LTB Enten-Edition 83

Aus Duckipedia
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Lustiges Taschenbuch Enten-Edition
Band 83
70 Jahre Schlaues Buch
Fähnlein Fieselschweif

(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 20. Februar 2024
Redaktion:

Kai Richter

Übersetzung: Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter
Geschichtenanzahl: 15
Seitenanzahl: 340
Preis: 8,99 €
Weiterführendes
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70 Jahre Schlaues Buch ist der 83. Band der LTB Enten-Edition und erschien am 20. Februar 2024 anlässlich des 70. Jubiläums des legendären Schlauen Buchs des Fähnlein Fieselschweif, welches erstmalig in der Comicgeschichte Der verlorene Zehner von Carl Barks zu sehen war.

Der Band enthält 15 Geschichten, in denen das Schlaue Buch eine entscheidende Rolle einnimmt, darunter die finale Episode aus dem Universum der der neuen Abenteuer des Fähnlein Fieselschweif sowie Der geheimnisvolle Gelehrte, in der die historischen Ursprünge des Schlauen Buches und dessen beständig neue Auflagen betrachtet werden.

Inhalt

Die neuen Abenteuer des Fähnlein Fieselschweif: Mission Kampf um das Schlaue Buch

(© Egmont Ehapa)
(© Egmont Ehapa)

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Das Schlaue Buch vs. Quackipedia

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Donald besitzt ein neues Smartphone und hat von Tick, Trick und Track gezeigt bekommen, wie man damit online im Internet surft. Nun kann Donald von jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit Informationen abrufen und sich über bestimmte Personen informieren. Als ein ergiebiger Quell des Wissens hat rasend schnell die Wiki-Plattform Quackipedia einen festen Punkt seinem Lebensalltag etabliert. Mit seinem abgelesenen Wissen gibt Donald vor den Pfadfindern Tick, Trick und Track an, die zwar die Vorteile des Internets zu schätzen wissen, aber auch dessen Nachteile kennen und daher lieber auf ihr altbewährtes Schlaues Buch setzen. Schließlich ist dieses ebenfalls immer topaktuell und wird ständig aktualisiert. So entbrennt eine kleine Wette zwischen Donald und Tick, Trick und Track um den wöchentlichen Spüldienst als Wetteinsatz. Donald wettet, dass die Quackipedia mindestens eine mehr oder minder berühmte Person kennt, die sich nicht im Schlauen Buch finden lässt. Die Fieselschweiflinge wetten dagegen und behalten die nächsten Tage den Schnabel vorn. Da Donald seine Gewinnaussichten schwinden sieht und langsam einsichtig wird, weil das Schlaue Buch anscheinend wirklich unschlagbar ist, erhöht er den Wetteinsatz. Nun setzt Donald darauf, dass er selbst keinen Eintrag im Schlauen Buch hat, dafür aber auf der Quackipedia. Das Duell birgt eine Überraschung.

Glühende Grüße aus dem All

D 2010-088

Bei einem romantischen Ausflug wollen Donald Duck und Daisy am abendlichen Nachthimmel die Sterne beobachten. An diesem Abend nämlich soll ein Schweif von Kometen am Himmel vorbeiziehen, wobei es sogar sein kann, dass kleine Meteoriten auf der Erde einschlagen. Um diesen spektakulären Moment ansprechend zu zelebrieren, hat Donald einen Beobachtungsplatz auf einem grünen Hügel fernab der Stadtgrenzen ausgesucht. Wie sich herausstellt, hatten jedoch auch viele andere Pärchen diesen Gedanken und haben bereits ihre Decken auf dem Hügel ausgebreitet. So herrscht ein reges Treiben und alle warten gespannt auf das astronomische Phänomen. Auch Tick, Trick und Track sind als Mitglieder des Fähnlein Fieselschweifs vor Ort im Einsatz und verkaufen an einem Stand selbstgebaute Meteoriten-Modelle. Der einfältige Donald macht sich über seine Neffen lustig, die jedoch selbstbewusst argumentieren, dass die Miniaturen absolut originalgetreu gestaltet und aufwändig aus Pappmaché gestaltet sind. Es kommt zum Streit, weil Donald sich unerlaubt das Teleskop seiner Neffen ausgeborgt hat, um damit Daisy zu beeindrucken. Allerdings zeigt Donald nur geringen Sachverstand über das Treiben der Sterne und Planeten am Himmelszelt. Er versucht daher, die Situation mit einer netten kleinen Geschichte über einen edlen Ritter, eine holde Prinzessin und drei aufgeblasene Zauberer aufzuheitern. Jedoch stoßen Donalds Erzählkünste nicht auf Gegenliebe bei seinen Zuhörern.

