Weihnachtsalbum 1
| Weihnachtsalbum | ||||||
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| (© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | Dezember 1996 | |||||
| Redaktion: |
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| Übersetzung: | ||||||
| Seitenanzahl: |
56 | |||||
| Geschichtenanzahl: |
4 | |||||
| Preis: | 18,00 DEM | |||||
| ISBN: | ||||||
| Weiterführendes | ||||||
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Der Hardcover-Band Weihnachtsalbum wurde im Oktober 1996 vom Egmont Ehapa Verlag herausgegeben. Das Album enthält auf 64 Seiten ausschließlich Weihnachtsgeschichten und umfasst die Maße 22,5 x 29 cm. Eine Fortsetzung folgte ein Jahr später, danach wurde die Reihe eingestellt.
Vier der fünf Geschichten wurden 2003 im weihnachtlichen Sammelband Die tollsten Geschichten von Donald Duck – Spezial 2 nachgedruckt.
Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Cover stammt von Don Rosa und wurde speziell für dieses Album angefertigt.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Weihnachten in der Südsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Black Pearls of Tabu Yama
- Skript & Zeichnungen: Carl Barks
- Übersetzung: Christof Eiden, Johannes A. Grote
- Erstveröffentlichung: 17.10.1957
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 7
- Nachdruck aus: Micky Maus 48-51/1977

(© Egmont Ehapa)
Wenige Tage vor Weihnachten erreichen Onkel Dagobert, Donald Duck sowie Tick, Trick und Track die Insel Tabu-Yama in der Südsee. Bei ihr handelt es sich um keine gewöhnliche Insel, sondern um einen Vulkan, der zweimal am Tag weißen Dampf aufsteigen lässt.
Die vulkanische Aktivität behagt Donald und den Neffen gar nicht, doch Onkel Dagobert bleibst fest entschlossen bei seinem Vorhaben, vor der gänzlich unbewohnten Insel nach schwarzen Perlen zu fischen. In der flachen Lagune soll es von übergroßen Austern nur so wimmeln, sodass Onkel Dagobert auf ein Vermögen aus schwarzen Perlen hofft. Donald würde das Weihnachtsfest lieber zuhause feiern und auch Tick, Trick und Track beschweren sich darüber, dass es vor Ort nicht einmal einen richtigen Weihnachtsbaum gäbe. Doch Onkel Dagobert wiegelt ab und navigiert das Boot in die Lagune, nachdem er eine große Seekiste an Deck verzurren lässt.
Das Boot landet in einem enormen Sog und wird immer näher an den Vulkan herangezogen, der unmittelbar am Ufer emporragt. Das Wasser aus dem Meer wird in eine Grotte gesogen und spült auch das Boot der Ducks unaufhaltsam in die Höhle, dass wie ein Stöpsel im Eingang der Höhle steckenbleibt. Doch ohne ihr Schiff können die Abenteurer die Insel nicht verlassen. Während Onkel Dagobert sich vergnügt mit seinen Muscheln beschäftigt, erforschen Tick, Trick und Track mit Donald den Vulkankrater und schmieden einen Plan, um sich die Naturgewalten zu Nutze zu machen.
Am Ende können die Ducks doch noch ein schönes, wenn auch ungewöhnliches Weihnachtsfest in der Südsee feiern und dürfen sich sogar über einen Weihnachtsbaum freuen.
- → Mehr Informationen zu dieser Geschichte gibt es im Hauptartikel Weihnachten in der Südsee.
Kein schöner Baum in dieser Zeit...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Alternativtitel: Ein ganz besonderer Weihnachtsbaum (Micky Maus Magazin 52/1994); Tannenbaum-Tumult (Walt Disneys Weihnachtsklassiker u.a.)
