LTB Winter 3
| Lustiges Taschenbuch Sonderband | ||||||
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| Winter | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 4. Januar 2021 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 16 | |||||
| Seitenanzahl: | 260 | |||||
| Preis: | D: 8,50 € A: 8,50 € CH: sFr 15,90 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Über den Haufen geholfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino re dei pupazzi di neve
- Story: Pietro Zemelo
- Zeichnungen: Giuseppe Facciotto
- Erstveröffentlichung: 30.12.2019
- Genre: Wettkampf, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Gustav Gans, Tick, Trick und Track
- Seiten: 18
- Deutsche Erstveröffentlichung
Es ist Winter in Entenhausen und es findet ein Schneemann-Wettbewerb statt. Donald scheint in diesem Metier sehr kompetent zu sein und zaubert aus dem Schnee die tollsten Figuren. Den Wettbewerbssieg glaubt er deshalb schon in der Tasche zu haben. Wenn da nicht Dussel wäre, der ihn unterstützen möchte. Donald verjagt Dussel unsanft, doch hat er damit wenig Erfolg, da sich Dussels gutes Gewissen zu Wort meldet und ihn zu weiterer Unterstützung animiert. Vor dem Einschreibebüro trifft Donald noch dazu auf Gustav und gibt diesem in seiner Unbedachtheit auch noch die Idee, zum Wettbewerb anzutreten und sich mit Donald zu messen. Donald schafft es letztendlich, dass Dussel stattdessen Gustav hilft und spekuliert bereits darauf, dass nicht einmal Gustavs Glück ihn vor Dussels Ungeschick bewahrt. Aber immerhin kann Donald nun allein zum Wettkampf antreten. Er formt bereits eine wunderschöne Statue aus Schnee, da muss er mit anhören, dass Gustavs und Dussels Schneegeschöpf ein wahres Kunstwerk ist. Und tatsächlich, die beiden haben durch glücklichen Zufall und ohne viel Schnee in die Finger zu nehmen eine grüne Seeschlange geformt. Diese lässt Donalds Porträt alt aussehen. Doch so schnell wirft er nicht die Flinte ins Korn. Er übertrifft sich selbst und formt den olympischen Gott Zeus aus Schnee. Inzwischen ist allerdings Dussel zur Einsicht gelangt, es sei unfair, nur Gustav zu helfen. Er eilt zu Donald, um auch diesem seine Hilfe angedeihen zu lassen, was dieser gar nicht schätzt. Wundersamerweise bleibt trotz Dussels Eingreifen die Figur erhalten. Da kommen auch schon die Preisrichter, um Donald den Sieg zuzugestehen – allerdings nur, bis sie erfahren, dass Dussel seinem Vetter geholfen hat. Das hätte er aber nicht dürfen, wo Donald doch alleine angetreten ist. Also triumphiert am Schluss doch Gustav.
Zurück zum Klondike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e i tempi del Klondike
- Story: Pietro Zemelo
- Zeichnungen: Fabio Celoni
- Erstveröffentlichung: 16.01.2019
- Genre: Abenteuer, Moralgeschichte
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Baptist
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Enten-Edition 89
Charlie Krebbelche, ein Bekannter von Onkel Dagobert aus der guten alten Klondike-Zeit, kommt ihn besuchen. Er hatte damals die sagenumwobenen Goldbirken gefunden, aus denen sich ein formidabler Sirup herstellen lässt. Zu den Kartoffelpuffern, die Charlie gebacken hat, passt der Sirup perfekt. Nun aber hat Charlie, seines Zeichens ein schlechter Geschäftsmann, sich mit seinem Restaurant verspekuliert. Er bittet Dagobert um ein Darlehen. Dieser hat es schon damals nicht verwunden, dass Charlie ihm zuvorgekommen ist und er nicht selbst die Birken ausbeuten konnte, damit diese ihm noch mehr des begehrten Reichtums bescheren. Verärgert lehnt er ab und meint, Bankrotteuren würde er nicht helfen. Traurig zieht Charlie von dannen, nicht ohne Dagobert vorher noch ein Fläschchen köstlichen Sirups zum Geschenk gemacht zu haben.
