Leitung seines Finanzimperiums vorrübergehend in die Hände seiner Neffen zu legen. Doch schnell wird klar, dass Onkel Dagobert sich nicht einfach zurücklehnen und seinen Urlaub genießen kann.

Er beschließt kurzerhand, die Geschicke des Bauernhofs zu übernehmen und all die vielen Aufgaben zu übernehmen, die eigentlich Franz Gans zukommen würden. Ohne die folgen abzuschätzen geht es Onkel Dagobert ausschließlich darum, den Gewinn zu steigern und Oma Duck zu Profit zu verhelfen. In der Zwischenzeit erweist sich die Leitung des Duck’schen Unternehmensgeflechts im Geldspeicher als gar nicht so einfach, wie Donald geplant hatte. Aus diesem Grund fordern Donald und die Jungs weitere Hilfe von Baptist, Daisy, Herrn Düsentrieb und Primus von Quack an, um als Team von Einzelexperten zusammenzuarbeiten.

Nachdem alle Äpfel auf Oma Ducks beschaulichem Bauernhof gepflückt wurden, ist es an der Zeit, sie auf den Markt zu bringen, um sie zu verkaufen. Onkel Dagobert möchte Oma Duck unbedingt begleiten, aber auf dem Markt fängt er an, sich mit ihr zu streiten, weil er der Meinung ist, dass der Preis für ihre Äpfel im Vergleich zu denen der Konkurrenten viel niedrig ist. Aber Oma Duck hat nicht die Absicht, mehr Geld mit den wohlschmeckenden Äpfeln zu verdienen, außerdem seien die anderen Händler ihre Freunde, die sie nicht ausbooten will. Während Dorette loszieht, um Saatgut zu kaufen, macht Dagobert ein gutes Geschäft, indem er alle Äpfel zu einem viel höheren Preis als üblich verkauft. Zurück auf dem Bauernhof geht Onkel Dagoberts Hartnäckigkeit, Profit zu machen, unentwegt weiter. Oma Duck kann Dagobert jedoch ins Gewissen reden, indem sie ihm anvertraut, dass sie nicht die Absicht hat, reich zu werden.

Im Geldspeicher bleibt derweil die Hilfe anderer Verwandter und Freunde erfolglos, so dass ausgerechnet der schnöselige Vetter Gustav Gans sein Glück in Geschäftsdingen versuchen soll, obwohl Donald gar nicht begeistert von diesem Vorschlag ist. Arbeitsscheu wie immer denkt Gustav gar nicht daran, aktiv zu werden, sondern will sich zurückzulehnen und darauf warten, dass die Glücksfee an seine Tür klopft. Just in diesem Moment kehrt Onkel Dagobert in den Geldspeicher zurück und übernimmt sein Geschäfte wieder. Die Verwandten verlassen das Büro merkwürdigerweise, ohne sich den Zorn von Onkel Dagobert zuzuziehen, der - auch dank des Urlaubs auf dem Bauernhof - vitaler denn je scheint. Auf dem Bauernhof gesteht sich Oma Duck ein, dass sie zwar froh ist, Onkel Dagobert zu Gast gehabt zu haben, doch dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihm klarzumachen, dass es weitaus wertvollere Dinge gibt als Gold und Öl.

Trivia

Ende der 1990er Jahre schufen der Autor Davide Catenacci und der Zeichner Nicola Tosolini die Serie Zurück nach Entenhausen, an deren Ende fünf Episoden zustande kamen. Diese Serie ist hier im LTB Sommer 16 kompiliert abgedruckt. Des Weiteren schufen sie keine weiteren Geschichten, sondern es blieb bei dieser einmaligen Zusammenarbeit über fünf Geschichten.

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