- Originaltitel: Fir-Tree Fracas
- Story und Zeichnungen: Don Rosa
- Übersetzung: Peter Daibenzeiher
- Erstveröffentlichung: 15.12.1987
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Gustav Gans, Onkel Dagobert, Oma Duck, Daniel Düsentrieb, Helferlein
- Seiten: 4
- Erstveröffentlicht in: Micky Maus Magazin 52/1994 als Ein ganz besonderer Weihnachtsbaum
- Weitere Abdrucke: Onkel Dagobert von Don Rosa 7 (1995), TGDDS 2 (2003), Hall of Fame 1 (2004), Walt Disneys Weihnachtsklassiker (2011), Don Rosa Collection 1 (2011), Weihnachten in Entenhausen 2 (2016), Don Rosa Library 1 (2020)
In diesem Jahr soll das große Weihnachtsfest der Familie Duck im trauten Heim von Donald Duck und seinen Neffen stattfinden, der schon seit Monaten Vorbereitungen für die Party getroffen hat. Soeben hat Donald einen prächtigen Tannenbaum in der guten Stube aufgestellt und verspricht Tick, Trick und Track, dass sein Weihnachtsbaum ein noch nie dagewesenes Prachtexemplar werden soll, von dessen glanzvoller Dekoration noch lange gesprochen werden wird.
Da sich Donald nicht mit schlichten Kugeln zufriedengeben will, hat er in einer Glaserei dreihundert handbemalte Weihnachtsbaumkugeln aus Glas vorbestellt, die mit Motiven aus Disney-Filmen verziert sind. Damit die zerbrechlichen Stücke auch heil zuhause ankommen, lässt Donald sämtliche Straßen von seinen Neffen absperren, die mit Stopp-Schildern den gesamten Stadtverkehr lahmlegen.

Nachdem Donald die Weihnachtsbaumkugeln angebracht hat, kommt Diplom-Ingenieur Daniel Düsentrieb gerade rechtzeitig vorbei, um die von Donald bestellte Lichterkette zu bringen. Die Glühlampen der einzigartigen Lichterkette blinken im Rhythmus in schillernd bunten Farben. Da die Elektroden unwahrscheinlich viel Energie benötigen, klemmt Donald das extralange Kabel kurzerhand an einen Strommast, auf den er in Sicherheitsmontur geklettert ist.
Für einen kurzen Moment sind Donald und Tick, Trick und Track begeistert von der bunten Pracht des leuchtenden Weihnachtsbaumes. Da nahen auch schon die ersten Gäste in Person von Onkel Dagobert, Daisy, Oma Duck und Vetter Gustav – und Donald weist seine Neffen an, mucksmäuschenstill auf ihren Stühlen sitzen zu bleiben, bis er die Verwandten ins Wohnzimmer geführt hat.
Tick, Trick und Track tun, wie ihnen geheißen wurde, und beobachten das schicksalhafte Spektakel, dem sich der ewige Pechvogel Donald nicht entziehen kann. Wenige Augenblicke später sind Onkel Dagobert, Daisy, Oma und Gustav beim Betreten des Wohnzimmers tatsächlich sprachlos und auch Donald steht beim Anblick seines Weihnachtsbaumes der Schock ins Gesicht geschrieben.
Zorngiebels Rache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Deck Us All!
- Story und Zeichnungen: William Van Horn
- Übersetzung: Peter Daibenzeiher
- Erstveröffentlichung: 13.12.1993
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Nachbar Zorngiebel, Famulus Fiesrich
- Seiten: 10
- Erstveröffentlicht in: Micky Maus Magazin 52/1993
- Nachgedruckt in: TGDDS 2 (2003), Walt Disneys Fröhliche Weihnachten (2014), Weihnachten in Entenhausen 1 (2015), LTB Advent 8 (2022)
Nichts gehört für Donald Duck und seine Neffen Tick, Trick und Track so sehr zum Weihnachtsfest dazu wie ein prachtvoller Weihnachtsbaum, der in der guten Stube glänzt. Auf dem Markt besichtigen sie an einem Stand von Famulus Fiesrich einige Weihnachtsbäume, die der gerissene Halsabschneider zu schier unglaublichen Wucher-Preisen feilbietet. Die geeigneten Bäume kosten ein kleines Vermögen, das Donald weder zahlen will noch kann. Für seinen bescheidenen Geldbeutel kann er nur kümmerliche Kiefern bekommen, die ganz und gar nicht seinem Geschmack entsprechen und über die Tick, Trick und Track nur Spott übrighaben. Daraufhin beschließt Donald, wie in alten Tagen einen tollen Tannenbaum im Wald zu schlagen und fährt mit seinen Neffen ins tief verschneite Ottergebirge, wo es seit jeher die besten Bäume gibt.

