LTB 612
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Sommer, Sonne… | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 30. Juni 2026 | |||||
| Editorial Director: |
Jörg Risken (V.i.S.d.P.) | |||||
| Redaktion: |
Stephanie Bens, Lisa Höffner, Madita Ruppender (Redaktion), | |||||
| Übersetzung: |
Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé | |||||
| Geschichtenanzahl: | 11 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 8,99 € A: 9,50 € CH: 14.90 SFR | |||||
| Besonderheiten: |
Beilage mit LTB Sammelkarte Nr. 8, Doppel-Cover mit LTB 613 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Streit am Strand – Zoff im Sand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Den perfekte plet
- Story: Aleksander Kirkwood Brown
- Zeichnungen: Andrea Ferraris
- Erstveröffentlichung: 30.06.2026
- Genre: Gagstory, Wettkampf, Action
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Zacharias Zorngiebel, Neffe Tom Zorngiebel
- Seiten: 22
Vier Monate Frondienst für seinen Onkel Dagobert haben Donald mehr als gereicht, aber nun hat er sich die nötigen Talerchen erarbeit, um gemütlich in den Urlaub und damit gemeinsam mit den Kindern an einen schön sonnigen Badestrand fahren zu können. Blöd nur, dass halb Entenhausen auf die selbe Idee gekommen ist und es am Strand von sonnenhungrigen Badegästen nur so wimmelt. Da ist kein Liegestuhl mehr frei, den letzten hat sich ausgerechnet Nachbar Zorngiebel mit seinem Neffen Tom gekrallt. Unter schadenfrohem Spott des nervigen Nachbarn müssen die Ducks abziehen und sich mit einem miefigen Erholungsplatz neben den Mülleimern des Strandhotels begnügen, wo ihnen freche Möwen die Brötchen klauen. Donald will dies nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Morgen macht er sich extra zeitig bei Sonnenaufgang auf, um sich eine Liege am Strand zu sichern, doch wieder ist ihm Zorngiebel zuvorgekommen. Auch alle anderen Liegen sind bereits mit Handtüchern belegt. Zwischen Möwen und Mülltonnen grübelt Donald nach, wie er diese erneute Scharte auswetzen und sich an seinem verhassten Nachbarn rächen kann.
Um justament vor Zorngiebel am Strand zu sein, lässt Donald seine Neffen in der Nacht einen Tunnel durch den Sand graben. So kommt er mitten am Strand heraus, als es gerade fünf Uhr früh schlägt und der Strand seine Pforten öffnet. Als Zorngiebel wenig später schlaftrunken angetrappelt kommt, hat Donald die besten Liegen bereits bezogen und will nicht mehr weichen. Diesmal muss Zorngiebel mit den ungeliebten Plätzen am Müllplatz vorlieb nehmen, hat jedoch auch keine Lust, damit das Kriegsbeil zu begraben. Während er austüftelt, wie er Donald am besten das Leben zur Hölle machen kann, haben sowohl Tick, Trick und Track als auch Zorngiebels Neffe Tom keine Lust auf den zänkischen, nachbarschaftlichen Kleinkrieg. Sie vergnügen sich lieber beim Surfen und Sandburgenbauen, geraten sich jedoch bei letzterem selbst in die Haare. Bei den Erwachsenen rückt Zorngiebel mittlerweile mit schrillem Dudelsackgetröte, pestendem Stinkekäse und mit großem Sonnenschirm, mit dem er Donald die Sonne wegnimmt, mit den ganz großen Bandagen an. Den Rest der Strandgäste kann Zorngiebel mit derart brachialen Methoden vertreiben, doch Donald bleibt stur auf seinem Platz. Seine Neffen springhen ihm bei, die von Toms Verhalten angewidert sind und helfen ihm, eine große Sandburg zu bauen, um sich vor Zorngiebel zu schützen. Dieser baut selber eine Burg, die die der Ducks überragt. Mit allen möglichen Methoden beginnen die gegnerischen Parteien, die Burg des jeweils anderen zu zerstören.