Daraufhin beschließt Donald, sich an den anderen Personen zu rächen und diese möglichst schnell zu vertreiben, um mit Daisy den Hügel für sich allein zu haben. In einer waghalsigen Aktion bemächtigt er sich den übrig gebliebenen Pappmaché-Meteoriten-Modellen der Fieselschweiflinge und stattet diese mit Feuerwerkskörpern aus, die er an einem anderen Stand erwirbt. Mit einem selbst konstruierten Katapult schleudert Donald die brennenden Modelle auf die Anhöhe und setzt das Feuerwerk in Brand. Es ergeht ein wahrer Meteoriten-Regen, sodass alle Anwesenden schlagartig den Hügel verlassen und sich in Sicherheit bringen wollen. Nur Tick, Trick und Track werden skeptisch und durchschauen den miesen Trick ihres Onkels. Bevor sie ihren Onkel Donald zur Rede stellen können, sausen tatsächlich ein paar kleine Meteoriten vom Himmel auf die Erde und hinterlassen einen Krater. Einer der Himmelskörper trifft Donald genau auf den Kopf, doch dieser bleibt glücklicherweise unverletzt, da ihm zuvor ein grantiger Kerl einen Metalleimer über den Kopf gestülpt hat. In der Folge wird Donald als Held gefeiert, da er durch seine Aktion dafür gesorgt hat, dass niemand verletzt wurde. Vor allem die Gunst von Daisy ist ihm nun sicher.

Urlaubsreif!

D 2005-307

Donald würde zu gerne eine Kreuzfahrt genießen können. Da scheint es gerade recht zu können, dass seine Neffen ihm erzählen, dass sie als Fieselschweiflinge mit einem Dampfer in die Tropen schippern werden. Donald denkt, dass es sich um ein Kreuzfahrtschiff handelt und will den Beteuerungen der Drillinge, dass es um Wettkämpfe auf hoher See geht, keinen Glauben schenken. Kurzerhand bastelt er sich selbst ein Fieselschweifkostüm und hängt sich alle möglichen Orden seiner Neffen um. So ausstaffiert wird von den anderen Fieselschweiflingen und den Fieselschweifgenerälen für einen ranghohen G.A.G. (General Allererster Güte) gehalten und ohne weiteres an Bord akzeptiert. Auch seine Neffen können nichts dagegen sagen, denn Donald erpresst sie damit, dass er ihre Orden ausgeliehen hat und behaupten kann, sie steckten mit ihm unter einer Decke. Während Donald in Folge sich wiederholt mit seinen Neffen und auch mit den anderen Fieselschweiflingen anlegt, stoßen seine unbewussten Aktionen bei den Generälen auf größte Begeisterung. Bei den anstehenden Wettbewerben kann sich nur Donald durchsetzen, während die anderen Fieselschweiflinge degradiert werden. Beim letzten Wettkampf soll man auf einer einsamen Insel die Nacht verbringen. Donald schafft es versehentlich, alle Schlauchboote kaputtzumachen. Die anderen Fieselschweiflinge müssen sich alle auf einer kleinen Insel aufhalten. Aus Strafe werden sie an Bord des nächsten Kreuzfahrtschiffs nach Hause geschickt. Donald würde das auch gerne haben, doch als erfolgreicher G.A.G. muss er stattdessen weitere Wettbewerbe über sich ergehen lassen.

Heiße Abfuhr

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Die drei Pfadfinder Tick, Trick und Track haben einen Weg gefunden, wie man als Fieselschweifling auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf behält, doch der Oberstwaldmeister erteilt dem Vorschlag eine hitzige Absage.

Einfach unnachahmlich!