Am folgenden Abend grübelt der brummelige Dagobert weiter über diesen Tag nach. Dabei schnuppert er am Sirup, dessen Geruch in sofort an den Klondike erinnert. Da geschieht das Verblüffende – er wird in jene Zeit zurückversetzt und wacht im Zelt bei seinem damaligen Claim auf. Bald realisiert er, dass er an jenem entscheidenden Tag gelandet ist, als Charlie die Goldbirken gefunden hat. Er kann also versuchen, seinem Bekannten zuvorzukommen und selbst als erster zu den Birken zu gelangen. Bevor die anderen aus dem Dorf noch gestartet sind, macht sich Dagobert bereits auf den Weg zum Fundort, doch wiederum kommt ihm Charlie zuvor. Noch dazu fällt Dagobert diesmal in einen reißenden, eiskalten Wildbach. Charlie fischt ihn heraus, aber nun hat er sich einen Schnupfen eingefangen, den er erst auskurieren muss. Als er am Tag nach diesem Klondike-Erlebnis aufwacht, ist er zurück in der Gegenwart, doch alles hat sich verändert. Er lebt jetzt in seiner Villa, wo anstelle Baptists ein anderer Butler für ihn sorgt. Anstelle seines Geldspeichers thront auf dem Glatzenkogel das Bürogebäude Klaas Klevers. Dagobert begreift, dass er wegen der Erkältung stets einen Tag zu spät gekommen ist. Doch ist er entschlossen, das alles bei einem weiteren Mal auszumerzen. Erneut schluckt er den zauberhaften Sirup.
Diesmal am Klondike ist Dagobert vorbereitet. Sofort macht er sich auf den Weg zu den Birken und erreicht diese damit vor Charlie. Endlich ist er am Ziel seiner lang gehegten Wünsche. Nun denkt er, am nächsten Tag in Entenhausen wird alles endlich so sein, wie er es sich Jahr und Tag erhofft hat. Doch mitnichten. Dagobert und seinen Leuten mangelt es an Kenntnis, wie sie den besten Birkensirup gewinnen können. Infolgedessen ist auch für ihn das Geschäft mit dem Sirup ein Verlust. Er begreift, dass er die Vergangenheit nicht ändern kann. Noch einmal reist er zurück und rückt alles gerade, damit Charlie die Birken findet. Am nächsten Tag in Entenhausen hat er es sich auch mit dem Darlehen endlich anders überlegt.
Schlittenfahrt ins Ungewisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Pippo fuori pista
- Story: Pietro Zemelo
- Zeichnungen: Luigi Piras
- Erstveröffentlichung: 02.01.2019
- Genre: Silent Story
- Figuren: Goofy, Micky Maus
- Seiten: 7
- Deutsche Erstveröffentlichung
Goofy findet auf seinem Speicher einen Schlitten und testet ihn sogleich. Doch dann lässt sich dieser plötzlich nicht mehr steuern. Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Schlittenfahrt durch Entenhausen, die zuletzt zum Glück wieder in Goofys Vorgarten endet. Goofy ist nun die Lust aufs Schlittenfahren vergangen.
Abenteuer im Schnee: Der Preis der Schönheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il noleggio
- Story: Riccardo Pesce
- Zeichnungen: Andrea Ferraris
- Erstveröffentlichung: 31.12.2002
- Genre: Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Donald leiht sich von Dagobert dessen Zylinder für einen Schneemann. Doch das hat seinen Preis …
Die legendäre Briefmarke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e la leggenda filatelica
- Story: Massimo Marconi
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 28.11.2018
- Genre: Kriminalgeschichte, Reise
- Figuren: Micky Maus, Professor Zapotek, Minnie Maus, Mack und Muck
- Seiten: 33
- Deutsche Erstveröffentlichung
Vom berühmten Entenhausener Maler Vinzent van Verkannt ist nur noch ein einziges Gemälde erhalten geblieben. Dessen momentaner Besitzer, Vinzents Neffe Veit, wollte es eigentlich der Stadt verkaufen, damit es im Entenhausener Museum in einer neu eröffneten Gemäldegalerie ausgestellt werden kann. Doch auf einmal weigert er sich, das teure Stück herauszurücken und meint, es müsse erst noch zum Restaurator. Er sagt, er habe die Anweisung dazu einem Brief seines Vaters entnommen, der einst Galeriebetreiber war und die Gemälde in Entenhausen zu verkaufen versuchte. Professor Zapotek ist außer sich. Die Gemäldegalerie sollte in der folgenden Woche eröffnet werden und Verkannts Werk ist der große Publikumsmagnet. Die hinzugekommenen Micky und Minnie lassen sich das Mysterium rund um den Maler erklären. Vinzent van Verkannt war in Entenhausen nie sonderlich erfolgreich und wanderte daher irgendwann an einen unbekannten Ort aus. Er setzte fort Bilder zu malen und schickte diese stets nach Entenhausen zur Galerie seines Bruders. Irgendwann aber brach der Kontakt ab. Sämtliche Bilder Vinzents hingen in der Galerie und fielen dort einem Brand zum Opfer bis auf eines, die „Berge im Morgengrauen“, denn dieses hatte der Galeriebesitzer bei sich zuhause aufgehängt. Als Vinzent schließlich nach der Zerstörung der meisten seiner Werke berühmt wurde, startete man Suchaktionen nach ihm, die jedoch stets ohne Ergebnis blieben.