Während Tick, Trick und Track die schwere Holzfälleraxt schleppen, lastet auf Donald die Bürde, nach dem schönsten Weihnachtsbaum Ausschau zu halten. Sein fachkundiger Blick zeigt sich dabei jedoch nicht in jedem Fall so messerscharf wie die mitgebrachte Axt. Nachdem die Familie Duck endlich fündig geworden ist, blickt Donald zwischen all den Tannennadeln ausgerechnet in das faltige Gesicht seines Nachbarn Zorngiebels. Der streitsüchtige Nachbar will sich sogleich mit Donald anlegen und ihm seinen Weihnachtsbaum streitig machen, da Zorngiebel ebenfalls auf der Suche nach einem Prachtexemplar ist. Dass der soeben erst geschlagene Baum bei dem Zwist all seine Nadeln verliert, scheint Nebensache zu sein.
In den nächsten Stunden folgen unermüdliche Versuche von Nachbar Zorngiebel, die Ducks am Baumfällen zu hindern und Donald nach Strich und Faden zu sabotieren. Dieser aber will partout nicht klein beigeben und setzt sich unverrichteter Dinge zur Wehr. Gegen die gegenseitigen Revanchen können Tick, Trick und Track nichts ausrichten, stehen aber weiterhin auf der Seite von Onkel Donald.
In seiner überschäumenden Wut löst Nachbar Zorngiebel eine Lawine aus, die Donald und seine Jungs unter sich begräbt. Die Ducks haben nun endgültig den Schnabel voll und treten die Heimreise an, denn immerhin haben sie doch noch einen Weihnachtsbaum gefunden, den sie zuhause außergewöhnlich schmücken wollen. Nachbar Zorngiebel dagegen hockt mit seinem kalten Herz allein im Haus und ist nicht sonderlich erfreut über seinen diesjährigen Weihnachtsbaum.
Ein Truthahn für den Damenverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Eine Pute fur die Damen
- Story und Zeichnungen: Jan Gulbransson
- Übersetzung: Peter Daibenzeiher
- Erstveröffentlichung: Oktober 1985
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Fähnlein Fieselschweif
- Seiten: 12
- Erstveröffentlicht in: Mickyvision 25/1990
- Weitere Abdrucke: TGDDS 2 (2003), Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Walt Disney (2012)

Der Entenhausener Damenverein hat zusammen mit Vertretern der Stadt eine Tombola organisiert, die am Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt stattfinden soll. Die gutbürgerliche Vorsitzende des Vereins, der konservative Bürgermeister sowie dessen betuchte Gattin freuen sich darauf, einer „armen Seele“ etwas Gutes zu tun. Dem glücklichen Gewinner winkt nämlich ein schmackhafter Truthahn, der zu Weihnachten bekanntlich als Festtagsbraten auf dem Gabentisch landen soll. Für die Beschaffung des Truthahns war eigentlich Daisy Duck zuständig, doch diese hat den Auftrag an ihren Freund Donald weiterdelegiert. Die Vorsitzende des Damenkränzchens verlangt von Daisy umgehend, dass der versprochene Truthahn alsbald geliefert wird, anderenfalls nimmt ihr guter Ruf im Verein Schaden.