Gerade, als es bei der Sandschlacht am heißesten hergeht, zieht der Himmel bedrohlich zu. Ein Tornado rast auf den Strand zu. Aller kindischer Streit ist vergessen, als es nunmehr ums blanke Überleben geht. gerade noch rechtzeitig retten sie sich in eine Umkleidekabine, wobei Donald Herrn Zorngiebel, der gestolpert ist, in die Kabine hilft und Tom auf die geniale Idee kam, alles Aufblasbare mitzunehmen. Dort drin pusten sie aus Leibeskräften an den Strandbällen. Es funktioniert. Der Tornado erfasst zwar die Kabine, doch entkommen sie ihm dadurch. Die Ereignisse lassen die verfeindeten Parteien in sich gehen und Reue zeigen und so beschließen sie ihren Urlaub gemeinsam und ausnahmsweise in Frieden.
Der perfekte Rückzugsort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Filo, Brigitta e la giornata spaperonizzata
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Francesco Guerrini
- Farben: Elisa Braglia
- Erstveröffentlichung: 22.10.2025
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Gitta Gans, Kuno Knäul, Onkel Dagobert
- Seiten: 9
- Besonderheit: Anspielung/Bezug in der deutschen Übersetzung auf das „Odeon-Kino“ in Berlin
Einmal mehr nehmen Gitta und Kuno aus ganz unterschiedlichen Motiven und unabhängig voneinander den Weg zum Geldspeicher auf sich. Kuno möchte Dagobert eine neue Geschäftsidee vorschlagen, Gitta ihn zu einem Abendessen im Restaurant einladen. Als sie sich vor dem Speicher treffen, kommen sie ins Plaudern und ins Grübeln. Die bisherigen niederschmetternden Ergebnisse ihrer Bemühungen lassen kaum einen anderen Schluss zu, dass es auch diesmal nicht funktionieren wird. Konsterniert schlägt Kuno deswegen vor, einfach mal abzuschalten und den ständigen Stress mit Dagobert links liegen zu lassen. Ein ganzer Dagobert-freier Tag soll es werden. Doch es ist gar nicht so einfach, nicht dauernd an ihn erinnert zu werden. Am Meer, im Kino oder am Rummelplatz – es gibt kaum einen Ort, wo Dagobert nicht seine geschäftlichen Finger im Spiel hat. Schließlich finden sie mit der alten Villa Cloe doch noch einen Ort, der ein idealer Rückzugsort für sie sein kann, wenn sie sich von der ständigen Mühsal mit Dagobert erholen wollen. Wenn sie sich da nicht zu früh gefreut haben.
Die Reise der Goof-Tiki[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il viaggio del Pippon-Tiki
- Story: Sergio Cabella
- Zeichnungen: Ivan Bigarella
- Erstveröffentlichung: 05.01.2022
- Genre: Adaption der Kon-Tiki-Expedition des norwegischen Experimentalarchäologen Thor Heyerdahl, Abenteuer, Reise
- Figuren: Goofy als Thor Gooferdahl (Thor Heyerdahl), Micky Maus als Micky Mauszinger (Herman Watzinger), Rudi Ross als Raby Rossland (Kombination von Torstein Raaby und Knut Haugland), Maxi Smart als Maxrik Smartenberg (Erik Hesselberg)
- Seiten: 81
- Anmerkung: Die Geschichte besteht aus drei Teilen zu je 27 Seiten, die über das ganze Buch verteilt abgedruckt sind.
Teil 1: Immer der Sonne nach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Ethnologe Thor Gooferdahl hat eine ganz gewaltige Theorie entwickelt: Die aktuellen Bewohner Polynesiens sind die Nachfahren peruanischer Siedler, die vor tausenden von Jahren mit Flößen aus Balsaholz den Pazifik von Osten nach Westen überquert haben. Bräuche, Traditionen und Glaube passt alles zusammen und stützt seine große Theorie. Einziger Knackpunkt ist noch, ob so eine Reise überhaupt möglich war. Um das zu beweisen, will Thor es den alten Peruanern gleichtun und selbst mit einem Floß den Pazifik überqueren. Als er diesen Plan begeistert im Klub der norwegischen Forscher in New York präsentiert, stößt er jedoch auf ungläubigen Spott seiner Kollegen. Niemand hält das, was Thor vorhat, für möglich und alle versichern ihm, er würde mit Mann und Maus im Ozean untergehen. Dass er sein Floß nach alten Techniken bauen und etwa auf jedes Metall verzichten und auch keine Rettungsringe an Bord nehmen will, da Peruaner diese früher auch nicht hatten, sorgt für Unverständnis. Nur der junge Micky Mauszeiger, seines Zeichens Maschinenbauingenieur und Neffe eines arrivierten Mitglieds des Klubs, hört Thor mit Begeisterung zu und beschließt, ihn zu begleiten. Als weitere Mannschaftsmitglieder verpflichtet Thor den talentierten Handwerker und Funker Raby Rossland und den begeisterten Lebenskünstler Maxrik Smartenberg.
