Böse-Buben-Klub

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Der Böse-Buben-Klub (engl.: Foul Fellows Club oder auch Badfellows Club) ist eine fiktive Vereinigung von Schurken aus den Disney-Comics. Zu den Mitgliedern zählen vorwiegend Carnivora wie Ede Wolf, Gevatter Bär, Gevatter Fuchs, Gevatter Wiesel, Gevatter Wolf oder Gevatter Geier (Bussard)[1]. Die Zusammensetzung variiert je nach Geschichte. In den niederländischen Geschichten wurden einige neue Charaktere, wie Krelis und Slibber, eingeführt; diese ersetzen die verbotenen Figuren (Gevatter Bär und Fuchs).[2] In manchen Geschichten gehören auch Erwin Wolf oder Fritz Wolf dem Klub an und in einigen wenigen werden Menschen mit Hundenasen abgebildet, das ist aber eher die Ausnahme.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste bekannte Verwendung fand in einem Comic (dt. ohne Namen, engl. Club Hubbub, MM 3/1952) von 1951 statt. Damit kann Gil Turner als Erfinder des Klubs genannt werden. In der Geschichte versucht Ede Wolf in den Klub aufgenommen zu werden, während die die drei kleinen Schweinchen Streiche spielen. Im Englischen gibt es mehrere Abweichungen der Schreibweise des Klubs: Foul Fellows Club, Foul Fellows’s Club oder Foulfellows‘ Club. Die niederländische Wikipedia nennt Andries Brandt als Autor für den Klub (1965).[3][4]

Verwendung in Comics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Online-Disney-Comic-Datenbank Inducks listet über 170 Geschichten mit dem „Bösen-Buben-Klub“ auf, wobei die Niederlande mit über 160 einen Großteil davon produziert haben. Jedoch sind die Inducks-Einträge unvollständig und viele US- oder dänische Geschichten verwenden zwar den „Böse-Buben-Klub“, haben jedoch keinen Figureneintrag.

Der Klub wird vorwiegend in Geschichten mit Ede Wolf oder Hansi Hase, seltener mit Ahörnchen und Behörnchen verwendet, die im Entenhausener Wäldchen spielen. Dabei geht es häufig darum, dass Wölfchen nicht schlimm genug sei, Ede Wolf beim Fangen der Schweinchen versage und deshalb auch mehrfach aus dem Klub ausgeschlossen wurde, oder um andere Geschichten rund um bösartige Machenschaften. In manchen Geschichten macht ein neuer Konkurrent, auch Erwin Wolf Ede oder Hansi das Leben schwer. Der organsierte Klub leidet damit an internen Konflikten.[5] Die „Anders And“-Webseite führt an, dass Ede Wolf auch mehrfacher Vorsitzender des Klubs gewesen sei.[6]

Sitz des Klubs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub hat seinen Hauptsitz in einer kleinen Hütte im Wald. Dort schmieden die Mitglieder finstere Pläne, sie trinken, rauchen, raufen oder spielen Karten dabei. Die Hütte ist sehr spartanisch ausgestattet mit einem Ofen, einem Tisch und Stühlen. In manchen Geschichten hat die Hütte eine Veranda.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es gibt auch einen „Brave-Damen-Klub“, der in 11 Geschichten als Gegenspieler verwendet wurde. Jedoch gibt es keine deutschsprachige Veröffentlichung dieser Geschichten.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]