D 2007-201

Im Haushalt von Donald Duck und seinen Neffen Tick, Trick und Track hängt mal wieder der Haussegen schief. Die Pfadfinder Tick, Trick und Trick sind schwer beeindruckt von den Taten der hochrangigen Fieselschweif-Anführer, die es in der freien Natur schaffen, zu überleben und sich gegen wilde Tiere und andere Gefahren zur Wehr zu setzen. Dagegen behauptet Donald, dass er selbst ebenfalls in der Lage wäre, ein paar Tage in der Wildnis auszukommen und zwar ohne Nahrungsmittelvorräte und keinem anderem Werkzeug als einem Zahnstocher. Der unbelehrbare Donald will seiner Behauptung sofort Taten folgen lassen und begibt sich in den düsteren Fürstelforst, um dort zu übernachten. Dabei macht er wenig später Bekanntschaft mit einem wütenden Bären, der Jagd auf Donald macht und diesen an den Rand einer Klippe drängt. Nur noch auf einem schmalen Grat stehend sieht Donald schon sein letztes Stündlein geschlagen, als der Bär sich plötzlich in einen Außerirdischen verwandelt.

Der fiese Marsianer Oorg zaubert mit seinem Stab einen undurchdringlichen Glaskasten um Donald herum und nimmt dessen Gestalt ein. Mithilfe eines marsianischen Gehirn-Gedächtnis-Generator kopiert das Alien alle Erinnerungen aus Donalds Bewusstsein und lernt dadurch sämtliche Familienmitglieder kennen. Der gemeine Oorg verrät, dass die Marsianer eine Invasion auf die Erde planen und die Erdenbewohner in Gänze durch Klone zu ersetzen. Den Beginn macht Oorg mit dem wehrlosen Donald. Dieser reagiert entsetzt, kann sich aber nicht aus dem Glaskasten befreien und muss mit ansehen, wie sein Doppelgänger den Fürchtelforst in Richtung Entenhausen verlässt.

Dort angekommen schlüpft Oorg in die Rolle von Donald Duck und gerät zu aller erst mit Tick, Trick und Track aneinander, die sich darüber wundern, dass ihr wagemutiger Onkel schon zurück von seiner Expedition ist. Am nächsten Tag spielt Oorg auch der naiven Daisy und dem sonst so gerissenen Onkel Dagobert eine wahre Schmierenkomödie vor. Dabei bemerkt Oorg allerdings selbst, dass es gar nicht so einfach ist, den echten Donald zu mimen, der häufig unvorhersehbare, blöde Aussagen tätigt oder sich selbst in Schwierigkeiten manövriert. Die plötzlichen Sinneswandel machen Tick, Trick und Track misstrauisch, sodass sie vermuten, dass irgendetwas mit ihrem liebenswerten Onkel Donald nicht stimmen kann. Sie verfolgen Oorg heimlich in den Fürchtelforst, wo der Außerirdische seine Kumpanen in einem richtigen UFO trifft. Es kommt zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Oorg auch die Drillinge in Glaskäfige sperrt. Derweil hat Donald die mutige Hilfsaktion seiner Neffen von seinem Felsvorsprung aus beobachtet und bekommt einen furchtbaren Wutanfall, als er sieht, die tick, Trick und Track ebenfalls in die Fänge der Marsianer geraten. Der Felsen bricht ab und Donald rutscht den Hang hinab, wo er mitten auf Oorg und dessen Schergen landet. Mithilfe des Stabs können Donald und die Jungs sich befreien. Die Außerirdischen müssen geschlagen die Heimreise antreten.

Der geheimnisvolle Gelehrte

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Der Tag der guten Taten

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Wilde Botanik

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Anlässlich der Feier einer Ordensverleihung an die eifrigen Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track machen diese sowie ihre Onkel Donald und Dagobert Bekanntschaft mit dem Botaniker Alex von Gans, dessen Vorfahre Jakob von Gans einen Vorfahren Donalds, Donaldo Floreno, gut kannte und mit diesem ein Abenteuer erlebte. Alex erzählt den Ducks, was sich damals zugetragen hat.

Der eifrige Botaniker Donaldo Floreno wird von seinem Onkel Dago nach Malaysia ausgeschickt, um dort neue Pflanzen zu sammeln. Hintergrund ist, dass der botanische Garten Onkel Dagos in Florenz seit einiger Zeit kaum mehr Besucher hat und daher dem reichen Florentiner weniger Geld in die Kasse spült. Folglich müssen neue florale Raritäten ran. Donaldo schifft sich alsbald in den fernen Orient ein und lernt an Bord den Schreiber Jakob von Gans kennen, den er von seinem Schnupfen kuriert. Da Jakob Arebeit sucht, bietet Donaldo ihm an, ihn auf seiner Reise zu begleiten und die wissenschaftliche Abhandlung über die entdeckten Pflanzen zu schreiben. Gemeinsam setzen sie die Reise fort. Doch der Ozeandampfer gerät in einen Sturm und sinkt. Die ganze Besatzung schafft es in die Beiboote, nicht jedoch Donaldo und Jakob, die viel zu lange nicht ihre zugefallene Kabinentüre aufbekommen. Mangels Boot können sie sich im stürmischen Meer nur an Holzplanzen festklammern und müssen hoffen, bald entdeckt zu werden, da sie wohl ansonst wenig Überlebenschancen haben.