Die vier Expeditionsteilnehmer machen sich auf den Weg nach Peru, wo sie das Floß für ihre Überfahrt bauen. Thor Gooferdahl tauft es auf den Namen Goof-Tiki nach einem polynesischen König, der als Sohn der Sonne gilt. Maxrik pinselt sogar das Asntlitz des Königs auf das große Segel des Floßes und seine Malerei sieht Thor Gooferdahl zum Verwechseln ähnlich. 1947 geht es schließlich vom peruanischen Jachthafen Callao los, die Goof-Tiki sticht in See. Von nun an erwartet die Freunde eine lange Fahrt über 4000 km Ozean. Vor allem Micky ist beunruhigt, denn sie müssen es schaffen, die Passatwinde zu nutzen und den Humboldtstrom zu finden, sonst landen sie irgendwo, aber nicht dort, wo sie hinwollen. Thor Gooferdahl, der seine philosophische und poetische Ader entdeckt, beruhigt den Freund. Sie müssen nur warten und Geduld haben. Ablenkung während der Tage auf dem Ozean verspricht der dünnhäutige Papagei Loretta, den Maxrik von den Peruanern bekommen und an Bord geschmuggelt hat, und auch die Krabbe Johann, blinder Passagier auf dem Floß, ist gern gesehener Gast. Die Ruhe ist allerdings schnell vorbei, als die zu nah am Wasser fliegende Loretta fast Opfer eines hungrigen Hais wird und dann auch noch ein gewaltiger Sturm aufzieht.
Teil 2: Ein Floß für alle Fälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Sturm und die Wassermassen schütteln die Goof-Tiki ganz schön durch, doch das Floß bleibt oben. Als sich das Unwetter gelegt hat und das Funkgerät getrunkt ist, gelingt es Raby wieder Kontakt mit Australien aufzunehmen. Die Stimmung ist wunderbar und dass sie noch ein ganzes Stück Weg zu bewältigen haben, spornt sie eher an. Micky drückt seine Dankbarkeit darüber aus, an solch einem Abenteuer beteiligt sein zu dürfen. Weiters schließen sie Freundschaft mit der majestätischen Riesenschildkröte Törtchen, die sie künftig immer wieder besucht. Doch bald ist eine weitere Meldung zu machen, die weit weniger erfreulich ist. Das Holz verrottet. Als Micky sich das im Meer genauer ansieht, entdeckt er, dass das Problem nur oberflächlich ist. Die Säfte des Holzes verhindern, dass das Meerwasser weiter eindringen kann. In bester Stimmung geht die Reise weiter und auch weitere hohe Wellen überwindet die Goof-Tiki. Doch als Maxrik ein wenig zu begeistert seine Gitarre schwingt, versetzt er Loretta einen heftigen Klaps und der Papagei landet im Meer. Schon sind Haie im Wasser zu sehen. Maxrik springt todesmutig hinterher, um Loretta zu retten.