Soweit zur Historie. In der Gegenwart sieht die Lage mit der angeheizten Stimmung zwischen Professor Zapotek und Veit van Verkannt nicht so rosig aus. Letzterer bietet als Ersatz für das nicht gelieferte Gemälde ein vollständiges Briefmarkenalbum seines Vaters an, doch Professor Zapotek winkt verärgert ab. Wie in jedem anderen Album fehlt auch hier die legendäre Ein-Groschen-Briefmarke des Fürstentum Salzbergs, die rarste Marke der Welt, deren Existenz genauso mysteriös ist wie der Verbleib Vinzent van Verkannts. Die Briefmarke behagte damals nämlich dem Fürsten nicht, der sich nicht auf einer Marke mit so geringem Nominalwert dargestellt sehen wollte und deshalb die Vernichtung aller Marken anordnete. Eine einzige soll allerdings überlebt haben. Als Minnie das Album in Augenschein nimmt, bemerkt sie, dass die eingeheftete Fünf-Groschen-Marke Salzbergs zu Brieffragmenten passt, die sich von Vinzent erhalten haben. Damit steht fest, dass er in Salzberg gewesen sein muss. Sie haben eine Spur. Micky und Zapotek brechen sofort nach Salzberg auf.
In dem kleinen Bergland mit seinen seltsamen Gebräuchen finden Zapotek und Micky heraus, dass die Berge, die Vinzent gemalt hat, die drei Berge Salzbergs sind, von denen inzwischen einer eingestürzt ist. Zudem bringen sie in Erfahrung, dass die Post mit dem Bild, die Vinzent damals nach Entenhausen geschickt hat, unterfrankiert war und deswegen zurückgekommen ist. Als sie aber die diesbezüglichen Akten sehen wollen, entdeckt der Postbeamte vor Schreck, dass diese fehlen. Veit van Verkannt, der ebenfalls nach Salzberg gekommen ist, muss sie gestohlen haben. Sie reisen nach Entenhausen zurück und stellen ihn zur Rede. Dabei deduziert Micky auch, was er herausgefunden, bzw. bereits vermutet hat. Veit van Verkannt hat die Restaurierung der „Berge im Morgengrauen“ nur vorgetäuscht. In Wahrheit ist ihm kurz vor dem Verkauf aufgefallen, dass das Bild auf der Rückseite signiert ist – aber nicht von Vinzent van Verkannt, sondern von seinem Vater, Vinzents Bruder also. Micky entschlüsselt, dass der Galeriebetreiber Vinzent dadurch berühmt machen wollte, dass er seine eigene Galerie mitsamt aller Bilder abfackelte. er hatte darauf spekuliert, dass Vinzent die „Berge im Morgengrauen“ dann neu malen würde. Doch Vinzent weigerte sich und war so erbost, dass der Kontakt abbrach. Also malte Veits Vater selbst eine Kopie des Gemäldes, das dann so berühmt wurde, signierte es aber leider. Veit hatte nun versucht, die Signatur am unteren Bildrand zu entfernen. Zum Schluss kommen sie überein, dass Veit ihnen im Austausch für seinen Betrug das Briefmarkenalbum überlässt. Gar kein so schlechter Tausch, denn wie Micky enthüllt, hat Vinzent damals die unterfrankierte Briefmarke kurzerhand mit einer Fünf-Groschen-Marke übermalt. Damit ist das einzige erhaltene Bild von Vinzent eben jene Fälschung. Unter der gefälschten Marke befindet sich die philatelistische Rarität der Ein-Groschen-Marke.