Tatsächlich sehen sie bald darauf ein Schiff und machen dieses mit lautem Rufen auf sich und ihre üble Lage aufmerksam. Doch die Freude währt nur kurz. Bei ihren Rettern handelt es sich um malayische Piraten, angeführt vom wilden Haudegen Azman, der sich der Skorpion nennt. Die Seeräuber verdonnern die beiden aus dem Meer gefischten Unglücksraben dazu, für sie alle Drecksarbeit zu erledigen, unter anderem zu kochen. Doch als sie dem Steuermann seine Suppe bringen, setzen sie diesen aus Versehen damit außer Gefecht. In der Eile übernehmen Donaldo und Jakob das Ruder, setzen das Schiff aber auf einer Untiefe auf. Letzten Endes kann der Kapitän Klaus Kleverle die Piraten gefangennehmen und belohnt die beiden Freunde, indem er ihnen die Weiterreise nach Malaysia ermöglicht. Dort gehen die beiden nun mit dem Katalogisieren von Pflanzen ans Werk. Doch der Steuermann des Skorpionshat es geschafft, der Gefangennahme zu entgehen. Gemeinsam mit einigen Banditenfreunden will er sich an Donaldo rächen und schnappt sich Jakob, als die beiden Freunde sich kurzzeitig trennen. Dank seines botanischen Wissens gelingt es Donaldo schlussendlich, die Verbrecher außer Gefecht zu setzen. Nach diesem Abenteuer ist die Zeit um, die beiden müssen wohl oder übel die Rückreise antreten, obwohl sie den ursprünglichen Auftrag nicht erfüllen konnten. Entsprechend zornig ist Onkel Dago auf seinen Neffen. Doch Donaldo hat aufgrund einer unverhofften Chance den letzten Lacher auf seiner Seite.

Unterwegs mit dem Fähnlein Fieselschweif: Gewusst, wo!

I TL 3218-01

Der Oberstwaldmeister schickt die Fieselschweiflinge auf die Suche nach Feuerholz. Der kleine Didi Duck muss nicht lange suchen und bedient sich großzügig.

Das Schlaue Buch in Gefahr

D 2018-075

Auf Vorschlag seiner pfiffigsten Pfadfinder plant das Fähnlein Fieselschweif anlässlich des Geburtstages des legendären Schlauen Buches etwas ganz Besonderes: So soll die für gewöhnlich in einem einbruchssicheren Tresor im Keller des Klubhauses aufbewahrte Erstausgabe des Schlauen Buches öffentlich ausgestellt werden. Die Organisation der Vernissage obliegt selbstverständlich Tick, Trick und Track, die alle Hände voll zu tun haben. Doch kurz vor der feierlichen Eröffnung der Sonderausstellung gelingt es einem maskierten Schurken, die kostbare Erstausgabe des Schlauen Buches zu stehlen. Fassungslos sehen die Fieselschweiflinge nur noch, wie der gemeine Bücherdieb mit einem futuristischen Fluggefährt entkommt. Im Auftrag des Oberstwaldmeisters nehmen die drei Fellmützen mit der Hilfe vom niedlichen Spürhund Spurobold Junior die Verfolgung des Ganoven auf.

Ein Fluglotse, der früher einmal Mitglied des Fähnleins war, bringt sie auf die richtige Spur. Der Gauner ist zur Taubeninsel entschwunden, die die Kinder eigentlich für unbewohnt gehalten hatten. Mit einem Schlauchboot rudern sie dorthin und hoffen, nicht entdeckt zu werden, was allerdings ein Irrglaube ist. Schnell haben es fiese Roboter auf sie abgesehen. Auf der Flucht vor diesen gelangen sie zu einer Hängebrücke, die durch den extrem gefinkelten Wirrwälder Wimmelknoten gesichert ist. Nur die Großmeister unter den Pfadfindern können solch einen Knoten knüpfen und Tick, Trick und Track gehören nicht dazu. Aber zumindest wissen sie dank ihres Schlauen Buchs, wie man so einen Knoten löst. Schließlich gelingt es ihnen, die Brücke zu überqueren und sie gelangen zu einer Festung in der Mitte der Insel, wo offenbar der Schurke haust. Just in dem Moment haben die Roboter sie allerdings eingeholt und führen sie gefangen ihrem Herrn und Meister vor.