Teil 3: Die Insel am Horizont[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mithilfe der Schildkröte Törtchen gelingt es, Loretta davor zu bewahren, Haifutter zu werden. Weiter geht es und Micky kann erfreut melden, dass sie bald die ersten polynesischen Inseln erreichen müssten. Tatsächlich begleitet sie schon bald ein Vogel, der unverkennbar vom Land herkommt. Doch die Inseln selber sind nicht zu erkennen, obwohl die Mannschaft tagelang die Augen offenhält. Schon zweifelt Micky daran, dass er sich beim Navigieren so sehr vertan hat, als Loretta schließlich doch noch am Horizont eine Insel ausmacht. Damit wartet aber nun die nächste Prüfung auf sie. Denn das Floß ist schwer zu stören und driftet an der bewohnten, einladenden Insel Tuttoklaro einfach vorbei. Die Route wird sie nun automatisch zum Bukabuka-Atoll bringen. Dieses ist jedoch von spitzen Riffen umgeben, die das Floß nicht unbeschadet überwinden kann. Dennoch beschließen sie, es so zu nehmen, wie es kommt. Als sie sich der verhängnisvollen Insel nähern, entdeckt Micky, dass jede siebte Welle höher ist und das Zeug hat, sie über die Klippen zu tragen. Mit etwas Glück gelingt das gefährliche Unterfangen und die Goof-Tioki erreicht, wenn auch etwas demoliert, zusammen mit all ihren Reisenden das polynesische Eiland. Thor ist glücklich und die ganze Welt jubelt über seinen großen Erfolg.
Träume unterm Sternenhimmel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Sogni d’oro Paperone: 3
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Paolo De Lorenzi
- Erstveröffentlichung: 20.11.2007
- Genre: Einseiter
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
Die Ducks sind Campen und haben sich nachts in ihre Zelte verkrochen, nur Onkel Dagobert wandelt im Schlaf und träumt von einer sprudelnden Ölquelle – sehr zum Leidwesen von Donald Duck.
Kamera an – Chaos los![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e la nottata tipo
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Ottavio Panaro
- Erstveröffentlichung: 01.05.2006
- Genre: Gagstory, Superhelden
- Figuren: Donald Duck, Phantomias, Franz Gans, Oma Duck, Bessie
- Seiten: 22
Ein Wettbewerb für Amateurfilmer wurde ausgeschrieben und als Preis ist eine große Torte ausgelobt. Klare Sache, dass Franz da mitmachen will. Das Thema des Films soll ein berühmter Mitbürger sein und Franz setzt sich in den Kopf, dass er den Film über Phantomias drehen will. Donald lässt sich davon überzeugen, Franz das zu ermöglichen. In der folgenden Nacht soll Franz Phantomias bei einer üblichen Kontrolle begleiten. Schnell stellt sich heraus, dass Franz eine ganz andere Vorstellung vom Alltag eines Superhelden hat. Hauptsächlich ist er daran interessiert, was Phantomias während seiner Arbeit so isst und will erstmal mit ihm picknicken. Dann möchte er, dass Phantomias für seinen Film kräftig auf und ab hüpft. Ganz in der Nähe sind unterdessen zwei Gauner zugange, die eine Villa ausräumen. Durch das Fenster beobachten sie Phantomias' seltsame und ungewohnte Sperenzchen. Da er abgelenkt ist, beschließen sie kurzerhand, seinen Wagen zu klauen. Mit Franz am Buckel, der die Verfolgungsjagd mitfilmen will, macht sich Phantomias fliegend auf und den Ganoven hinterher. Er stellt diese schließlich mit Franz' durchschlagender Hilfe.
Am Tag der Filmpremiere muss Franz feststellen, dass sein Film nicht besonders gut geworden ist. Tatsächlich erkennt man auf dem verwackelten Filmmaterial nicht einmal, dass Phantomias darauf abgebildet ist. Der Preisrichter sagt dem enttäuschten Franz schon, dass sein Film disqualifiziert wird, da taucht Phantomias höchstselbst auf und bestätigt die ganze Geschichte. Die begeisterte Jury, die den Helden nun bei sich haben, geben Franz als Trostpreis ein großes belegtes Baguette und so nimmt alles für ihn doch noch ein glückliches Ende.
Eine Spazierfahrt die ist lustig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: …E io chi sono?