Enten im Schnee: Das Meisterwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il pupazzo di neve
- Story: Augusto Macchetto
- Zeichnungen: Andrea Freccero
- Erstveröffentlichung: 07.02.2001
- Genre: Einseiter
- Figuren: Dussel Duck, Franz Gans, Oma Duck
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Dussel baut einen Schneemann, der verblüffende Ähnlichkeit mit Franz Gans hat.
Neues aus dem Neandertal: Steinsehzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperut e i documentari glaciali
- Story: Carlo Gentina
- Zeichnungen: Paolo De Lorenzi
- Erstveröffentlichung: 26.06.2007
- Genre: Historisches Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Onkel Dagobert, Klaas Klever
- Seiten: 26
- Deutsche Erstveröffentlichung
Steinsehen ödet die Kunden an, es dauert einfach zu lange, bis eine nächste Platte mit dem nächsten Bild geliefert wird. Zudem sind auf allen Platten Mammuts in verschiedenen Positionen und vor verschiedenen Hintergründen zu sehen. Die Leute hätten gerne etwas mehr Abwechslung und würden auch mal gerne andere Tiere sehen. Die Unzufriedenheit der Steinseher schlägt sich in sinkenden Absatzzahlen nieder und dies spürt dann Steinsehproduzent Dagobos. Also sucht er seinen Künstler Pinslarg auf, um diesem schmackhaft zu machen,. auch einmal andere Tiere zu zeichnen als ewig dröge Mammuts. Pinslarg mag ein großer Künstler sein, der wunderschöne Aquarelle auf Steinplatten bringt, aber ein umgänglicher Mensch ist er nicht, seine Fehler einsehen will er auch nicht und sich an den Kundenwünschen orientieren schon gar nicht. Zudem schützt er vor, keine Tiere zeichnen zu können, die er nicht selbst gesehen hat. Reisen und Neues kennenlernen will er aber auch nicht. Dagobos ist verzweifelt. Da hält ihm sein Neffe Dusnuss eine seiner eigenen Kohlezeichnungen unter den Schnabel. Gewiss, mit Pinslargs Kunst kann das Gekritzel nicht mithalten, doch Dagobos sieht ganz andere Möglichkeiten. Er beauftragt Dussnuss, als Dokumentarzeichner für das Steinsehen durch die Gegend zu ziehen und interessante, exotische Tiere auf Schiefertafeln zu bannen. Der arme Donarg hingegen soll die schweren Tafeln schleppen. Dazu müssen sie herumreisen und erleben so einige Abenteuer mit wilden und gefährlichen Tieren, darunter einem brummigen Bären, einem Säbelzahntiger und zu guter Letzt auch mit Dinos, die in einem nebelumwaberten Tal das Aussterben überlebt haben. Alles davon hält Dussnuss getreulich fest. Als sie jedoch zurückkommen, ist Dagobos in aufgelöster Stimmung. Klevos hat angefangen, ihm Konkurrenz zu machen und Pinslarg abgeworben. Erneut ist Dussnuss seine Rettung. denn dessen angefertigte Zeichnungen sind so witzig, dass Dagobos auf die Idee kommt, mehrere von diesen zu kombinieren und dadurch eine gagreiche Geschichte zu erzählen. Der Comic ist geboren.
Ungebetene Gäste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Archimede e gli ospiti indesiderati
- Story: Pietro Zemelo
- Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 06.11.2019
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Helferlein
- Seiten: 8
- Deutsche Erstveröffentlichung
An einem eiskalten Wintertag will sich Daniel Düsentrieb eigentlich auf seine Erfindung konzentrieren, doch eine Fliege macht ihm das Leben schwer. Vergeblich versucht er sie aus dem Fenster zu treiben. Stattdessen kommen nun Eichhörnchen, Eulen und weitere Tiere hinein, die es sich in Daniels Werkstatt mit lauter Musik bequem machen. Als der unfreiwillige Gastgeber laut wird und den Tieren anschafft, dass sie verschwinden sollen, werfen diese stattdessen ihn hinaus.