Der Bösewicht entpuppt sich als Genie, das einen Anzug erfunden hat, der ihm übermenschliche Kräfte verleiht und beim Raubzug geholfen hat. Weiters ist er ein gescheiterter Fieselschweifling, der im Verband wegen mangelnder körperlicher Belastbarkeit nicht akzeptiert wurde. Als er dann versuchte, mittels ein paar gefälschter Orden Zutritt zu gewinnen, wurde er mit Schimpf und Schande ausgeschlossen. Nun hat er dem Fähnlein Rache geschworen. Tick, Trick und Track jedoch halten von dieser Erklärung nicht viel. Der Wimmelknoten beweist, dass ihr Widersacher immer noch gar zu gern ein Pfadfinder sein möchte. In diesem Moment ertönt der Alarm. Bevor sie gefangengenommen wurden, haben es die aufgeweckten Drillinge noch geschafft, ihrem Oberstwaldmeister Alarm zu geben, und dieser befindet sich nun mit einem Hubschrauber im Anflug. Panisch aktiviert der Bücherdieb die Sicherheitsvorkehrungen der Insel, die den Hubschrauber zum Absturz bringen. Kurz scheint es, als hätte für den Oberstwaldmeister das letzte Stündchen geschlagen. Tick, Trick und Track reden dem vermeintlichen Schurken ins Gewissen, sodass dieser schließlich den Oberstwaldmeister mit seinem Superanzug rettet. Die zweite Chance hat er vortrefflich genutzt und wird nun, protegiert und begeistert unterstützt von den Drillingen, ins Fähnlein aufgenommen.

Unterwegs mit dem Fähnlein Fieselschweif: Das Hundetraining

I TL 3221-02

Bei den Fieselschweiflingen steht am heutigen Tag das Training mit einem Bernhardiner an, doch irgendwie scheint sich der Kater Schnurri in Didi Ducks Zelt verirrt zu haben und sorgt für Wirbel.

Expertenwissen

I TL 3275-4

Mit vereinten Kräften wollen der erfahrene Schatzsucher Onkel Dagobert und seine drei kundigen Neffen Tick, Trick und Track einen steilen Berg erklimmen, an dessen Spitze sich ein legendärer Schatz befinden soll. Bei dem strapaziösen Aufstieg gibt Onkel Dagobert im Gegensatz zu Tick, Trick und Track keine gute Figur ab und setzt lieber auf seine impulsive Art. Die Fieselschweiflinge dagegen vertrauen voll auf ihr Schlaues Buch und sollen recht behalten, während der unbelehrbare Onkel Dagobert Opfer seiner selbst wird.

Eine Hymne für das Fähnlein

I TL 3450-5

Der Oberstwaldmeister der Entenhausener Sektion des Fähnlein Fieselschweifs erhält die Information, dass die weltumspannende Jugendorganisation einen Wettbewerb ausrichtet, bei dem ein neues Lied für das Fähnlein gesucht wird. Das selbst geschriebene Stück soll das brandneue Hymne des Fähnlein Fieselschweifs fungieren und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitgliederinnen und Mitglieder stärken. Da der Oberstwaldmeister selbst keine Ahnung hat, wie man ein Musikstück komponiert, ruft er Track Duck an, der bekanntermaßen in eigenen Band mitspielt und sich mit moderner Pop-Musik bestens auskennt. Track und der Oberstwaldmeister machen sich sofort an die Arbeiten und überlegen sich, welche Instrumente und Länge am besten passen würden. Der Anführer der Entenhausener Fieselschweiflinge holt sein altes Keyboard vom Dachboden und hat bereits damit begonnen, einen Songtext zu verfassen, der von Track zusätzlich ausgebaut wird. Mithilfe von Computertechnik und speziellen Audioprogrammen gelingt es Track und dem Oberstwaldmeister, die neue Hymne fertigzustellen und auf dem Webportal hochzuladen. Tatsächlich gewinnt der Song und wird den anderen Fieselschweiflingen vorgestellt, die ebenfalls begeistert von ihrer neuen Hymne sind.