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Ottavio Panaro
- Farben: Valentina Mauri
- Erstveröffentlichung: 13.08.2025
- Genre: Kurzgeschichte, Rätselcomic
- Figuren: Baptist, Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Dussel Duck, Franz Gans, Gitta Gans, Gundel Gaukeley, Gustav Gans, Klaas Klever, Kuno Knäul, Oma Duck, Onkel Dagobert, Opa Knack, Ein Neffe von Donald
- Seiten: 6
- Besonderheit: Verweis auf die Geschichte Zwischen Raum und Zeit, die im selben Band abgedruckt ist
Ein unbekannter Entenhausener, der für die Leserinnen und Leser nicht sichtbar ist, bewegt sich quer durch die Stadt, um eilig sein Ziel zu erreichen. Dabei trifft die mysteriöse Person auf allerhand andere Entenhausener, die sich über die Eile wundern. Erst im letzten Panel findet sich eine Auflösung.
Abenteuer Tiefsee: Der Schatz der Drei Geschwister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: I fratellini della costa
- Story: Sisto Nigro
- Zeichnungen: Valerio Held
- Erstveröffentlichung: 16.08.2017
- Genre: Schatzsuche, Piraten, Abenteuer
- Figuren: Onkel Dagobert, Käpt’n Schuhschnabl, Baptist, Rita Rührig, Maristella
- Seiten: 29
Die abenteuerlustigen Schatzsucher Onkel Dagobert und Käpt‘n Schuhschnabel sowie Butler Baptist befinden sich in der schönen Lagunenstadt Venedig, um an einer Versteigerung teilzunehmen. Unter den Hammer kommt dort eine alte Seemannstruhe, die schlecht in Schuss ist, aber nach Meinung Käpt‘n Schuhschnabels ein wertvolles Dokument enthält. Es handelt sich um die Hinterlassenschaft der Rosa Korsarin, einer Freibeuterin mit fragwürdigen Manieren. Gemeinsam mit ihren Geschwistern, dem Gelben und dem Orangenen Korsar, häufte die Rosa Korsarin sagenhafte Schätze an. Doch die drei Piraten verkrachten sich, als sie um die Aufteilung der Beute stritten. Deswegen entschied ihr Onkel, der Bunte Korsar, den Schatz zu beschlagnahmen. Er versteckte ihn auf einer einsamen Insel und vermerkte deren Position auf einer Schatzkarte. Die Karte wiederum zerteilte er in drei Stücke und gab diese den Drei Geschwistern. Um den Schatz wiederzufinden, hätten sie sich einigen und die drei Teile zusammenlegen müssen, doch zogen sie es vor, getrennte Wege zu gehen. Der Schatz wartet daher immer noch darauf, gehoben zu werden. Dagobert und Schuhschnabel haben bereits die beiden Stücke der Karte, die dem Gelben und dem Orangenen Korsaren gehörten, in ihre Hände bekommen. Nun fehlt ihnen nur noch das letzte Stück der Rosa Korsarin, das sie in der Seetruhe zu finden erhoffen.
Käpt‘n Schuhschnabel ist überzeugt, dass außer ihnen niemand von der Besonderheit der Truhe weiß. Als Onkel Dagobert zu bieten anfängt, stößt er allerdings unerwartet auf Konkurrenz in Form eines mysteriösen Bieters per Telefon. Dagobert wäre nicht Dagobert, wenn er nicht mehr bieten könnte als sein Widersacher und so ersteht er letztendlich die Truhe. Im Hotel durchforsten sie die Hinterlassenschaft der Rosa Korsarin und Baptist findet durch Zufall die verborgene Schatzkarte, die sie schließlich zu einer Insel in der Karibik führt. Mit Schuhschnabels U-Boot Kalmar machen sie sich auf den Weg.