Missglückter Karrieresprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il salto di qualità
- Story: Mario Volta
- Zeichnungen: Andrea Freccero
- Erstveröffentlichung: 13.02.1994
- Genre: Donalds Jobs, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 24
- Deutsche Erstveröffentlichung
Donald hat eine neuen Job als Versicherungsmakler und ist auch sehr erfolgreich. Doch er sucht nach den großen Fischen, um mehr Geld zu erhalten. Aus der Liste sucht er sich eine Person heraus, die überhaupt keine Versicherung hat. Wenn er dieser also eine Police verkauft, steigt er seiner Ansicht nach in den Olymp des Versicherungswesens auf. Doch er sucht sich ausgerechnet ein Mitglied der Familie Pechstein aus, deren Name Programm ist. Donald gelingt es, sich mit den Pechsteins anzufreunden und beobachtet, wie viele Missgeschicke ihnen ständig passieren. Da hat er genau die richtigen Versicherungen für sie im Angebot. Begeistert läuft er zurück zu seinem Chef, doch der geht eher vor Ärger durch die Decke. Nicht ohne Grund hat bisher kein Versicherer für die ständigen Schäden der Pechsteins aufkommen wollen. So einfach kommt der Versicherungsdirektor aus der ungeliebten Versicherung nicht heraus. Also schickt er Donald zu den Pechsteins, um diese ab nun für die Dauer der Versicherung vor allen Schäden zu bewahren, damit die Versicherung nie Unsummen bezahlen muss. So hat sich Donald seinen Sprung auf der Karriereleiter wahrlich nicht vorgestellt.
Das Rennen zum Nordpol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino al Polo Nord
- Story: Riccardo Secchi
- Zeichnungen: Valerio Held
- Erstveröffentlichung: 11.04.2000
- Genre: Historisches Abenteuer, Reise
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Rudi Ross, Kater Karlo
- Seiten: 33
- Deutsche Erstveröffentlichung
Im Jahr 1925 haben Micky und Karlo jeweils ein eigenes Zeppelin-Unternehmen. Während Karlo mit seinem „Bandit“ und seinen halbseidenen Geschäften gut bei der Sache ist, läuft es für Micky und seine Freunde Goofy und Rudi nicht so berauschend. Ihr Zeppelin ist altersschwach und laufend bleiben ihnen weitere Passagiere fern. Als Hoffnungsschimmer erscheint da die Meldung in der Zeitung, dass auf ein Wiederfinden des Polarforschers Roald Ramund, der auf einer Expedition in die Arktis verschwunden ist, 10.000 Taler als Belohnung ausgesetzt sind. Die drei freuen sich bereits, dass sie Ramund finden werden und sich mit dem Preisgeld ein besseres Luftschiff leisten können. Doch auch Kater Karlo ist hinter dem Preisgeld her und hat gar nicht vor, sauber zu spielen. Mit einem Autounfall setzt er Rudi außer Gefecht und schleust dann einen befreundeten Gauner als Funker in Mickys Mannschaft ein. Dieser sabotiert umgehend den Kompass, sodass das Luftschiff zunächst in eine völlig falsche Richtung fliegt. Erst, als sie in einen Tornado geraten, befördert dieser sie nach Norden in die Arktis. Micky hat aufgrund der Vorkommnisse bereits den Verdacht, dass ihr neuer Funker nicht ganz lupenrein ist. Als dieser plötzlich abspringt, ist ihm klar, dass er Karlos Komplize ist und dass er in ihrem Zeppelin eine Bombe versteckt hat. Gerade noch rechtzeitig finden Micky und Goofy die im Funkgerät versteckte Bombe und befördern sie schnell über Bord. Die Bombe gelangt schließlich in die Nähe von Karlos Zeppelin und sprengt diesen in die Luft. Karlo ist also aus dem Rennen. Doch auch Micky hat nicht lange gut lachen, denn ihr Zeppelin stößt gegen einen Eisberg, den sie inmitten eines Schneesturms nicht sehen konnten. Nun sind sie auf sich allein gestellt mitten in der Arktis und bald schwinden ihnen die Sinne. Als sie wieder zu sich kommen, wurden sie von freundlichen Inuit gefunden und wieder aufgepäppelt. Inmitten der Inuit befindet sich auch Roald Ramund, der beschlossen hat, hier bei diesem friedlichen Volk zu bleiben. Micky und Goofy haben ihn also gefunden und nachdem sie mit einem selbstgebauten Ballon in die Heimat zurückkehren, erhalten sie auch das begehrte Preisgeld.