Gefahr für Micky

D 2020-012

Micky plagen die Albträume… (© Egmont Ehapa)

Seit einigen Tagen kann Micky nicht mehr richtig schlafen, weil er durchgehend von üblen Albträumen heimgesucht wird. Goofy rät ihm, Kommissar Hunter um Rat zu bitten, was Micky auch tatsächlich tut. Der meint, der Mäuserich brauche mal ein bisschen Ablenkung und vertraut ihm Tick, Trick und Track an, die für das Fähnlein Fieselschweif die „goldene Polizeimarke an Handschellen für gehobene Ermittlungskunst“ gewinnen wollen. Dazu sollen sie einen Fall lösen und Micky soll sie dabei unterstützen. Dieser Fall scheint nun erstmal von nicht besonders großer Tragweite zu sein: In der Firma DiggiBuy wurde eingebrochen und in ihrem Lager zwei Packbandabroller gestohlen. Doch die Begleitumstände lassen das, was wie ein banaler Lausbubenstreich wirkt, zu einem Mysterium werden. Die Aufnahmen der Überwachungskameras wurden manipuliert und stellen nur die Ereignisse vor und nach dem Diebstahl dar. Doch wer sollte sich ein derart ausgeklügeltes Spiel mit der Technik einfallen lassen, wenn er dann nur zwei simple Abroller entwendet?

Tick, trick und Track brennen bereits darauf, das Geheimnis zu lüften und wollen sich einerseits in der Umgebung umschauen, andererseits die Aufzeichnungen der Überwachungskamera nochmal akribisch auswerten. Aber Micky fühlt sich gar nicht danach. Nervlich zerrüttet bläst er die Untersuchung für diesen Tag ab und geht heim, um sich dort völlig übermüdet zu erholen, weobei er bereits den nächsten Albtraum erwartet. Seine tiefe Verzweiflung macht den Drillingen zu schaffen. Auch wenn Micky sie angeweiesen hat, nach Hause zurückzukehren, suchen sie ihn abends in seinem Haus auf. Kraftlos und deprimiert erzählt ihnen der normalerweise so kluge Meisterdetektiv, was ihm momentan zu schaffen macht und was verhindert, dass er ordentlich nachdenken kann. Er weiß inzwischen oft gar nicht mehr, ob er nun wach ist oder einen seiner gefürchteten Albträume hat. Die Kinder verraten ihm einen simplen Trick, wie er überprüfen kann, ob er wach ist oder schläft.Und wenn er schläft, sagen sie ihm, kann er seine Träume auch beeinflussen.

In der folgenden Nacht wirkt der Ratschlag tatsächlich. Als Micky herausfindet, dass er schläft und nicht tatsächlich an eine Eisenbahnschiene gefesselt wurde, gelingt es ihm, die Kontrolle über seinen Traum zurückzugewinnen und die anrollende Eisenbahn aufzuhalten, bevor sie ihn überfährt. Er wacht auf, hört ein merkwürdiges Summen und entdeckt so ein kleines Gerät, dass in seinem Schlafzimmer eingebaut wurde. Unbekümmert, dass es mitten in der Nacht ist, ruft er sofort Tick, Trick und Track an, die zu ihm kommen. Gemeinsam finden sie heraus, dass das merkwürdige Gerät Mickys Träume beeinflusst hat, um ihn außer Gefecht zu setzen. Sodann analysieren sie die Überwachungskameraaufnahme und Micky mit seinem wiedererwachten messerscharfen Verstand erkennt einen winzigen Detailunterschied zwischen vor und nach dem Einbruch: Der Deckel einer Kiste wurde geschlossen. Sie bringen in Erfahrung, dass die Kiste leistungsstarke USB-Sticks enthielt, die inzwischen an den Geheimdienst geliefert wurden. Es gibt nur einen, der sich einen solch gefinkelten Plan ausdenken konnte und zugleich alles daransetzen würde, dass Micky nicht in der Angelegenheit intervenieren würde: das Schwarze Phantom. Der Erzganove ist nicht eingebrtochen, um etwas zu stehlen, sondern um einen getürkten Stick in die Kiste zu schmuggeln, der einerseits das Alarmsystem des Geheimdienstes lahmlegen und andererseits alle Daten abgreifen würde. Gemeinsam ertappen sie das Phantom und dessen Komplizen auf frischer Tat und Micky kann endlich wieder ruhig schlafen.

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