Sie sind eben auf der Karibikinsel angekommen und wollen sich auf die Schatzsuche begeben, da zieht ein heftiges Unwetter samt Wasserhose auf. Sie haben keine Chance, auf der Insel dem Tornado zu entkommen. In die Kalmar flüchten können sie auch nicht, da ein frecher Affe in diese eingedrungen ist und die Bordsteuerung außer Betrieb gesetzt hat. Ein rettender Tauchgang, mit dem sie dem verhängnisvollen Sturm entgehen würden, ist so nicht mehr möglich. Wie aus dem Nichts taucht die Rettung auf, die junge, extrem begabte Seglerin Maristella. Mit ihrem Schiff und ihren Fähigkeiten gelingt es ihr, die wackeren Schatzsucher von der Insel wegzubringen, bevor der Tornado sie trifft. Dabei offenbart die sympathische Seglerin, dass sie es war, die gegen Dagobert um die Truhe geboten hat, da sie Nachfahrin der Rosa Korsarin ist. Doch möchte sie am Schatz nur den Anteil haben, der ihrer Piratenvorfahrin zustand, um sich damit ein erstklassiges Segelboot kaufen zu können und an internationalen Rennen teilzunehmen. Nachdem Dagobert dem nach ein wenig Zögern zugestimmt hat und der Sturm sich gelegt hat, kehren sie auf die Insel zurück, um den Schatz zu heben. Der entpuppt sich leider als Enttäuschung: Die Schatztruhe ist leer, da der Bunte Korsar die Beute selber einkassiert hat. Doch Dagobert findet am Ende doch noch einen Weg, mithilfe Maristellas Talent aus der Sache Kapital zu schlagen.
Hitzkopf gegen Schlaukopf: Das Gras in Nachbars Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: L’erba del vicino
- Story: Danilo Deninotti
- Zeichnungen: Simona Capovilla
- Farben: Gaetano Gabriele D’Aprile
- Erstveröffentlichung: 17.05.2023
- Genre: Gagstory, Wissenschaft (hier: Grenzverläufe)
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Primus von Quack, Donald Duck, Zanker, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 12
Eine neue Nachhilfestunde Dieters beim kauzigen Gelehrten Primus von Quack steht an. Der Professor will mit seinem Schüler diesmal Grundfragen der Geografie erörtern, weiß aber noch nicht so recht, wie er das Pferd aufzäumen soll. Auf einem gemeinsamen Spaziergang kommen sie zufällig an den Gärten von Donald und dessen Nachbarn Zanker vorbei und erleben mit, wie sich die beiden mal wieder in den Haaren liegen, diesmal wegen der genauen Lage der Latten des Zaunes, der die beiden Gärten voneinander trennt. Beide beanspruchen ein paar Zentimeter des jeweils anderen Gartens für sich. Denn das Gras in Nachbars Garten ist stets besser und grüner als das eigene. Primus nimmt diesen Zwist gerne auf, um Dieter einige Grundlagen der Grenzziehung zu erklären. So erläutert er den Unterschied zwischen natürlichen Grenzen, etwa Flüssen, und künstlichen, wie es der strittige Gartenzaun ist. Er erzählt weiters von der längsten menschengemachten Grenze, dem römischen Limes. Auf Dieters Frage hin, ob man Grenzen nicht abschaffen kann, wo sie doch so viel Konfliktpotenzial bieten, erklärt Primus, dass die Sache nicht so einfach ist und dass Grenzen auch positive Eigenschaften haben. Schließlich lösen die beiden dank einer kleinen Erfindung Dieters das Grenzproblem der beiden Nachbarn und bringen eine Einigung zustande, die allerdings nicht lange währt.
So viel Rat muss sein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperone, Rockerduck e i consigli incrociati
- Story: Riccardo Nicolai
- Zeichnungen: Alessandro Gottardo
- Erstveröffentlichung: 08.05.2012
- Genre: Gagstory, Wirtschaftskampf
- Figuren: Onkel Dagobert, Klaas Klever, Baptist, Daisy Duck, Donald Duck, Dussel Duck, Franz Gans, Oma Duck
- Seiten: 25
- Besonderheit: der Name des Milliardärs Pynott ist eine Anspielung auf die Rebsorte Pinot der Burgund-Region
Onkel Dagobert gedenkt, mit dem Milliardär Pynott Geschäfte zu machen. Als er diesen in seinem imposanten Bürogebäude aufsucht, schwärmt Pynott davon, dass er einen fähigen Verwaltungsrat hat und das Abhalten von Meetings ihm die meiste Freude bereitet. Onkel Dagobert ist bass erstaunt. Pynott singt aber nicht nur das Hohelied des Beraterstabs, sondern will auch denjenigen Dagoberts kennenlernen. Ein ziemliches Schlamassel, wo doch Dagobert keine Berater hat, was Pynott aber nicht hinnehmen möchte. Also schwindelt Dagobert ihm ebenso einen Verwaltungsrat vor und die beiden verabreden, dass Pynott am Nachmittag im Geldspeicher vorbeikommen und sich ein Bild von den Beratern des Fantastilliardärs machen wird.