Frost über Entenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Le G. M e il grande freddo
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Federico Mancuso
- Erstveröffentlichung: 01.03.1999
- Genre: Abenteuer, Umweltschutz
- Figuren: Fähnlein Fieselschweif, Tick, Trick und Track, Oberstwaldmeister, Theo, Moppel, Dieter Düsentrieb, Chips, Tobias Trabbel
- Seiten: 23
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die Fieselschweiflinge kreuzen vor der Küste Entenhausens mit ihrem Segelboot, um Wale zu beobachten. Doch nicht nur sie sind an den Meeressäugern interessiert, auch der schurkische Walfänger Käpt'n Aalhab hat es auf die Giganten abgesehen. Für die tapferen Pfadfinder steht sofort fest, dass sie mit allen nötigen Mitteln den Walen beistehen. Dieter scheucht die Tiere mithilfe von Ultraschall aus der Bucht. Doch plötzlich taucht ein gigantischer Eisberg vor Entenhausen auf, der das Klima dort stark beeinträchtigt. Die Fieselschweiflinge sehen sich also einer weiteren Herausforderung gegenüber. Während Theo auf dem Schiff bleibt und auf die Wale ein Auge hat, wobei er zugleich einen weiteren Angriff des schurkischen Käpt'ns verhindert, sehen sich die anderen derweil auf dem Eisberg um. Sie entdecken, dass dieser ein motorisiertes Inneres hat, in dem der verrückte Geschäftsmann Tobias Trabbel am Werk ist. Trabbel hat den Eisberg in die Bucht gesteuert, um diesen als Kletterpark vermarkten zu können. Gleichzeitig hat er aber eine Maschine konstruiert, die die niedrige Temperatur hält und die nun außer Kontrolle geraten ist und nun die Stadt einfrostet. Letzten Endes gelingt es den Fieselschweiflingen mithilfe der klugen Wale, den Eisberg wieder aus der Bucht zu bugsieren und auch Käpt'n Aalhab hat inzwischen den Wert der Tiere erkannt und die Jagd aufgegeben.
Der Schlittschuhprofi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Archimede e il pattinaggio inventivo
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Luciano Milano
- Erstveröffentlichung: 01.02.2005
- Genre: Kurzgeschichte, Düsentrieb′sche Erfindungen
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Helferlein
- Seiten: 10
- Deutsche Erstveröffentlichung
Daniel Düsentrieb träumt davon, ein guter Schlittschuhläufer zu sein. Also modifiziert er seine Schlittschuhe solange, bis sie die gewünschten Resultate bringen. Am Ende kann er es mit den grazilsten Eistänzerinnen aufnehmen und die tollsten Figuren auf dem Eis fahren. Er bekommt das Angebot, an einem Wettbewerb teilzunehmen, doch die Schlittschuhe wollen nicht mitspielen und verpflanzen Daniel an einen ganz anderen Ort.
Winter mit Witz: Glücksgeschenke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Doni fortunati
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Massimo Asaro
- Erstveröffentlichung: 24.01.2014
- Genre: Einseiter
- Figuren: Gustav Gans, Donald Duck
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Gustav hat bekanntlich immer Glück und wird auch im Winter von Fortuna beschenkt. Ob ihm das Geschenk allerdings behagt, sei dahingestellt.
Schneegetümmel: Rekord tut not[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il record
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Luca Usai
- Erstveröffentlichung: 14.12.2010
- Genre: Einseiter
- Figuren: Gitta Gans, Onkel Dagobert
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Auf der Skipiste wird ein neuer Rekord aufgestellt, als Onkel Dagobert vor Gitta Gans die Flucht ergreift.