In heller Aufregung läuft Daisy zum Haus von Donald, wo sie im verschneiten Garten auf die Pfadfinder Tick, Trick und Track trifft, die sich gerade intensiv auf eine Prüfung des Fähnlein Fieselschweifs vorbereiten und zu Fieselschweiflingen mit Doppelstern aufsteigen wollen. Doch von derlei Geschwätz will Daisy nichts wissen, da sie in regelrechte Panik verfallen ist. Als Tick, Trick und Track Reißaus genommen haben, werden sie von Donald entdeckt. Die Neffen erzählen ihm von Daisy übler Laune, woraufhin Donald sein damaliges Versprechen wieder einfällt. Nun rechnet er vor, dass ein Truthahn gut und gerne zwanzig Taler kosten dürfte und unterbreitet den Vorschlag, dass Tick, Trick und Track die Hälfte von zehn Talern beschaffen sollen, in dem sie bei reichen Leuten Schnee schippen.
Donald dagegen will sich um die andere Hälfte kümmern und hilft der Gattin des Bürgermeisters mit ihren schweren Einkäufen. Als sie bei der Villa des Bürgermeisters angekommen sind, bemerken sie, dass Tick, Trick und Track fast das ganze Anwesen vom Schnee befreit haben und aus dem angehäuften Schneeberg ein widerstandsfähiges Iglu gebaut haben, wie es von angehenden Fieselschweiflingen mit Doppelstern verlangt wird. Dem Bürgermeister ist das Iglu im Vorgarten jedoch ein Dorn im Auge, sodass er die Jungs ohne Bezahlung auf die Straße setzt. Donalds rüpelhafte Art veranlasst auch die Ehefrau des Bürgermeisters dazu, ihm den von Donald erwarteten Lohn zu verweigern.
Nun stehen die Ducks genau so da wie am Anfang. Tick, Trick und Track machen nun erfolgreich Jagd auf einen besonders hässlichen Truthahn, der auf einem Brachland sein Unwesen treibt und die Anwohner terrorisiert. Es gelingt den Pfadfindern, das Tier zu bändigen und in einen Käfig zu sperren. Donald dagegen hat nach einer schwierigen Abwägung seines Gewissens die beiden verpackten Truthähne des Bürgermeister-Ehepaars mitgehen lassen, die eigentlich für deren Hunde gedacht waren.

Wenig später treffen sich alle Beteiligten auf dem Gelände der Tombola wieder. Daisy ist froh, dass Donald und die Jungs ihr doch noch aus der Patsche helfen konnten und Donald ist sichtlich stolz auf seinen Fang. Als der Bürgermeister bemerkt, dass seine beiden Truthähne verschenkt werden sollen, protestiert er, wird aber von der strengen Vorsitzenden des Damenvereins zur Mäßigung aufgerufen.
Als das Siegerlos gezogen wird, stellt sich niemand anderes als Gustav Gans als glücklicher Sieger vor. Die Damenverein-Vorsitzende protestiert, weil Gustav immerhin der Vetter von Daisy ist, da sie eine Verschwörung wittert. Auch der Bürgermeister ist wütend, weil ihm seine Truthähne durch die Lappen gegangen sind. Um Daisy vor dem Vorwurf der geheimen Absprache zu verteidigen, mischt sich nun auch Donald ein und es kommt zu einem wilden Handgemenge, das von herbeibeorderten Streifenbeamten aufgelöst werden muss.
Am Ende können sich Donald, Daisy, Gustav Gans und Tick, Trick und Track doch noch über einen zünftigen Festschmaus in einer behaglichen Behausung freuen, während der Bürgermeister und seine Frau in die Röhre gucken und sich mit einem kargen Mahl zufriedengeben müssen.
Weihnachtsprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Christmas Problems
- Plot: Werner Wejp-Olsen
- Story: Margaretha Wilson
- Zeichnungen: Vicar
- Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
- Erstveröffentlichung: 15.12.1977
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck
- Seiten: 8
- Nachdruck aus: Micky Maus 52/1977