Nun sitzt Dagobert ganz schön in der Tinte. Woher nimmt er jetzt auf die Schnelle einen Verwaltungsrat, den er ohnehin nicht haben will? In seiner Not verfällt er auf die Idee, Familienmitglieder sowie seinen Butler Baptist in die Rolle zu hieven. besonders der übermütige Dussel gewinnt gleich große Freude an seiner neuen Tätigkeit, krönt sich selbst zum Chef des Verwaltungsrats und bringt zur Fassungslosigkeit der anderen alle möglichen abstrusen Geschäftsideen aufs Tapet. Dagobert dankt ihm sein besonderes Talent mit einem ebenso talentierten Fußtritt. Sonst aber läuft es soweit nicht schlecht, bei Herrn Pynotts Besuch den richtigen Eindruck zu erwecken, als schwöre Dagobert auf Teamwork. Doch dann will Pynott für den Vertragsabschluss ein Meeting gemeinsam mit Dagoberts Beratern abhalten. Dieser Unfug hat Dagobert gerade noch gefehlt. Um Pynott davon abzuhalten, behauptet Dagobert, er würde bei solchen Geschäften ohnehin nur einen einzigen Ratgeber konsultieren. Nun steht er aber erst recht in der Bringschuld, den Pynott verlangt dessen Namen zu hören.
In dieser vertrackten Situation taucht Klever auf und behauptet, er sei Dagoberts vielgepriesener Berater. Klevers Kalkül ist, dass er so Dagobert aus der Patsche hilft und dessen Geschäft rettet. Für diesen Gefallen muss Dagobert ihm die Hälfte des Verdiensts abtreten. Dagobert stimmt zähneknirschend zu. So kommt es schließlich doch noch zu einem Meeting, an dem Dagobert, Klever, Pynott sowie dessen engster Berater teilnehmen. Im Zuge der Besprechung geraten sich erst Dagobert und Klever, dann Pynott und sein Berater heftig und handgreiflich in die Haare. Schließlich streicht Pynott selbst aus Zorn über seinen Mitarbeiter den Vertrag. Dagobert ist eigentlich ganz froh drum und geht lieber mit Klever Mittagessen.
Zwischen Raum und Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Archimede, i Bassotti e il rifugio sicuro
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Federico Franzò
- Farben: Dario Tavormina
- Erstveröffentlichung: 16.07.2025
- Genre: Gagstory, Düsentrieb′sche Erfindungen, Angriff auf den Geldspeicher
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Gundel Gaukeley, Onkel Dagobert, Baptist, Klaas Klever, Anwantzer
- Seiten: 16
Auf der Flucht vor der Polizei mit der Beute aus einem Raubzeug im Gepäck laufen die Panzerknacker an Daniel Düsentriebs Werkstatt vorbei und bekommen zufällig mit, wie der Ingenieur plötzlich aus dem Nichts auftaucht. Sofort ist ihnen klar, dass es sich um die neueste und gewiss geniale Erfindung aus dem Hause Düsentrieb handeln muss und dass diese ihnen hilfreich sein könnte. Also zwingen sie den Erfinder, dass er sie dorthin mitnimmt, wo er verschwunden ist. Daniel führt sie widerstrebend in seine Schutzblase, die er sich eigentlich gebaut hat, um in Ruhe arbeiten zu können. Die Panzerknacker haben anderes damit vor und wollen die Schutzblase in Zukunft verwenden, um nach Raubzügen schnell zu verschwinden. Also fordern sie Daniel auf, die Blase so zu adaptieren, dass sie sie künftig bedienen und überallhin mitnehmen können. Während er arbeitet, wollen sie sich amüsieren und geben sich in Düsentriebs Wunschvisualisierer ihren kühnsten Tagträumen von erfolgreichen Einbrüchen in den Geldspeicher hin. Als sie endlich viel später beschließen, die Schutzblase wieder zu verlassen, da die Polizisten schon längst verschwunden sein müssen, erwartet sie aufgrund der in der Blase anders verlaufenden Zeit draußen eine unangenehme Überraschung.