Ein eiskaltes Geschäft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e l’affare glaciale
- Story: Lorenzo Camerini
- Zeichnungen: Emanuele Virzì
- Erstveröffentlichung: 21.11.2018
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Onkel Dagobert, Klaas Klever, Donald Duck, Baptist
- Seiten: 6
- Deutsche Erstveröffentlichung
Onkel Dagobert kauft unbeabsichtigter Weise einen Eisberg von Klaas Klever und ist nun auch für alle Schäden verantwortlich, den dieser anrichten wird. Also verkauft er ihn gleich weiter. Doch auch die neuen Eigentümer, ein schwerreiches, gelangweiltes Paar, wollen ihn nicht auf Dauer behalten. Sie überlassen ihn einem Eismuseum, doch für dieses ist der Eisberg aufgrund einer neuen Steuer zu teuer. Der Museumsdirektor verkauft daher den gesamten Krempel an Klaas Klever, der sich nun wieder in Besitz des Bergs befindet. Doch Klever gedenkt die Scharte auszuwetzen. Erneut verkauft er den ungeliebten Eisberg an seinen Erzrivalen. Der Berg ist allerdings in der Zwischenzeit so sehr geschmolzen, dass Dagobert nun keine Probleme mehr damit hat.
Der Weltenbummler: Die letzte Fahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il viaggio della grande Liz
- Story: Gabriele Panini, Giuseppe Zironi
- Zeichnungen: Paolo Mottura
- Erstveröffentlichung: 28.12.2019
- Genre: Reise, Abenteuer
- Figur: Micky Maus
- Seiten: 28
- Deutsche Erstveröffentlichung
Micky ist als Reporter unterwegs und dabei in Kanada gelandet. Er recherchiert hinsichtlich möglichen Schmuggels, als er von seinem Redakteur eine Nachricht erhält, dass die Konkurrenz ihnen zuvorgekommen ist und der Artikel gestrichen wurde. Micky muss sich erzwungenermaßen auf die Heimreise begeben. Zu seinem Glück lernt er den jungen und sympathischen Lokführer Lucky kennen, der einenm Güterzug steuert. Da Micky sonst die nächsten Tage nicht aus dem hohen Norden wegkäme, bietet Lucky ihm an, ihn auf seiner Fahrt zu begleiten. Allerdings ist auch noch ein weiterer Lokführer an Bord. Der alte Rochus steht kurz vor seiner Pensionierung und tritt eben mit seiner alten Dampflokomotive Liz die letzte Fahrt an. Diese ist vor die moderne Lok gespannt, da die Länge des Güterzugs zwei Lokomotiven erfordert. Der brummige Rochus, der sich vorne in seiner Lokomotive verkriecht und den Micky kaum zu Gesicht bekommt, lehnt allerdings kategorisch ab, einen Passagier mitzunehmen. Lucky schleust Micky dennoch heimlich ein und meint, Rufus würde ohnehin davon nichts mitbekommen.
Die wunderschöne Fahrt durch die eisige Landschaft des Nordens beginnt. Trotz der atemberaubenden Aussicht kann Micky die Fahrt nicht voll und ganz genießen, da er ständig über den mysteriösen Rochus nachgrübeln muss. So bekommt er mit, dass Rochus und Lucky sich mitten in der Nacht treffen und als er Lucky am nächsten Tag folgt, als dieser die Wagen kontrolliert, stellt er fest, dass einer der Wagen geöffnet wurde. Als Rochus kurz darauf mit voller Fahrt durch den nächsten Bahnhof braust, obwohl ein Schneesturm bereits im Anzug ist und das Wetter heftig ungemütlich wird, stellt Micky Lucky zur Rede. Dieser verrät ihm, dass Rochus Gerüchten zufolge ein Schmuggler sein soll. Kurz darauf fallen die beiden vom fahrenden Zug. Sie müssen es unbedingt schaffen auf diesen zu kommen, doch der Sturm macht das Ganze noch viel herausfordernder. Da bleibt der Zug plötzlich kurz vor einem Tunnel stehen. Die alte Liz ist am Ende ihrer Kräfte. Obwohl den beiden die Sache nicht gefällt, wagen sie sich in den Tunnel vor. Sie finden Rochus, doch er ist nicht allein. Viele Tiere haben in dem Tunnel vor dem Sturm Unterschlupf gesucht und Rochus füttert sie. Das Futter war in dem Waggon, den er geöffnet hatte. Nach diesem Zwischenhalt geht die unvergessliche Fahrt schließlich gut zu Ende und Micky beschließt, einen Artikel über das Erlebte zu schreiben.