Das Glück zu zweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Gastone e l’accoppiata fortunata
- Story: Riccardo Pesce
- Zeichnungen: Federico Butticè
- Farben: Putra Shah Bin Bin Abd Jalil
- Erstveröffentlichung: 27.08.2025
- Genre: Gagstory, Moralgeschichte
- Figuren: Gustav Gans, Daisy Duck, Donald Duck
- Seiten: 28
Zuhause wird der eingebildete Glückspilz Gustav von all seinen Nachbarn für seinen angeberischen, anmaßenden Hochmut verachtet. Nicht dass Gustav dies groß kümmern würde, wo doch seine Glücksfee über ihn wacht und dafür sorgt, dass ihm jeder Tag wie Sonnenschein ist. Neuerdings erlaubt sich die Dame allerdings absonderliche Scherze, denn alles, was Gustav gewinnt, lässt sich nur zu zweit genießen. Gustav hat aber niemanden, mit dem er etwa ein Tandem teilen könnte. Ihm ist klar, dass die Glücksfee etwas mit den Geschenken bezweckt und als er ein Wochenende im Klub der Dienenden geschenkt bekommt, hält er dies für den Wink seiner Fee, auf den er gewartet hat. Sofort macht er sich auf in die Ferien.
Der Klub der Dienenden ist eine ausgesuchte Erholungsstätte. Alle Mitglieder des Klubs finden größtmögliche Erfüllung darin, den Gästen bestmöglich zu helfen. Gustav denkt, dass dies der ideale Ort ist, fernab der neidischen Nachbarn seine neuesten Gewinne auszuprobieren. Schon als er vorfährt, wird er begeistert empfangen und nicht wie sonst üblich mit Schmähungen bedacht. Schnell stellt sich allerdings heraus, dass der Klub auch für Gustav ungewohnte und unbefriedigende Seiten hat. So darf Gustav kein Einzelzimmer beziehen, denn die Hausregeln schreiben es vor, dass Gäste, um den größtmöglichen Komfort zu erhalten, stets ihr Zimmer mit einem Mitglied des Klubs teilen müssen. Gustavs neuer Ziommergenosse gibt ihm in allem recht und stets den Vortritt. Er überlässt Gustav von sich aus das Bett, das dieser haben möchte, ohne sich auf ein Glücksspiel einzulassen, akzeptiert mit Begeisterung Gustavs laute Lesegewohnheiten und dass er am nächsten Morgen nur kaltes Wasser abbekommt, nachdem Gustav das heiße verbraucht hat. In dieser Tour geht es weiter, als Gustav später Pingpong spielen möchte und sein Tischtennispartner ständig verliert, aber Gustav für seine Siege bejubelt. Das ist der schillergelockte Glückspilz nicht gewohnt und kann es auch nicht leiden, da es ihm keinen Spaß bereitet, wenn sein Gegner sich nicht tüchtig über die Niederlage echauffiert. Bei einer anschlöießenden Paddeltour stürzen Gustav und sein Bootspartner einen Wasserfall hinunter, nur weil jener zu freundlich sein wollte und Gustav nicht bei seinem Mittagsschläfchen gestört hat. So hat sich Gustav die Erholung wahrlich nicht vorgestellt.
Wenig später ist Gustav stinksauer und fest entschlossen abzureisen. In diesem Klub müsste er sich bemühen, immer freundlich und hilfsbereit zu sein, und das kann er schon aus Prinzip nicht ab. Als er seinen Wagen vor Seife starrend wiederfindet, ist er schnell dabei, doch bei den Klubmitgliedern die typische menschliche Bosheit auszumachen. Dabei wollten diese ihn nur waschen, damit Gustav sich bei seiner Heimreise freuen kann. Als sie ihm dies sagen, bekommt Gustav auch noch ein schlechtes Gewissen. Was zu viel ist, ist zu viel. Mit seinem Tandem macht er sich ganz alleine auf den Weg nach Hause. Unterwegs stößt er auf zwei alte Bekannte, die ihm doch noch einen Sinn darin geben, mit dem Tandem unterwegs zu sein.
